AMD Ryzen Threadripper 2990WX im Planet-3DNow!-Review

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Testsystem und -prozedere

Kom­men wir nun zu dem von uns ver­wen­de­ten Test­sys­tem.

Die Hard­ware

  • Pro­zes­sor: AMD Ryzen Thre­ad­rip­per 1950X/2990WX
  • Küh­ler: XSPC RayS­torn Neo AMD TR4
  • Main­board: ASRock X399 Tai­chi (BIOS 3.20)
  • Arbeits­spei­cher: 4x 16 GiB G.Skill TridentZ DDR4-3400 (F4-3400C16Q-64GTZ)
  • Gra­fik­kar­ten: 2x Palit GeForce GTX 1080 Ti
  • Netz­teil: Ener­max Max­Re­vo 1350W
  • Sto­rage:
    • Sam­sung PM961 1 TByte (M.2 PCIe 3.0 x4)
    • Cru­ci­al M500 960 GByte (SATA 6Gb/s)
    • Sam­sung 850 Evo 4 TByte (SATA 6Gb/s)
  • Gehäu­se: Litt­le Devil LD PC-V8 Rever­se
  • Ener­gie­mess­ge­rät: Volt­craft Ener­gy Moni­tor 3000

Zuge­ge­ben: Die ver­wen­de­te Hard­ware ent­spricht nicht unbe­dingt einem übli­chen Test­sys­tem. Es han­delt sich dabei um das All­tags­sys­tem unse­res Redak­teurs, wel­ches auf einem TR4-Pro­zes­sor basiert. Die ver­hält­nis­mä­ßig üppi­ge Hard­ware­aus­stat­tung passt außer­dem ver­mut­lich recht gut zu einem 1.800-Euro-Prozessor und sei­nem Unter­bau.

Die ver­wen­de­te Soft­ware
 

ver­wen­de­te Soft­ware / Trei­ber Ver­si­on / Bemer­kun­gen
Win­dows 10 Pro­fes­sio­nal
64 Bit, 1803, Build 17134.112
Chip­satz­trei­ber
18.10.0601
Gra­fik­kar­ten­trei­ber
GeForce 398.82
Gra­fik­kar­ten­trei­ber
GeForce 399.24 (für Nach­tests)
Gra­fik­kar­ten­trei­ber
Rade­on Soft­ware Adre­na­lin Edi­ti­on 18.8.1 (für Nach­tests)
Gra­fik­kar­ten­trei­ber
Rade­on Soft­ware Adre­na­lin Edi­ti­on 18.9.3 (für Nach­tests)
3DMark Time Spy
2.4.4264 64
3DMark Time Spy
2.5.5029 64 (für Nach­tests)
7-Zip
18.05 (x64)
AIDA64
Engi­neer 5.97.4668
AMD APP SDK Instal­ler
v3.0.130.135-GA-windows-F-x64
ARMA III
1.84.144.923
Blen­der
2.79b
Blen­der
2.80
BOINC Mana­ger
7.12.1 (x64)
Cine­bench
R15.038, 64 Bit
Future­Mark Sys­tem­in­fo
5.12.686.0
Hand­Bra­ke
1.1.1 (2018061800) 64 Bit
HWiNFO64
v5.87–3495 Beta
Lux­Mar
v3.1
METRO Last Light Redux
1.0.0.3
METRO Redux Bench­mark
v3.00 x64
POV-Ray
3.7.0.msvc10.win64
Prime95
v29.4 build 7, x64
Rise Of The Tomb Rai­der
v1.0 build 813.4_64
Sam­sung NVMe-Trei­ber
3.0
Steam
4.64.57.63
Ver­aCrypt
1.22 x64
YAAB (Yet Ano­t­her Arma Bench­mark)
v0.99

 

Ein­stel­lun­gen

In Zei­ten von Pre­cisi­on Boost, XFR, UMA, NUMA sowie dem Game Mode lässt sich die Per­for­mance einer CPU mit weni­gen Ein­stel­lun­gen deut­lich beein­flus­sen. Für den Bench­mark-Teil mit Stan­dard-Takt­ra­ten haben wir jedoch kom­plett auf Stan­dard­ein­stel­lun­gen zurück­ge­grif­fen. Das Test­sys­tem lief daher mit fol­gen­den Ein­stel­lun­gen:

  • Crea­tor Mode (UMA)
  • 16 Ker­ne, 32 Threads (1950X) bzw. 32 Ker­ne, 64 Threads (2990WX)
  • Core Per­for­mance Boost samt XFR und Strom­spar­einstel­lun­gen akti­viert
  • DDR4-2666 als höchs­te offi­zi­ell unter­stütz­te Spei­cher­takt­ra­te (1950X)
  • DDR4-2933 als höchs­te offi­zi­ell unter­stütz­te Spei­cher­takt­ra­te (2990WX)
  • Spei­cher­ti­mings von 14–14-14–36 1T bei 1,20 Volt (1950X)
  • Spei­cher­ti­mings von 14–14-14–36 1T bei 1,35 Volt (2990WX)
  • Ener­gie­spar­plan AMD Ryzen aus­ba­lan­ciert (ohne wei­te­re Anpas­sun­gen)

Die Aus­la­ge­rungs­da­tei im Win­dows wur­de auf zwei Giga­byte fest­ge­setzt, die Diens­te für Win­dows Fire­wall und Win­dows Search deak­ti­viert. Zwi­schen jedem Bench­mark-Durch­lauf wur­de das Sys­tem neu gestar­tet (Aus­nah­me: Cine­bench R15 – hier wur­de erst auf einem Kern berech­net, anschlie­ßend sofort auf allen Ker­nen). Steam wur­de in den Off­line-Modus ver­setzt und die Netz­werk­ver­bin­dung deak­ti­viert.

Test­ergeb­nis­se

Jeder Bench­mark wur­de min­des­tens zwei Mal durch­ge­führt. Wichen bei­de Ergeb­nis­se maxi­mal um ein Pro­zent von­ein­an­der ab, so wur­de der Durch­schnitt bei­der Ergeb­nis­se in die Dia­gram­me auf­ge­nom­men. Waren grö­ße­re Unter­schie­de als ein Pro­zent zu ver­zeich­nen, so wur­den wei­te­re Mes­sun­gen durch­ge­führt – solan­ge, bis sich ein ein­deu­ti­ges Per­for­mance­bild ergab.

Mes­sun­gen zur Leis­tungs­auf­nah­me

Die Mesun­gen zur Leis­tungs­auf­nah­me wur­den mit­tels eines Volt­craft Ener­gy Moni­tor 3000 durch­ge­führt. Im Idle wird der Momen­tan­ver­brauch ange­ge­ben, bei allen ande­ren Mes­sun­gen wie­der­um ein durch­schnitt­li­cher Ver­brauch über eine bestimm­te Zeit (Hand­Bra­ke, METRO Last Light Redux, Prime95, BOINC). Dabei wur­de das gesam­te Sys­tem inklu­si­ve Lüf­ter der Was­ser­küh­lung ver­mes­sen. Der Moni­tor ist jedoch außen vor, sein Ver­brauch fließt nicht in das Ergeb­nis mit ein.

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