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    Intel-SSD mit 3DXPoint und QLC-Speicher – und trotzdem vergeigt

    Vor einigen Tagen auf der CES 2019 hat Intel eine M.2-SSD vorgestellt, die sowohl einen kleinen Zwischenspeicher aus 3DXPoint besitzt, als auch ein großes "Datengrab" aus günstigem QLC-NAND-Speicher. Nur die Überschrift lesend dachte ich reflexartig: das ist der heilige Gral! Ich stellte mir eine SSD vor, bei der 3DXPoint die Rolle des SLC-Cache und des DRAM-Cache in einem übernimmt, also schnell Daten zwischenzuspeichern bzw. zur Verfügung zu stellen, ehe sie in den billigen aber langsamen QLC-NAND-Speicher geschrieben werden. Das war genial und ich wollte so ein Konstrukt sofort haben.

    Nach lesen dieses Artikels jedoch musste ich leider feststellen, dass Intel einen Schnellschuss geliefert hatte. Statt so zu funktionieren wie oben geschildert, kombiniert die Optane Memory H10 lediglich einen Optane-Speicher für schnelles Booten und eine QLC-SSD auf einem Träger. Für die Verwaltung ist wie bei den bisherigen Optane-Cache-Lösung ein Intel-System ab Kaby-Lake notwendig und die Organisation wird per Software geregelt. So hängt der 3DXPoint-Speicher an zwei der vier PCIe-Lanes, und die QLC-SSD an den anderen beiden PCIe-Lanes. Alles weitere erfolgt wie bisher üblich per Intel-Software. Das ist äußerst unbefriedigend. Wie kann man so einen genialen Einfall nur derart wenig zu Ende denken? Oder Absicht, damit nur Intel-User davon profitieren?
    Geändert von Nero24. (11.01.2019 um 21:19 Uhr)
    CU

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