AMD Ryzen Threadripper 1950X — Part One

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Benchmarks bei 3,4 GHz: Metro Last Light Redux, Leistungsaufnahme

3,4 GHz: Metro Last Light Redux - Leistung

Auch bei Metro Last Light Redux ver­än­dert sich kaum etwas. Trotz weni­ger Takt fal­len die Ergeb­nis­se nahe­zu iden­tisch aus und kei­ne ein­zi­ge Kon­fi­gu­ra­ti­on kann sich abset­zen.

3,4 GHz: Metro Last Light Redux - Leistungsaufnahme

Die Leis­tungs­auf­nah­me wäh­rend des Bench­marks spie­gelt aller­dings nicht die engen Ergeb­nis­se wie­der. Thre­ad­rip­per ver­pul­vert trotz unge­woll­ter Bevor­zu­gung bei der Betriebs­span­nung unnö­tig Ener­gie. Da hilft auch der Game Mode nicht wirk­lich, wobei er das Bild etwas freund­li­cher gestal­tet. Etwas.

3,4 GHz: Leistungsaufnahme Prime95 In-place large FFTs

Dank Game Mode und unse­rer unbe­ab­sich­tig­ten Bevor­zu­gung von Ryzen 7 bei der Betriebs­span­nung rückt Thre­ad­rip­per mit acht Ker­nen nah an Ryzen 7 her­an. Mit 16 Ker­nen steigt die Leis­tungs­auf­nah­me aber noch ein­mal ein gutes Stück an.

3,4 GHz: Leistungsaufnahme Windows Desktop, idle

Ohne Strom­spar­me­cha­nis­men klafft zwi­schen Thre­ad­rip­per und Ryzen 7 eine rela­tiv gro­ße Lücke. Das war aller­dings zu erwar­ten.

Hal­ten wir zum Abschluss unse­rer Bench­mark-Betrach­tung fest: Mit nor­mier­tem Takt zeigt Thre­ad­rip­per viel eher eine per­fek­te Ska­lie­rung gegen­über Ryzen 7. Dum­mer­wei­se trifft das haupt­säch­lich auf syn­the­ti­sche Arbeits­las­ten zu, bei pra­xis­na­hen Anwen­dun­gen fällt die­ser Effekt meist deut­lich gerin­ger aus. Der Game Mode zwingt Thre­ad­rip­per zudem viel zu oft (unnö­tig) auf das Niveau von Ryzen 7 her­un­ter. Doch dass die­ser Modus nicht umsonst imple­men­tiert wur­de, zei­gen unse­re Ergeb­nis­se in Arma3. Rund 20 Pro­zent Leis­tungs­zu­wachs sind schon eine Ansa­ge, wenn­gleich die Bei­spie­le dafür ver­mut­lich an einer Hand abzu­zäh­len sind. Den­noch gut, dass der User im Fall aller Fäl­le eine Wahl­mög­lich­keit hat.

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