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Montag, 3. Mai 2010

21:56 - Autor: KIDH

Microsoft .NET Framework 4.0 (Deutsch)

Microsoft hat kürzlich die aktuelle Version seines .NET Frameworks in Deutsch zum Download bereitgestellt, die englische Version war bereits seit 12. April verfügbar.

Das .NET Framework ist wie Java eine Laufzeit- und Entwicklungsumgebung, welche u.a. Bibliotheken und Programmierschnittstellen zur Verfügung stellt. Letztlich ist Microsofts Plattform auch aus dem Streit mit Sun über Java hervorgangegangen. Anders als Suns Java unterstützt .NET mehrere Programmiersprachen.

Mittlerweile wird das Framework von vielen Programmen, wie dem kostenlosen Brennprogramm CDBurnerXP, dem kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm Paint.NET oder ATIs Catalyst Control Center (CCC), benötigt.

Version 4.0 der Umgebung läuft unter den 32Bit und den 64Bit Versionen von Windows 7; Windows Server 2003 Service Pack 2; Windows Server 2008; Windows Server 2008 R2; Windows Vista Service Pack 1 (oder höher) und Windows XP Service Pack 3.


Hinweis:
Viele Programme benötigen noch die älteren Frameworks, welche in diesem Paket nicht entahlten sind. Um diese zu installieren, sollte man das Komplettpaket des .NET Framework 3.5 SP1 verwenden, welches alle Frameworks ab 2.0 enthält (1.0 und 1.1 sind quasi ohne Bedeutung).

Changelog:
  • Verbesserungen in Common Language Runtime (CLR) und Basisklassenbibliothek (BCL)

    • Leistungsverbesserung einschließlich optimierter Mehrkernunterstützung, Garbage Collection im Hintergrund und Profileranfügung auf dem Server.
    • Neue Speicherabbild-Dateitypen und numerische Typen.
    • Einfacheres Debugging einschließlich Dumpdebugging, Watson-Minidumps, Debugging im gemischten Modus für 64 Bit und Codeverträge.
    • Eine vollständige Liste der Verbesserungen in CLR und BCL finden Sie hier.

  • Innovationen in den Sprachen Visual Basic und C#, zum Beispiel Anweisungslambdas, implizite Zeilenfortsetzungen, dynamischer Dispatch und benannte bzw. optionale Parameter.

  • Verbesserungen bei Datenzugriff und Modellierung

    • Das Entity Framework ermöglicht Entwicklern die Programmierung für relationale Datenbanken mithilfe von .NET-Objekten und Language Integrated Query (LINQ). Zu den zahlreichen neuen Funktionen zählen das Ignorieren von Persistenz und POCO-Unterstützung, Fremdschlüsselzuordnungen, Lazy Loading (träges Laden), Unterstützung für testgesteuerte Entwicklung, Funktionen im Modell und neue LINQ-Operatoren. Zudem stehen folgende Funktionen zur Verfügung: verbesserte N-Tier-Unterstützung mit Entitäten mit selbstständiger Nachverfolgung, anpassbare Codegenerierung mithilfe von T4-Vorlagen, Modellierung der Erstentwicklung, eine optimierte Designerumgebung, bessere Leistung und Pluralisierung von Entitätssätzen. Weitere Informationen finden Sie hier.
    • WCF Data Services ist eine Komponente von .NET Framework, die das Erstellen von REST-basierten Diensten und Anwendungen ermöglicht, die mit dem Open Data Protocol (OData) Daten über das Internet verfügbar machen und verwenden. WCF Data Services besitzt zahlreiche neue Funktionen, darunter erweiterte BLOB-Unterstützung, Datenbindung, Zeilenanzahl, Feedanpassung, Projektionen und Verbesserungen der Anforderungspipeline. Die standardmäßige Integration in Microsoft Office 2010 ermöglicht nun das Verfügbarmachen von Microsoft Office SharePoint Server-Daten als OData-Feed und den Zugriff auf diesen Datenfeed mithilfe der WCF Data Services-Clientbibliothek. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Verbesserungen von ASP.NET

    • Umfassendere Kontrolle über HTML, Element-IDs und benutzerdefinierte CSS, die das Erstellen von standardgerechten und SEO-kompatiblen Webformularen wesentlich erleichtern.
    • Neue dynamische Datenfunktionen einschließlich neuer Abfragefilter, Entitätsvorlagen, umfassenderer Unterstützung für Entity Framework 4 und Validierungs- und Vorlagenerstellungsfunktionen, die problemlos für vorhandene Webformulare übernommen werden können.
    • Webformularunterstützung für neue AJAX-Bibliotheksverbesserungen einschließlich integrierter Unterstützung für Netzwerke für Inhaltsübermittlung (Content Delivery Networks, CDNs).
    • Eine vollständige Liste der Verbesserungen in ASP.NET finden Sie hier.

  • Verbesserungen in Windows Presentation Foundation (WPF)

    • Zusätzliche Unterstützung für Windows 7-Mehrfingereingabe, Menübandsteuerelemente und Funktionen für Taskleistenerweiterbarkeit.
    • Zusätzliche Unterstützung für Surface 2.0 SDK.
    • Neue Branchensteuerelemente einschließlich Diagrammsteuerelementen, intelligenter Bearbeitung, Datenrastern und anderer Funktionen, die Entwicklern von datenzentrischen Anwendungen die Arbeit erleichtern.
    • Verbesserungen von Leistung und Skalierbarkeit.
    • Visuelle Verbesserungen in puncto Textklarheit, Layoutpixelausrichtung, Lokalisierung und Interoperabilität.
    • Eine vollständige Liste der Verbesserungen in WPF finden Sie hier.

  • Verbesserungen für Windows-Workflow (WF), die Entwicklern ein effektiveres Hosten und Interagieren mit Workflows ermöglichen. Dazu zählen ein verbessertes Aktivitätsprogrammierungsmodell, eine optimierte Designerumgebung, ein neuer Modellierungsstil für Flussdiagramme, eine erweiterte Aktivitätspalette, Integration von Workflowregeln und neue Nachrichtenkorrelationsfunktionen. .NET Framework 4 bietet zudem beträchtliche Leistungssteigerungen für WF-basierte Workflows. Eine vollständige Liste der Verbesserungen in WF finden Sie hier.

  • Verbesserungen an Windows Communication Foundation (WCF) wie die Unterstützung für WCF-Workflowdienste, wodurch Nachrichtenaktivitäten und Korrelationsunterstützung für Workflowprogramme ermöglicht werden. Darüber hinaus bietet .NET Framework 4 neue WCF-Funktionen wie Diensterkennung, einen Routingdienst, REST-Unterstützung, Diagnose und Leistung. Eine vollständige Liste der Verbesserungen in WCF finden Sie hier.

  • Innovative neue Funktionen für parallele Programmierung wie Unterstützung für parallele Schleifen, Task Parallel Library (TPL), paralleles LINQ (PLINQ) und Koordinationsdatenstrukturen, mit denen Entwickler die Leistung von Mehrkernprozessoren optimal nutzen können.

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