Seit gestern ist die Final 1.0 Version des freien OpenSource-Browsers Mozilla Firefox verfügbar (wir berichteten). Der Vorteil des offen zugänglichen Quellcodes macht sich dabei schon bemerkbar, denn bereits einen Tag nach der Vorstellung haben sich Modder (Moox) daran gemacht, Prozessor-optimierte Versionen des Browsers zur Verfügung zu stellen.
Dabei sind drei verschiedene Optimierungen verfügbar:
Wie man sieht handelt es sich dabei nicht um echte CPU-Optimierungen per Sourcecode oder per optimierten Bibliotheken, sondern um Generations- und Befehlssatz-Optimierungen per Compiler. Eine Analyse der Verbesserungen gibt's hier.
Die Versionen kommen in einem selbstentpackenden Archiv daher. Bei einer Neuinstallation einfach in das gewünschte Verzeichnis entpacken, Firefox.exe starten und loslegen.
Anwender, die von einer bestehenden Version 1.0 updaten, sollten zuvor die Dateien und Unterordner der alten Firefox-Installation einfach löschen (nicht deinstallieren), insbesondere den Ordner "extensions". Der Unterordner "plugins" kann bestehen bleiben, um die ganzen Plugins wie Realplayer, Flash, Shockwave etc. nicht wieder neu installieren zu müssen. Dann das selbstentpackende Archiv erst einmal irgendwo temporär entpacken (da sich dummerweise noch ein Unterordner "Firefox" im Archiv befindet, der verhindert, dass man das Archiv gleich direkt in den Zielordner der deutschen Version ("Mozilla Firefox") entpacken kann. Dann die entpackten Dateien (nicht den ganzen Ordner "Firefox") alle markieren (außer "plugins") und ins alte Verzeichnis (dort, wo sich als einziges noch der "plugins"-Ordner befindet) kopieren. Fertig.
User, die von einer älteren Version umsteigen wollen, sollten die alte Version zuerst komplett deinstallieren und möglichst auch das alte Profil löschen, ehe die neue Version aufgespielt wird.
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