Kauft man einen neuen Computer, dann erwartet man auch, dass er mit allen Betriebssystemen, für die der Hersteller gleichermaßen Treiber anbietet, auch gleichermaßen zu betreiben ist. Egal ob dies nun XP, Vista, oder gar Linux ist. Kein Kunde würde den Zwangsumstieg auf ein neues System akzeptieren, nur weil der Betrieb unter einem anderen System zwar zugesichert wurde, jedoch defakto aufgrund eines Fehlers unmöglich ist. Und wenn der Kunde dann auch keinerlei Garantieansprüche zugestanden bekommt, weil der Hersteller das Problem nicht kennt, nicht nachstellen kann, die Inkompatibilität partout nicht akzeptieren will oder es hochnäsig als Einzelfall abtut, dann kann man nur auf Kulanzregelung des Händlers hoffen. Was tun jedoch, wenn nachweislich jeder Käufer des gleichen Computers von dem Problem betroffen ist und es sich somit sehr offensichtlich um einen Konstruktions- oder Designfehler und nicht eine Ausnahmeerscheinung handelt?
So müssen sich Käufer von AMD 780G und 790GX-Plattform fühlen, denn hier tritt tatsächlich ein äußerst interessantes Problem zu Tage, welches AMD/ATI bis heute hartnäckig abstreitet und/oder (wissentlich) ignoriert. Offizielle Stellungnahme: Fehlanzeige. Inoffizielle Informationen: Fehlanzeige. Will man das Problem womöglich lieber nicht wahr haben und spielt auf Zeit? Der Vorteil für AMD: den meisten Anwendern ist dieses Problem entweder nicht bewusst, oder sie akzeptieren es als Eigenschaft des Systems.
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