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Corsair AX760i: Wachablösung durch Platinpaladin: Unter der Haube und Zubehör

Bewertung: 2 Stimmen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,00.
Corsair AX760i: Wachablösung durch Platinpaladin: Unter der Haube und Zubehör



Eine ganze Menge legt Corsair dem AX760i bei. Ein Tasche mit Kabeln, Sticker und Kabelbinder, ein Handbuch. Das Netzteil selbst ist nochmals in edelster Seide verpackt. Spaß beiseite, es gibt das ein oder andere, z.B. diese Tasche, auf die man gut und gerne verzichten könnte. Auch wurde so einiges in Plastik gewickelt, das stoßdämpfende Verpackungsmaterial ist aus Schaumstoff. Die Antec-Lösung der recycelten Papierverpackung und der Papierstoßfänger „gefiel“ mir besser, denn die Verpackung wird in der Regel ziemlich schnell entsorgt. Dennoch möchte ich nicht über Umweltaspekte plaudern, zumal wir hier ein 760 Watt Netzteil vor uns haben. Kommen wir zum Netzteil an sich.



Hier sehen wir die Anschlüsse der Sekundärseite des Netzteils. Logisch aufgebaut, sofern niemand versucht den COM Port mit dem COMM Port zu verbinden. Schiefgehen kann hier fast Nichts, sofern man das Netzteil passend zum Leistungshunger des Systems gewählt hat. Das Handbuch aus Normalpapier ist bis auf sehr wenige Ungenauigkeiten (z.B. Erdung) sehr gut. Selbst auf die Spannungen beim Überspannungsschutz wird eingegangen.



Diese Kabel befinden sich in der Tasche. Gefallen hat mir das die Kabelisolationen schwarz sind und weder bunte Kabel durch die Ummantlung scheinen können und auch am Stecker nicht ungünstig ins Auge stechen. Alle Modder wird es freuen. Hier hat Corsair meinen Vorschlag aus dem Antectest wohl umgesetzt.

Über die Modularität kann man streiten: Überall wo ein Stecker ist gibt es auch einen Übergangswiederstand, damit Spannungsabfall und somit auch geringen Verlust. Natürlich ist die Modularität auch wieder toll, noch nie habe ich so einfach die Kabel verlegen können. Das EPS Kabel könnte 5cm länger sein, damit ich eleganter hinten herum ums Mainboard komme.



Eine Besonderheit ist der 6 polige AXi Stecker auf zwei mal PCI-E 6+2. Gemäß Spezifikationen dürfen über beide PCI-E Stecker 300 Watt gehen, das bedeutet bei 12V = 25A also pro Plus-Pin somit im Maximallastfall eine Belastung mit 8,3A. Obwohl die Isolation der Leitungen an Pin 2 bis 4 etwas dicker ist und hoffentlich der Querschnitt des Leiters auch, nenne ich ein solches Vorhaben zumindest sportlich.

Unter der Haube!?



Vorsicht. Dieser Hinweis ist ernstzunehmen, die VDE steht über dem Grundgesetz, sie ist tödlich. Das „!“-Zeichen hätte ich mir noch in Rot gewünscht, zumal das im Drucker für den AXi Schriftzug schon drin war. Erschwert wird das Öffnen durch Inbus-Schrauben kleiner der Ikea Größe und einem zusätzlichen Aufkleber auf einer der Schrauben, der dem Aufschrauber nochmal auf Englisch den Garantieverlust nahebringt. Da ich noch kein Netzteil mit DSP von innen gesehen habe, musste ich das Netzteil öffnen.



Hier sehen wir den Lüfter, der zur Hälfte mir einer Luftleitfolie bedeckt ist.



Hier ist das Innenleben zu sehen. Auffällig natürlich der große Pufferkondensator. Primärseitig ist links unten die Schmelzsicherung zu sehen, sofern der Aufdruck auf dem PCB stimmt, handelt es sich um ein träges Model mit 12A, das fände ich ein bisschen viel Reserve, maße mir aber kein Urteil dazu an. Die Kondensatoren die ich identifizieren konnte sind bis 105°C spezifiziert und stammen von japanischen Herstellern.



Verbaut wurde so Einiges. So langsam verstehe ich den im Handbuch propagierten Anspruch der „herausragenden Gleichstrom-Spannungsregelung“. Liebevoll wurden hier im Innern nochmal die Kabel mit grün isolierten Ferritkernen umwickelt.



Hier sehen wir die Steuerzentrale zur Überwachung und für den Selbsttest. Allein 2 MCU und ein DSP kommt zum Einsatz. Der Rest sind Operationsverstärker (OPV) und Optokoppler mit den dazugehören passieren Bauteilen, also jede Menge SMD-Widerständen, Kondensatoren und Transistoren. Im einzelnen sind das: DSP, MCU1, MCU2, Optokopler, OPV

Ich bin beeindruckt, das ist nicht mehr „nur ein Schaltnetzteil“. Ich bin schon gespannt was hinten raus kommt. Hier noch ein Bild vom Inneren.



Für den nächsten Test brauche ich noch ein wenig Zeit. Zur Zeit gibt es noch ein Problemchen mit Boinc und der Auslastung der 7970, schließlich möchte die ja gefordert werden.

BORKED

Zum Teil 3 geht es hier entlang.

Aktualisiert: 12.07.2013 um 01:32 von Emploi

Stichworte: AX760i, Corsair, Intern, PCB, Zubehör
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User-Review

Kommentare

  1. Avatar von Andy89
    Ich mag die Fliege ^^
  2. Avatar von Emploi
    Das ist die Call of Duty Fliege, die kommt eigentlich nur wenn ich spiele... um mich zu verwirren und mir auf dem Bildschirm zu k***** Weiß nicht was die so früh wollte, wahrscheinlich ins Fernsehen.
    BORKED
    Aktualisiert: 12.07.2013 um 22:35 von Emploi
  3. Avatar von CosmiChaos
    Exakt für eigene Doofheit würde nichtmal die Sterbeversicherung an die Hinterbliebenen ausbezahlen . Sehr guter Innen-Review. Ich hab das Thema lieber gemieden. Danke dir trotzdem vielmals.

    Aber camtasia... peak 375 Watt... geht da nich noch mehr? hexacore...7970... na klar, die ganzen bildchen sagen ziemlich viel aber nicht wieviel last überall anliegt, hmmm

    Probier doch mal linpack oder prime95, kenn nichts was heißer wird und mehr saft zieht auf cpu seite als linpack64. gpu-seitig reichen gewöhnliche benches die du dann im task-manager höher priorisierst. kann mir nicht vorstellen, dass das schon alles ist.

    für sekundär gpu-auslastung ohne sli oder cross-fire empfehl ich dir echt mal madvr.
    http://forum.doom9.org/showthread.php?t=146228

    im videoplayer deiner wahl als output-renderer auswählen und dann im madvr-systray-icon (erscheint bei "play) einstellungen wählen und dort kann man die image/chroma upscaling verfahren extremst einstellen, jinc 8 taps und ein gewöhnliches test video bringt meine 550 zur vollast und meine 670 auf 60% auslastung. das beste was ich bisher gefunden habe, da die meisten anderen GPU-benches zusätzlich nicht abschaltbar dezent CPU-Last benötigen um dies das und jenes anzuzeigen und zu aktualisieren, was die GPU-last bremst, sofern ein CPU-bench läuft. über die videos mit dxva-copyback decodierung lassen sich sogar noch postprocessing effekte einfügen (zB mit MPC-HC) die zusätzlich GPU-last fordern... das funzt selbst wenn der CPU gerade auf 99,9% schwitzt und burnen die GPU trotzdem.

    boinc ist nicht gerade ein burn-in kracher

    ich hab den hinweis im ersten teil gesehen. ich stimm dir zu dass es für einheitliche vergleichswerte wobei vielleicht nicht schlecht ist. als voll-auslastungstest sind die anderen definitiv besser geeignet.
    Aktualisiert: 14.07.2013 um 21:15 von CosmiChaos
  4. Avatar von Emploi
    Auslasten ist nicht das Problem, sowohl milkyway als auch furmark (peek 740 W, wahrscheinlich holt sie da grade tief Luft) bringen die 7970 kurzzeitig über 400-450 Watt. Das zu halten ist die andere Frage... Aber ich arbeite dran.

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