Titelbild zum ECS A780GM-A


Nachdem wir in unserem letzten Mainboard-Review einen ersten Blick auf den nForce 780a SLI geworfen haben, so möchten wir heute gleiches mit AMDs 780G tun. Zwar wurde der Chipsatz bereits zur diesjährigen CeBIT vorgestellt (was immerhin bereits über 2 Monate her ist), dennoch können wir erst heute ein Review eines Mainboards mit besagtem Chip präsentieren.

Der Grund dafür ist einfach: Nach der CeBIT warteten alle Vertreter der Hersteller händeringend auf Presse-Samples, welche jedoch erst etwa einen Monat nach der weltgrößten Messe für Unterhaltungselektronik (O-Ton der CeBIT selbst) eintrudelten. Dann aber ging es Schlag auf Schlag und der Postmann klingelte gleich mehrfach bei uns. Doch womit anfangen zu testen?

Wir entschieden uns, zu Beginn ein Mainboard mit nForce 780a SLI zu testen, da dessen Vorstellung noch bevorstand. Das hatte natürlich zur Folge, dass erst anschließend der Fokus auf den 780G fiel. Doch heute ist es endlich soweit: Wir präsentieren das erste Review eines Mainboards mit AMD 780G auf Planet 3DNow!.

Rückblick: Wenige Tage vor der diesjährigen CeBIT klingelte bei unserem Redakteur das Handy. Ein Mitarbeiter von ECS meldete sich mit dem Angebot, auf ein kurzes Gespräch am ECS-Stand vorbeizuschauen. Gesagt, getan - ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Auf der Messe wurden wir freundlich empfangen und in einem interessanten Gespräch wurde die Ausstattung mit Mainboard-Samples in Aussicht gestellt.

Das ECS A780GM-A ist daher unser Kandidat für die Vorstellung des AMD 780G. Ebenso wie auch das fast namensgleiche NVIDIA-Pendant nForce 780a besitzt der 780G eine integrierte Grafikeinheit, die den Monitor mit Bildern versorgen kann. Dabei hat die IGP sogar ein ähnliches Featureset, wie wir auf den nächsten Seiten sehen werden.

Viel Vergnügen beim Lesen der folgenden Seiten!
[break=Testsystem und Testaufbau]
Testsystem

Die Referenzhardware auf einen Blick:

  • AMD Athlon64 X2 4000+
  • AMD Phenom ES (2,4 GHz Kerntakt, 2,0 GHz Northbridgetakt)
  • 2 x 512 MB Corsair XMS2 8500 (5-5-5-15 1T)
  • SAPPHIRE X1800 XT
  • Maxtor 6E040L0 IDE (40 GB, 7.200 u/min)
  • Maxtor 6Y080M0 SATA (80 GB, 7.200 u/min)
  • Hitachi 7K250 SATA (80 GB, 7.200 u/min, über USB angeschlossen)
  • 2 x Maxtor 4D080H4 IDE (80 GB, 5.400 u/min)
  • STLab PCI RaidController mit SiliconImage 0680Av
  • S3 Trio64V PCI-Grafikkarte
  • bequiet Dark Power Pro 530 Watt
  • Chieftec Mesh CH-01 Midi-Tower


Nach dem Einbau des Mainboards installieren wir Windows XP Professional mit Service Pack 2, DirectX 9.0c Dezemberupdate 2005 sowie Catalyst 6.4. Für den AMD 780G sowie die Onboardkomponenten kommen die aktuellsten, downloadbaren Treiber der ECS-Homepage zum Einsatz.

Verwendete Software

In der folgenden Tabelle sind die grundlegendsten Anwendungen aufgeführt, die bei uns zum Einsatz kommen.

verwendete Software / TreiberVersion / Bemerkungen
Windows XP Professional
32 Bit, Service Pack 2
DirectX
9.0c, Dezemberupdate 2005
Grafikkartentreiber
Catalyst 6.4 + Control Center (für X1800XT)
Grafikkartentreiber
Catalyst 8.4 + Control Center (für HD 3200)
Prozessortreiber
Version 1.3.2.16
SiSoft Sandra
2007 lite SP1
Sciencemark2
32 Bit
XMPEG
5.03
Xvid
1.0.3
WinRAR
3.60 Beta 6
Cinebench
2003
3DMark01
Build 3.3.0, ohne Feature Tests
3DMark03
3.6.0 Professional Edition, ohne Feature Tests
3DMark05
1.2.0 Advanced Edition, ohne Feature Tests
3DMark06
1.0.2 Advanced Edition, ohne Feature Tests
PCMark05
1.1.0 Advanced Edition
Aquamark3
1024x768x32
Quake3
640x480x16, Low Details
Quake3
1024x768x16, High Details
UT2004
1024x768x32, High Details
UT2004
1280x1024x32, High Details
UT2004
1600x1200x32, High Details
Doom3 Demo
1024x768x32, Ultra Details
Doom3 Demo
1280x1024x32, Ultra Details
Doom3 Demo
1600x1200x32, Ultra Details
SuperPI
1M, Mod 1.4
HDTach
3.0.1.0
Rightmark Audio Analyzer
5.3


Das Betriebssystem wird bei jedem Mainboard frisch installiert. So können wir sicherstellen, dass alle Testkandidaten beim gleichen Stand beginnen. Nach der Windows- und Softwareinstallation werden die Festplatten defragmentiert, die Auslagerungsdatei auf 512 MB festgesetzt und alle unnötigen Einträge aus dem automatischen Systemstart gelöscht.
[break=Informationen zum AMD 780G]
AMD 780G


Wir haben zwar bereits über AMDs 780G berichtet, dennoch wollen wir hier erneut einige Informationen zusammenfassen.

Der AMD 780G Chipsatz (Entwicklungsname RS780) besitzt eine integrierte Grafikeinheit mit der Bezeichnung ATI Radeon HD 3200 (RV610). Das Besondere: die Grafikeinheit muss nicht notwendigerweise mit UMA-Speicher auskommen. Der Mainboard-Hersteller kann der GPU auch einen eigenen kleinen Local Framebuffer in Höhe von 16 MB oder 32 MB zur Verfügung stellen. AMD nennt dieses Feature Sideport. Vorteil: die GPU nimmt der CPU keine Speicherbandbreite weg. Leider verzichten fast alle Hersteller auf dieses sinnvolle Feature, sodass sich System und IGP die Speicherbandbreite teilen müssen. Auch das heute im Test befindliche ECS A780GM-A ist hier leider keine Ausnahme.

Werfen wir nun einen Blick auf das Blockdiagramm des in 55 nm Strukturen gefertigten Chipsatzes:

Blockdiagramm AMD 780G


Auch beim 780G bleibt es beim klassischen 2-Chip-Design. Für die Verbindung von North- und Southbridge untereinander greift AMD auf A-Link Express II zurück. Die Kommunikation zwischen Chipsatz und CPU erfolgt via Hyper Transport 3.0.

Die Northbridge kann insgesamt 22 PCI Express-Lanes bereitstellen, wobei in der Regel 16 Lanes für eine diskrete Grafikkarte bereitsgestellt werden und die restlichen 6 Lanes für Onboard-Komponenten bzw. weitere PCIe-Erweiterungsslots zur Verfügung stehen. Aufgrund dieser Konstellation ist CrossFire theoretisch möglich, in der Praxis wird dieses Feature bei AMD 780G-Mainboards wohl selten bis überhaupt nicht zu finden sein. Denn wenn CrossFire, dann lediglich in der Aufteilung von 2x 8 Lanes, was widerum mehr Aufwand beim PCB-Design erfordert.

Die integrierte Grafikeinheit des Chipsatzes verfügt über zwei unabhängige Displaycontroller. Auf der einen Seite steht der analoge VGA-out, auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit zur Nutzung von DVI, HDMI oder Display Port. Da sich der Chipsatz in der Regel auf Low Budget-Boards wiederfindet, bleibt abzuwarten, welche der Ausgabemöglichkeiten von den Herstellern letztendlich flächendeckend verwendet werden wird. Da der 780G auch als HTPC-Lösung gedacht ist, hat AMD eine verbesserte UVD Video-Beschleunigungseinheit verbaut, die nun neben MPEG2 und H.264 auch VC1 komplett hardwarebeschleunigt wiedergeben können soll.

Ein weiteres Feature der Onboard-Grafik hört auf den Namen Hybrid CrossFire. Ähnlich wie beim NVIDIA-Pendant lässt sich die IGP des 780G in Verbindung mit einer diskreten Grafikkarte im CrossFire-Modus betreiben, um die Grafikleistung zu erhöhen. Derzeit besitzen jedoch nur die ATI-Grafikkarten der HD 2400- sowie HD 3400-Reihe die Fähigkeit, im Hybrid CrossFire-Modus zu laufen. Leider hatten wir im Rahmen des Reviews des ECS A780GM-A nicht die Möglichkeit, die Funktionsweise bzw. die Performanceunterschiede von Hybrid CrossFire zu testen. Dies werden wir versuchen, in kommenden Reviews von Mainboards mit AMDs 780G nachzuholen.

Weitere Veränderungen gibt es außerdem bei der Southbridge. Die Anzahl der SATA-Ports wurde auf 6 erhöht. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, einen oder mehrere dieser SATA-Ports als eSATA zu konfigurieren. Zudem wurde die Anzahl der möglichen USB-Anschlüsse auf 14 erhöht, wovon 12 als USB 2.0 und 2 als USB 1.1 ausgeführt sind.
[break=Lieferumfang]
Lieferumfang ECS A780GM-A


In der Verpackung finden wir neben unserem Testsample noch folgendes Zubehör:

  • 1x Handbuch (englisch)
  • 1x Schnellinstallationsanleitung
  • 1x I/O-Blende
  • 1x Treiber-CD
  • 1x IDE-Kabel
  • 2x SATA-Datenkabel


Das Zubehör fällt nicht unbedingt berauschend aus, für ein Mainboard in der Preisklasse unter 50 Euro ist es jedoch absolut in Ordnung.
[break=Spezifikationen]
Prozessor
  • Sockel AM2 / AM2+
  • unterstützt AMD Athlon 64, Athlon 64 X2, Athlon 64 FX und Sempron
  • unterstützt AMD Phenom
  • unterstützt Cool´n´Quiet
  • unterstützt Prozessoren mit einer TDP bis zu 95 Watt
  • offizielle CPU-Support-Liste des Herstellers
Chipsatz
  • Northbridge: AMD 780G
  • Southbridge: AMD SB700
Speicher
  • 4x 240 Pin DDR2-Speicherslots (maximal 8 GByte)
  • 128 Bit Dual Channel-Architektur
  • unterstützt DDR2 400 / 533 / 667 / 800 / 1066 DIMMs
VGA
  • integrierter HD 3200 Grafikchip (RV610)
  • bis zu 512 MByte shared RAM
  • unterstützt ATI Hybrid Graphics
  • unterstützt ATI Avivo HD
  • unterstützt ATI SurroundView
PCI/PCIe Slots
  • ein PCIe x16-Steckplatz
  • zwei PCIe x1-Steckplätze
  • drei PCI-Steckplätze
Serial ATA
  • 5x SATA 300 Mbyte/s
  • unterstützt Raid 0 / 1 / 10
IDE
  • ein IDE-Anschluss
  • bis zu 2 Geräte mit UDMA 133 / 100 / 66 / 33
IEEE 1394
  • kein FireWire
Netzwerkadapter
  • ATHEROS L1 Ethernet NIC
  • über PCIe angebunden
  • unterstützt 10 / 100 / 1000 Mbit/s
Audio
  • IDT 92HD206 8-channel Audio-Codec
Lüfteranschlüsse
  • CPU-Lüfter
    • 1 Anschluss
    • 4 Pin PWM
    • regelbar (nur bei Verwendung eines PWM-Lüfters)
  • Gehäuselüfter
    • 1 Anschlss
    • 3 Pin
    • nicht regelbar
Interne I/O-Anschlüsse
  • 1x PCIe x16
  • 2x PCIe x1
  • 3x PCI
  • 1x Floppy
  • 5x SATA
  • 1x IDE
  • 3x USB 2.0 pinheader (für 6 Ports)
  • 1x Front Audio pinheader
  • 1x CDIn
  • 1x SPDIF out pinheader
  • 1x COM pinheader
  • 1x Frontpanel pinheader
Backpanel-Anschlüsse
  • 1x PS/2 Tastaturanschluss
  • 1x PS/2 Mausanschluss
  • 1x Audio (6 Anschlüsse)
  • 1x RJ-45 LAN
  • 6x USB 2.0
  • 1x eSATA
  • 1x VGA
  • 1x HDMI
Formfaktor
  • ATX 305 x 220mm
RoHS*
  • RoHS-konform


*RoHS steht für "Restriction of the use of certain Hazardous Substances in electrical and electronic equipment". Diese Direktive verhindert innerhalb der EU den Einsatz von neuer elektrischer und elektronischer Hardware, welche über erhöhte Mengen an Chrom, Blei, Kadmium, Quecksilber, PBB und PBDE verfügen. Die RoHS-Direktive ist am 01.07.2006 in Kraft getreten.
[break=Layout]
Wenden wir uns nun dem Layout unseres 780G-Probanden zu.

Bild zum Layout ECS A780GM-A


Beim A780GM-A handelt es sich um ein Mainboard der ECS Black Series. Daher ist die schwarze Farbe des PCB keine Überraschung.

Bild zum Layout ECS A780GM-A


In der rechten oberen Ecke des Mainboards verbaut ECS Elitegroup neben den obligatorischen Speicherslots den 24-poligen ATX-Anschluss, jeweils einen Floppy- sowie IDE-Port und am oberen Rand den Anschluss für den Prozessorlüfter.

Der Anschluss für den CPU-Lüfter ist 4-polig ausgelegt und kann per BIOS gesteuert werden - leider nur bei Verwendung eines PWM-Lüfters. Lüfter mit 3-poligem Anschluss drehen durchweg mit höchster Drehzahl.

Bild zum Layout ECS A780GM-A


Links neben dem Prozessorsockel finden Konsensatoren sowie die einzelnen Phasen der Spannungsversorgung ihren Platz. Die Bauteile haben allesamt die gleiche Höhe wie das Retentionmodul des Prozessorsockels, sodass es selbst bei großvolumigen Kühlern zu keinen Kompatibilitätsproblemen kommt.

Aufgrund der Dimensionierung der Spannungsversorgung bekommt das A780GM-A keine Freigabe für Prozessoren mit einer TDP (Thermal Design Power) von 125 Watt. Somit sind die AM2+ -Flaggschiffe Phenom X4 9850 BE sowie die 125 Watt-Variante des X4 9750, aber auch der AM2-Prozessor X2 6400+ offiziell nicht für das heute getestete Mainboard freigegeben.

Bild zum Layout ECS A780GM-A


Von den maximal 7 Erweiterungsslots, die das ATX-Format bietet, verbaut ECS "nur" derer 6. Dabei beschränkt man sich auf einen PCIe x16-Slot für eine diskrete Grafikkarte. Gleichzeitig finden 2x PCIe x1 sowie satte 3 PCI-Slots den Weg auf das PCB.

Bild zum Layout ECS A780GM-A


Die SB700 wird von einem kleinen Passivkühler bedeckt. Rechts daneben verbaut ECS 5 SATA-Ports. Fünf Ports deshalb, weil die Southbridge zwar sechs Ports bereitstellt, einer jedoch für eSATA genutzt wird.

Die Anordnung der SATA-Steckplätze fällt nicht ganz optimal aus. Aufgrund der "Aufreihung" der Ports ist die Verwendung von gewinkelten Datenkabeln nur sehr eingeschränkt möglich.

Bild zum Layout ECS A780GM-A


Links neben den Erweiterungsslots (durch die Drehung des Bildes hier am oberen Rand) finden Onboard-Audio in Form des IDT 92HD206 8-Kanal Audio-Codecs (links) sowie Onboard-LAN in Form des ATHEROS L1 Ethernet NIC (rechts) ihren Platz.
[break=Layout - Fortsetzung]
Bild zum Layout ECS A780GM-A


Hier noch ein seitlicher Blick auf den Bereich zwischen Prozessorsockel und I/O-Panel. Dank der niedrigen Bauform aller Komponenten in diesem Bereich kommt es zu keinerlei Inkompatibilitäten mit großvolumigen Prozessorkühlern.

Bild zum Layout ECS A780GM-A


So sieht es unter der "Haube" aus - ein Blick auf den AMD 780G ohne Northbridgekühler.

Bild zum Layout ECS A780GM-A


Unterhalb des untersten PCI-Slots verbaut ECS einige Pfostenstecker. Von links nach rechts wären dies: Front Audio (violett), CD-In (schwarz), SPDIF out (violett) sowie COM (gelb).

Bild zum Layout ECS A780GM-A


Als Taktgenerator kommt ein Chip von ICS der Serie 9LPRS471AKL zum Einsatz.

Bild zum Layout ECS A780GM-A


Bezüglich des BIOS-Chips hat sich ECS im Falle des A780GM-A eine ganz besondere Falle für alle Reviewer einfallen lassen - in die auch unser Redakteur tappte.

Auf dem hier abgebildeten Chip sitzt ein Aufkleber mit einer Aufschrifft, der suggeriert, dass es sich hierbei um den BIOS-Chip handelt. Doch weit gefehlt. Unter dem Sticker verbirgt sich in Wirklichkeit der I/O-Chip vom Typ IT8726F-S aus dem Hause ITE.

Der BIOS-Chip wird von ECS direkt unter den SATA-Ports verbaut, stammt aus dem Hause Winbond und ist gesockelt. Danke an unser Foren-Mitglied nebula für den Hinweis.

Bild zum Layout ECS A780GM-A


Abschließend noch ein seitlicher Blick auf das I/O-Panel. Neben den P/S2-Anschlüssen für Maus und Tastatur verbaut ECS 1x VGA out, 1x HDMI, 6x USB 2.0, 1x eSATA sowie 6 Audio-Jacks.

Auf einen DVI-Port verzichtet ECS. User, die die Onboard-Grafik nutzen wollen, müssen entweder mit einer analogen Bildausgabe vorlieb nehmen oder aber den HDMI-Ausgang nutzen, um mittels Adapter oder Kabel DVI zu realisieren. Ein solcher Adapter bzw. ein Kabel liegt dem Board jedoch nicht bei.
[break=BIOS]
Beim ECS A780GM-A kommt ein AMI-BIOS zum Einsatz, welches sich anfangs in gewohntem blau auf dem Bildschirm meldete. Nachdem wir den verbauten X2 4000+ gegen einen Phenom 9700 ES wechselten, begrüßte uns das BIOS fortan in schwarz/weiß. Warum dies passierte ist unklar, auf die Funktion hatte es jedoch keinerlei Auswirkungen.

Bild zum BIOS ECS A780GM-A


Der Eingangsbildschirm des BIOS bietet einen Anblick, den man eigentlich von einem Award-BIOS gewohnt ist.

Bild zum BIOS ECS A780GM-A


Alle Laufwerke werden korrekt anhand ihrer Schnittstelle angezeigt. SATA ist SATA, IDE ist IDE - ein Aspekt, der nach wie vor noch nicht zum Alltag gehört.

Bild zum BIOS ECS A780GM-A


Im Advanced Setup wird die Bootreihenfolge einstellt. Gleichzeitig kann Einfluss auf Cool'n'Quiet, die Virtualisierung sowie die Geschwindigkeit des HT-Links genommen werden.

Bild zum BIOS ECS A780GM-A


Einen Schritt weiter, im Advanced Chipset Setup, können die Speichertimings eingestellt werden. Dabei beschränkt sich ECS auf die gängigsten Timings, auf die Command Rate wird ganz verzichtet.

Anmerken müssen wir hier, dass die vergebenen Timings von 5-5-5-15 in realen 5-5-5-13 resultierten. Hier mussten wir im Windows per SysTool von Techpowerup.com nachhelfen.

Bild zum BIOS ECS A780GM-A


Unter Integrated Periphals werden die Onboard-Geräte konfiguriert.

Vorbildlich: Der USB Legacy-Support steht standardmäßig auf Enabled. Der Verwendung einer USB-Tastatur steht also von Anfang an nichts im Wege.

Bild zum BIOS ECS A780GM-A


Die SATA-Ports der SB700 können im IDE-, im Raid- sowie im AHCI-Modus betrieben werden.
[break=BIOS - Fortsetzung]
Bild zum BIOS ECS A780GM-A


Die klassische Anlaufstelle für alle Einstellungen rund um den Start, StandBy und Power Down des PCs ist das Power Management Setup. Hier bildet auch das A780GM-A keine Ausnahme.

Bild zum BIOS ECS A780GM-A


Im PC Health Menü bekommt man einen Überblick über die wichtsten Temperaturen, Spannungen sowie die Drehzahlen der verbauten Lüfter.

Bild zum BIOS ECS A780GM-A


Das Menü für die Steuerung des CPU-Lüfters ist schlank gehalten. Zudem funktioniert die Steuerung nur, wenn ein PWM-Lüfter angeschlossen ist.

Bild zum BIOS ECS A780GM-A


Das Frequency/Voltage Control Menü ist - wie der Name bereits andeutet - Anlaufstelle für Takte und Spannungen. Die Vergabe der CPU- und Speicherspannung ist jedoch mit etwas Kopfrechnen verbunden. Ausgehend von den Standardwerten werden hier jeweils Vielfache von 0,004 Volt bei der CPU bzw. 0,10 beim RAM addiert. CPU Voltage 0 bedeutet hier Standardspannung, 1 würde Standardspannung + 0,004 Volt bedeuten - bis maximal +0,252 Volt für die CPU bzw. +0,630 Volt für den RAM sind dadurch möglich.

Gleichzeitig lässt sich in diesem Menü der Referenztakt ändern. Dazu muss die CPU Overclock Function aktiviert werden, wodurch eine neue Option zum Vorschein kommt, mit der man den Referenztakt zwischen 200 und 600 MHz einstellen kann.

Auch die in den Chipsatz integrierte GPU HD3200 lässt aus diesem Menü heraus übertakten. Aktiviert man die Option GFX Engine Clock Override, kann man die GPU zwischen 100 und 999 MHz takten. Wir konnten problemlos mit 700 MHz GPU testen, ohne dass wir Änderungen an der Kühlung oder an den Spannungen vorgenommen haben. Die Steigerung um 200 MHz brachte im 3DMark06 rund 100 Punkte zusätzlich.

Bild zum BIOS ECS A780GM-A


Geht man noch eine Menüebene tiefer, gelangt man in das Menü AMD CPU Function. Hier lässt sich der Multipliktor des Prozessors ändern sowie noch einmal die Spannung einstellen.

An dieser Stelle lässt sich die Prozessorspannung auch kleiner als die Standardspannung einstellen. Hier sind 0,8 bis 1,55 Volt wählbar. Gleichzeitig lässt sich der Multiplikator unseres ES-Phenoms zwischen 8 und 25 einstellen.

Dem aufmerksamen Leser wird ein Aspekt aufgefallen sein: Im BIOS gibt es keine Option zur Aktivierung bzw. Deaktivierung des Erratum 298 Workarounds. Unsere Benchmarks haben zudem gezeigt, dass der Workaround werksseitig aktiv ist. User eines Phenom im B2-Stepping müssen daher entweder die Leistungsbremse TLB-Fix in Kauf nehmen oder aber einen Weg aus unserem Artikel AMD Phenom ohne TLB-Fix - so geht's nutzen.
[break=Stabilitätstests]
Jedes Mainboard muss umfangreiche Stabilitätstests durchlaufen. Nur so können wir sicher sein, dass der jeweilige Kandidat auch im realen Leben alle Anforderungen bewältigt. Wir achten bei den Tests darauf, dass so viele Komponenten wie möglich belastet werden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Stabilitätstests.

StabilitätstestVersion/Bemerkungen
X2: Orthos (SP2004)2 Instanzen, ca. 8 Stunden über Nacht
X2: 3DMark03 im LoopDemo-Loop ca. 4 Stunden mit Sound
X2: großes Archiv von SATA zu IDEverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X2: großes Archiv von IDE zu PCI-Raidverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X2: großes Archiv von PCI-Raid zu SATAverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X2: großes Archiv von SATA zu USBverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X2: großes Archiv von USB zu SATAverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X4: Prime954 Instanzen, ca. 8 Stunden über Nacht
X4: 3DMark03 im LoopDemo-Loop ca. 4 Stunden mit Sound
X4: großes Archiv von SATA zu IDEverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X4: großes Archiv von IDE zu PCI-Raidverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X4: großes Archiv von PCI-Raid zu SATAverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X4: großes Archiv von SATA zu USBverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X4: großes Archiv von USB zu SATAverschieben mit anschließender CRC-Prüfung


Orthos setzt auf das allseits bekannte Prime95. Hier werden Arbeitsspeicher und CPU starken Belastungen ausgesetzt. Da wir den Programminstanzen nicht explizit einen Kern zuordnen, erhöhen wir den Schwierigkeitsgrad für unsere Hardware. Hard- und Software müssen die Verteilung selbst koordinieren und eventuelle Fehler werden gnadenlos aufgedeckt.

3DMark03 lassen wir etwa 4 Stunden im Demo-Loop laufen. Das belastet hauptsächlich die Grafikkarte, jedoch haben CPU und Ram ebenfalls jede Menge zu tun. Zusätzlich wird die Soundausgabe aktiviert, was den onboard verbauten Soundchip belastet. Insgesamt ist dieser Test der kritischste für das Gesamtsystem, da die meisten Komponenten gleichzeitig belastet werden.

Das Kopieren von Rar-Archiven soll möglichen Datenverlust zwischen den beteiligten Controllern aufdecken. Dazu wird ein etwa 4 Gigabyte großes Rar-Archiv von SATA über IDE zum PCI-Raidverbund verschoben und zwischendurch immer wieder überprüft. Zum Schluss wird der Weg umgekehrt vollzogen. Treten bei der CRC-Prüfung keine Fehler auf, gilt der Test als bestanden.

Ähnlich verhält es sich auch beim Verschieben eines Archivs von SATA zu USB. Hier ist das Archiv jedoch etwas kleiner, mit über 100 MB aber noch immer stattlich. Der Weg führt von SATA zu USB und wieder zurück.

Stabilität bei unseren Testkandidaten

Vor den Stabilitätstests waren wir skeptisch. Schließlich kommt mit unserem AMD Phenom 9700 ES eine CPU zum Einsatz, die in die Kategorie der 125 Watt-Prozessoren fällt (4 Kerne, 1,25 Volt Kernspannung, 2 GHz Northbridgetakt). Und für genau diese ist das Mainboard offiziell nicht freigegeben.

Trotz aller Bedenken wurden die Stabilitätstests problemlos gemeistert. Kein einziger Test brachte Fehler hervor oder stürzte ab. Insofern können wir nur Gutes über unseren Probanden berichten, wenngleich das Bild bei anderen Usern mit einer 125 Watt-CPU anders ausfallen kann.

Um möglichen Problemen bereits im Vorfeld aus dem Wege zu gehen, sollten interessierte User die offizielle CPU-Support-Liste des Herstellers genau studieren.
[break=Cool'n'Quiet]
Cool'n'Quiet ECS A780GM-A - X2 load


Cool'n'Quiet ECS A780GM-A - Phenom load


Bei beiden Prozessoren hält sich das Mainboard ziemlich genau an die Vorgabe von 200 MHz Referenztakt. Die Betriebsspannung liegt jedoch relativ deutlich über den vorgegebenen Werten von 1,35 Volt beim X2 4000+ sowie 1,25 Volt beim K10.

Cool'n'Quiet ECS A780GM-A - X2 idle


Cool'n'Quiet ECS A780GM-A - Phenom idle


Bei aktiviertem Cool'n'Quiet werden Takt und Spannung korrekt verringert. Die Tendenz zu einer leicht erhöhten Betriebsspannung bleibt jedoch auch hier bestehen.
[break=Onboard Sound Signal]
Werfen wir nun einen Blick auf die Soundqualität des Onboardsounds.

Gerade die vom Mainboardhersteller verwendeten Bauteile sind nicht selten für eine gute oder auch schlechte Signalqualität verantwortlich. Des Öfteren kommen billigere Digital-Analog Wandler zum Einsatz. Auch der verwendete Treiber spielt eine nicht unerhebliche Rolle.

Wir haben unser Testsample mit Hilfe des RightMark Audio Analyzer überprüft. Die Ergebnisse lassen allerdings nur ein Fazit in Bezug auf die Signalqualitäten der Onboard Sounds zu - weitere Features wie 5.1 Sound, EAX etc. sind nicht Gegenstand dieser Prüfung.

Als Referenz dient uns auch heute wieder die Sound-Lösung des EPoX EP-8RDA+. Die NVIDIA APU der MCP-T Southbridge zählt zu den qualitativ hochwertigeren Onboard-Lösungen.

TestNVIDIA(R) nForce(TM) AudioIDT High Definition Audio Codec
Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB:+0.30, -0.78+0.10, -0.32
Noise level, dB (A):-80.6-96.1
Dynamic range, dB (A):80.195.9
THD, %:0.00750.011
IMD, %:0.0400.017
Stereo crosstalk, dB:-77.7-96.3


Frequency response

Soundqualität ECS A780GM-A: Frequency Response

Noise level

Soundqualität ECS A780GM-A: Noise Level

Dynamic range

Soundqualität ECS A780GM-A: Dynamic Range


Die Bewertungen im Einzelnen:

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB:+0.10, -0.32Good
Noise level, dB (A):-96.1Excellent
Dynamic range, dB (A):95.9Excellent
THD, %:0.011Good
IMD, %:0.017Very good
Stereo crosstalk, dB:-96.3Excellent


Die Signalqualität des Onboardsounds fällt insgesamt sehr gut aus. Zwar ist noch etwas Luft nach oben, die Werte überzeugen jedoch auf ganzer Linie. Für ein Mainboard im Preissegment von 50 Euro gibt es jedenfalls nichts zu meckern.

Eine ausführliche Erklärung der in der Messung verwendeten Begriffe findet der Interessierte bei unserer Partner-Site Hard Tecs 4U.
[break=Benchmarks: SiSoft Sandra, Netzwerk]
Wenden wir uns nun der Performance unseres heutigen Probanden - dem ECS A780GM-A - zu. Alle Benchmarks auf den folgenden Seiten wurden in verschiedenen Konfigurationen durchlaufen. Zur besseren Orientierung wurden die Ergebnisse in den Diagrammen farblich getrennt dargestellt. Hierzu eine kleine Legende:

  • grün: Benchmarkergebnisse bei Verwendung eines Athlon64 X2
  • rot: Benchmarkergebnisse des aktuellen Mainboards bei Verwendung eines Athlon64 X2
  • grau: Benchmarkergebnisse bei Verwendung eines AMD Phenom ES
  • blau: Benchmarkergebnisse des aktuellen Mainboards bei Verwendung eines AMD Phenom ES (TLB-Fix aktiv, da im BIOS nicht deaktivierbar)


Da es sich beim AMD 780G um einen Chipsatz mit integrierter Grafikeinheit - kurz IGP - handelt, haben wir alle Benchmarks zusätzlich noch mit aktivierter Grafikeinheit unter Verwendung eines AMD Athlon 64 X2 durchgeführt und mit dem Zusatz "IGP" in den Ergebnisdiagrammen gekennzeichnet.

Sandra 2007
  • Hersteller: SiSoftware
  • Webseite: www.sisoftware.co.uk
  • Bereich: Synthetisch
  • Schwerpunkt: Speicher- und Netzwerkbandbreite
  • Referenzen auf Planet 3DNow!: Suche...
  • Referenzen im Forum: Suche...

Sandra CPU Streaming

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Sandra CPU Streaming


Sandra FPU Streaming

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Sandra FPU Streaming


Die Speicherbandbreite im SiSoft Sandra-Benchmark fällt ordentlich aus. Lediglich bei Verwendung eines K10 schlägt der aktivierte TLB-Fix zu und lässt unseren Probanden auf den letzten Platz zurückfallen.

Ein weiteres Mal muss zu diesem Test erwähnt werden, dass wir hierbei aus Vergleichsgründen eine ältere SiSoft Sandra-Version verwenden. Daher fällt die Bandbreite mit unserem AMD Phenom bescheiden aus. Ursache hierfür ist schlichtweg die Programmierung des Benchmarks. Mit aktuellen Versionen kommen die Vorteile des Phenom zur Geltung.

Sandra Netzwerkbandbreite

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Sandra Netzwerkbandbreite


Dem Netzwerkchip vom Typ ATHEROS L1 begegneten wir im Rahmen der Mainboardtests zum ersten Mal. Die Ergebnisse fallen ordentlich aus, der direkte Vergleich eines Mainboards mit gleichem Chip fehlt jedoch noch.

Sandra Netzwerklatenz

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Sandra Netzwerklatenz


Über die Netzwerklatenz kann man ebenso nicht meckern.

Prozessorlast Netzwerkverkehr

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Prozessorlast Netzwerkverkehr


Bei der Prozessorlast bei Netzwerkverkehr hätten wir uns etwas niedrigere Ergebnisse gewünscht. Über 12 Prozent CPU-Last sind nach unserem Geschmack zu hoch.

Dass sich der Phenom von den anderen beiden Konfigurationen absetzt, ist dessen höherer Taktfrequenz, der doppelten Kernanzahl sowie einer generell besseren IPC geschuldet.
[break=Benchmarks: Sciencemark, XMPEG, WinRAR]
Sciencemark
  • Hersteller: Dr. Timothy Wilkens & Alex Goodrich
  • Webseite: www.sciencemark.de
  • Bereich: Synthetisch
  • Schwerpunkt: Memory-Controller Performance
  • Referenzen auf Planet 3DNow!: Suche...
  • Referenzen im Forum: Suche...

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Sciencemark Speicherbandbreite


Durchschnittliche Ergebnisse erhalten wir bei der Bandbreite im Sciencemark-Test.

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Sciencemark Speicherlatenz


Der Latenztest zeigt, dass das ECS A780GM-A generell etwas hinterherhinkt. Unter Verwendung eines Phenom bleibt sogar nur der allerletzte Platz, welcher dem TLB-Fix geschuldet ist.

XMPEG + XviD

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: XMPEG + XviD


Beim Videoencoding erreicht das A780GM-A zwar keine Spitzenwerte, die Ergebnisse liegen jedoch auf normalem Niveau.

WinRAR
  • Hersteller: Rarsoft
  • Webseite: www.winrar.de
  • Bereich: Anwendungen
  • Schwerpunkt: ALU, Speicherlatenzen
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Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: WinRAR


Mittelfeld auch beim Packaging-Benchmark im WinRAR. Einmal mehr schlägt beim K10 der Erratum 298-Fix zu.
[break=Benchmarks: Cinebench, SuperPI]
Cinebench
  • Hersteller: Maxon
  • Webseite: www.maxon.net
  • Bereich: Anwendungen
  • Schwerpunkt: CPU-Performance
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Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Cinebench


Ebenfalls Mittelfeld im Cinebench.

SuperPI

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: SuperPI


Im 1M-Test von SuperPI reicht es nur zum hinteren Mittelfeld.
[break=Benchmarks: 3DMark 01/03/05/06, PCMark05, Aquamark]
3DMark01/03/05/06 + PCMark05

3DMark01

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: 3DMark01


In unserer Standardkonfiguration platziert sich das heutige Testsample im hinteren Mittelfeld. Die IGP des 780G kann jedoch vollends überzeugen und überflügelt alle bisher getesteten Onboard-Lösungen, insbesondere auch die NVIDIA IGP des kürzlich getesteten ASUS Crosshair II mit NVIDIA 780a SLI Chipsatz.

3DMark03

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: 3DMark03


Im 3DMark03 zeigt sich ein etwas anderes Bild. Während sich das Ergebnis mit Referenz-Hardware im Mittelfeld bewegt, muss sich die IGP mit Platz 2 begnügen. Dies ist jedoch nicht überraschend, da der 3DMark03 ohnehin eher den Grafiklösungen von NVIDIA liegt.

3DMark05

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: 3DMark05


Der 3DMark05 liegt widerum eher den ATI-Grafikchips, weshalb das Ergebnis der HD3200 hier wieder deutlich vor dem des 780a SLI liegt. Mit Referenz-Hardware verbuchen wir einmal mehr einen Platz im Mittelfeld.

3DMark06

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: 3DMark06


Dem A780GM-A scheint der 3DMark06 insgesamt gut zu liegen. Sowohl unsere Standard-Konfiguration als auch die IGP sichern sich die jeweils ersten Plätze in ihrer Kategorie. Lediglich der Phenom wird dank TLB-Fix etwas ausgebremst.

PCMark05

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: PCMark05


Konstante Ergebnisse im Mittelfeld können wir beim PCMark05 verzeichnen.

Aquamark 3
  • Hersteller: Massive Development
  • Webseite: www.aquamark3.com
  • Bereich: Grafik-Performance
  • Schwerpunkt: CPU-, FPU- und Speicher-Performance
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Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Aquamark


In diesem Test reicht es nur zu einem hinteren Platz, sowohl für unseren X2 als auch für unseren K10 (TLB-Fix sei Dank). Und selbst die HD3200 muss sich knapp geschlagen geben.
[break=Benchmarks: Quake III, Doom3]
Quake III Arena

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Quake 3 640x480


Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Quake 3 1024x768


Mit großer Verwunderung mussten wir die Ergebnisse in Quake 3 Arena zur Kenntnis nehmen. Die erzielten Frameraten entsprechen in keiner Weise den Werten, die wir gewohnt sind - weder mit X2 4000+ noch mit X4 9700 ES.

Eine Ursache hierfür ist nicht eindeutig erkennbar. Quake 3 profitiert sehr stark von schnellem Speicher und kurzen Speicherlatenzen. Da diese laut Sciencemark-Test nicht auf höchstem Niveau liegen, sind Ergebnisse abseits der Spitzenposition nicht überraschend. Doch die Speicherlatenzen können nicht als einzige Ursache verantwortlich gemacht werden, da der Rückstand zur normalen Situation mit rund 100 Frames pro Sekunde schlichtweg zu groß dafür ist.

Die Tests wurden wieder und wieder durchgeführt. Trotz veränderter BIOS-Einstellungen (verschiedene Kombinationen von Takten und Timings, deaktivierte Virtualisierung, deaktiviertes Cool'n'Quiet etc.) verblieben die Ergebnisse auf dem niedrigen Niveau.

Lediglich die IGP des AMD 780G aka HD 3200 kann sich bei Quake 3 gut in Szene setzen.

Doom 3
  • Hersteller: id Software
  • Infoseite: auf Planet 3D Games
  • Bereich: Gaming
  • Schwerpunkt: Grafik-Performance (Grafikkarten lastig)
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Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Doom 3 1024x768


Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Doom 3 1280x1024


Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Doom 3 1600x1200


Auch im Doom3-Benchmark überzeugt das ECS A780GM-A nicht. Zwar liegen die Ergebnisse im Rahmen dessen, was wir bereits in früheren Reviews gesehen haben, in allen Auflösungen platziert sich das Mainboard jedoch im hinteren Tabellenfeld.

Positiv fällt hingegen die Performance der IGP auf. Die IGP des NVIDIA nForce 780a SLI wird durchweg überflügelt und neue Spitzenwerte gesetzt.
[break=Benchmarks: UT2004]
Unreal Tournament 2004
  • Hersteller: Digital Extremes
  • Infoseite: auf Planet 3D Games
  • Bereich: Gaming
  • Schwerpunkt: Grafik-Performance (CPU-Lastig)
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Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: UT 2004 1024x768


Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: UT 2004 1280x1024


Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: UT 2004 1600x1200


Auch in Unreal Tournament 2004 zeigt sich mit jeweils rund 4 Frames pro Sekunde ein relativ großer Rückstand unseres heutigen Probanden auf die bisher erzielten Ergebnisse. Die integrierte Grafikeinheit kann sich zwar gut in Szene setzen, muss sich jedoch in allen 3 Auflösungen dem 780a SLI knapp geschlagen geben.

UT 2004 bildet den Abschluss der 3D-Benchmarks in unserem Review - Zeit für ein Zwischenfazit.

Die Onboard-Grafik HD3200 macht eine gute Figur und kann sich in einigen Benchmarks gekonnt in Szene setzen. Dabei wird die zuletzt getestete Lösung des NVIDIA nForce 780a SLI zum Teil deutlich überflügelt. In den restlichen 3D-Benchmarks gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Lösungen des 780G bzw. des 780a. Mal liegt ein Chip vorn, mal der andere.

Bei den Benchmarks in Standardkonfiguration mit diskreter Grafik fällt ein Missverhältnis zwischen synthetischen Benchmarks ála 3DMark und echten Spielebenchmarks auf. Während sich unser 780G-Proband in den synthetischen 3D-Benchmarks meist im Mittelfeld platziert, sieht die Welt in den Game-Tests düster aus. Woran diese Unterschiede liegen, entzieht sich unserer Kenntnis. Ursachen sind keine Erkennbar, da alle Benchmarks in exakt gleicher BIOS- und Treiberkonfiguration durchgeführt wurden.
[break=Benchmarks: HDTach]
Ein Blick auf die Schnittstellenperformance darf natürlich auch heute nicht fehlen. Allein schon deshalb, weil wir es zum ersten Mal mit AMDs neuer SB700 zu tun haben.

HDTach

IDE-Performance

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: HDTach IDE Average


Bei der durchschnittlichen Transferrate sind sich alle Konfigurationen einig.

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: HDTach IDE Burst


Bei der Burst-Rate der IDE-Schnittstelle hat sich im Vergleich zu den Mainboards mit der bereits betagten SB600 nichts getan. Noch immer fällt das Ergebnis etwas niedriger aus als bei Mainboards mit anderen Chipsätzen.

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: HDTach IDE Prozessorlast


Die Prozessorlast bei IDE-Datenverkehr liegt im Bereich dessen, was man erwarten kann.

SATA-Performance

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: HDTach SATA Average


Keine Überraschung gibt es bei der durchschnittlichen SATA-Transferrate.

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: HDTach SATA Burst


Auch der Burst liegt im normalen Rahmen.

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: HDTach SATA Prozessorlast


Gute 2 Prozent CPU-Last stehen zu Buche.

PCI-Performance

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: HDTach PCI Burst


Für die Burst-Rate unsere PCI-Raidverbundes gilt das gleiche wie für den IDE-Burst: Gegenüber der SB600 gibt es keinen nennenswerten Performancefortschritt.

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: HDTach PCI Prozessorlast


Die Prozessorlast darf nach unserem Geschmack ruhig etwas niedriger ausfallen.

USB-Performance

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: HDTach USB Burst


Beim Burst unserer USB-Festplatte lässt sich eine leichte Steigerung gegenüber Mainboards mit der SB600 feststellen.

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: HDTach USB Prozessorlast


Die Prozessorlast liegt im Rahmen, kann aber auch ruhig etwas niedriger ausfallen.
[break=Leistungsaufnahme]
Wenden wir uns nun der Leistungsaufnahme unseres Testsystems zu. Zuerst führen wir einen 3DMark06-Durchlauf durch und messen dabei den durchschnittlichen Stromverbrauch des Systems (ohne Monitor sowie IDE-Raid).

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Leistungsaufnahme 3DMark06 (gemittelt)


Mit diskreter Grafikkarte platziert sich das ECS A780GM-A im Mittelfeld unter den AM2+ -Mainboards. Dadurch zeigt sich, dass auch der 780G nicht zum Stromsparwunder geboren wurde.

Die Leistungsaufnahme des Mainboards mit aktivierter IGP enttäuscht ein wenig. Denn es stehen rund 5 Watt mehr gegenüber dem ASUS Crosshair II und damit dem NVIDIA nForce 780a SLI zu Buche. Und das, obwohl es sich beim Crosshair II um ein Enthusiasten-Mainboard handelt, welches mit einigen Onboard-Features ausgestattet ist, welche dem ECS A780GM-A fehlen (FireWire, 2. LAN-Port).

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Leistungsaufnahme Orthos (gemittelt)


Unter 2D-Last sieht das Bild wieder etwas freundlicher aus. Mit K10 steht ein neuer Bestwert zu Buche, mit unserem X2 platziert sich die Hauptplatine im Mittelfeld.

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Leistungsaufnahme während S3


Im StandBy begnügt sich das ECS-Board mit nur 3 Watt aus der Steckdose - ein neuer absoluter Spitzenwert.

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Leistungsaufnahme Idle mit CnQ


Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Leistungsaufnahme Idle ohne CnQ


Über die Leistungsaufnahme im idle-Betrieb kann man nicht meckern. Zwar könnte sie gern auch etwas geringer ausfallen, gegenüber einigen anderen AM2+ -Mainboards fällt sie jedoch ganz passabel aus.

Benchmarkergebnis ECS A780GM-A: Leistungsaufnahme heruntergefahrener PC


Auch bei heruntergefahrenem PC macht das Mainboard eine gute Figur und zieht nur wenig aus der Steckdose.

Insgesamt zeigen die Tests zur Leistungsaufnahme unseres ersten AMD 780G-Probanden sowohl Licht als auch Schatten. Einmal mehr zeigt sich, dass beim Betrieb eines AM2+ -Mainboards keine Bestwerte erreicht werden (StandBy und abgeschalteter PC einmal außen vor). Auf der anderen Seite fallen die Ergebnisse im Vergleich zu anderen Hauptplatinen für den Sockel AM2+ ganz ordentlich aus.
[break=Erkenntnisse]
AspektErgebnis
KondensatorenherstellerSolid State
funktioniert S3ja
funktioniert S1ja
funktioniert S1 & S3nicht einstellbar
funktioniert Ruhezustandja
Bootmanager vorhandenja (Aufruf mit F11)
PCIe x16 anders nutzbar (getestet mit Broadcom NetXtreme PCIe x1)ja
funktioniert Wake-On-LAN (ATHEROS L1)ja (nur aus StandBy)
funktioniert AHCIja (nur bei Neuinstallation)
Default-Einstellung USB Legacy-SupportEnabled
verwendeter TaktgeneratorICS9LPRS471AKL
zum Test verwendete BIOS-Version080014
v. 07.03.2008
Produktseitewww.ECS.com.tw
Preisab ca. 50 Euro


Overclocking

Auch bei einer Low Budget-Hauptplatine darf ein kurzer Overclocking-Test nicht fehlen. Daher haben wir auch heute wieder untersucht, welchen Referenztakt wir maximal mit einem AMD Phenom erreichen können.

Gehandicapt waren wir hierbei durch die Tatsache, dass es im BIOS keine Einstellmöglichkeit für den Northbridgetakt gibt. Daher mussten wir notgedrungen unsere OC-Versuche mit dem Standard-Multiplikator von 10 durchführen, was glatte 2 GHz Northbridgetakt im Standardfall heißt.

ECS A780GM-A: OC-Ergebnis


Mit knapp 248 MHz konnten wir trotz aller widrigen Umstände ein sehr gutes Ergebnis erreichen.

ECS A780GM-A: OC-Ergebnis


Mit knapp 2,5 GHz lag die Limitierung ganz klar beim Northbridgetakt. Wenn wir den NB-Takt hätten verringern können, wäre das Übertaktungsergebnis sicher noch höher ausgefallen.

DDR2-1066

ECS A780GM-A: DDR2-1066


Die Einstellung für einen Speichertakt von 533 MHz bzw. DDR2-1066 funktionierte beim ECS A780GM-A auf Anhieb. Interessant ist hierbei der Aspekt, dass Tras im Gegensatz zur Einstellung DDR2-800 aus dem BIOS heraus korrekt übernommen wurde.

IGP

An dieser Stelle noch ein Screenshot von GPU-Z bei Verwendung der Onboard-Grafik. Auffällig ist hier, dass der Speichertakt angeblich von 400 auf 500 MHz übertaktet wurde - was aber nicht der Fall war/ist.

ECS A780GM-A: IGP


Da der GPU-Takt im BIOS verändert werden kann, haben wir auch einen kurzen OC-Versuch bei der Onboard-Grafik durchgeführt. Wir haben die IGP nicht bis auf das letzte MHz ausgereizt sondern sind in Schritten von 50 MHz vorgegangen. Dabei war ein GPU-Takt von 700 MHz stabil, 750 MHz hingegen nicht mehr. Und so meldet GPU-Z die Übertaktung der Onboard-Grafik:

ECS A780GM-A: IGP


Mit 700 MHz GPU-Takt konnten wir einen 3DMark06-Wert von 1.256 Punkten verzeichnen - rund 100 Punkte oder aber 8,9 Prozent höher als mit Standardtakt.

IRQ

ECS A780GM-A: IRQ-Belegung


Einige IRQs werden beim A780GM-A mehrfach vergeben, allen voran IRQ18. Abstürze, Instabilitäten oder sonstige Probleme, die auf ein IRQ-Konflikt zurückzuführen sind, traten im Testverlauf nicht auf. Dennoch ist die Verteilung der Ressourcen alles andere als optimal.
[break=Fazit]
Titelbild zum ECS A780GM-A


Unser heute getestetes Mainboard ist mit rund 50 Euro Straßenpreis am unteren Ende der AM2+ -Preisskala angesiedelt. Dementsprechend darf man nicht erwarten, dass das Mainboard perfekt ist, jede nur erdenkliche Ausstattung besitzt und obendrein noch ein üppiges Zubehör besitzt. Es ist klar, dass man bei einigen Aspekten Abstriche machen muss. Umso erfreulicher ist, dass das Mainboard insgesamt einen guten Eindruck hinterlässt. Zwar bleibt der ganz große AHA-Effekt aus, die Hauptplatine schlägt sich aus Preis-/Leistungssicht aber wacker.

Am BIOS des ECS A780GM-A gibt es nahezu nichts auszusetzen. Die vorhandenen Einstellungen funktionieren bis auf die Ausnahme von Tras (bei gesetzten 15 werden 13 übernommen) alle einwandfrei, was man bei weitem nicht von jedem Mainboard behaupten kann. Einzig eine Option für die Veränderung des Northbridgetaktes fehlt uns, sonst haben wir am BIOS keine echten Kritikpunkte gefunden.

Die Performance unseres ersten 780G-Vertreters in Verbindung mit unserer Referenz-Grafikkarte vom Typ X1800XT ist hingegen ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite fällt die Performance in den meisten Fällen durchaus auf normalem Niveau aus, auf der anderen Seite gibt es einige fragwürdige Ergebnisse. So fehlen unserem Kandidaten ohne ersichtlichen Grund rund 100 Frames pro Sekunde im Quake 3 und auch in UT 2004 hinkt die ECS-Platine hinterher. Am auffälligsten ist jedoch der Unterschied bei der getrennten Betrachtung von synthetischen 3D-Benchmarks und "echten" Game-Benchmarks. Denn während das Mainboard im synthetischen Bereich immer mittendrin statt nur dabei ist, fallen die Framezahlen bei den Spielebenchmarks nicht zufriedenstellend aus. Gründe hierfür sind nicht erkennbar und verschiedendste Kombinationen von Einstellungen brachten keine Veränderung der Situation.

Die Onboard-Grafik HD 3200 macht hingegen eine gute Figur und kann sich in einigen Benchmarks gekonnt in Szene setzen. Dabei wird die zuletzt getestete Lösung des NVIDIA nForce 780a SLI zum Teil deutlich überflügelt. In den restlichen 3D-Benchmarks gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Lösungen des 780G bzw. des 780a. Mal liegt ein Chip vorn, mal der andere.

Ein großes Thema bei Mainboards mit AMDs 780G ist die Gestaltung der Spannungsversorgung und damit einhergehend die Kompatibilität mit Prozessoren. Viele Mainboards mit 780G haben das Problem, eine nicht ausreichend dimensionierte Spannungsversorgung zu besitzen, um AMDs High End-Prozessoren zu "verkraften". Das ECS A780GM-A ist da (leider) keine Ausnahme. CPUs der TDP-Klasse von 125 Watt (Athlon 64 X2 6400+, Phenom X4 9850 BE sowie die 125 Watt-Variante des Phenom X4 9750) werden vom Mainboard offiziell nicht unterstützt. Der von uns verwendete AMD Phenom 9700 ES fällt in diese TDP-Klasse, weshalb wir im Vorfeld skeptisch waren, was unsere Stabilitätstests anbelangte. Doch hier können wir Entwarnung geben: Alle Tests wurden problemlos bestanden. Ob das ECS-Mainboard dabei aber an seiner Belastungsgrenze lief können wir nicht sagen. Interessierte Käufer sollten jedoch im Vorfeld einen Blick auf die offizielle CPU-Support-Liste des Herstellers werfen.

Genauso gespannt wie die Stabilitätstests verfolgten wir die Tests zur Leistungsaufnahme unseres Probanden. Denn AMDs 690G hat im vergangenen Jahr gezeigt, wie sparsam Chipsätze trotz integrierter Grafik sein können. Umso neugieriger waren wir, wie sich wohl der quasi-Nachfolger 780G auf diesem Gebiet schlagen würde. Allerdings müssen wir auch heute wieder Ergebnisse bei der Leistungsaufnahme zur Kenntnis nehmen, die nicht an die Bestmarken des 690G herankommen. Unter den AM2+ -Mainboards platziert sich das ECS A780GM-A im vorderen Feld. Insgesamt gesehen kommt aber auch diese Platine nicht an die Bestwerte heran und platziert sich statt dessen im Mittelfeld.

Das fanden wir gut :)
  • sehr gute Signalqualität des Onboard-Soundcodecs
  • sehr gute Performance der Onboard-Grafik


Das fanden wir nicht so gut :(
  • nicht zufriedenstellende Performance in den Spielebenchmarks
  • Prozessorlüfter nur bei Verwendung eines PWM-Lüfters regelbar
  • Handbuch nur in englisch


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