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  1. Beitrag #1
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    Interessantes Phänomen bei externer Festplatte

    Hallo,

    hab eine Toshiba Canvio Basics 2 TB USB 3.0. Hab dorthin von meinem Server wichtige Daten inkl. Photos kopiert, damit ich diese in meine Zweitwohnung auslagern kann.

    Hab dann die neu hinzugekommenen Photos per USB Stick auf die Festplatte kopiert (also Monate nachdem ich die Daten vom Server kopiert hatte), an einem der PCs in meiner Zweitwohnung. Sowohl der Server als auch der andere PC haben nur USB 2.0.

    Beim Kopieren vom Stick auf die Platte hat sich die Festplatte ein paar mal abgeschaltet, weil wohl zu wenig Strom geliefert wurde, sie ist aber immer wieder von alleine angegangen und ich konnte weiter kopieren, also mitten beim Kopiervorgang einer Datei, dann konnte ich auf "Fortsetzen" o.ä (hab einen anderen Dateimanager) klicken und es wurde weiter kopiert. Ich dachte mir, jetzt gibt es Datensalat auf der Platte, hab aber den Kopiervorgang (waren ca. 40 GB insgesamt) nicht abgebrochen.

    Danach habe ich mir mal die kopierten Photos angeschaut, war alles da und unbeschädigt (Sichtprüfung).

    Hab die Platte dann in meine Erstwohnung mitgenommen, wo mein Server steht. Hab sie zuerst auf einem Laptop mit USB 3.0 mit HDTune und chkdsk /f /r getestet, keine Fehler, keine defekten Sektoren.

    Danach habe ich sie an den Server angeschlossen und alle Daten bitweise verglichen (mit dem Dateimanager). Nur ein einziges Video, das ich neu kopiert hatte, war nicht genau gleich, das habe ich dann wieder kopiert und es kam zu keinem Fehler beim bitweisen Vergleich.

    Ich finde das gut und erstaunlich (im positiven Sinne), dass es nur bei einem einzigen Video Fehler gab (hab mir das "fehlerhafte" Video aber nicht angeschaut) und sonst nichts, keine defekten Sektoren, keine Beschädigungen am Dateisystem. Und das, obwohl die Platte beim Kopieren mehrmals ein und ausgegangen war (auch bei anderen Dateien, nicht nur bei dem Video).

    Könnt Ihr Euch das erklären? Der Schreib/Lesekopf kopiert die Daten, befindet sich über den Plattern und plötzlich geht der Strom aus. Dann müsste er doch auf die Platter "krachen", oder? Er hatte ja keine Zeit, geparkt zu werden. Die Erläuterung könnte sein: diese Aussetzer haben max. 1 Sekunde gedauert, also zu kurze Zeit, damit die Platter komplett stoppen, dieses Luftpolster zwischen Plattern und Schreib-/Lesekopf war also noch vorhanden, so dass dieser "über" den Plattern gehalten werden konnte.

    Sharpy
    Geändert von sharptooth (12.01.2019 um 22:36 Uhr)

  2. Beitrag #2
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    Zitat Zitat von sharptooth Beitrag anzeigen
    Könnt Ihr Euch das erklären? Der Schreib/Lesekopf kopiert die Daten, befindet sich über den Plattern und plötzlich geht der Strom aus. Dann müsste er doch auf die Platter "krachen", oder? Er hatte ja keine Zeit, geparkt zu werden.
    Hattest du schonmal eine HDD zerlegt gehabt? Denn der Arm mit den Köpfen "schnippt" von allein in die Parkposition zurück. Dass die Köpfe nicht auf die Magnetscheiben krachen, verdankst du dann der Masseträgheit, denn die Rotation ist nicht im selben Moment auf Null, sondern sie trudeln aus, was die Köpfe noch eine Weile in der Schwebe hält.
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  3. Beitrag #3
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    Meine erste Festplatte Anfang der 90er konnte/(musste?) noch manuell geparkt werden.
    Aber alle anderen Platten danach haben das allein hinbekommen.
    Ob nun mit gepuffertem Reststrom oder weil die Parkposition immer der Ausgangszustand war - keine Ahnung.

    Ich bezweifle übrigens, dass die Platte wegen zu wenig Strom abgeschaltet hat. Nur in den ersten Sekundenbruchteilen des Anlaufens braucht so eine Platte 10 bis maximal 20W. Sobald die Scheiben drehen, geht das meist auf unter 5W zurück und selbst mit massiven Schreibbewegungen wird es deutlich unter 10W bleiben. Wenn die Platte dann ausgeht, aber trotzdem wieder normal anläuft, dann würde mich eher dieses Verhalten wundern und beunruhigen. Es sei denn, die hat vorsorglich einen Pufferkondensator, der erst geladen wird vor dem eigentlichen Start.
    Ich weiß schon, warum ich lieber das mitgelieferte Netzteil bei meiner Platte nehme, auch wenn es normalerweise nicht nötig ist.
    An einer Fritzbox musste ich aber auch schon mal per Y-Kabel einen 5V-Akku zum Anlaufen dranhalten, weil der Fritz wirklich knausrig ist mit dem Strom. Einmal in Drehung läuft sie dann aber stundenlang.
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  4. Beitrag #4
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    Jetzt erinnere ich mich wieder, ich hatte mal ein ähnliches Verhalten mit einer 3,5" und "billigen" externen Netzteil. Als ich am selben Stromkreis den Lötkolben (analoge 40W) zugeschaltet hatte, ging die Platte kurz aus und wieder an. Evtl. kannst du das ja ähnlich reproduzieren.
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  5. Beitrag #5
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    Die Festplatte ging an dem einen PC definitiv kurz aus und wieder an, das hörte man am Motor und die LED ging auch aus und wieder an, das Kopieren der entsprechenden Datei dauerte dann auch sehr lange, also bis das Kopieren wieder fortgesetzt wurde.

    Es lag definitiv am USB Port des PCs, der zu wenig Strom lieferte. Am Laptop mit USB 3.0 und nachher am Server lief sie fast 24 Stunden, ohne Aussetzer.

    Sharpy

    --- Update ---

    @ MagicEye: da sagst Du was mit dem Laden. Bei CDI ist mir ein Smart-Argument namens "geladen" o.ä. aufgefallen mit einer Angabe in Stunden.

    --- Update ---

    Es heißt "Stunden geladen" und noch ein Argument "Ladezeit"

  6. Beitrag #6
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    USB2 Ports müssen nur 500mA liefern, was für keine 2.5" zum Anlaufen reicht, aber die meisten Ports sind großzügig und liefern auch mehr Strom. Man muss aber aufpassen, die sichern zum Teil mehrere Ports gemeinsam ab und wenn dann an einem anderen Port auch noch ein Gerät hängt und dies auf einmal auch viel Strom zieht, dann macht der Port ggf. schon mal dicht. Die besten Lösung ist da immer noch ein aktiver USB Hub, also einer mit einem eigenen Netzteil. Bei 3.5" Platten würde ich eher mal schauen ob es einen Wackelkontakt beim Netzteil, dessen Kabel, dem Stecker oder der Buchse im Gehäuse gibt.

  7. Beitrag #7
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    Was ich nicht erwähnt hatte: es ist eine 2,5" Platte mit einem einzigen Kabel (USB 3.0, also diese Breitere Buchse an der Festplatte). Ich hab mir einen USB 3.0 Port geholt (aktiv), wollte die Platte damit an meinem Tablet (2 in 1 Gerät, also Tablet mit Tastatur) zum laufen bekommen, das USB 3.0 hat (Micro USB 3.0, per Kabel auf normales USB 3.0), weil vorher wurde sich daran nicht erkannt. Aber auch mit dem aktiven Hub wird sie nicht erkannt. Ist aber OK, an dem erwähnten PC, der nicht genügend Strom über USB 2.0 liefert, funktioniert sie gut mit dem Hub.

    Sharpy

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