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    German Engineering - Nanoxia Deep Silence 1


    In unserem heutigen Review haben wir einen Newcomer im Gehäusebereich, noch dazu aus Deutschland. Die Rede ist von Nanoxia. Gegründet wurde das Unternehmen erst 2006 mit dem Ziel, hochwertige Lüfter für höchste Ansprüche herzustellen. Nach und nach folgten einige andere kleine Zweige, nämlich Wasserkühlungszusätze und Wärmeleitpaste. Hauptaugenmerk waren aber immer die Lüfter. Bis zum Jahr 2012, da hat Nanoxia auf der Computex 2012 mit dem Deep Silence 1 sein erstes eigenes Gehäuse, unter dem Motto „German Engineering“, vorgestellt. Mit dem Deep Silence 1 hat sich Nanoxia auf neues Terrain gewagt, da der Wettbewerb im Bereich der Silent-Gehäuse nicht unbedingt als klein zu bezeichnen ist. Hier mischen Hersteller wie Fractal Design mit seiner Define Serie oder auch Coolermaster mit dem Silencio vorne mit. Ungewöhnlich schnell stellte Nanoxia dann ungefähr ein halbes Jahr später schon das eine Nummer kleinere Deep Silence 2 vor und aktuell ist ein Big-Tower-Gehäuse in Planung, zu dem wir bereits erste Bilder gesehen haben. Wir haben uns für unseren heutigen Test das Deep Silence 1 in die Redaktion geholt, um es genauer unter die Lupe zu nehmen.

    Wir bedanken uns bei PC-Cooling, die den Vertrieb für Nanoxia übernehmen, für das Testmuster und wünschen viel Spaß beim Lesen.



    [BREAK=Testsystem]Für das Testsystem kommt eine AMD-Plattform mit folgenden Komponenten zum Einsatz:
    • CPU: AMD Phenom X4 9850 Black Edition mit 4 x 2,5 GHz und 125 W TDP
    • CPU-Kühler: Scythe Rasetsu oder bei kleineren Gehäusen der AMD-Boxed Kühler
    • Mainboard: ASRock A780FullHD - AMD 780G/SB700-Chipsatz, mATX
    • Arbeitsspeicher: 4 x 1024 MB Kingston (DDR2-800)
    • Grafikkarte: Gigabyte Radeon HD 6950 mit 2048 MB Grafikspeicher
    • Festplatte: 2 x Maxtor DiamondMax 10
    • Netzteil: Enermax Modu 82+
    • 2 x Cougar Vortex HDB CF-V14H Lüfter (für Gehäuse ohne Lüfter)
    • 2 x Cougar Vortex CF-V12S Lüfter (für Gehäuse ohne Lüfter)

    Der Testparcours bedarf einiger Hilfsmittel und Programme:
    • Furmark v1.80 – Stabilitätstest für die Grafikkarte
    • Prime95 v25.11 - CPU-Testprogramm
    • AIDA64 Extreme Edition zur Auswertung sämtlicher Temperatursensoren

    Messgeräte: Voltcraft 329 Schalldruckmessgerät. Zum Aufheizen des Systems kommen Prime95 und FurMark gleichzeitig zum Einsatz. Hierbei wird eine Belastung der CPU und GPU erzielt, welche im normalen Alltagsbetrieb kaum vorzufinden ist. Ein Testlauf ist absolviert, wenn das System 30 Minuten der Belastung standhält. Vorzeitige Abbrüche werden selbstverständlich vermerkt und gehen mit den letzten Maximaltemperaturen in die Grafiken ein. Messungen im Idle-Zustand haben wir gestrichen, da diese bei den Stromsparmechanismen der Prozessoren zunehmend uninteressanter sind. Die Raumtemperatur beträgt hierbei 20 °C. Die erzielten Temperaturen der einzelnen Sensoren lesen wir mit dem Programm AIDA64 Extreme Edition aus. Hierfür hat uns der Hersteller freundlicherweise einige Lizenzen zur Verfügung gestellt.

    Bei den Messungen der Lautstärke haben wir uns für zwei Durchläufe entschieden: ein erster unter voller Last des gesamten Systems und ein weiterer, wenn lediglich die im Gehäuse verbauten Lüfter laufen. Damit möchten wir eine bessere Vergleichbarkeit für den Leser gewährleisten. Die Lautstärke mit verbauter Hardware ist stets von den einzelnen Komponenten abhängig und wird somit immer unterschiedlich ausfallen; ohne installierte Hardware wird sie jedoch bei jedem annähernd gleich sein. Wir messen die Lautstärke mit einem dB(A)-Messgerät von drei Seiten bei einem Abstand von 30 cm.



    [BREAK=Technische Daten]

    Die Daten zum Nanoxia Deep Silence 1 entnehmen wir wie immer der Webseite des Herstellers:

    ModellnameNanoxia Deep Silence 1
    Laufwerkschächte

    3x 5,25 Zoll (extern)
    8x 2,5 oder 3,5 Zoll (intern)
    1x 3,5 Zoll (extern, optional)

    Abmessungen

    220 x 517 x 532 mm (Breite, Höhe, Tiefe)

    MaterialStahl, Kunststoff
    Formfaktor ATX, XL-ATX, µATX, Mini-ITX
    Front I/O 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, Audio-IN/OUT
    Maximale Grafikkartenlänge315 mm mit Festplattenkäfig, ohne Käfig 445 mm
    Maximale CPU-Kühler-Höhe185 mm
    Lüfter:

    Front 2x 120 mm (vormontiert)
    Rückseite: 1x 140 mm (vormontiert)
    Deckel: 2x 120/140 mm (optional)
    Seitenteil: 1x 120/140 (optional)
    Boden: 1x 120/140 mm (optional)

    Erweiterungsslots 8
    Gewicht 11,34 kg
    Empfohlener Verkaufspreis ab 98,26 Euro

    Der Lieferumfang des Deep Silence 1 umfasst die auf dem Bild ersichtlichen Kleinteile:
    • Montagematerial
    • Einbauanleitung in Form eines DIN-A5-Heftes
    • Kabelbinder
    • Adapter 3,5" auf 5,25"
    • EPS-Kabel
    • Gummiverschlüsse für Schlauchdurchführungen

    Mehr als positiv hervorzuheben ist die Einbauanleitung. In einer solchen Ausführlichkeit und dazu noch farbig haben wir noch keine gesehen, deshalb haben wir selbiger auch ein extra Bild gewidmet. Jeder Schritt ist ausführlich beschrieben und bebildert. Neben dem üblichen Zubehör wie Einbaumaterial und Kabelbindern ist zusätzlich eine Blende zur Montage eines 3,5“-Gerätes in einem 5,25“-Schacht sowie eine EPS-Kabel-Verlängerung vorhanden.



    [BREAK=Äußeres – Teil 1]

    Beim Auspacken kam uns als erstes in den Sinn: Das haben wir doch schon einmal gesehen. Das Nanoxia Deep Silence 1 ähnelt sehr der Define-Serie von Fractal Design. Nanoxia lässt seine Gehäuse also vermutlich in der gleichen Fabrik wie Fractal Design bauen. Die Front ist durch eine zweigeteilte Tür geschützt, welche wie bei Fractal Design mit einer speziellen Blende versehen ist, die gebürstetem Aluminium sehr ähnlich sieht. Hinter dem oberen Teil der Tür befinden sich drei externe 5,25"-Einbauschächte. Oberhalb der Einbauschächte befindet sich noch ein Resetschalter, zwei Schieberegler für eine Zwei-Kanal-Lüftersteuerung sowie ein eingestanzter Nanoxia-Schriftzug. Die Lüftersteuerung sieht man im Halbdunkeln zwar kaum, aber dank der relativ großen Schieber findet man sich auch intuitiv fast blind zurecht. Die Innenseite der Türen ist mit Dämmstoff beklebt.

    Um die 5,25"-Blenden zu entfernen, muss einfach nur ein Hebel nach vorn gezogen werden. Ein System, was mehr und mehr Hersteller einsetzen. Die Blenden sind von innen mit Schaumstoffmatten versehen, die zum einen als Dämmung dienen und zum anderen als Staubschutz.

    Im unteren Teil der Tür sind hinter zwei Klappen, die sich durch leichten Druck auf die linke Seite öffnen lassen, zwei vorinstallierte 120-mm-Lüfter vorhanden. Die Lüfter sind wie es sich gehört mit auswaschbaren Staubfiltern ausgerüstet. Zum Entfernen oder Säubern der Lüfter müssen diese einfach nur aus einem Kunststoffrahmen ausgeklipst werden. Bei den Lüftern handelt es sich um zwei Nanoxia DF1202512SELN. Die Lüfter drehen bei 12 V mit 1300/min und erzeugen hierbei laut Herstellerangaben einen Volumenstrom von 102,1 m³/h bei 14,2 dB(A). Angeschlossen werden sie über einen 3-Pin-Anschluss direkt an der Lüftersteuerung oder am Mainboard. Der Spannungsbereich liegt bei 5-12 V, die Leistungsaufnahme bei 1,92 W. Einzeln sind die Lüfter ab 7,35 Euro erhältlich.

    Das rechte Seitenteil ist ohne weitere Funktion, während das linke die Möglichkeit bietet, einen 120-/140-mm-Lüfter einzubauen. Ab Werk ist der Einbauplatz mit einer eingelassenen Platte verschlossen. Diese muss von der Innenseite der Tür her gelöst werden, wenn man den Lüfterplatz nutzen will. Die Platte sorgt für eine angenehme Optik des Seitenteils ohne Lüfter. Die beiden Frontlüfter saugen die Frischluft durch seitliche Lüftungsschlitze an. Beide Seitenteile sind mit Rändelschrauben befestigt und verfügen über einen Griff am Ende, um sie besser zu entfernen.



    [BREAK=Äußeres – Teil 2]

    Interessant ist auf der linken Seite ein kleiner Schieber an der Oberseite des Deckels, mit diesem lässt sich ein Teil des Deckel nach oben heben. Das System nennt sich Air Chimney und ist von Nanoxia patentiert.

    Wie schon beim linken Seitenteil sorgt auch der Air Chimney im geschlossenen Zustand für eine angenehme Optik des Deckels. Es sind keine auffälligen Luftdurchlässe zu sehen und es kann kein Staub von oben in das Gehäuse gelangen. Unter dem Deckel können zwei optionale 120-/140-mm-Lüfter befestigt werden, auch der Einbau eines Radiators ist möglich. Laufen die Lüfter, stellt man einfach den Air Chimeny hoch und die erwärmte Luft kann aus dem Gehäuse strömen, laufen die Lüfter nicht, wird der Air Chimeny geschlossen und es gelangt kein Staub von oben in das Gehäuse.

    Auf der Oberseite der Frontblende sitzt der Powerschalter. Ist der Rechner in Betrieb, ist der Schalter von einem giftgrün leuchtenden Ring umgeben. Dahinter befindet sich das I/O-Panel. Es ist im Deckel versenkt und schwenkt durch Druck auf die Markierung sanft nach oben. Auch dies ist vorbildlich, da die Anschlüsse so nicht durch Staub verunreinigt werden, was schnell der Fall ist, wenn sie offen liegen. Das Nanoxia Deep Silence 1 bietet zwei USB-2.0- und zwei USB-3.0-Anschlüsse sowie Audio-IN/OUT-Konnektoren.

    Das Deep Silence 1 steht auf vier Füßen im Hi-Fi-Design. Die hinteren sind hierbei ein wenig kleiner, damit der Staubfilter dazwischen passt, der in der Länge fast die komplette Unterseite einnimmt. Der Staubfilter lässt sich zum Reinigen leicht nach hinten herausziehen. Neben dem Netzteil schützt er auch einen weiteren Lüfter, der optional im Boden montiert werden kann.

    Das Netzteil sitzt auf dem Gehäuseboden, darüber befinden sich insgesamt acht Slotblenden für Erweiterungskarten. Rechts davon sehen wir zwei Schlauchdurchführungen für eine externe Wasserkühlung. Darüber ist ein 140-mm-Lüfter vormontiert, der die erwärmte Luft wieder aus dem Gehäuse saugt, gefolgt von zwei weiteren Schlauchdurchführungen. Unterhalb des Deckels befindet sich noch ein Eingriff, mit dem der Deckel entfernt werden kann.



    [BREAK=Inneres – Teil 1]

    Die Seitenteile sind dank der Rändelschrauben schnell gelöst. Bevor wir uns dem Innenleben widmen, werfen wir noch einen genaueren Blick auf die Seitenteile. Sie sind von innen mit Bitumen verklebt, das den Körperschall und somit Vibrationen dämmen soll. Weiterhin ist das Seitenteil durch das Bitumen sehr verwindungssteif. Hier mit im Bild die Befestigung für den optionalen Lüfter mit Staubfilter.

    Der Innenraum ist wie mittlerweile Standard ebenfalls in schwarz lackiert. Neben der großen Öffnung auf CPU-Höhe, die es ermöglicht verschraubbare Kühler ohne Ausbau des Mainboards zu wechseln, befinden sich für das Kabelmanagement sieben Kabeldurchführungen auf dem Mainboardträger. Die Durchführungen sind allesamt zum Schutz der Kabel mit Gummierungen versehen und unterschiedlich groß.

    Bis zu sechs 2,5"-/3,5"-Laufwerke finden in zwei modularen Festplattenkäfigen in der Front Platz. Die Festplatten werden auf Schubfächer aus Metall geschraubt und sind durch Gummiunterlegscheiben entkoppelt. Die Käfige lassen sich wie schon beim Fractal Design Define XL R2 vielfältig umbauen. Dadurch ist es möglich, in der Front zusätzlich einen Radiator zu installieren. Links vom unteren Käfig befindet sich eine breite Kunststoffschiene, in die ein Käfig geschoben werden kann. Damit ist ein Umbau wesentlich einfacher als es beim Define XL R2 der Fall war, wo der Käfig von der Gehäuseunterseite her verschraubt werden musste.



    Die zwei Nanoxia Lüfter in der Front sorgen dabei für eine optimale Kühlung der Laufwerke.



    [BREAK=Inneres – Teil 2]

    Oberhalb der Festplatten können drei optische Laufwerke werkzeuglos befestigt werden. Hierfür verfügt das Deep Silence 1 über Schnellverschlüsse, die sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite vorhanden sind. Viele Hersteller von solchen Schnellverschlüssen haben diese nur von einer Seite. Auf der anderen Seite muss man dann bei Bedarf wieder auf Schrauben zurück greifen.

    Das Netzteil wird auf dem Gehäuseboden befestigt. Um es vom Gehäuse zu entkoppeln, liegt es vorne auf zwei Gummipuffern und auf der Rückseite sitzt ein Schaumstoffrahmen. Vor Staub wird es durch den Luftfilter auf der Gehäuseunterseite geschützt.

    Oberhalb des Netzteils können bis zu acht Erweiterungskarten werkzeuglos mit Rändelschrauben befestigt werden. Die Slotblenden sind zusätzlich mit Längsschlitzen versehen, was theoretisch die Luftabfuhr verbessern soll. Praktisch dürfte dies keine messbaren Auswirkungen haben. Darüber befindet sich ein 140-mm-Lüfter.

    Bevor wir uns dem Einbau und den anschließenden Temperaturmessungen widmen, noch ein Blick unter den Gehäusedeckel, wo optional zwei Lüfter in den Abmessungen 120-/140 mm montiert werden können.



    [BREAK=Einbau]

    Der Einbau geht wie gewohnt erst einmal recht schnell von der Hand. Zuerst werden die Mainboardabstandshalter in den Träger gedreht. Wie üblich bei modularen Festplattenkäfigen haben wir den Käfig auf Höhe der Grafikkarte entfernt, um mehr Platz zum Einbau zu haben. Danach wird das Mainboard auf den Abstandshaltern befestigt. Anschließend kann auch schon die Grafikkarte eingebaut werden.

    Im Deep Silence 1 stehen mit eingebautem Festplattenkäfig 315 mm für Erweiterungskarten zur Verfügung, ohne Käfig sind es 445 mm.

    Nachfolgend noch ein Überblick über die Länge einiger aktueller Grafikkarten:

    Im nächsten Schritt haben wir den Einbau der Festplatten vorbereitet. Hierfür werden die Festplatten auf die Schubfächer geschraubt. Kleine Gummiunterlegscheiben entkoppeln sie hierbei vom Metall. 2,5"-Laufwerke werden ohne Entkopplung einfach auf die Schubfächer geschraubt. Da bei 2,5"-Laufwerken mittlerweile fast nur noch SSD-Laufwerke verwendet werden, ist eine Entkopplung hierbei auch nicht notwendig. Hat man die Festplatten auf den Schubfächern befestigt, werden sie in den Käfig geschoben, bis sie einrasten. Anschließend wird der Käfig wieder eingebaut.

    Im letzten Schritt wird noch alles verkabelt. Das verkabeln geht recht einfach, wenn man überlegt vorgeht. Trotz etwas weniger Platz zwischen Seitenteil und Mainboardträger, bedingt durch die Bitumendämmung, kann man ohne große Probleme eine saubere Verkabelung erreichen.

    Fertig zusammengebaut sieht das Ganze wie folgt aus:



    [BREAK=Temperaturen und Lautstärke]

    In den nachfolgenden Tabellen sind die jeweils höchsten Werte in Rot und die niedrigsten in Grün pro Messpunkt dargestellt, um den Überblick zu erleichtern. Im ersten Schritt unserer Messungen haben wir uns wie angekündigt die Lautstärke nur mit den installierten Lüftern, im Fall des Deep Silence 1 also mit drei Lüftern, ohne weitere Hardware angeschaut. Der Hintergrundpegel im Raum war mit unserem Messgerät nicht mehr messbar. Nach dem Anlaufen der Lüfter haben wir folgende Werte gemessen:

    Danach erfolgte der Belastungstest. Hierzu liefen Prime95 und FurMark für eine halbe Stunde gleichzeitig. Vorab die Lautstärke, die wir dabei gemessen haben, danach die erzielten Temperaturen:


    Das Nanoxia Deep Silence 1 kann bei der CPU-Temperatur nicht ganz mit dem Fractal Design Define R4 mithalten und auch bei der Lautstärke ist es einen Tick lauter. Andere Silent-Gehäuse wie das Cooler Master Silencio 550 oder das NZXT H2 lässt es jedoch weit hinter sich. Bei den Festplattentemperaturen ist das Deep Silence 1 wiederum besser als das Define R4, was sich letztendlich auch in der Lautstärke bemerkbar macht. Positiv ist auch zu vermerken, es ist immer noch Luft nach oben für warme Sommertage. Nanoxia legt mit dem Deep Silence 1 eine saubere Arbeitsleistung an den Tag.

    Nachfolgend noch unser Diagramm mit der Temperaturdifferenz, basierend auf dem aktuellen Testsystem bei 20 °C Raumtemperatur:



    [BREAK=Fazit]

    Kommen wir zum Fazit. Was können wir festhalten? Die Aussage „German Engineering“, was deutsche Wertarbeit vermuten lässt, kann man beim Nanoxia Deep Silence 1 für bare Münze nehmen, denn diese bekommt der geneigte Käufer beim Erwerb eines Deep Silence 1.

    Mit einer Abdeckung der Lüftungsöffnungen im Seitenteil oder dem Air Chimney im Deckel erreicht Nanoxia ein dezentes Design, das vielen Kunden gefallen dürfte. Bei Gehäusen stehen immer mehr werkzeuglose Montage oder entkoppelte Laufwerke im Fokus und diese Funktionen bietet Nanoxia mit dem Deep Silence 1. Weiterhin bekommt man hier ein Silent-Gehäuse, welches trotz Dämmung und damit verbunden eher schlechten Temperaturen noch genügend Luft nach oben bietet für heiße Sommertage. Nanoxia bedient sich gekonnt bereits vorhandener Technik aus dem Fractal Design Define R4 und lässt trotzdem noch eigene Akzente einfließen, wie den Air Chimney oder ein versenkbares I/O-Panel im Deckel. Auch kleine Details wie eine mehr als ausführliche Bedienungsanleitung lassen keine Wünsche offen.

    Bleibt noch der Preis. Das Deep Silence 1 ist ab 92,50 Euro erhältlich, das Fractal Design Define R4 als direkter Mitbewerber ab 89,90 Euro. Hier stellt sich also weniger die Frage des Preises, sondern eher des persönlichen Geschmacks oder der Markengefühls. Diese beiden Fragen muss jeder für sich selber entscheiden. Wir würden das Deep Silence 1 kaufen und es auch weiterempfehlen, von daher sind die Voraussetzungen für unseren Editor's Choice Award natürlich gegeben, welchen wir dem Deep Silence 1 hiermit verleihen.



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