AMD Ryzen Threadripper 1950X — Part One

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Benchmarks bei Standardtakt: WinRAR, 7-Zip

Nächs­ter Halt: Pack­pro­gram­me. Sowohl mit Win­RAR als auch 7zip packen und ent­pa­cken wir ein etwa 4,5 GB gro­ßes “Refe­renz­ar­chiv” und mes­sen dafür die benö­tig­te Zeit. Je schnel­ler der Vor­gang abge­schlos­sen wird, des­to bes­ser.

Vorschaubild WinRAR

In Win­RAR kom­men die Vor­ga­ben zum Ein­satz: RAR-Archiv, nor­ma­le Kom­pres­si­ons­me­tho­de, 4096 kB Wör­ter­buch­grö­ße. Fol­gen­de Leis­tungs­wer­te las­sen sich erzie­len:

WinRAR - Packen

Oha. Thre­ad­rip­per ist beim Packen mit Win­RAR lang­sa­mer als ein 1800X. Haupt­aus­schlag­ge­bend hier­für dürf­te die deut­lich höhe­re Spei­cher­la­tenz sein, da Win­RAR gut auf die­se anspricht. Und da unser 1950X im Crea­tor Mode (=Stan­dard) eine um rund 20 Pro­zent höhe­re Spei­cher­la­tenz auf­weist, fällt das Ergeb­nis nicht mehr ganz so über­ra­schend aus.

WinRAR - Entpacken

Die Ergeb­nis­se beim Ent­pa­cken mit­tels Win­RAR geben uns dafür ein paar Rät­sel auf. Zwar kann sich Thre­ad­rip­per hier schon ein Stück bes­ser in Sze­ne set­zen, an den 1800X kommt das neue Flagg­schiff jedoch nicht her­an. Der Spit­zen­wert des 1800X mit akti­vier­tem Tur­bo wirkt außer­dem unrea­lis­tisch, hat sich jedoch bestä­tigt.

Vorschaubild 7-Zip

Anders als bei Win­RAR kom­men bei 7-Zip ange­pass­te Ein­stel­lun­gen zum Ein­satz. Wir stel­len die Kom­pres­si­ons­stär­ke auf Ultra und das Kom­pres­si­ons­ver­fah­ren auf LZMA2 um. Die rest­li­chen Ein­stel­lun­gen (Archiv­for­mat, Wör­ter­buch­grö­ße, Wort­grö­ße und Grö­ße soli­der Blö­cke) ver­blei­ben auf den Vor­ga­ben, wel­che auf dem obe­ren Screen­shot doku­men­tiert sind.

7zip - Packen

Dank Kom­pres­si­ons­stär­ke Ultra lässt der 1950X sei­ne Mus­keln spie­len. Aller­dings sind wir hier weit von einer idea­len Ska­lie­rung ent­fernt, der Per­for­mance-Sprung ist jedoch deut­lich aus­ge­prägt.

7zip - Entpacken

Anders sieht die Welt beim Ent­pa­cken aus. Hier ver­fällt unser 1950X in die Mus­ter von Win­RAR und kann nicht von der dop­pel­ten Kern­an­zahl pro­fi­tie­ren.

Hal­ten wir also fest: Beim Packen kommt es auf die ver­wen­de­ten Ein­stel­lun­gen und das ver­wen­de­te Pro­gramm an, ob Thre­ad­rip­per-User einen Vor­teil gegen­über Ryzen 7 sehen wer­den. Beim Ent­pa­cken scheint das neue Flagg­schiff durch die Bank etwas lang­sa­mer als sein Vor­gän­ger zu agie­ren.

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