Ergebnis 1 bis 1 von 1

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. Beitrag #1
    Themenstarter
    Grand Admiral
    Special
    Grand Admiral
    Avatar von soulpain

    Registriert seit
    19.02.2008
    Ort
    Disneyland
    Beiträge
    2.485
    Danke Danke gesagt 
    36
    Danke Danke erhalten 
    1.958
    Blog-Einträge
    18

    Cooler Master B500 500W



    In Kürze werden wir die Netzteiltests vorerst ruhen lassen, um verstärkt auf mobile Geräte eingehen zu können. Heute jedoch stellen wir das B500 von Cooler Master vor, welches als Teil der neuen B-Serie den Einsteigerbereich der Netzteile repräsentiert. Das Modell verfügt im Gegensatz zu vielen anderen PC-Netzteilen nicht über das bekannte 80-PLUS-Zertifikat, soll laut der Verpackung aber einen Wirkungsgrad von 85 % erreichen. Zu den weiteren Kenndaten zählen active PFC und ein 120-mm-Lüfter. Ob das Produkt auch ohne 80 PLUS überzeugt, zeigen wir auf den folgenden Seiten. Wir bedanken uns bei Cooler Master für die Bereitstellung des Testmusters und wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen!

    Preisvergleich

    [break=Lieferumfang und Leistungsverteilung]


    Der Lieferumfang gestaltet sich sehr klassisch, da bei einem Budget-Gerät keine besonderen Extras finanziert werden können. So sind neben dem gut verpackten Netzteil ein Kaltgerätekabel und die vier Schrauben zur Befestigung des Netzteils im PC-Gehäuse enthalten. Auf einem Begleitzettel stehen außerdem Verbraucherhinweise wie Garantieinformationen oder die Leistungsverteilung. Zudem wird der Einbau anhand mehrer Bilder verdeutlicht. Das Netzteil entspricht der ATX-2.3-Spezifikation und verfügt neben den eingangs erwähnten Eigenschaften über zahlreiche Schutzfunktionen wie OCP (Überstromschutz).



    Die Leistungsverteilung orientiert sich im Wesentlichen an modernen PCs, da immerhin 408 W auf +12 V geleistet werden können. Die zugehörigen zwei Ausgänge können mit 24 bzw. 21 A belastet werden. Für +3,3 V und +5 V sind insgesamt 130 W vorgesehen. Wie man sieht, ist das Gerät lediglich für den Einsatz im 230-V-Netz bestimmt, sollte also keinesfalls ohne Adapter in Ländern mit 115 V betrieben werden. Für den Verkauf in den USA würde auch noch die notwendige UL-Nummer als Kennzeichnung fehlen, welche den verantwortlichen Hersteller angibt.

    [break=Aussehen und Anschlüsse]




    Sowohl die Gehäuselackierung als auch das Lüftergitter sind schwarz gehalten, was das Netzteil rein äußerlich eher unauffällig wirken lässt. Kritisieren müssen wir die geringe Materialdicke, zumal wir beim Öffnen festgestellt haben, dass viele Ecken recht scharfkantig sind. Ein dünnes Gehäuse wirkt nicht nur billiger, sondern beeinträchtigt auch die Schirmdämpfung. Abgestrahlte Störungen können so stärker nach außen wirken. Die Abmessungen betragen 150 x 140 x 86 mm, in der Tiefe fällt das Modell also relativ kompakt aus. Netzteile mit abnehmbaren Anschlüssen erreichen oft eine Länge von 160 mm oder mehr. Wie üblich fallen die Entlüftungslöcher wabenförmig aus.

    Main CPU PCIe Peripherie
    ------------------- ------------------- ------------------- --------------------------------
    1x 24-pin (ca. 55 cm) 4+4-pin (ca. 55 cm) 2x 6/8-pin (ca. 40, 50 cm) 3x SATA (ca. 40, 55, 70 cm)
    - - - 3x SATA (ca. 40, 55, 70 cm)
    - - - 3x HDD, 1x FDD (ca. 40, 55, 70, 85 cm)
    - - - -
    - - - -


    Mit zwei PCIe-Steckern ist das Netzteil durchschnittlich gut ausgestattet für ein 500-W-Netzteil. Drei HDD-Stecker sind dagegen etwas wenig, auch wenn manche Benutzer nur ein paar dieser Anschlusstypen verwenden. Als Universaladapter ist der Stecker aber noch gut zu gebrauchen, weshalb eine höhere Anzahl durchaus sinnvoll gewesen wäre. Mit 55 cm sind die Stränge mit den Mainboardsteckern recht lang, weshalb sie problemlos in einem Midi-Tower eingesetzt werden können. Auch an einen FDD-Stecker hat Cooler Master gedacht. Lediglich zwei Stränge sind mit einem Sleeving ausgestattet, der Rest kommt quasi nackt daher.

    [break=Schaltungsdesign]


    Rein äußerlich wirkt das Netzteil eher schwachbrüstig, da sehr kleine Kühlkörper und fast schon mickrige Eisenpulverkerne für die Speicherdrosseln bzw. Längsdrossel verwendet werden. Auch der Trafo und der Primärkondensator passen eher zu einem 400-W-Netzteil. Natürlich gibt es bei einem Netzteil die Möglichkeit, Bauteile zu verkleinern, da die Dimensionierung von der Frequenz abhängig ist und neuere ICs Spitzenwerte wie den Einschaltstrom verkleinern. Endlos minimieren lässt sich in der Leistungselektronik jedoch nichts, weshalb wir bei unserer Meinung bleiben. Der Hersteller ist in diesem Fall CWT, bekannt von Corsair oder Enermax. Markant an diesem Netzteil ist die Verwendung zahlreicher THDs (Through-hole devices) im Regelkreis, wo andere Hersteller eher auf SMDs (Surface-mounted devices) zurückgreifen. Bei kleinen Dioden oder Widerständen bietet sich das normalerweise an.



    Der Netzeingang wird mit vier Y-, zwei X-Kondensatoren, zwei Gleichtakt- und einer Längsdrossel beschaltet. Hinzu kommen die Schmelzsicherung und ein passiver Überspannungsschutz. Ein schmaler Netzschalter trennt bei Betätigung den Phasenleiter auf, womit der Stromkreis weitestgehend unterbrochen ist. Lediglich der X-Kondensator ganz links schließt dann noch den Stromkreis. Beim Entfernen des Kaltgerätekabels wird er zur Sicherheit über einen großen Widerstand entladen.



    Auf der linken Seite sieht man eine Schutzfolie, die auch das gesamte PCB abdeckt. Der Leistungsfaktorvorregler hat wie üblich Ähnlichkeiten mit einem Aufwärtswandler, weshalb am Ausgang eine höhere Spannung anliegt. Als PFC-Diode kommt die PFCD86G zum Einsatz und als PFC-Transistor der SVD10N60F. Letztere hat einen Drain-Source-Widerstand von satten 780 Milliohm, was ein Grund für die niedrige Effizienz ist. Der Transistor hat einen Treiber aus einem 10-Ohm-Widerstand und parallel dazu eine Diode, die den Strom begrenzen. Hinzu kommen vier kleine Transistoren, die wiederum einen variablen Treiberstrom ermöglichen. Ein schnelleres Umschalten senkt die Verlustleistung, ein langsameres Entladen der Gate-Kapazität ist dafür besser für die EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit). Hier muss der Transistor im Sinne der Leistungsfaktorkorrektur eingestellt werden, also die Verlaufsform des Stroms durch die PFC-Drossel anpassen. Beim PFC-IC handelt es sich um den Controller CM6805BSX, über den wir keine genauen Informationen finden konnten. Er übernimmt aber offensichtlich auch den PWM-Teil, da die beiden Haupttransistoren im Flusswandler an ihn angebunden sind.



    Sekundärseitig verwendet Cooler Master den ST9S429-PG14A, welcher OVP, UVP und OCP für +3,3 V, +5 V und zwei +12-V-Ausgänge bereitstellt. Für OCP konnten wir entsprechende Shunt-Widerstände an +12 V1 und +12 V2 ausmachen. An den Tiefpassfiltern am Ausgang werden unter anderem die Kondensatoren WL von Jun Fu und KF von CapXon verwendet. Die CapXon-Serie hat laut dem Hersteller-Datenblatt eine nur unwesentlich schlechtere Ripplestromfestigkeit als die KY-Baureihe von Nippon-Chemicon. Das ist gut, da die Selbsterwärmung so niedrig ausfällt. Allerdings haben die häufig gelobten japanischen Varianten eine etwas höhere Lebensdauer, bevor sich vergleichbare Alterserscheinungen wie bei CapXon deutlich machen.



    Bei vielen modernen Netzteilen zeigen sich Fehler an den empfindlichen SMDs, was hier mangels entsprechender Komponenten nicht der Fall ist. Sämtliche Anschlüsse sind gut belotet, bis auf kleinere Verunreinigungen und die an manchen Stellen etwas abgekratzte Beschichtung der Kupferleiterbahnen gibt es keine Mängel. Um die Leiterbahnen zu verstärken, hat der Hersteller an vielen Stellen Jumper eingesetzt und relativ viel Lot aufgetragen. Das ist angesichts der dünnen Kupferschicht auch sinnvoll. Die dünnen Leiterbahnen müssen immerhin den hohen Strom verkraften, den die beiden STTH1602C für +12 V gleichrichten (siehe ganz links außen neben der großen Massefläche). Die Konfiguration erscheint uns wegen der 408 W auf +12 V ohnehin etwas schwachbrüstig.



    Cooler Master verwendet einen Linearregler zur Regelung des Lüfters. Hierbei wird der Transistor FQ22 entweder stärker oder schwächer durchgeschaltet. Dementsprechend liegt an den Lüfteranschlüssen eine höhere oder eine kleinere Spannung an. Begrenzend kommt noch ein Thermistor hinzu, der bei steigenden Temperaturen jedoch an Widerstand verliert, womit die Drehzahl erhöht wird. Die Basis des Transistors ist über den Treiberwiderstand mit 2000 Ohm direkt an einen der Komparatoren des ICs LM393 angeschlossen. Der Komparator verstärkt die Spannung zwischen seinen beiden Eingängen. Von diesem Ausgangswert ist letzten Endes die Drehzahl abhängig.

    [break=Kühlung und Lautstärke]


    Rein lautstärketechnisch kann das Netzteil nicht ganz mit den üblichen Silent-Netzteilen mithalten. Dafür ist die grundlegende Lautstärke mit 20 dB(A) etwas zu hoch, auch wenn der Unterschied subjektiv möglicherweise nicht so stark auffällt. Wer wirklich empfindlich ist, wird die Differenz zu den üblichen 17-18 dB(A) aber sicherlich merken. Wirklich laut ist das Gerät dennoch nicht, schließlich liegt es selbst bei Volllast immer unter der magischen 30-dB(A)-Grenze. Wie man sieht, wird bereits bei 80 % Last die maximale Umdrehungszahl erreicht, um eine entsprechende Kühlung zu gewährleisten.



    Wir haben bei hochwertigen Netzteilen festfestellt, dass die maximale Temperaturabweichung der Abluft zur Raumtemperatur meist bei unter 10 °C liegt. Da das Netzteil ohne 80-PLUS-Zertifikat auskommen muss und die Kühlkörper relativ klein sind, liegt hier ein Höchstwert von knapp 12 °C vor. Das ist aber keinesfalls als kritischer Wert zu betrachten, der einem Angst machen muss. Die Umgebungstemperatur lag bei 23,3 °C, die Abluft war damit nie wärmer als 34,8 °C. Natürlich kann es im Netzteil lokal zu höheren Temperaturen kommen, aber insgesamt sollte das Netzteil damit noch im grünen Bereich liegen.



    Beim Lüfter setzt Cooler Master auf Yate Loon, genauer gesagt den D12SM-12 mit einer Stromaufnahme von 0,30 A. Das "S" im Namen steht für Sleeve Bearing, es wurde also ein einfaches Gleitlager verwendet. Das "M" deutet auf eine mittlere Umdrehungszahl hin, in diesem Fall liegt diese bei höchstens 1650/min. Das ist schon mal bedeutend weniger als bei der H-Variante mit 2200/min, was den halbwegs niedrigen Schalldruckpegel unter 30 dB(A) erklärt. Auch wenn die Lebensdauer solcher Typen begrenzt ist, muss der Kunde immerhin nicht die Schleifgeräusche der schlecht verarbeiteten Kugellager von Yate Loon ertragen. Zumindest aus kundenorientierter Sicht hat Cooler Master damit die richtige Entscheidung getroffen.

    [break=Spannungsregulation]


    5 % als zusätzlicher Test ergibt sich separat zur Excel-Kalkulation aus exakt der Hälfte von 10 %. Auch wenn sämtliche Ausgänge belastet werden, geben wir +5 VSB und -12 V nicht an, solange sie unauffällige Werte erreichen und berücksichtigen bei +12 V nur den Ausgang mit der größten absoluten Abweichung vom Sollwert. Letzterer beträgt bei den drei am stärksten belasteten Ausgängen 3,30 V, 5,00 V bzw. 12,00 V mit Toleranzen von +/- 5 % gemäß ATX. ATX ist hier als roter Leitfaden zu sehen und nicht etwa als Richtlinie oder gar Norm. Da sich die Hersteller jedoch darauf verständigen, kann unterstellt werden, dass z.B. ein Hersteller von Mainboards auch mindestens den Toleranzbereich heranzieht. Daher macht die Einstufung als Bewertungskriterium Sinn.







    Sämtliche gemessene Werte liegen innerhalb der ATX-Spezifikation, wobei die Spannungen bei 100 % Last bzw. Überlast nur recht knapp unter der fünfprozentigen Abweichung liegen. Auf +12 V sinkt die Spannung nach 50 % Last deutlich, bei +3,3 V ist der Spannungsabfall über alle Lasten hinweg gleichmäßig hoch. Hochwertige Netzteile erreichen bei diesem Test deutlich bessere Werte, allerdings wird bei diesen Ergebnissen auch kein herkömmlicher PC abstürzen. Für einen günstigen Rechner reicht es aus, wenn das ATX-Spektrum knapp erfüllt wird, sofern die CPU oder GPU nicht stark übertaktet werden.

    [break=Ripple & Noise]






    Bei der Restwelligkeit und Rauschspannung sieht es deutlich besser als bei der Spannungsregulation. Sämtliche Werte liegen selbst bei hoher Last unter 30 mV und damit deutlich innerhalb der ATX-Spezifikation. Das gilt sogar für +12 V, wo der Grenzwert bei 120 mV liegt. Mit diesen niedrigen Werten kann Cooler Master auch mit einigen teureren Netzteilen mithalten.

    [break=Wirkungsgrad und PFC]




    Der Verlauf beim Wirkungsgrad ist etwas ungewöhnlich, zumal das Netzteil nicht an die angekündigten 85 % herankommt. Damit ist die Angabe auf der Verpackung wohl als absoluter Maximalwert für bestimmte Lasten zu sehen. Da das Modell selbst bei 230 V teils weniger als 80 % Effizienz erreicht, hat es logischerweise keine 80-PLUS-Auszeichnung verdient. Möglicherweise zeigt sich an dem Trend bei mittlerer Last, dass dem eher schwachen Design schnell die Puste ausgeht. Das würde auch zum starken Spannungsabfall passen, der schon bei moderaten Lasten recht stark ausfällt. Dafür ist der Leistungsfaktor teils sogar deutlich über 0,990, schon bei 20 % Last lässt das Netzteil die 0,900-Marke hinter sich.

    [break=Fazit]


    Das B500 von Cooler Master ist ein Einsteigernetzteil für günstige Spielerechner. Die Anzahl der HDD-Stecker fällt unterdurchschnittlich aus und der Wirkungsgrad liegt etwas unter den Erwartungen. Weiterhin ist das Gehäuse sehr dünnwandig. In Sachen Restwelligkeit und Sicherheit überzeugt das Modell.

    Da abgesehen von dem Kriterum der "typischen Lasten" keine näheren Voraussetzungen für den angegebenen Wirkungsgrad vorgesehen sind, enttäuscht das Netzteil im Grunde genommen nicht. Cooler Master hat schon wegen der Fokussierung auf 230 V kein 80-PLUS-Zertifikat erhalten, lügt also keinesfalls. Dennoch wecken die "85 %" auf der Verpackung möglicherweise Erwartungen, die hier nicht erfüllt werden. Tatsächlich liegt das Modell nur recht knapp über 80 %, zumal der Wirkungsgrad bei steigender Last sehr schnell sinkt. Normalerweise wird der Höchstwert bei 50 % Last erreicht, hier liegt das beste Ergebnis eher bei 20 % Last. Das könnte ein Indiz für das recht schwachbrüstige Design sein, was auch den hohen Spannungsabfall unter Last erklären würde. Weiterhin muss erwähnt werden, dass der Lüfter ingesamt zwar nicht übermäßig laut, aber auch zu keinem Zeitpunkt wirklich leise ist.

    Bei der Verarbeitung ist das dünnwandige Gehäuse zu bemängeln, das zumindest nach dem Öffnen an einigen Stellen auch etwas scharfkantig ausfällt. Letzteres ist für den normalen Käufer allerdings kein Problem, zumal die Lötqualität im Inneren absolut überzeugt. Rein vom Schaltungsdesign hat das Netzteil sehr viele Gemeinsamkeiten mit 80-PLUS-Netzteilen, insofern wäre die Bezeichnung "Billignetzteil" hier falsch gewählt. Das ist auch den umfangreichen Schutzfunktionen zu verdanken. Es sind letzten Endes die günstigen Einzelkomponenten und die fehlenden Leistungsreserven, die das Netzteil etwas unterdimensioniert wirken lassen bzw. den Wirkungsgrad senken. So manches 500-W-Netzteil kommt deutlich bulliger daher, hier hingegen wirkt die Nennleistung etwas optimistisch gesetzt. Trotzdem muss erwähnt werden, dass das Netzteil zumindest während der Testdauer mit 10 % Überlast lief.

    Bei der Ausstattung sind die recht langen Leitungsstränge zu erwähnen, an denen die Mainboardstecker angeschlossen sind. Weiterhin ist die Anzahl der Grafikkarten- und SATA-Stecker noch recht zufriedenstellend. Zumindest ein paar Käufer würden aber von mehr als drei HDD-Anschlüssen profitieren, da dieser Stecker für die meisten Adaptertypen genutzt werden kann und damit sehr praktisch ist. Im Lieferumfang sind keine besonderen Extras enthalten, hier ist auch nicht mehr zu erwarten. Immerhin wird alles beigelegt, was zur Inbetriebnahme des Netzteils notwendig ist.

    Insgesamt ist das B500 also kein Billignetzteil, wohl aber an der Untergrenze der A-Marken einzuordnen. Bei Preisen von 36 EUR und mehr ist die starke Konkurrenz zu berücksichtigen. Das Lepa N 500 W basiert auf derselben Elektronik und wird teils günstiger angeboten. Zieht man die reale Leistungsreserve heran, müsste man auch noch die Pure Power von be quiet! erwähnen, welche bei hoher Last sicherlich nicht so schnell schlapp machen wie das B500. Daher ist auch das Pure Power L7 430 W als Alternative zu erwähnen, selbst wenn es nur 430 W hat. Selbst wenn wir wirklich nur nach der Nennleistung gehen, gibt es das OCZ CoreXStream 500 W und Arctic Cooling Fusion 550RF 550 W als potenzielle Gegner, welche bereits über ein 80-PLUS-Zertifikat verfügen. Bei letzterem kommen allerdings neben kleineren Kritikpunkten die extrem kurzen Leitungen als Nachteil hinzu. Mit dieser Sichtweise ist das B500 nicht überteuert, schließlich ist der Wirkungsgrad kein Garant für Qualität. Dennoch wird es Cooler Master schwierig haben, da Kenner Netzteile mit 80 PLUS verwenden und normale Kunden zu noch günstigeren Netzteilen greifen. Möglicherweise hat Cooler Master aber auch eine interessante Lücke gefunden. Alleine wegen dem umfangreichen Schutzpaket würden wir keinesfalls vom Kauf abraten. Wer seinen PC allerdings übertaktet und hohe Leistungsreserven benötigt, sollte gegebenenfalls mehr investieren. Auch hier hat Cooler Master ein entsprechendes Angebot.

    Weitere Artikel...
    -> Kommentare
    Geändert von Nero24. (17.08.2013 um 16:08 Uhr)

  2. Die folgenden 10 Benutzer sagen Danke zu soulpain für diesen nützlichen Beitrag:

    Broeno (21.06.2013), bundymania (17.06.2013), deoroller (17.06.2013), Dr4go (17.06.2013), MrBad (17.06.2013), pokasser (17.06.2013), Sje8607 (18.06.2013), skibice (17.06.2013), Species_0001 (17.06.2013)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •