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  1. Beitrag #1
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    AOL + Linux - Ein Tutorial

    Nachdem ich mehrere Tage damit zugebracht habe, über AOL unter Linux online gehen zu können,
    möchte ich allen Usern, die mit dem Provider AOL versuchen, unter Linux online zu kommen,
    dieses Tutorial empfehlen, welches ich heute verfasst habe.
    Es beinhaltet alle Befehle ohne große Erklärung, um die Installation und Konfiguration so einfach wie möglich zu halten.

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------
    AOL Linux-Tutorial by WizardSE.

    Penggy installieren
    ---------------------
    Superuser-Freigabe erhalten [oder im root starten]
    su

    I. Guile installieren
    ---------------------
    Guile-Package "guile-1.6.3.tar.gz" installieren
    tar xvzf guile-1.6.3.tar.gz...
    cd guile-1.6.3
    ./configure
    make
    make install

    Guile-Libaries "libguile12-1.6.0-1mdk.i586.rpm" installieren [mdk=>Mandrake-Version, die Datei wird distrubitionsabhängig anders lauten]
    rpm -ihv libguile12-1.6.0-1mdk.i586.rpm

    Guile Extended Package "guile-1.6.3-2.i586.rpm" installieren
    rpm -ihv guile-1.6.3-2.i586.rpm

    Aus guile-1.6.3/libguile-ltdl/.libs alle daten
    nach usr/lib kopieren
    cd guile-1.6.3/libguile-ltdl/libs
    cp *.* /usr/lib

    II. Tun-Tab Treiber installieren
    --------------------------------
    Ausführen: # mknod /dev/net/tun c 10 200 [Device node kreieren]

    Folgende Zeile in die Datei /etc/modules.conf einfügen:
    alias char-major-10-200 tun

    Ausführen: # depmod -a

    Der Treiber wird jetzt automatisch geladen, wenn auf
    das Verzeichnis dev/net/tun von Penggy versucht wird zuzugreifen.

    III. Penggy installieren
    -------------------------
    Penggy für die jeweilige Linux-Distribution herunterladen

    Penggy "penggy-0.2.1-1.i586.rpm" installieren
    rpm -uhv penggy-0.2.1-1.i586.rpm

    Penggy konfiguieren
    file:/usr/local/etc/penggy/aol-secrets konfiguieren
    dort eine (o.mehrere) Zeilen für den Nickname+Passwort einfügen,
    jedoch ohne # am Anfang
    z.B.: AOLNickname AOLPasswort

    file:/usr/local/etc/penggy/phonetab konfiguieren
    dort einfach unten drunter ohne # gleich die Einwahlnummer von
    AOL-Deutschland eintragen (01914 aktuell)

    file:file:/usr/local/etc/penggy/penggy.cfg konfiguieren
    Diese Datei bedarf normalerweise nur 2 Änderungen:

    1. das "#" vor "Screenname =" entfernen und hinter das
    Screenname = den eigenen AOL-Nickname schreiben

    z.B. Screenname = AOLNickname

    2. das "#" vor "modem_device = " entfernen und hinter das
    modem_device = "modem" setzen[bei modemverwendung]

    z.B. modem_device = modem

    IV. Start von Penggy
    ---------------------
    pennggy AOLNickname

    --------------------------------------------------------------------------------------------
    Ich würde die Mods bitten, dies zu fixieren.

    Viel Spaß!

    Martin.

    Edit: Vielen Dank für die Tipps@oehnamann!
    Geändert von WizardSE (01.04.2003 um 20:46 Uhr)
    News is what's different.
    "A film is a great film when it's long in action and short in dialogue."Sergio Leone

  2. Beitrag #2
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    Hastes hingekriegt mit AOL unter Linux Respekt !!
    Ich find die Idee mit dem AOL Tutorial nicht schlecht, auch wenns mich selber net betrifft. Allerdings hab ich ein Paar Anmerkungen zu deiner Anleitung. Wenn du willst kannst du sie ja mit der Edit Funktion einfügen.

    1. Ich würde RPMs immer mit der Option -Uhv nicht -ihv installieren, weil Uhv ein veraltete Version des Paketes, falls es installiert ist, gleich mit entfernt. So kann es nicht zu Konflikten zwischen 2 unterschiedliechen, vielleicht inkompatibelen, Versionen einer Bibliothek kommen. Ist das Paket nicht installiert funtkioniert Uhv wie ihv.

    2. Du solltest eine Bemerkung einfügen, dass das Paket libguile12-1.6.0-1mdk.i586.rpm nur für Mandrake bestimmt ist. Aus Kompatiblitätsgründen sollte man bei anderen Distibutionen natürlich die mit der Distribution mitgelieferten bzw. geupdateten von den Webseiten der Distributionen nehmen.

    3.
    Diese Zeilen

    Guile-Package "guile-1.6.3.tar.gz" installieren
    tar xvzf penggy...
    cd penggy-0.2.0
    ./configure
    make
    make install

    sollen doch sicherlich

    Guile-Package "guile-1.6.3.tar.gz" installieren
    tar xvzf guile...
    cd guile-1.6.3
    ./configure
    make
    make install

    heißen. Oder?

    4. Bevor du die Bibliotheken von Guile kopiert werden können muss man erst mit cd in das enspechende Verzeichnis wechseln, in dem die Biliotheken liegen. Füge bitte einen entsprechenden Befehl vor die Zeile cpp *.* /usr/lib ein. Sollte jemand der sich nicht so mit Linux auskennt dnur Befehle ausführen die du gepostet hat kopiert er mit cp *.* /usr/lib alle Dateien das aktuellen Verzeichnises nach usr/lib und das ist bestimmt nicht sinnvoll

    5. Der Befehl zum Kopieren heißt cp und nicht cpp (Du hast geschrieben cpp *.* /usr/lib ) Aber ich wurd die Libaries eh nicht kopieren sondern nur Verlinken. Das spart Platz auf der Platte und außerdem muss man, falls das Guile Paket aktualisiert wird, die Dateien nicht von neuem kopieren, solange sich die Dateinamen nicht ändern.

    Der Befehl lautet dann ln -s * /usr/lib

    6. Füge noch einen Hinweis ein das alle Befehl die du gepostet hat als root auszuführen sind

    7. Wenn man die Programme von Hand kompiliert kann man mit der Option
    configure --prefix=PFAD das Installationsverziechnis ändern.
    gibt man als Pfad z.B /usr ein so werden die Binarys nach /usr/bin die Konfig Dateien nach /usr/etc und die Bibliotheken nach /usr/lib kopiert.
    Geändert von oehnamann (05.04.2003 um 15:53 Uhr)
    Was muss das für eine blöde Frage sein , wenn Windows die Antwort ist ?
    Die Linuxlinksammlung@P3D. Wer noch nen brauchbaren Link hat immer her damit.
    -Link-

  3. Beitrag #3
    Commander
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    Hallo

    Gibt es bei ISDN Unterschiede? Wollte mal AOL testen, statt T-Online.


    MFG

  4. Beitrag #4
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    Solange du dein ISDN-Gerät ordentlich in Linux eingebunden bekommst, dürfte dies kein Problem sein.
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  5. Beitrag #5
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    Noch ein paar Hinweise:

    Wenn für die jeweilige Distribution die Programme als Paket (rpm, deb) zur Verfügung stehen, sollte man diese nehmen und nicht selber compilieren.
    Des weiteren halte ich es für sinnvoll, die selber compilierten Programme nach /usr/local zu installieren. Das bringt das Paketmanagement nicht durcheinander. Man muss auch nicht als root compilieren, das geht als normaler user. Nur zum installieren benötigt man root-Rechte.

    "mknod /dev/net/tun c 10 200" funktioniert nur, wenn man nicht devfs nutzt.
    Zitat Zitat von S.I. Beitrag anzeigen
    Ja der Eingriff war leider nötig.

  6. Beitrag #6
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    Hallo

    was muss ich in der penggy.cfg ändern, da ist ja modem noch Standard. Hat da jemand eine Ahnung.

    MFG

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