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      Modell: HP DV7-2225sg
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      Prozessor: Intel Xeon E5-1650 v2
      Mainboard: ASUS Rampage IV Extreme
      Kühlung: EK Water Blocks EK-Supreme HF
      Arbeitsspeicher: 4x 8 GB G.Skill TridentX DDR3-2400 (F3-2400C10Q-32GTX)
      Grafikkarte: 2x GeForce GTX Titan (1x Gigabyte, 1x Zotac)
      Display: 30" HP LP3065 (2560x1600)
      Festplatte(n): 2x Crucial M500 960 GB im Raid0 (Windows und Datenhalde), Crucial C300 256 GB (eigene Dateien)
      Optische Laufwerke: LG CH08LS10 Blu-ray Disc-Player
      Soundkarte: Sound Blaster Recon3D
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    ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0

    Titelbild  ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Im Jahr 2004, also vor neun Jahren, wurde PCI Express für Systeme mit AMD-Prozessoren eingeführt. Seither hat sich der damals neue Standard durchgesetzt und ist mittlerweile flächendeckend in der Spezifikation 2.0 im Einsatz. Die Spezifikation 3.0, welche seit letztem Jahr offiziell auf Intels Ivy-Bridge-Plattform zum Einsatz kommt, blieb AMD-Usern bisher vorenthalten. Zwar bietet AMD mit der HD-7000-Serie Grafikkarten an, welche den Standard unterstützen, die entsprechende Mainboard-Unterstützung fehlt hingegen.

    ASUS schickt mit dem SABERTOOTH/GEN3 R2.0 eine Hauptplatine der TUF-Serie (The Ultimate Force) ins Rennen, die den PCI-Express-Standard 3.0 mittels eines Brückenchips bereitstellt, welcher die PCI-Express-2.0-Lanes des Chipsatzes in 3.0-Lanes "umwandelt". Somit können erstmals Nutzer von AMDs Sockel AM3+ in den Genuss von PCI Express 3.0 kommen.

    Wir haben uns das Mainboard von ASUS einmal näher angeschaut. Bringt der neue Standard auf AMD-Plattformen einen Vorteil? Oder haben wir es hier nur mit einem Marketinginstrument zu tun? Wir werden es sehen.

    Viel Vergnügen beim Lesen!
    [break=Lieferumfang]
    Lieferumfang ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    In der Verpackung finden wir neben unserem Testexemplar noch folgendes Zubehör:

    • Handbuch (englisch)
    • Treiber-DVD
    • 4x SATA-Datenkabel (2x mit gewinkeltem Stecker)
    • 1x SLI-Brücke (für zwei Grafikkarten)
    • 1x TUF-Zertifikat
    • 1x I/O-Blende
    • 1x ASUS-Q-Connector-Kit
    • 1x TUF Fünf-Jahres-Garantie-Anleitung
    • 1x Schnellanleitung
    • 1x Aufkleber "TUF Inside"
    • 1x Hinweise zum SATA-Betrieb


    Das Zubehör fällt nicht besonders üppig aus. Für den normalen Betrieb genügen die Beigaben, jedoch hätten wir uns noch etwas mehr gewünscht. Zum Beispiel vermissen wir eine SLI-Brücke für eine 3-way-SLI-Konfiguration.
    [break=Spezifikationen]
    Prozessor
    • Sockel AM3+
    • unterstützt AMD-FX-Prozessoren
    • unterstützt AMD Phenom II, AMD Athlon II und AMD Sempron II (Prozessoren mit Sockel AM3-Kompatibilität)
    • unterstützt Cool'n'Quiet
    • TDP bis 140 Watt
    • offizielle CPU-Supportliste von ASUS
    Chipsatz
    • AMD 990FX Northbridge
    • AMD SB950 Southbridge
    • unterstützt NVIDIA-SLI-Technology (2-Way, 3-Way, 4-Way)
    • unterstützt AMD-CrossFireX-Technology (2-Way, 3-Way, 4-Way)
    Speicher
    • 4x 240 Pin DDR3-Speicherslots (maximal 32 GByte)
    • 128 Bit Dual-Channel-Architektur
    • unterstützt DDR3-800 / 1066 / 1333 / 1600 / 1866 DIMMs
    • unterstützt DDR3-2133 / 2400 als OC-Einstellung
    VGA
    • keine integrierte Grafikeinheit
    PCI / PCIe Slots
    • vier PCIe-x16-Steckplätze (SLI/CrossFire x16/x16 oder x16/x8/x8)
    • davon 1x PCIe x16 2.0
    • davon 3x PCIe x16 3.0 (mittels PLX PEX8747 realisiert)
    • davon 1x elektrisch als x8 ausgeführt
    • ein PCI-Steckplatz
    Serial ATA
    • AMD SB950
      • 6x SATA 6Gb/s
      • unterstützt Raid 0 / 1 / 5 / 10
    • ASMedia ASM1061
      • 2x SATA 6Gb/s
      • unterstützt kein Raid
    • ASMedia ASM1061
      • 2x eSATA
      • unterstützt kein Raid
    IDE
    • kein IDE-Anschluss
    IEEE 1394
    • kein FireWire
    Bluetooth
    • kein Bluetooth
    Netzwerkadapter
    • 1x Realtek RTL8111F
    • über PCIe angebunden
    • unterstützt 10 / 100 / 1000 Mb/s
    • unterstützt Wake-On-LAN
    Audio
    • Realtek High Definition Audio ALC892
    Lüfteranschlüsse
    • CPU-Lüfter
      • 2 Anschlüsse
      • 4 Pin PWM
      • regelbar (ausschließlich mit 4 Pin-Anschluss)
    • Gehäuselüfter
      • 4 Anschlüsse
      • 4-Pin PWM
      • regelbar (auch mit 3-Pin-Anschluss)
    Interne I/O-Anschlüsse
    • 4x PCIe x16
    • 1x PCI
    • 8x SATA 6 Gb/s
    • 2x USB 2.0 Pfostenstecker (für 4 Ports)
    • 1x USB 3.0 Pfostenstecker (für 2 Ports)
    • 1x Front Audio Pfostenstecker
    • 1x SPDIF out
    • 6x Lüfteranschluss
    • 1x TPM-Modul Pfostenstecker
    • 1x COM Pfostenstecker
    Backpanel-Anschlüsse
    • 1x PS/2 Kombi-Anschluss Maus/Tastatur
    • 1x Audio (6 Anschlüsse)
    • 1x RJ-45 LAN
    • 8x USB 2.0
    • 4x USB 3.0
    • 2x eSATA 6 Gb/s
    • 1x S/PDIF out optisch
    Formfaktor
    • ATX 305 x 244 mm
    RoHS*
    • RoHS-konform


    *RoHS steht für "Restriction of the use of certain Hazardous Substances in electrical and electronic equipment". Diese Direktive verhindert innerhalb der EU den Einsatz von neuer elektrischer und elektronischer Hardware, welche über erhöhte Mengen an Chrom, Blei, Kadmium, Quecksilber, PBB und PBDE verfügen. Die RoHS-Direktive ist am 01.07.2006 in Kraft getreten.
    [break=Layout]
    Wenden wir uns zunächst dem Layout der TUF-Platine zu. TUF steht dafür für eine Mainboard-Serie von ASUS, welche mittels hochwertiger Komponenten hohe Standards in Bezug auf Stabilität, Kompatibilität und Langlebigkeit einhalten soll. Hierfür zieht man Standards des Militärs heran und will dadurch eine der qualitativ hochwertigsten Mainboard-Serien am Markt platzieren.

    Bild zum Layout ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Das schwarze PCB der Hauptplatine wird durch verschiedene Brauntöne der Onboard-Komponenten ergänzt. Die Ähnlichkeit der Farbkombination mit militärischen Tarnfarben ist sicher kein Zufall. Die Southbridge wird seitens ASUS durch einen transparenten Aufkleber gegen Kratzer geschützt – welchen man natürlich auch abziehen kann.

    Bild zum Layout ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Die Rückseite des Mainboards. Wir sehen die mit dem Retention-Modul verschraubte Sockel-Backplate sowie eine weitere Backplate im Bereich der Mosfets. Zudem fällt auf, dass der unterste PCI-Express-Steckplatz elektrisch nur mit acht Lanes angebunden ist, während die anderen drei physischen x16-Steckplätze elektrisch mit vollen 16 Lanes beschaltet sind.

    Bild zum Layout ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    In der rechten oberen Ecke des Mainboards befinden sich klassisch die vier Speichersteckplätze. Um Dual-Channel nutzen zu können, müssen jeweils gleichfarbige Steckplätze verwendet werden. Dabei empfiehlt ASUS bei zwei Riegeln die Nutzung der beiden hellen Speichersteckplätze (DIMM_A2 und DIMM_B2).

    Rechts neben den Steckplätzen befindet sich der ATX-Anschluss, direkt darunter wird ein Anschluss für Front-USB-3.0 platziert. Dieser ist, wie alle anderen USB-Pfostenstecker, mit einer Abdeckung versehen (in diesem Fall grün). Über dem ATX-Anschluss sitzt der MemOK!-Button, mit dessen Hilfe kompatible Einstellungen für den Speicher ausgetestet werden können, wenn die Mainboard-/Speicher-Kombination Probleme bereitet.

    Auch drei der insgesamt sechs Lüfteranschlüsse des Mainboards sind in diesem Bereich des Mainboards platziert. Die Anschlüsse sind als PWM-Anschlüsse mit vier Pins konzipiert und können allesamt gesteuert werden. Leider funktioniert dies bei den beiden für CPU-Kühler vorgesehenen Anschlüsse ausschließlich mit PWM-Lüftern, was laut Information von ASUS eine Design-Entscheidung darstellt. Das finden wir schade, da Lüfter mit 3-Pin-Anschluss durchaus weit verbreitet sind. Dass ASUS auch derartige Lüfter regeln kann, zeigt man bei den drei weiteren Lüfteranschlüssen des Mainboards, welche für Gehäuselüfter konzipiert sind und auch dann geregelt werden können, wenn Lüfter mit einem 3-Pin-Anschluss installiert sind.

    Bild zum Layout ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Die linke obere Ecke des Mainboards wird durch den Mosfetkühler dominiert. Dieser ist relativ niedrig gehalten, fällt dafür jedoch recht breit aus. Dadurch ist zwischen Kühler und I/O-Panel nur noch sehr wenig Platz vorhanden (was aber kein echter Nachteil ist). Der Mosfetkühler ist mittels Heatpipe mit dem Northbridgekühler verbunden. Am oberen Ende dieser Kombination residiert der 12-Volt-ATX-Anschluss. Links neben dem Kühler der Northbridge finden wir zwei weitere Lüfteranschlüsse vor.

    Unter dem Mosfetkühler platziert ASUS zwei der benötigten Zusatzchips. So wird dort ein ASMedia ASM1061 für die eSATA-Funktionalität platziert, ebenso wie ein ASMedia ASM1042 für zwei der insgesamt vier USB-3.0-Ports am I/O-Panel.

    Bild zum Layout ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Hier sehen wir die verschiedenen Erweiterungssteckplätze des SABERTOOTH. Insgesamt vier physisch als x16-Steckplätze ausgeführte PCI-Express-Slots stehen ebenso zur Verfügung wie ein einzelner PCI-Steckplatz. Der Kühler zwischen den oberen beiden Steckplätzen beherbergt den PLX-PEX8747-Chip, welcher für die PCIe-3.0-Fähigkeit verantwortlich ist. Der Kühler ist dabei so flach gehalten, dass es zu keinerlei Einschränkungen mit Grafikkarten kommen dürfte. Wir konnten jedenfalls keine feststellen. Der schwarze Steckplatz direkt unter dem Kühler wird als PCIe 2.0 ausgeführt.

    Bild zum Layout ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Das vorangegangene Diagramm zeigt, wie ASUS die PCIe-Lanes verteilt hat und dabei PCIe 3.0 umgesetzt hat. 16 der insgesamt 32 Lanes der Northbridge werden direkt an den schwarzen Steckplatz geleitet, sodass dieser zu jeder Zeit mit dem Standard von 2.0 betrieben wird. Die restlichen 16 Lanes werden zum PLX-Chip geleitet, welcher die Lanes in insgesamt 32 Lanes mit Spezifikation 3.0 wandelt. Dabei werden die beiden oberen Steckplätze mit jeweils 16 Lanes angebunden, während der unterste Steckplatz nur noch acht Lanes zur Verfügung gestellt bekommt. Werden nur die oberen beiden Slots bestückt, so stehen jeweils 16 Lanes zur Verfügung. Wird auch noch der unterste Slot bestückt, so wird auf x16/x8/x8 gewechselt.

    Die Grafikkarten können mit dem PLX-Chip über insgesamt 32 PCIe-3.0-Lanes kommunizieren. Die Kommunikation zwischen dem Chipsatz und dem PLX-Chip kann technisch gesehen jedoch mit maximal 16 Lanes PCIe 2.0 erfolgen. Hier könnte es also zu einer Engstelle kommen, da einfach nicht genügend Bandbreite zur Verfügung steht. Bei Multi-GPU-Systemen, wo ein Großteil der Kommunikation auch zwischen den Grafikkarten selbst erfolgt, dürfte es hier kaum zu einem Flaschenhals kommen. Im Gegenzug kann ein PLX-Chip für zusätzliche Latenz sorgen, der den Vorteil der vermehrten Lanes wieder zunichte macht. Genau dieses Thema werden wir im Benchmark-Teil dieses Artikels betrachten.

    Bild zum Layout ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    In der rechten unteren Ecke des Mainboards dominiert der Anblick des großflächigen Southbridgekühlers. Dieser ist mit dem Kühler des PLX-Chips mittels Heatpipe verbunden. Der Southbridgekühler ist flach gehalten, sodass es zu keinen Problemen mit langen Grafikkarten kommt. ASUS platziert um den Kühler herum weitere USB-Pfostenstecker mit hellbrauner Abdeckung, Pfostenstecker für einen COM-Port, den DirectKey (damit kann man das System direkt ins BIOS booten) und die Pfostenstecker für das Frontpanel. Rechts befinden sich zudem die gewinkelten SATA-Ports. Und auch die BIOS-Batterie wird hier unten platziert. ASUS setzt außerdem auf ein gesockeltes BIOS, dessen Chip sich zwischen den beiden unteren PCIe-Slots, rechts neben dem PCI-Slot, befindet.
    [break=Layout - Fortsetzung]
    Bild zum Layout ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Hier sehen wir noch einmal die gewinkelten SATA-Ports. Sie sind allesamt so ausgeführt, dass Kabel mit Halterungen verwendet werden können. Die braunen Ports werden durch die Southbridge SB950 bereitgestellt, die weißen Ports (ebenfalls SATA-III-Standard) werden durch einen ASMedia ASM1061 hinzugefügt.

    Bild zum Layout ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Die rechte obere Ecke der Hauptplatine aus einer anderen Perspektive. Die Bauteile der Spannungsversorgung tragen an der Seite jeweils zwei schwarze Balken, was im entfernten Sinn an ein Rangabzeichen des Militärs erinnert.

    Bild zum Layout ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Hier sehen wir das obere Ende des Mosfetkühlers. Die filigrane Erscheinung wird mit metallenen Schrauben fixiert, was bis heute leider noch nicht normal ist. Oft kommen noch immer billige Plastikstecker zum Einsatz. Nicht so beim SABERTOOTH.

    Bild zum Layout ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Einige der weiteren Zusatzchips der ASUS-Platine. Links sehen wir den Audio-Chip Realtek RTL892, ganz rechts befindet sich ein weiterer ASMedia ASM1042 für USB 3.0 am I/O-Panel und zwischen diesen beiden platziert ASUS den Netzwerkchip Realtek RTL8111F, welcher mittels PCI Express x1 an die Southbridge angebunden ist.

    Bild zum Layout ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Noch ein seitlicher Blick auf den Mosfetkühler und die Rangabzeichen der Spannungsversorgung. Alles in allem ist der Bereich so gestaltet, dass es selbst mit ausladenden CPU-Kühler keine Probleme geben dürfte.

    Bild zum Layout ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Als Abschluss werfen wir noch einen Blick auf das I/O-Panel vom SABERTOOTH. Neben einem kombinierten PS/2-Maus- und Tastaturanschluss finden wir noch vier USB-3.0-Anschlüsse (blau), acht USB-2.0-Anschlüsse (schwarz), zwei mal eSATA, sechs Audio-Jacks, einen Netzwerkanschluss, einen optischen SPDIF-Ausgang und einen CMOS-Clear-Button vor. Letzterer wird von einigen wohl mit Kusshand genommen (weil leicht erreichbar), andere werden ihn womöglich verfluchen (weil er ohne Abdeckung sehr leicht gedrückt werden und auf LAN-Parties zum Ärgernis avancieren kann). Wir finden ihn jedenfalls gut.
    [break=BIOS]
    Weiter geht es mit einem Besuch im BIOS. ASUS setzt auf eine UEFI-Umsetzung.

    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Der Begrüßungsbildschirm hält bereits viele nützliche Informationen bereit. BIOS-Version, installierter Prozessor, Speichermenge, Temperatur, Lüfterdrehzahl und Spannungen – alles auf einen Blick. Zudem können hier erste, grundlegende Einstellungen vorgenommen werden (z.B. die Bootreihenfolge), ohne in das erweiterte BIOS-Menü wechseln zu müssen.

    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Wechselt man dennoch in den Advanced Mode, wird man von einer Info-Seite begrüßt. Hier gibt es noch einmal einen Überblick über die wichtigsten Details.

    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Der Ai Tweaker hält alle Optionen rund um Takte, Timings und Spannungen bereit. Jedes Übertakterherz wird hier höher schlagen, genauso wie das der Stromsparfans. Denn für jede Richtung stehen große Einstellungsspielräume bereit. Im oberen Bereich des Menüs wird zudem der aktuelle CPU-, Speicher- und Northbridgetakt angezeigt. Als Zugabe rechnet das BIOS mit, wenn Einstellungen rund um den Prozessortakt verändert werden und zeigt das Ergebnis als Target CPU Speed ebenfalls an.

    Wie bereits beim ASUS Crosshair V Formula-Z festgestellt, geht ASUS auch beim SABERTOOTH den Weg, bei Wahl von DDR3-1866 unter Vollbestückung und gleichzeitiger Verwendung von AUTO beim HT-Link selbigen mit nur 2,2 GHz zu takten. In einer solchen Konfiguration können die 2,6 GHz beim HT-Link nur verwendet werden, wenn diese Option auch explizit manuell gewählt wird. Als Grund nannte man uns hier eine verbesserte Speicherstabilität, sodass davon auszugehen ist, dass diese Kombination auch bei anderen Platinen von ASUS zum Einsatz kommt.

    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Die zur Verfügung stehenden Spannungen auf einen Blick. Alle wichtigen Bereiche können umfangreich eingestellt werden. Folgende Bandbreiten sind vorhanden:
    • CPU Manual Voltage: 0,675 bis 2,075 Volt
    • CPU/NB Manual Voltage: 0,5 bis 1,9 Volt
    • CPU VDDA Voltage: 2,2 bis 2,8 Volt
    • DRAM Voltage: 0,86 bis 2,135 Volt
    • NB Voltage: 1,1 bis 1,25 Volt
    • NB HT Voltage: 1,2 bis 1,4 Volt
    • NB 1,8V Voltage: 1,8 bis 2,8 Volt
    • SB Voltage: 1,1 bis 1,8 Volt
    • VDD PCIE: 1,1 bis 2,2 Volt
    • VDDR: 1,2 bis 1,8 Volt


    Zugegeben: Nicht alle Spannungen lassen sich gegenüber dem Standardwert auch nach unten verringern. Jedoch bieten alle Optionen, welche signifikante Einsparungen in Sachen Leistungsaufnahme zulassen, ausreichend Verringerungspotenzial.

    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    In einem Untermenü des Ai Tweaker befinden sich alle Einstellungen rund um die Speichertimings. Auch hierbei wird jeder Tweaking-Wunsch erfüllt. Wichtig für Nutzer, die einen möglichst hohen Referenztakt erreichen möchten, ist einmal mehr die Option DRAM REF Cycle Time, welche bei 300 ns bzw. 350 ns noch einmal ordentlich Taktpotenzial freiwerden lässt.

    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Einstellungen rund um die Signalstärke dürfen natürlich nicht fehlen. Diese dürften zwar nur für Extremübertakter interessant sein, sie zur Verfügung zu haben ist jedoch nicht verkehrt.

    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Und noch ein Untermenü im Ai Tweaker: Unter DIGI+ Power Control können Einstellungen rund um das Verhalten der Spannungsversorgung vorgenommen werden. So lässt sich das Verhalten der Spannungskurve unter Last sowohl für den Prozessor als auch für die integrierte Northbridge festlegen, die Frequenz einzelner Spannungen lässt sich verändern und auch die maximale Belastung einzelner Spannungswerte lässt sich konfigurieren. Auch hier gilt: Ein umfangreiches Medium sowohl für den Übertakter als auch für den Stromsparer.
    [break=BIOS - Fortsetzung]
    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Im Advanced Tab des BIOS befinden sich weitere Untermenüs. Eines davon ist das CPU-Configuration-Menü, in welchem beispielsweise Cool'n'Quiet und der Turbo-Modus konfiguriert werden können. Im oberen Teil des Bildschirms werden zudem noch einige aktuelle Informationen rund um den Prozessor eingeblendet.

    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Wie der Name bereits andeutet, werden im Menü Onboard Devices Configuration alle Einstellungen zu den Onboard-Komponenten vorgenommen. Ob zusätzlicher Storage-Controller, USB-Controller oder Netzwerkkarte – all diese Geräte können hier aktiviert oder deaktiviert werden.

    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Im APM-Menü finden wir einige Einstellungen rund um das Startverhalten des Systems vor. So muss Power On by PME Device auf Enabled gestellt werden, wenn das System via Wake On Lan geweckt werden können soll.

    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Der Monitor-Tab hält zuerst einmal alle wichtigen Informationen zu Temperaturen, Spannungen und Lüfterdrehzahlen bereit.

    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Scrollt man etwas weiter nach unten, so erscheinen die Optionen zur Lüftersteuerung. Die beiden Anschlüsse für Lüfter des CPU-Kühlers werden mittels einer Einstellung identisch gesteuert. Gleiches gilt für die Gehäuselüfter 1 bis 3. CHA_FAN4 erhält wiederum eine eigene Option. Insgesamt ist diese Aufteilung, wie wir finden, nicht ganz glücklich umgesetzt.

    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Einstellungen zur Bootreihenfolge bzw. zum POST-Vorgang generell erhalten ein eigenes Menü. Dort lassen sich alle relevanten Settings vornehmen. Ob das das Abschalten von Fast Boot und/oder Secure Boot ist, die Bootreihenfolge oder die Deaktivierung des Boot-Screens – hier wird der geneigte User fündig.

    Bild zum BIOS ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Hat man seine optimale Systemkonfiguration gefunden, so kann man diese Einstellungen auch in einem Profil abspeichern. Insgesamt stehen acht Speicherplätze zur Verfügung, was eigentlich nur für den Extrem-Übertakter sinnvoll erscheint. Im Alltag werden zwei bis drei Speicherplätze vollkommen ausreichen.

    Abseits dessen bietet ASUS auch wieder die Möglichkeit, mittels des im BIOS integrierten ASUS EZ Flash 2 Utility das BIOS direkt von einem FAT-formatierten USB-Laufwerk zu aktualisieren. Ebenso kann mittels der Taste F12 ein Screenshot des aktuellen BIOS-Bildschirms auf dem gerade genannten Laufwerk abgespeichert werden.
    [break=Das Testsystem: Benchmarks]
    Die Benchmarks wurden für den heutigen Artikel nicht durch uns selbst durchgeführt, sondern von unserem Forenmitglied WindHund. Das System von WindHund besteht dabei aus den folgenden Komponenten:
    • Prozessor: AMD FX-8350
    • Kühler: EK WB Supreme LTX
    • Mainboard: ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0 (BIOS 0305)
    • Arbeitsspeicher: 2x 4 GByte G.Skill RipjawsX DDR3-2133 (11-11-11-30 1T)
    • Grafikkarten: 2x XFX HD 7970 Double Dissipation
    • Netzteil: Corsair HX850
    • Festplatten:
      • Samsung 830 128 GByte (Betriebssystem)
      • Samsung HD103UJ (SATA, 7.200/min)
    • Gehäuse: Super Flower SF-2000

    Software

    WindHund nutzt folgende System-Konfiguration in Sachen Software:

    verwendete Software / TreiberVersion / Bemerkungen
    Windows 7 Professional
    64 Bit, Service Pack 2
    DirectX
    11
    Grafikkartentreiber
    Catalyst 13.5 Beta2
    AMD Chipsatztreiber
    V9.01 (8.0.903.0)
    Realtek Audiotreiber
    V6.0.1.6699
    Realtek Netzwerktreiber
    V7.61.612.2012
    ASMedia USB-3.0-Treiber
    V1.14.3.0
    AMD AHCI-Treiber
    V1.2.1.329
    ASMedia SATA-Controller-Treiber
    V1.3.4.0
    Borderlands 2
    Steam-Version
    DiRT 3
    Steam-Version
    FarCry 3
    UPlay-Version
    Metro 2033
    Steam-Version
    Tomb Raider
    Steam-Version
    Crysis 3
    Origin-Version
    GRID 2
    Steam-Version
    3DMark 11
    Advanced 1.0.5
    3DMark
    Advanced 1.1
    Unigine Valley
    Basic 1.0
    LuxMark v2
    AMD-APP 1124.2
    DVDFab
    9.0.4.0
    x264 HD OpenCL
    r2274
    F@H Bench
    V1.1.2
    FRAPS
    V3.5.9 Build:15587

    Einstellungen

    Alle Benchmarks werden mit diesen Einstellungen rund um den Prozessor vorgenommen:
    • Cool'n'Quiet: aktiviert
    • C1E: deaktiviert
    • C6-State: aktiviert
    • Turbo CORE: aktiviert
    • HPC Mode: aktiviert
    • APM: aktiviert

    Durch Verwendung dieser Einstellungen ist sichergestellt, dass sowohl Cool'n'Quiet als auch der Turbo-Modus funktionieren und so die beste Performance erzielt wird. Alle Benchmarks werden je drei Mal durchgeführt und daraus der Durchschnitt errechnet.
    [break=Das Testsystem: sonstige Tests]
    Für alle übrigen Tests kam unser bekanntes Testsystem zum Einsatz. Es besteht aus folgenden Komponenten:
    • Prozessor: AMD FX-8350
    • Kühler: Noctua NH-C14 (bestückt mit dem oberen Lüfter)
    • Mainboard: ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0 (BIOS 0305)
    • Arbeitsspeicher: 4x 4 GByte G.Skill RipjawsZ DDR3-1866 (9-10-9-28 2T)
    • Grafikkarte (PCIe 2.0): ASUS Radeon HD 6970
    • Grafikkarte (PCIe 3.0): ASUS Radeon HD 7970 DirectCU II
    • Netzteil: LEPA G650W
    • Festplatten:
      • Seagate ST3250410AS (SATA, 7.200/min, Betriebssystem)
      • Maxtor 6E040L0 (IDE, 7.200/min)
      • 2x Hitachi HDS722525LSA80 (SATA, 7.200/min, Raid0 am Digitus-DS-33102-Raidcontroller)
      • Hitachi P7K500 (SATA, 7.200/min, per USB bzw. eSATA angeschlossen)
    • Raidcontroller: Digitus DS-33102
    • externes Festplattengehäuse: Jou Jye Venus SUES
    • Gehäuse: DIMASTECH Bench-Table
    • Energiemessgerät: Voltcraft Energy Monitor 3000
    • Netzwerkadapter (Gegenstelle): Intel Pro/1000 PT Desktop
    Planet 3DNow! testet mit Hardware von getgoods.de

    Kühler Mainboard-Testsystem


    CPU Mainboard-Testsystem


    RAM Mainboard-Testsystem


    Grafikkarte Mainboard-Testsystem


    Auf der Software-Seite sieht das System so aus:

    verwendete Software / TreiberVersion / Bemerkungen
    Windows 7 Ultimate
    64 Bit, Service Pack 2
    DirectX
    11
    Grafikkartentreiber
    Catalyst 13.5 Beta2
    WinRAR
    4.20, 64 Bit
    Cinebench
    R11.5, 64 Bit
    Crysis
    Demo
    Crysis Benchmark Tool
    1.0.0.5
    3DMark 11
    Advanced, Build 1.0.1, ohne Feature Tests
    LinX
    v0.6.4.0
    Rightmark Audio Analyzer
    6.23
    AMD Chipsatztreiber
    V9.01 (8.0.903.0)
    Realtek Audiotreiber
    V6.0.1.6699
    Realtek Netzwerktreiber
    V7.61.612.2012
    ASMedia USB-3.0-Treiber
    V1.14.3.0
    AMD AHCI-Treiber
    V1.2.1.329
    ASMedia SATA-Controller-Treiber
    V1.3.4.0


    Einstellungen

    Wir haben die gleichen Einstellungen für unseren Prozessor verwendet wie zuvor bereits WindHund.
    • Cool'n'Quiet: aktiviert
    • C1E: deaktiviert
    • C6-State: aktiviert
    • Turbo CORE: aktiviert
    • HPC Mode: aktiviert
    • APM: aktiviert

    [break=Stabilitätstests]
    Jedes Mainboard muss umfangreiche Stabilitätstests durchlaufen. Nur so können wir sicher sein, dass der jeweilige Kandidat auch im realen Leben alle Anforderungen bewältigt. Wir achten bei den Tests darauf, dass so viele Komponenten wie möglich belastet werden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Stabilitätstests. Zum Einsatz kommt dabei unsere Konfiguration inklusive Turbo CORE, sodass selbst Taktschwankungen der CPU auftreten können und eine zusätzliche Stabilitäts-Hürde darstellen.

    StabilitätstestVersion/Bemerkungen
    LinX v0.6.4.0Linpack, ca. 9 Stunden über Nacht
    3DMark 11Benchmark, ca. 9 Stunden im Loop (1600x1200, 2x AA), parallel zu LinX
    großes Archiv von SATA zu IDE3x verschieben mit anschließender CRC-Prüfung
    großes Archiv von SATA zu PCI-Raid3x verschieben mit anschließender CRC-Prüfung
    großes Archiv von SATA zu USB3x verschieben mit anschließender CRC-Prüfung
    großes Archiv von SATA zu eSATA3x verschieben mit anschließender CRC-Prüfung


    Um die korrekte Arbeitsweise der Schnittstellen zu testen, verschieben wir ein auf unserem SATA-Laufwerk vorhandenes etwa 4,5 GByte großes RAR-Archiv jeweils auf ein weiteres Laufwerk. Dabei wird jede Schnittstelle (USB 2.0, USB 3.0, eSATA, PCI, IDE), sofern sie beim Testprobanden vorhanden ist, insgesamt drei Mal mit dem Archiv bedacht. Es wird verschoben und landet anschließend wieder am ursprünglichen Speicherort. Nachdem dieser Vorgang drei Mal wiederholt wurde, wird mittels WinRAR eine CRC-Prüfung des Archivs vorgenommen. Treten keine Fehler auf, so wird die nächste Schnittstelle angesteuert. Dieses Prozedere wiederholen wir für jeden Controller, der auf dem Mainboard verbaut ist.

    Nachdem LinX und 3DMark 11 gestartet wurden, werden zunächst die Einstellungen für den 3DMark vorgenommen. Dieser läuft mit einer Auflösung von 1600x1200 und zweifacher Kantenglättung im Fenster-Modus, sodass wir eine nahezu volle Auslastung der Grafikkarte erreichen. GPU-Z attestiert uns bis zu 99 Prozent GPU-Last, was unseren Ansprüchen genügt. Der Benchmark läuft solange in einer Endlosschleife, bis wir ihn nach einer Nacht – also rund acht bis neun Stunden – abbrechen.

    Während dieser Zeit läuft auch LinX und lastet sowohl CPU als auch RAM fast komplett aus. Dazu wird nach dem Start des Programms die höchste Ressourcen-Einstellung vorgenommen ("All") und 15 Durchläufe eingestellt. Da ein Durchlauf etwa 35 Minuten dauert, beläuft sich die Gesamtzeit auf etwas über neun Stunden – genau richtig.

    Während der Tests beläuft sich die Leistungsaufnahme auf Werte zwischen etwa 390 und 420 Watt – je nach Testzustand. Diese Werte beziehen sich ausschließlich auf das Mainboard, die CPU, die Grafikkarte, 16 GByte RAM und die SATA-Festplatte, auf der das Betriebssystem installiert ist. Andere Komponenten werden in dieser Zeit nicht genutzt, auch die Leistungsaufnahme des Monitors wird nicht gemessen. Daran kann man erkennen, wie hart der Proband arbeiten muss, um die Tortour fehlerfrei zu überstehen.

    Stabilität bei unseren Testkandidaten

    Zumindest die kombinierte Belastung aus LinX und 3DMark 11 haben wir für den heutigen Test doppelt vorgenommen. Schließlich wollten wir wissen, ob sowohl der reine PCIe-2.0-Slot fehlerfrei läuft als auch ein über den PLX PEX8747 angebundener PCIe-3.0-Steckplatz korrekt funktioniert. Und was sollen wir sagen: Beide Varianten funktionieren fehlerfrei. Da auch alle anderen Stabilitätstest reibungslos durchgeführt werden konnten, können wir dem SABERTOOTH/GEN3 R2.0 eine tadellose Stabilität bescheinigen.
    [break=Cool'n'Quiet / Turbo CORE]
    Nicht nur die korrekte Funktionsweise von Cool'n'Quiet ist wichtig, auch die verschiedenen Turbo-Modi müssen für eine optimale CPU-Performance funktionieren. Werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Taktstufen unseres FX-8350.

    ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0 - idle ohne Turbo / ohne Cool'n'Quiet


    Ohne Stromsparmechanismen und ohne Turbo-Feature taktet unser FX-8350 mit 4 GHz. Ganz so, wie er es soll. Dabei lässt ihm das SABERTOOTH etwas weniger als die Standard-Spannung von 1,35 Volt zukommen. Dies sollte der Leistungsaufnahme zugute kommen. Der Referenztakt liegt hingegen leicht über der Vorgabe, sodass insgesamt 13 MHz mehr Takt zu Buche steht. Nicht ganz korrekt, aber in diesem Rahmen mittlerweile Usus.

    ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0 - idle ohne Turbo / mit Cool'n'Quiet


    Im Idle-Betrieb mit aktiviertem Cool'n'Quiet taktet sich der Prozessor korrekt auf 1,4 GHz herunter (zuzüglich der Abweichung durch den erhöhten Referenztakt). Mit dieser Einstellung vermeldet CPU-Z, dass exakt die Spannung ankommt, die der Prozessor laut P-State bekommen soll.

    ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0 - load mit Turbo / ohne Cool'n'Quiet


    P-State P1, also der erste Turbo-Zustand, funktioniert auf dem SABERTOOTH/GEN3 so, wie er soll. Es wird auf 4,1 GHz hochgetaktet und die Spannung erhöht. Wieder kommt etwas weniger VCore beim Prozessor an, als dieser bekommen müsste (1,4125 Volt).

    ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0 - load mit Turbo / mit Cool'n'Quiet


    Auch die zweite Turbo-Stufe zündet korrekt. 4,2 GHz stehen zu Buche, wenn nur wenig Auslastung vorhanden ist. Bei der Spannung sind wir uns jedoch nicht ganz sicher, ob es sich hier um einen Auslesefehler handelt oder ob wir beim Erstellen des Screenshots etwas zu langsam waren. Denn normalerweise müsste hier ein Wert knapp unterhalb von 1,425 Volt stehen, angezeigt wird jedoch nur der gleiche Wert wie beim ersten Turbo-P-State. Technisch durchaus möglich, jedoch eher unwahrscheinlich.
    [break=Onboard Sound Signal]
    Zu einem ausführlichen Mainboard-Review gehört selbstverständlich auch die Überprüfung der Signalqualität des Onboard-Sounds.

    Gerade die vom Mainboardhersteller verwendeten Bauteile sind nicht selten für eine gute oder auch schlechte Signalqualität verantwortlich. Des Öfteren kommen billigere Digital-Analog-Wandler zum Einsatz und auch der verwendete Treiber spielt eine nicht unerhebliche Rolle.

    RightMark Audio Analyzer


    Wir überprüfen unsere Testsamples mit Hilfe des RightMark Audio Analyzer. Die Ergebnisse lassen allerdings nur ein Fazit in Bezug auf die Signalqualitäten des Onboard-Sounds zu – weitere Features wie 5.1-Sound, EAX etc. sind nicht Gegenstand dieser Prüfung.

    TestASUS Crosshair V Formula (ALC889, Referenz)ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0 (ALC892)
    Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB:+0.06, -0.17+0.07, -0.13
    Noise level, dB (A):-92.7-84.7
    Dynamic range, dB (A):92.884.7
    THD, %:0.1300.130
    IMD + Noise, %:0.2550.256
    Stereo crosstalk, dB:-89.9-83.6


    Noise level

    RightMark Audio Analyzer - Noise level

    Dynamic range

    RightMark Audio Analyzer - Dynamic range

    Intermodulation distortion

    RightMark Audio Analyzer - Intermodulation distortion

    Stereo crosstalk

    RightMark Audio Analyzer - Stereo crosstalk


    Die Bewertungen im Einzelnen:

    Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB:+0.07, -0.13Very good
    Noise level, dB (A):-84.7Good
    Dynamic range, dB (A):84.7Good
    THD, %:0.130Average
    THD + Noise, dB (A):-52.7Poor
    IMD + Noise, %:0.256Average
    Stereo crosstalk, dB:-83.6Very good
    IMD at 10 kHz, %:0.323Average
    General performance:-Good


    Eine ausführliche Erklärung der in der Messung verwendeten Begriffe findet der Interessierte bei unserer Partnerseite Hard Tecs 4U.

    Für unseren heutigen Probanden steht das Gesamturteil "Gut" zu Buche. Allerdings haben wir es einmal mehr mit Teilbewertungen jeglicher Güte zu tun. Von "Schwach" bis "Exzellent" ist alles vertreten. Hier wünschen wir uns etwas mehr Homogenität, was letztendlich einer noch besseren Gesamtbewertung zugute kommen würde. Zudem hatten wir im Betrieb das Problem, dass der mitgelieferte Soundtreiber einen stotternden Windows-Startsound verursachte. Mit dem neuesten Realtek-Treiber war das Problem gelöst, ein fader Beigeschmack bleibt jedoch bestehen.
    [break= PCIe 2.0 vs. PCIe 3.0: Borderlands 2, DiRT 3]
    Borderlands 2 ist eine Mischung aus Science-Fiction-Shooter und Rollenspiel, welches auf der Unreal-3-Engine basiert. Schräger Humor und ebenso schräge Schauplätze bieten viel Abwechslung. Wir nutzen die FullHD-Auflösung mit maximalen Details inklusive 4-fach MSAA. Für die Performance-Betrachtung nutzen wir das kostenlose Benchmark-Tool FRAPS.

    Borderlands 2


    Borderlands 2 1920x1080


    Bei den durchschnittlichen Bildern pro Sekunde sehen wir einen leichten Vorteil für PCIe 3.0. Dagegen liegt PCI Express 2.0 bei den minimalen Frames hauchdünn in Front.



    DiRT3 ist ein sehr umfangreiches Auto-Rally-Spiel, das sich vor allem durch viel Auto-Tuning und detaillierte Strecken auszeichnet. Die Engine nutzt DX11. Es wurde der interne Benchmark verwendet. Wieder kam die FullHD-Auflösung mit maximalen Details und 4x MSAA zum Einsatz.

    DiRT 3


    DiRT 3 1920x1080


    Bei DiRT 3 kehrt sich das Bild von Borderlands 2 um. Während die native Chipsatzlösung bei den durchschnittlich gerenderten Bildern vorn liegt, bringt PCIe 3.0 bei den minimalen Frames eine um knapp ein Prozent bessere Leistung zustande.
    [break=PCIe 2.0 vs. PCIe 3.0: FarCry 3, Metro 2033]
    FarCry 3 ist der neueste Action-Ableger aus dem Hause Ubisoft. In bester Shooter-Manier kämpft man sich durch eine tropische Insel und muss dabei allerlei Bösewichte ausschalten. FarCry 3 ist Teil von AMDs "Gaming Evolved"-Programm und liegt dem aktuellen Never Settle Bundle bei. Auch bei diesem Benchmark nutzen wir eine Auflösung von 1920x1080, maximale Details sowie 4x MSAA. FRAPS teilt uns dabei die Anzahl der gerenderten Bilder pro Sekunde mit.

    FarCry 3


    FarCry 3 1920x1080


    Dieses Mal liegt die native PCIe-2.0-Lösung über den Chipsatz in beiden Disziplinen in Führung. Bei den durchschnittlichen Bildern pro Sekunde hat der zusätzliche PLX-Chip mit knapp zwei Prozent das Nachsehen, bei den minimalen FPS sind es drei Prozent.



    Weiter geht es mit Metro 2033. Dabei handelt es sich um einen Ego-Shooter aus dem Jahre 2010, welcher mit starker Atmosphäre und guter Grafik überzeugt. Metro 2033 ist ein Titel der "The Way It's Meant to be Played"-Reihe von NVIDIA. Wir nutzen das mitgelieferte Benchmark-Tool in der Auflösung von 1920x1080. Dabei verwenden wir maximale Details sowie 4-fach MSAA. Auf Advanced PhysX wird verzichtet. Als Renderpfad kommt DirectX 11 zum Einsatz.

    Metro 2033


    Metro 2033 1920x1080


    Bei Metro 2033 sieht die Welt wieder anders aus. Hier hat PCIe 3.0 sowohl bei den durchschnittlichen als auch bei den minimalen Frames die Nase vorn. Während es beim Durchschnitt nur um einen Prozentwert im Nachkommabereich geht, überflügelt der neuere Standard den Vorgänger bei den minimalen FPS um satte 18 Prozent. Abgesehen davon, dass beide Lösungen weiterhin im einstelligen FPS-Bereich (und damit der Unspielbarkeit) verweilen, ist dieser Unterschied schon beachtlich. Relativierend sollte hier beachtet werden, dass die minimalen Frames bei Metro 2033 von Benchmark-Durchlauf zu Benchmark-Durchlauf durchaus um ein bis zwei Bilder pro Sekunde schwanken können und das Bild so bei Durchführung weiterer Wiederholungen noch etwas verändert werden kann. Bei unseren drei vergleichenden Durchläufen waren die Abstände der schnellsten, mittelsten und langsamsten Ergebnisse zwischen PCIe 2.0 und 3.0 relativ ähnlich, sodass wir hier von einem korrekten Ergebnis ausgehen.
    [break=PCIe 2.0 vs. PCIe 3.0: Tomb Raider, Crysis 3]
    Tomb Raider ist der Reboot der erfolgreichen Videospiel-Reihe rund um Lara Croft. Im aktuellen Teil der Serie verfolgt man die Verwandlung der Protagonistin weg vom unschuldigen Teenager hin zur Kämpferin. Auch Tomb Raider ist Teil von AMDs Gaming-Evolved-Programm und liegt ebenfalls im aktuellen Never-Settle-Bundle bei. Abermals verwenden wir 1920x1080 als Auflösung, maximale Details gehören ebenso wie FXAA mit zur gewählten Einstellung. FRAPS zeichnet die Benchmark-Durchläufe dabei auf.

    Tomb Raider


    Tomb Raider 1920x1080


    Bei Tomb Raider liegt wieder PCIe 2.0 durchweg in Front. Beide Lösungen stehen mit 46 Min-FPS im Diagramm, wobei es rechnerisch 45,97 zu 46,00 zugunsten PCIe 2.0 steht. Insgesamt also auch hier Unterschiede im prozentualen Nachkommabereich.



    Crysis aus dem Hause Crytek geht mit Crysis 3 in die letzte Runde. Für hervorragende Grafik bekannt, spielt der Shooter in der Zukunft in den Ruinen von New York. Abermals haben wir es hier mit einem Titel aus AMDs Gaming-Evolved-Programm zu tun, ebenso wie der Zugehörigkeit zum Never-Settle-Bundle. Auch hier kommt FRAPS zum Einsatz, womit wir die Leistung bei einer Auflösung von 1920x1080, maximalen Details und FXAA messen.

    Crysis 3


    Crysis 3 1920x1080


    Auch in Crysis 3 stehen minimale Unterschiede zur Debatte. Allerdings führt hier ebenfalls die native Chipsatzlösung die Rangliste an.
    [break=PCIe 2.0 vs. PCIe 3.0: GRID 2, Unigine Valley]
    GRID 2 ist vor wenigen Wochen erschienen. Der Nachfolger vom beliebten Autorennspiel Race Driver: GRID setzt auf eine tolle Grafik bei einem hervorragenden Geschwindigkeitsgefühl. Wir nutzen für unsere Benchmarks abermals die FullHD-Auflösung bei maximalen Details, Soft Ambient Occlusion sowie dem Filtermodus 8f16xEQAA. FRAPS liefert uns dabei die Performancedaten.

    GRID 2


    GRID 2 1920x1080


    Wieder sehen wir leichte Vorteile für PCIe 2.0, bei den minimalen Frames sogar von etwa zwei Prozent.



    Zum Abschluss der 3D-Benchmarks nutzen wir mit Valley den letzten Benchmark-Spross aus dem Hause Unigine. Mittels vorgefertigter Szenen werden verschiedene Grafikeffekte gezeigt, welche beim Flug durch ein naturbelassenes Tal anzutreffen sind. Unigine Valley ist ein Standalone-Benchmark und bietet verschiedene Presets. Wir nutzen ExtremeHD mit FullHD-Auflösung und notieren am Ende des Benchmark-Durchlaufs die angezeigten Ergebnisse.

    Unigine Valley


    Unigine Valley ExtremeHD


    Noch einmal hat PCIe 2.0 ganz leichte Vorteile gegenüber der Zusatzchip-Lösung von PCIe 3.0. Insgesamt lässt sich damit sagen, dass bei den 3D-Benchmarks PCIe 2.0 die Nase ganz leicht vorn hat. Sieht man von den 18 Prozent Vorteil für PCIe 3.0 bei den minimalen Bildern pro Sekunde von Metro 2033 ab, ergibt sich zwar ein sehr ausgeglichenes Bild, dieses fällt aber eben zugunsten der nativen Chipsatzlösung aus.
    [break=PCIe 2.0 vs. PCIe 3.0: LuxMark v2, DVDFab]
    LuxMark in der Version 2.0 macht Gebrauch von der OpenCL-Schnittstelle und kann sowohl die CPU als auch die GPU(s) nutzen. Es können alle OpenCL-Geräte genutzt werden oder nur ein bestimmtes. Wir beschränken uns auf eine Grafikkarte, um den Unterschied zwischen PCIe 2.0 und 3.0 bestmöglich herauszuarbeiten. Es wird die Szene "Sala" genutzt.

    LuxMark


    LuxMark Sala


    Einmal mehr ist PCIe 2.0 in Front. Doch auch hier geht es nur um Differenzen im prozentualen Nachkommabereich. Nichts, was beunruhigen müsste.



    Mit DVDFab lassen sich alle erdenklichen Videoformate in andere Formate umrechnen. Das Rippen von Datenträgern gehört ebenso zum Repertoire des Programms. Wir lassen ein Video mit dem Preset mkv-h264.ac3 umwandeln und messen die dafür benötigte Zeit.

    DVDFab


    LuxMark Sala


    DVDFab hält ein ebenfalls äußert knappes Ergebnis für uns bereit. Doch auch hier hat der PLX-Zusatzchip das Nachsehen.
    [break=PCIe 2.0 vs. PCIe 3.0: x264, F@H]
    Mittels x264 encodieren wir einen Film in FullHD. Hier werden auch neue Befehlssätze genutzt, wie z.B. FMA und XOP. Der x264-HD-Benchmark r2274 OpenCL wandelt einen Film im Two-Pass-Verfahren in eine kleinere Datei um. Hierzu wird eine FullHD-Quelldatei genutzt.

    x264


    x264 FullHD Preset very slow


    Im Preset very slow steht eine absolute Differenz von 0,06 bearbeiteten Bildern pro Sekunde zu Buche (12,54 zu 12,60). Doch auch dieses Duell entscheidet PCIe 2.0 für sich.

    x264 FullHD Preset medium


    Beim Wechsel auf das Preset medium gleicht sich die Performance beider Lösungen an. Hier stehen identische Werte für beide Konfigurationen zu Buche.



    Der F@H Bench ist der offizielle Folding@Home-Benchmark zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit von Grafikkarten. Dabei kommt OpenCL zum Einsatz.

    FAHBench


    FAHBench Explicit Solvent


    Beim F@H Bench in der Kategorie Explicit Solvent kann sich erstmals bei den GPU-nutzenden Anwendungen PCIe 3.0 mit rund einem Prozent Differenz vor PCIe 2.0 setzen.

    FAHBench Implicit Solvent


    Der Spieß dreht sich bei der Kategorie Implicit Solvent glatt wieder um. Hier liegt PCIe 2.0 seines Zeichens mit einem Prozent Abstand in Front. Betrachtet man alle Anwendungsbenchmarks, so kann sich PCIe 3.0 auch in dieser Disziplin nicht wirklich in Szene setzen.
    [break=PCIe 2.0 vs. PCIe 3.0: Leistungsaufnahme]
    Die Leistungsaufnahme messen wir zuerst mittels des 3DMarks im Preset FireStrike Extreme. Dabei kommt die Systemkonfiguration ohne Monitor zum Einsatz.

    3DMark FireStrike


    Leistungsaufnahme 3DMark FireStrike Extreme


    Interessant. Die Nutzung von PCIe 3.0 bedeutet zumindest im 3DMark FireStrike Extreme eine geringfügig niedrigere Leistungsaufnahme als die der nativ über den Chipsatz zur Verfügung gestellten PCIe-2.0-Konfiguration. Hiermit haben wir ehrlich gesagt nicht gerechnet. Im Gegenteil: Wir gingen davon aus, dass die Belastung des zusätzlichen PLX-Chips dazu führt, dass dieser für eine Erhöhung der Leistungsaufnahme sorgt. Grob gerechnet verringert sich mit dieser PCIe-3.0-Lösung die Leistungsaufnahme in der Durchschnittsbetrachtung um etwa eineinhalb und beim Peak-Wert um etwa einen Prozent.

    Dass diese Werte stimmen, zeigt sich anhand der Tatsache, dass sie einen Durchschnitt aus drei Durchläufen bilden, problemlos reproduzierbar sind und auch noch an anderer Stelle zu beobachten sind:

    Leistungsaufnahme GRID 2


    Auch bei GRID 2 können wir Vorteile für PCIe 3.0 ausmachen, an dieser Stelle sogar noch wesentlich deutlicher als im synthetischen 3DMark. In diesem Rennspiel fällt der Unterschied sogar so groß aus, dass der Worst-Case-Wert von PCIe 3.0 dem Durchschnittswert von PCIe 2.0 entspricht. Umgerechnet sehen wir einen Vorteil von rund viereinhalb Prozent im Durchschnitt und knapp über drei Prozent beim Peak-Wert.

    Eine Erklärung hierfür haben wir nicht wirklich parat. Einzig die Vermutung, dass AMDs Chipsatz bei Belastung mehr Leistung benötigt als der zusätzliche PLX-Chip, könnte als Erklärungsversuch gelten. Dieser relativiert sich jedoch wieder, wenn man bedenkt, dass die Daten beim Weg von der bzw. zur CPU auch den Chipsatz passieren müssen. Insofern müssen wir eine eindeutige Erklärung hierfür schuldig bleiben, wenngleich die Ergebnisse natürlich festzuhalten bleiben.
    [break= CrossFireX: Borderlands 2, DiRT 3, FarCry 3, Metro 2033]
    Anschließend an unseren Performance-Vergleich zwischen PCIe 2.0 und PCIe 3.0 wurden noch einige CrossFireX-Benchmarks mit zwei Radeon HD 7970 durchgeführt. Aufgrund der Slotaufteilung des Mainboards nutzt das CrossFire-Gespann PCIe 3.0. Leider ist ein Vergleich zu PCIe-2.0-CrossFireX auf diesem Mainboard nicht möglich, sodass die folgenden Benchmarkergebnisse nur sehr geringe Aussagekraft für unseren Vergleich haben können.

    Borderlands 2 1920x1080


    Dass Multi-GPU-Konfigurationen unbedingt auf funktionierende Treiberprofile angewiesen sind, sehen wir gleich in unserem ersten Benchmark. Denn zwei Grafikkarten liefern im Durchschnitt schlechtere Werte ab als eine einzelne Grafikkarte. Doch obwohl das Treiberprofil fehlt bzw. nicht korrekt funktioniert, fallen die minimalen FPS etwas höher aus.

    DiRT 3 1920x1080


    Bei DiRT 3 sehen wir immerhin eine Steigerung der durchschnittlichen Bildwiederholrate. Die minimalen Bilder pro Sekunde fallen hingegen ziemlich genau auf dem Single-GPU-Niveau aus. CrossFire platziert sich aber immerhin noch vor der PCIe-2.0-Konfiguration mit Einzelkarte.

    FarCry 3 1920x1080


    Beim Tropen-Shooter FarCry 3 sehen wir eine deutliche Performance-Steigerung von einer zur zweiten HD 7970. Die minimalen Frames pro Sekunde skalieren ebenfalls sehr gut, sodass die minimalen FPS mit CrossFire noch vor den durchschnittlichen Frames mit Single-GPU liegen. Die Frage bleibt hier, ob es sich um einen fundamentalen Vorteil von PCIe 3.0 handelt oder lediglich um ein relativ gut funktionierendes Multi-GPU-Profil im Treiber.

    Metro 2033 1920x1080


    Metro 2033 zeigt abermals ein sehr gut funktionierendes Treiberprofil. Auch die minimalen Bilder pro Sekunde legen um fast ein Drittel zu und könnten sich damit letztendlich deutlich von der Single-GPU-Konfiguration mit PCIe 2.0 absetzen. Aber auch hier können wir keine Antwort darauf geben, ob die Vorteile nun von PCIe 3.0 oder vom Treiberprofil herrühren.
    [break=CrossFireX: Tomb Raider, Crysis 3, GRID 2, Unigine Valley, LuxMark v2]
    Tomb Raider 1920x1080


    Einmal mehr sehen wir eine hervorragende Skalierung in Tomb Raider. Beinahe 100 Prozent Leistungssteigerung von einer auf zwei HD 7970 stehen zu Buche. Hierbei dürften aber fast alle Verbesserungen beim Treiber selbst liegen und nicht bei PCIe 3.0.

    Crysis 3 1920x1080


    Und wieder zeigt sich CrossFireX bei den gerenderten Bildern von seiner besten Seite. Während die durchschnittliche Bildwiederholrate um etwa 73 Prozent steigt, erhöhen sich die minimalen Bilder pro Sekunde immerhin noch um etwa die Hälfte. Somit liegen die minimalen FPS im CrossFire noch vor der durchschnittlichen Bildwiederholrate mit Single-GPU.

    GRID 2


    GRID 2 zeigt eine gute aber keine hervorragende Skalierung. Immerhin steigen auch die minimalen FPS sehr deutlich an, sodass diese noch vor den durchschnittlichen Frameraten beider Single-GPU-Konfigurationen liegt.

    Unigine Valley ExtremeHD


    Die durchschnittliche Framerate steigt im Unigine Heaven sehr deutlich an. Weniger deutlich steigt hingegen die Anzahl der minimalen Frames, sodass diese sogar noch unter der magischen 25-FPS-Grenze liegen.

    LuxMark v2 Sala


    LuxMark v2 nimmt CrossFireX-Gespanne dankend an. Denn hier können wir, nicht zum ersten Mal, eine Steigerung von über 100 Prozent bei Addition einer zweiten HD 7970 erkennen. Inwieweit PCIe 3.0 hier hilft, müssen wir leider aufgrund fehlender Vergleichsmöglichkeiten mit PCIe 2.0 auf dem gleichen Mainboard schuldig bleiben.
    [break=CrossFireX: Leistungsaufnahme]
    Zum Abschluss noch ein kurzer Blick auf die Leistungsaufnahme in verschiedenen Konfigurationen.

    Leistungsaufnahme 3DMark 11 Performance-Preset


    Leistungsaufnahme 3DMark 11 Extreme-Preset


    Leistungsaufnahme 3DMark FireStrike Extreme Demo


    Interessant ist auf alle Fälle der Idle-Wert aller Benchmarks. Denn schließlich arbeitet hier ein FX-8350 zusammen mit zwei HD-7970-Grafikkarten, wobei für die zweite Karte aufgrund des 3D-Modus nicht einmal Zero Core Power greift. Nicht unbedingt ein Gespann, welches für seine Energieeffizienz bekannt ist. Insofern geht der Idle-Wert durchaus in Ordnung.

    Leistungsaufnahme GRID 2


    Gegenüber den Vergleichswerten zwischen PCIe 2.0 und PCIe 3.0 sehen wir hier eine sehr deutliche Steigerung der Leistungsaufnahme. Die zweite Grafikkarte sorgt für eine Steigerung von glatt 200 Watt im Durchschnittsverbrauch und 269 Watt im Worst-Case-Szenario.
    [break=Erkenntnisse]
    In der folgenden Übersicht haben wir einige interessante Aspekte zusammengefasst.

    AspektErgebnis
    KondensatorenSolid State
    spezifizierte Kondensatorentemperatur105 Grad
    funktioniert S3ja
    funktioniert S1nicht einstellbar
    funktioniert S1 & S3nicht einstellbar
    funktioniert Ruhezustandja
    Bootmanager vorhandenja (Aufruf mit F8)
    PCIe x16 anders nutzbar (getestet mit Broadcom NetXtreme PCIe x1)PCIEX16_2 nein, sonst ja
    funktioniert Wake-On-LANja
    funktioniert AHCIja
    Default-Einstellung USB Legacy-SupportEnabled
    zum Test verwendete BIOS-Version0305
    v. 17.01.2013
    Produktseitewww.ASUS.com
    Preisab ca. 171 Euro


    Overclocking

    Beim Übertakten ist für uns in erster Linie wichtig, wie hoch der Referenztakt angehoben werden kann. Denn darauf kommt es an, wenn ein Prozessor ohne freien Multiplikator eingesetzt wird, sodass der Referenztakt die einzige Möglichkeit zur Taktsteigerung ist. Zugegeben, bei AMDs FX verfügen bisher alle Modelle über einen freien Multiplikator, aber man weiß nie, was noch kommt.

    ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0: OC-Ergebnis


    Mit 342 MHz aus dem BIOS heraus konnten wir ein hervorragendes Ergebnis einfahren. 71 Prozent Spielraum nach oben bedeuten jede Menge Freiraum für den Übertakter, selbst bei CPU-Modellen ohne freien Multiplikator. Doch diese Taktrate muss noch nicht das Limit darstellen: Wir haben uns auf manuell festgesetzte Standardspannungen sowie Speicher-Vollbestückung beschränkt. Mit Anpassung der einen oder anderen Spannung sowie beim Einsatz von nur zwei Speicherriegeln dürfte noch das eine oder andere MHz herauszuholen sein. Denn einige Benchmarks (3DMark 11, Cinebench, Crysis, WinRAR) konnten wir selbst bei dieser Taktrate problemlos durchführen.

    DDR3-1866 / DDR3-2133

    AMD spezifiziert bei den Bulldozer-Prozessoren bisher DDR3-1866 bei Bestückung mit einem Riegel pro Kanal, bei zwei Riegeln pro Speicherkanal steht DDR3-1600 als offizielle Spezifikation zu Buche. Da die Mainboards in der Regel aber auch noch höhere Speichertakte zur Verfügung stellen, haben wir diese zum Teil auch ausprobiert.

    ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0: DDR3-1866


    DDR3-1866 stellt keine Hürde dar, auch nicht mit Vollbestückung. Davon konnten wir uns auch während unserer Stabilitätstests überzeugen, da wir diese mit genau dieser Einstellung durchgeführt haben. Doch wie sieht es mit DDR3-2133 aus?

    ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0: DDR3-2133


    Auch diese Einstellung läuft problemlos. Anders als bei anderen Platinen, bei denen wir zwei Speicherriegel entfernen mussten und zusätzlich Spannung sowie Timings optimieren, läuft auf dem SABERTOOTH selbst Vollbestückung ohne Probleme. Auch mussten wir keine Speichereinstellungen optimieren. Zwar läuft diese Einstellung nicht zu 100 Prozent stabil (da nicht alle Speicherriegel unseres Kits diese Taktrate schaffen), wir sind hingegen deutlich näher am Optimum als bei so manchem anderen Board. Hier hat ASUS gute Arbeit geleistet. Im BIOS steht zudem noch DDR3-2400 zur Verfügung, was wir jedoch aus Mangel an entsprechendem RAM nicht austesten konnten.

    AI Suite II

    Im Testverlauf haben wir einige Male auf die AI Suite II zurückgegriffen, welche bei ASUS mittlerweile fast zum Standard gehört. Mit dieser Software-Sammlung lässt sich die Hardware überwachen (Temperaturen, Lüfterdrehzahlen, Spannungen) und auch jede Menge Einstellungen können vorgenommen werden. So lässt sich zum Beispiel die CPU damit übertakten, Spannungen können verändert werden und auch Lüfterverlaufskurven können angepasst werden.

    Leider hatten wir mit einigen Fehlermeldungen bei der aktuellen Suite zu kämpfen. So startete das Thermal Radar nicht (eine Möglichkeit zur Überwachung der Temperaturen) sondern hinterließ stattdessen eine Fehlermeldung. Auch hatten wir mit extrem schwankenden Lüfterdrehzahlen zu tun. Teilweise wurden uns über 19.000 Umdrehungen in der Minute angezeigt, was kein aktueller PC-Lüfter schafft. Und sporadisch wurden wir mit Warnungen versorgt, dass unsere Komponenten an der 100-Grad-Marke kratzen – was natürlich nicht stimmte und kurze Zeit später auch von der AI Suite II wieder so gesehen wurde.

    Alles in allem hatten wir nicht wirklich das Gefühl, dass wir uns auf diese Software verlassen könnten. Die Fehler wurden an ASUS weitergeleitet und dort überprüft. Hoffentlich kann hier noch nachgebessert werden, da es sich insgesamt um ein recht nützliches Softwarepaket handeln kann. Nur muss es dazu absolut zuverlässig funktionieren.

    IRQ

    Abschließend werfen wir noch einen Blick auf die IRQ-Verteilung in unserem Windows 7.

    ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0: IRQ-Belegung


    Es gibt keine Auffälligkeiten.
    [break=Fazit zu PCIe 3.0]
    ASUS' SABERTOOTH/GEN3 R2.0 hat es nicht einfach. Das erste Mainboard für AMD-Prozessoren mit PCIe-3.0-Unterstützung leidet darunter, dass es seitens AMD seit gefühlten Ewigkeiten keine wirklich neuen Chipsätze gibt, sondern immer wieder Weiterentwicklungen bestehender North- und Southbridges. Das ist nicht per se verkehrt, führt jedoch dazu, dass noch immer PCIe 2.0 als Standard genutzt wird – und das, obwohl AMD bereits seit Dezember 2011 mit der HD-7000-Serie Grafikkarten im Portfolio hat, welche PCIe 3.0 unterstützen. Und auch NVIDIAs Kepler-Generation unterstützt diesen Standard.

    ASUS implementiert trotz fehlendem PCIe 3.0 vom Chipsatz genau diese Spezifikation mit Hilfe eines PLX-Zusatzchips vom Typ PEX8747. Dadurch können bis zu drei Grafikkarten mit PCIe 3.0 betrieben werden. Leider hat diese Umsetzung einige Nachteile. In erster Linie kostet der benötigte Chip zusätzliches Geld. Vergleicht man das SABERTOOTH/GEN3 mit der "normalen" Variante ohne PCIe 3.0, so steht eine Preisdifferenz von derzeit rund 26 Euro zu Buche. Zusätzlich benötigt der Chip Energie und muss gekühlt werden, was ebenfalls auf den Geldbeutel schlägt. Und dann kommt noch eine zusätzliche Latenz ins Spiel, welche unweigerlich durch Nutzung eines weiteren Gliedes in der Verarbeitungskette auftritt.

    Wie wir uns in den Benchmarks überzeugen konnten, bietet die aktuelle PCIe-3.0-Umsetzung seitens ASUS nur äußerst selten einen kleinen Vorteil gegenüber nativem PCIe 2.0. Lediglich in den minimalen FPS bei Metro 2033 sehen wir einen zweistelligen Prozentwert als Vorteil für PCIe 3.0, wobei die minimalen Frames in diesem Test recht stark schwanken können und das Bild mit noch mehr Benchmark-Durchläufen noch leicht verändert werden könnte. Die zusätzliche Latenz macht den Bandbreitenvorteil meist wieder wett, sodass in der Regel sogar ein minimaler Leistungsvorteil für PCIe 2.0 übrig bleibt. Allerdings bewegen wir uns generell auf einem Performanceniveau, wo Vorteile weder für die eine noch die andere Lösung irgendwie ins Gewicht fallen.

    In puncto Leistungsaufnahme kann die PCIe-3.0-Lösung, anders als erwartet, durchaus überzeugen. Denn während im 3DMark einige wenige Watt gespart werden, so sind es im realen Spiel (GRID 2) mehr als vier Prozent bei der durchschnittlichen Leistungsaufnahme, was die Lösung über den PLX-Chip gegenüber der nativen Chipsatz-Umsetzung an Vorteil bietet.

    Zieht man darunter einen Schlussstrich, so kann man die Implementierung von PCI Express 3.0 auf dem SABERTOOTH/GEN3 zwar als funktionell bezeichnen, aus Leistungssicht bei einer einzigen Grafikkarte aber gleichzeitig als kaum sinnvoll. Auch ASUS sieht die Sache ähnlich, wobei man sogar noch einen Schritt weiter geht: PCIe 3.0 über PLX-Chips bringt nach Erfahrungen des Mainboard-Herstellers erst ab drei gekoppelten Grafikkarten einen Vorteil gegenüber PCIe 2.0. Und genau diese drei Grafikkarten können auf dem SABERTOOTH/GEN3 auch mit PCIe 3.0 betrieben werden.

    Aber was für Schlüsse ziehen wir nun aus diesen Erkenntnissen?

    Wer sich ein 3-way-CrossFire- bzw. -SLI-System aufbauen will, der kann die zusätzliche Bandbreite bei der Kommunikation der Grafikkarten untereinander gern mitnehmen und macht mit dem SABERTOOTH nichts falsch. Auch diejenigen, die jetzt eine Neuanschaffung planen und auf alle Fälle auch für die Zukunft gerüstet sein wollen, können die Anschaffung dieses Mainboards durchaus in Betracht ziehen. Für alle anderen Käufer sollte sich die Frage stellen, ob es nicht auch das etwa 26 Euro günstigere SABERTOOTH R2.0 ohne PCIe 3.0 (oder alternativ ein Modell eines anderen Herstellers) tut.
    [break=Fazit]
    Titelbild  ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0


    Neben dem Pionierstatus in puncto PCIe 3.0 hat das ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0 natürlich noch weitere Aspekte zu bieten. Blendet man dieses Novum aus, so bleibt ein sehr solides Mainboard "übrig", welches durchaus überzeugen kann. Das BIOS bietet alles, was das Herz eines jeden Stromsparers und Übertakters höher schlagen lässt. Die Optionen funktionieren allesamt (zumindest in dem Rahmen, welchen wir testen konnten), was selbst heute noch nicht immer selbstverständlich ist.

    Die Hauptplatine lässt sich hervorragend übertakten. 342 MHz Referenztakt ohne Spannungserhöhungen sind ein sehr respektables Ergebnis. Und selbst DDR3-2133 mit vier Speicherriegeln funktionierte reibungslos – eine Disziplin, bei welcher andere Mainboards schon die Segel streichen mussten. Das Board ist sehr gut verarbeitet und ist – sofern wir dies beurteilen können – mit hochwertigen Komponenten bestückt. Ein Aspekt, welcher alle ASUS-Platinen der TUF-Serie eint.

    Nicht ganz gefallen hat uns die Design-Entscheidung von ASUS, beide CPU-Lüfteranschlüsse nur dann regelbar zu gestalten, wenn auch PWM-Lüfter zum Einsatz kommen. Hier hätten wir ein "rundum-sorglos-Paket", wie beispielsweise beim ASUS Crosshair V Formula-Z, bei welchem man sämtliche Lüfter auch bei Anschlüssen mit drei Pins steuern kann, gewünscht. Abseits dieser Design-Entscheidung hätten wir vom Onboard-Sound etwas homogenere Qualitätswerte erwartet und auch die AI Suite II hätte etwas besser laufen dürfen. Bei den beiden letztgenannten Punkten ist zumindest noch Verbesserungspotenzial mittels BIOS-/Treiber-Updates gegeben, was auf die Lüftersteuerung leider nicht mehr zutrifft. Hierfür müsste nach Angaben von ASUS ein Eingriff in die Hardware erfolgen.

    Unterm Strich hat man es beim ASUS SABERTOOTH/GEN3 R2.0 mit einem bisher einmaligen Mainboard zu tun, was mit seinen derzeit rund 171 Euro im Prinzip zu teuer ist, wenn man die PCIe-3.0-Fähigkeit im CrossFireX nicht nutzt. In solchen Fällen sollte der geneigte Käufer über preiswertere Alternativen nachdenken. Abseits dessen kann beim SABERTOOTH/GEN3 relativ beruhigt zugegriffen werden.

    Das fanden wir gut :)
    • sehr umfangreiche BIOS-Einstellungen
    • gute Verarbeitung/wertiger Eindruck
    • sehr gute Übertaktungs- bzw. Stromsparmöglichkeiten


    Das fanden wir nicht so gut :(
    • CPU-Lüfter nur regelbar, wenn PWM-Lüfter genutzt werden (Design-Entscheidung)
    • durchwachsene Ergebnisse der Audio-Qualität
    • AI Suite II lief nicht ganz rund


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