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Posting #1 (im Thread / einzeln) |
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DCTH
Admiral
Special ![]() Registriert seit: 16.03.2002
Ort: Am Neckar
Beiträge: 1.650
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Internet als Vermieter für WG anbieten
Hallo!
Meine Eltern haben ein Haus gekauft und gedenken es zu vermieten. Allerdings nicht unbedingt an eine Person, sondern eventuell einzelne Zimmer, das ganze also als WG. Es gibt hier im Ort nur dünnes Internet der Telekom, also DSL1000, 2000 wenn man Glück hat. In dem Haus gibt es aber auch einen Kabel-Anschluss. Wie sehen die Möglichkeiten aus, dass nicht jede Person einzeln einen Inet-Anschluss bestellen müssen? Danke vielmals! Gruß, DC |
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Posting #2 (im Thread / einzeln) |
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OBrian
Moderation MBDB
![]() Registriert seit: 16.10.2000
Ort: NRW
Beiträge: 11.717
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Am einfachsten schließt einer den Vertrag mit dem ISP ab (in dem Fall evtl. am besten der Hauseigentümer) und die anderen zahlen ihm anteilig was dafür, daß sie den Anschluß mitbenutzen. Offiziell darf man so einen privaten Anschluß zwar wohl nicht weitervermarkten, aber wenn man das einfach auf die Miete schlägt und das Internet dafür kostenlos anbietet, kommt das ja finanziell auf dasselbe raus.
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Posting #5 (im Thread / einzeln) |
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GOGO
Fleet Captain
Special ![]() Registriert seit: 01.03.2009
Beiträge: 273
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Wie wäre ist mit so einer Lösung?
http://www.meinhotspot.com/ Gibt noch ein paar andere Anbieter, hab jetzt aber auf die schnelle nur den einen gefunden. |
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Posting #6 (im Thread / einzeln) |
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ghostadmin
Grand Admiral
Special ![]() Registriert seit: 11.11.2001
Ort: Dahoam Studios
Beiträge: 9.376
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Mit einem Radiusserver und Proxy verbunden, könnte man zumindest feststellen wer was macht.
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Posting #7 (im Thread / einzeln) |
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JKuehl
Grand Admiral
Special ![]() Registriert seit: 22.06.2003
Ort: Mainz
Beiträge: 5.213
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Naja selbst wenn du schriftlich von allen Nutzern verlangst dass sie kein illegales Filesharing etc. betreiben ist der Inhaber immr noch als Störer haftbar. Ich habe im Bekanntenkreis ja gerade so einen Fall...
Ich würde als Vermieter niemals und das betone ich ausdrücklich meinen Internetzugang für andere zur Benutzung freigeben. Bestimmt gibts bei 1 Mbit dort doch schon einen vorgesehenen LTE Ausbau oder Internet über Kabel. Einer aus der WG soll hat Telefonanschluss mit Internet oder Kabel beantragen und das dann selbst regeln ob er den anderen Mitbewohnern Zugriff gestattet oder nicht. Meist wird das in WGs ja so gehandhabt. Als Empfehlung kann man dem Anschlussinhaber der WG dann nur mitgeben einen ordentlichen Router einzusetzen, sichere Passwörter, MAC-Filter, gängige Filesharing-Ports sperren [Oder gleich Layer-7-Paketfilter einsetzen und mitprotokollieren] und von jedem WG-Mitglied eine Vereinbarung zu bekommen die illegales Filesharing untersagt. Letztendlich haftet immer der Anschlussinhaber und das kann - falls der Fall vor Gericht verhandelt wird - schnell einige Tausend Euro kosten. |
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Posting #9 (im Thread / einzeln) |
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DCTH
Admiral
Special ![]() Registriert seit: 16.03.2002
Ort: Am Neckar
Beiträge: 1.650
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Ja, selbst kenn ich mich da auch nicht genug aus, um irgendwas wie Radiusserver und Proxy einzurichten. Zumal mir diese Daten-Speicherung auch nicht gefällt.
Es ist eben die Sache: Was wollte ich selber gern als Student in einer Bude zur Zwischenmiete? -Problemloses und schnelles Internet. -keinen 2 Jahresvertrag wo ich am Schluß drauf zahle. Solch eine Hotspot-Lösung wäre vielleicht garnicht schlecht, wenn das rechtlich so alles funktioniert. Aber muss es ja irgendwie, schließlich gibt es ja auch ne Menge öffentlicher Hotspots oder Hotels mit Internet. |
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Posting #11 (im Thread / einzeln) | |
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Redphil
Grand Admiral
Special ![]() Registriert seit: 13.02.2004
Ort: L, FG
Beiträge: 3.032
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Zitat:
Die aktuelle Rechtssituation mit Haftung des Anschlussinhabers finde ich zwar ziemlich fragwürdig, aber solange es so läuft, sollte man das die Mieter wohl wirklich selbst klären lassen und sich da nicht in die Nesseln setzen. |
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Posting #13 (im Thread / einzeln) |
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JKuehl
Grand Admiral
Special ![]() Registriert seit: 22.06.2003
Ort: Mainz
Beiträge: 5.213
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Und was bringt dir das? Gab auch schon genug Fälle von neunmalklugen die dann doch irgendwo unachtsam waren und erwischt wurden. Ausserdem haftest du als Anschlussinhaber trotzdem noch.
Du bist nur raus aus der Sache wenn jeder einzelne Benutzer der WG ein eigenes Passwort und Benutzername hat und sich forensisch und lückenlos beweisen lässt wer welche TCP-Pakete wann gesendet und empfangen hat. Als Anschlussinhaber musst du immer einen konkreten Täter benennen können. Nur sagen: "ICH wars nicht, das war EINER von DENEN!" reicht nicht aus! |