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  1. Beitrag #1
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    Avatar von Bullz

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    Ist Cat8 der einzig sinnvolle Standard nach Cat6A ?

    Hi, bin gerade mein neue Wohnung Verlegekabel zu verlegen... und hab einiges im Netz dazu gelesen aber trotzdem bin ich mir nicht sicher.

    Vorweg. RJ45 soll verwendet werden und mir ist bewusst das dieses nur bis 1 Gigabit zertifiziert ist. Entweder man hat darüber Glück oder man wird neue Stecker brauchen die man dann aber auch Nachrüsten könnte.

    Hier auf folgenden Bild sieht man
    https://www.pic-upload.de/view-36286...ercat.jpg.html

    Das man mit Cat 6A die 10 Gigabit erreicht... Cat 7 und Cat 7A bringen von der Geschwindigkeit her nichts.
    Erst Cat 8 mit 2000 Mhz ermöglicht vielleicht irgendwann mal 25GBASE oder 40 GBASE

    Cat 7 Kabel ( sind so die untereste Kategorie die man auf amazon bekommt. Auf die schnelle finde ich dort nicht mal 6a mehr )
    https://www.amazon.de/Verlegekabel-N...kabel%2B7&th=1

    Cat 8.1 Kabel
    https://www.amazon.de/Electronic-Hig...legekabel+cat8

    Eigentlich würde ich gerne Duplex verlegen also 2 Netzwerkkabel in einem Kabel. Das gibt es derzeit aber nicht zu kaufen. Sollte ich jetzt gleich auf Cat 8.1 setzten ( wo es kein duplex derzeit gibt ) oder doch auf eine ältere Lösung setzten und dann in 10 bis 20 Jahren wenn vl mal 25/40 gigabit angesagt sind die Kabel austauschen ? Ich hoffe das nach diesem Beitrag ich mir keine Gedanken mehr über CAT machen muss mein Elektriker ist auch schon Sauer weil ich nicht weitertue mit dem Kabel.
    Verkaufe derzeit

    Nix

  2. Beitrag #2
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    Avatar von Blutengel
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    würde gleich auf CAT 8.1 gehen koste auch nicht viel mehr und man hat länger ruhe,
    in den USA ist cat8 schon standart.

  3. Beitrag #3
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    Zitat Zitat von Blutengel Beitrag anzeigen
    koste auch nicht viel mehr
    *hust* Laut seinen Links ist Cat8 einen knappen 100er teurer. Zum anderen müsste man sich fragen, ob man im Wohnzimmer ein Rechenzentrum aufbauen will oder ob einem 1GBit lange Zeit reichen wird. Selbst mit Cat7 sollte man noch in der Lage sein, 10GBit zu fahren.

    Wenn man also das Geld über hat, kann man Cat8 nehmen.
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  4. Beitrag #4
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    Wenn ich auf die Idee kommen würde, mein Haus komplett zu verkabeln, würde ich als Grundausstattung nur das stinknormale Cat6/7 nehmen.
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  5. Beitrag #5
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    Zitat Zitat von MagicEye04 Beitrag anzeigen
    Wer soll denn da alles womit kommunizieren?
    Selbst wenn der Kühlschrank und die Waschmaschine mal irgendwann LAN als Standard mit drin haben - was sollen die mit so viel Bandbreite?
    Das dachte man auch mal in Bezug auf BNC

    Ich stehe in ähnlicher Weise vor dem neu-Einziehen der Kabel und liebäugle auch mit 2GHz Cat8. Man sollte hier jedoch aufpassen, dass dann keine normalen Unterputzdosen mehr gehen, da die Adern deutlich dicker sind (AWG24/26 -> AWG22). Cat8 ist nämlich nur für Endpunktverbindungen spezifiziert, heißt ohne Dosen oder Verbinder dazwischen. Es gibt Stecker, die passen und man könnte Blinddosen nutzen.

    Die Frage, die sich mir stellt ist aber, ob es sich selbst mit Cat8 lohnt auf 40GBit irgendwann zu gehen, da die Ports dann ordentlich mehr Strom saufen. An dem Punkt ist Twisted Pair einfach am Ende (wie das Vectoring der Telekom oder WLAN oder 5G... ). Entweder geht man dann zurück auf Koax oder LWL. LWL ist aber deutlich sensibler was das Einziehen in Leerrohre angeht und es gibt noch wenige/keine Endgeräte damit.
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  6. Beitrag #6
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    Nach meiner Erfahrung scheitert es an jedem Elektriker der Wahl, weil die schon die Schirmung an den Ports nicht ordentlich verlegen und die Ports auch nicht geerdet werden. Da sollte man bei hohen Datenraten auf potentiell störungsanfälligen Strecken achten. Im Zweifel lieber kein Shield als falscher Shield der zur Antenne wird.

    Auch mit den schlechteren Kategorien wird man die Leistung auf kurzen Strecken später hinbekommen, sofern die Stecker/Buchsen dann auf die bessere Qualität geht. Man nimmt also das beste Verlege-Kabel gemessen am Querschnitt der noch eingezogen werden kann und konzentriert sich auf die Strecken wo hoher Speed nötig sein wird. Die Kosten pro Laufmeter sollten bei Wohungen nun wirklich egal sein. Bei meinem nachträglichen Einbau war mehr als 6a und und einzelne Strecken 5er nicht möglich.

    Glasfaser bei Consumer-Equipment werden wir wohl keines sehen. D.h allenfalls Strecken für Switches oder bis zum Router sind dort vielleicht einmal relevant. Direkt für eine private Workstation vielleicht noch, aber der Rest im Geräeteanschluss geht dann für Consumer in 5G unter. Vermutlich wird in 5-10 Jahren kaum jemand den Unterschied zwischen 5G und WLAN noch bemerken oder gar erklären können.

    Jenseits der 1 Gigabit sehe ich keinen Use-Case im Home-Bereich, auch 8k vom Videoserver sollte da noch gut streamen, mehr als 5-10 Gigabit sollte man nicht ohne konkreten Grund investieren. Es ist doch eher wahrscheinlich dass vorher mit der Abrisskugel nochmal saniert wird oder alle Geräte nur noch ein 5G Modul aufweisen oder eben legacy RJ45 als Fallback.

  7. Beitrag #7
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    scheitert es an jedem Elektriker der Wahl, weil die schon die Schirmung an den Ports nicht ordentlich verlegen und die Ports auch nicht geerdet werden. Da sollte man bei hohen Datenraten auf potentiell störungsanfälligen Strecken achten. Im Zweifel lieber kein Shield als falscher Shield der zur Antenne wird.
    Wenn man sich mal mit emv beschäftigt stellt man fest sobald man in einer Richtung schützt werden die andern zwei Probleme verstärkt.
    Daher wird im dort wo keine Probleme erwarte wird erstmal ohne Schutz versucht da es praktisch an sauberste leuft und am einfachsten ist

  8. Beitrag #8
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    Kurze Fakten dazu, bis 1Gbit Cat5e mit UTP Steckern völlig ausreichend, alles andere kostet nur Geld und bringt nichts. Wenn man POE verwendet, darf es auch mal CAT-6 sein ebenfalls mit UTP Steckern um Probleme mit unterschiedlichen Erdungspotenzialen zu vermeiden, die sind Gift für ein Netzwerk.

    Bei 10GBe verwendet man sinnigerweise Glasfaser ist deutlich billiger (Heute) als vor 20 Jahren im Gegensatz zu CAT-7 Dual-Link oder CAT8 Kabeln, außerdem wer wie bei uns auf die Idee kommt RJ-45er Stecker zu verwenden, hat die Technik im Zusammenhang mit den engeren Litzen und Abständen nicht begriffen und von Netzwerktechnik keine Ahnung, dazu werden spezielle Stecker benötigt und dann wären auch 10GBE damit möglich.

    Glasfaser hat den Vorteil absoluten galvanischen Trennung, die bei Kupfer nur durch Netzwerkisolatoren bewerkstelligt werden kann, die kleinen Adapter dazu kosten aber auch gutes Geld.

    Frage mich warum heute viele auf Kupfer umsteigen, die Glasfaser entsorgen und auf der anderen Seite es nicht erwarten können im Gegensatz zur eigenen Firma einen Glasfaserdirekt Anschluss in eigene Heim zu bekommen.
    Geändert von Zidane (07.12.2018 um 16:35 Uhr)

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