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  1. Beitrag #26
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    Zitat Zitat von hoschi_tux Beitrag anzeigen
    Mein Kaveri bekommt durch die Bank -0,1V mit aktivem C'n'Q und läuft damit auf 4,2GHz im Turbo (im BIOS hochgesetzt). Lass mich lügen.. So läuft er glaube schon 5 Jahre.
    Ja nur hast seit Zen leichte Änderungen was Turbo,Takt und der gleichen an geht.
    Mit Zen stellst den Turbo Aus bei vielen Mainboards und die Spannung fällt mal eben um 100-200mV ab bei 2-300 MHz weniger Takt der dich dann aber kaum Leistung kostet.

  2. Beitrag #27
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    Sorry MagicEye04, leicht off topic...: magst Du vielleicht kurz erklären, wieso Du einem Ryzen offenbar so sehr den Vorzug vor einem TR geben würdest?
    Ich frage aus verschiedenen Gründen:
    1) in einem Thread von mir klingt es sehr danach. Da erwähnst Du auch die Einsparung beim MoBo, aber das wird sicher nicht der einzige Grund sein
    2) offenbar bist Du einerseits early adopter, gibst also gerne auch mehr Geld aus, andererseits scheint Dir Leistung nicht so wichtig zu sein, sonst würdest Du ja nicht den shiny new Prozessor undervolten wollen. Find ich einen interessanten Usecase.
    3) nach dem was Google so sagt, ist der TR schon die höherwertige Architektur. Der Ryzen, zumindest in neuester Generation, aber viel teurer. Warum sollte man das wollen? Schneller wird der wohl nicht sein, oder?

    Merci und sorry für OT!
    reach

  3. Beitrag #28
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    @Casi030: Gut, also kann man für Anwendungen die fast alle Kerne auslasten schon mal mit Windows-Board-Mitteln den Takt absenken.
    Die Frage ist nun, bei welchem Takt stellt sich die höchste Effizienz ein (Rechenleistung / Leistungsaufnahme ab Steckdose)?

    Zitat Zitat von MagicEye04 Beitrag anzeigen
    Bei meinem Ryzen sind die Tage noch nicht vorbei.
    Dass der schlechteste Kern dann eben die Spannung vorgibt, ist seit der Erfindung des DualCores normal.
    Auch der Ryzen wird nicht extrem knapp auf Kante ausgeliefert, sondern mit üppiger Reserve.
    Bei nur zwei Kernen ist die Wahrscheinlichkeit keinen "schlechten", weil Hoch-Volt-bedürftigen Kern, im Prozessor zu haben, eher gegeben, als bei 16 Kernen.

    Meine bescheidene Erfahrung mit einem 12 Kern Opteron (K10) war, dass man vom Undervolting gefälligst die Finger lassen sollte, wenn man sehr komplexe Rechenaufgabe hat, die entsprechend lange dauern. Zwar lief die Maschine auch mit weniger Spannung (-100 mV) noch locker 48 h Stabil mit Linpack, stürzte aber bei mehrwöchigen Simulationsläufen einfach ab oder (noch gemeiner) verrechnete sich.

  4. Beitrag #29
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    @ miriquidi
    Ich sitze gerad am R5 2400G und dort sehe ich X Taktraten obwohl er auf Höchstleistung steht (min/max 100%).
    Windows ist aber so blöd und lässt in den Energiesparoptionen NUR 3 zu und das sind der Idle Takt, 2,3GHz und dem Max Takt zu + Turbo.

    --- Update ---

    R5 2400G , Biosspannung Auto , max Turbo 3,9GHz , normal 3,6GHz
    Verbrauch + Ergebnis mit CineBench Prio Hoch ermittelt.
    Idle abgelesen 54Watt
    Turbo bis 3,9GHz , 124Watt / 825P
    Turbo im Bios aus,Takt 3,6GHz , 107Watt / 802P
    Windowsstufe 2,3GHz , 69Watt / 528P
    Geändert von Casi030 (16.01.2019 um 22:03 Uhr)

  5. Beitrag #30
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    Hey, cool. Messwert. Ich nehmen an, die Stromverbrauchsmesswerte sind nicht "digital am Rechner geschätzt", sondern an der Dose gemessen?
    Undervolting da bringt fast nichts.
    Mit Turbo: 825 / 124 = 6,6 Punkte / Watt
    @3,6 GHz Ohne Turbo: 802 / 107 = 7,50 Punkte / Watt
    @ 2,3 Ghz Ohne Turbo: 528 / 69 = 7,65 Punkte / Watt.

    Also Turbo aus bringt bei einer Anwendung, die alle acht virtuellen Kerne auslastet ein wenig was (BOINC?). Runtertakten bringt beim R5 2400G quasi nichts.
    Single-Threaded sieht dass dann meist noch ein Stückchen schlechter für den Niedrig-Takt-Betrieb aus.

  6. Beitrag #31
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    • Mein System
      Notebook
      Modell: Thinkpad Edge E325
      Desktopsystem
      Prozessor: R7-1700 (3G6@1,22V) - FX-8350 (3G4@1,15V)
      Mainboard: Asus Prime B350M-A - Asus M5A97 EVO R2.0
      Kühlung: TR Macho - TT BigTyphoon
      Arbeitsspeicher: 2x8GiB Corsair LPX2400C14 - 2x8GiB DDR3-1600 G.E.I.L.
      Grafikkarte: Asus GTX970 Strix - Asus GTX750ti Strix
      Display: 61cm LG M2452D-PZ - 50cm Philips 200W
      SSD(s): Crucial MX300-275GB - Samsung 840pro 128GB
      Festplatte(n): Seagate 7200.14 2TB - Seagate 7200.12 1TB (jeweils eSATAp)
      Optische Laufwerke: 2x LG DVDRAM GH24NS90
      Soundkarte: onboard
      Gehäuse: Nanoxia Deep Silence1 - Sharkoon Rebel 9
      Netzteil: BeQuiet StraightPower 10 400W - E9 400W
      Betriebssystem(e): Ubuntu
      Browser: Feuerfuchs
      Sonstiges: 5x Nanoxia Lüfter (120/140mm) Festplatten in Bitumenbox
    • Mein DC

      MagicEye04 beim Distributed Computing

      Aktuelle Projekte: Seti,WCG,Einstein + was gerade Hilfe braucht
      Lieblingsprojekt: Seti
      Rechner: R7-1700+GTX970, FX-8350+GTX750ti, X4-5350+GT1030, X4-945, E-350
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    Zitat Zitat von reach Beitrag anzeigen
    Sorry MagicEye04, leicht off topic...: magst Du vielleicht kurz erklären, wieso Du einem Ryzen offenbar so sehr den Vorzug vor einem TR geben würdest?
    Ich frage aus verschiedenen Gründen:
    1) in einem Thread von mir klingt es sehr danach. Da erwähnst Du auch die Einsparung beim MoBo, aber das wird sicher nicht der einzige Grund sein
    2) offenbar bist Du einerseits early adopter, gibst also gerne auch mehr Geld aus, andererseits scheint Dir Leistung nicht so wichtig zu sein, sonst würdest Du ja nicht den shiny new Prozessor undervolten wollen. Find ich einen interessanten Usecase.
    3) nach dem was Google so sagt, ist der TR schon die höherwertige Architektur. Der Ryzen, zumindest in neuester Generation, aber viel teurer. Warum sollte man das wollen? Schneller wird der wohl nicht sein, oder?

    Merci und sorry für OT!
    reach
    Das ist doch voll im Thema.
    Meine Rechner laufen immer auf 100% (Boinc) und das auch noch rund um die Uhr.
    Ich will davon nichts hören und im Sommer nicht vor Hitze umkommen.
    Unterm Strich sind die Stromkosten des Rechners über 3 Jahre gesehen bei mir deutlich über den Anschaffungskosten.
    Höchste Effizienz ist also sehr wichtig. Undervolting mache ich seit über 20 Jahren mit jeder CPU, die mir in die Finger kommt. Das ist ja nicht schlecht, sondern eher positiv für die Lebensdauer.
    Der Ryzen war eigentlich so ziemlich der erste Rechner, wo ich wirklich mal direkt zum Start zugeschlagen habe. Alles davor war von Abwarten geprägt. Aber nach der langen Durststrecke und der vielen Nachteile des FX-8350 (heiß, anfangs laut, eher lahm) musste dringend mal was neues her. Und der Ryzen1700 macht seinen Job gut, daher habe ich jetzt keine Eile, den schnell zu ersetzen.
    Architekturen sind mir egal, was zählt sind Rechenleistung und Stromverbrauch. Und vielleicht noch die Kosten.
    Das wird also ein sorgfältiges Abwägen, wenn alle Zahlen auf dem Tisch liegen.

    Zitat Zitat von miriquidi Beitrag anzeigen
    @Casi030: Gut, also kann man für Anwendungen die fast alle Kerne auslasten schon mal mit Windows-Board-Mitteln den Takt absenken.
    Die Frage ist nun, bei welchem Takt stellt sich die höchste Effizienz ein (Rechenleistung / Leistungsaufnahme ab Steckdose)?


    Bei nur zwei Kernen ist die Wahrscheinlichkeit keinen "schlechten", weil Hoch-Volt-bedürftigen Kern, im Prozessor zu haben, eher gegeben, als bei 16 Kernen.

    Meine bescheidene Erfahrung mit einem 12 Kern Opteron (K10) war, dass man vom Undervolting gefälligst die Finger lassen sollte, wenn man sehr komplexe Rechenaufgabe hat, die entsprechend lange dauern. Zwar lief die Maschine auch mit weniger Spannung (-100 mV) noch locker 48 h Stabil mit Linpack, stürzte aber bei mehrwöchigen Simulationsläufen einfach ab oder (noch gemeiner) verrechnete sich.
    Mein Ryzen hat seine beste Effizienz bei 3GHz oder vielleicht auch darunter. Aber ich komme mit der Spannung gar nicht weiter runter, um das herauszufinden.
    Beim FX-8350 war das auch schon so. 3GHz war optimal, darunter wurde es ineffizient, darüber ebenso. Die 4GHz, mir denen er verkauft wurde, waren von AMD also weit über dem, was in einer entspannten Marktsituation sinnvoll gewesen wäre.

    So lange alle Kerne auf dem gleichen die liegen, sollten die doch aber nicht so weit auseinander liegen, was die elektrischen Eigenschaften angeht. Bei multi-die-CPUs stell ich mir das viel schlimmer vor. Und ich hoffe, dass AMD da halbwegs gleiche dies zusammenpackt.

    Was die Stabilität angeht, muss man natürlich ordentlich testen und die Einstellungen an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Wenn man das erst nach mehreren Wochen merkt, dann dauert die Phase der Optimierung halt länger. Und da würde ich es sicherlich auch einfach sein lassen. Aber meine Rechner sind normalerweise wochenlang ohne Rechenfehler im Dauereinsatz. Es gibt ja ein paar Boinc-Projekte, die sehr empfindlich auf Instabilität reagieren und wenn die gut laufen, läuft auch der Rest gut.
    Als ich noch mit Windows unterwegs war, wusste ich ja zudem nie, ob die Hardware oder Windows schuld war. Meist wars Windows.
    _____________________________________________________________________
    >> Mitglied im Verein gegen den im P3D-Forum herrschenden Netzteilleistungs-Wahn VgP3DhNlW <<

  7. Beitrag #32
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    Zitat Zitat von miriquidi Beitrag anzeigen
    Hey, cool. Messwert. Ich nehmen an, die Stromverbrauchsmesswerte sind nicht "digital am Rechner geschätzt", sondern an der Dose gemessen?
    Undervolting da bringt fast nichts.
    Mit Turbo: 825 / 124 = 6,6 Punkte / Watt
    @3,6 GHz Ohne Turbo: 802 / 107 = 7,50 Punkte / Watt
    @ 2,3 Ghz Ohne Turbo: 528 / 69 = 7,65 Punkte / Watt.

    Also Turbo aus bringt bei einer Anwendung, die alle acht virtuellen Kerne auslastet ein wenig was (BOINC?). Runtertakten bringt beim R5 2400G quasi nichts.
    Single-Threaded sieht dass dann meist noch ein Stückchen schlechter für den Niedrig-Takt-Betrieb aus.
    Ja , gemessen wird an der Dose.
    Undervoltet ist da nix , das Mainboard regelt die Turbo und nicht Turbospannung selber durch das Abschalten im Bios.
    Die Spannung von rund 0,85V bei 2,3GHz passiert dann unter Windows.

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