Einleitung
Die Datenmengen, die selbst durchschnittlich enthusiastische Anwender auf ihren Computern speichern, werden immer größer. Schon die Fotos handelsüblicher Digital-Kameras sind inzwischen 5 MB-Brocken oder mehr. Wer dazu noch begeistert Filme oder Serien über DVB aufnimmt und archiviert oder gar mit der HDTV-Kamera eigene AVCHD-Filme erstellt, der hat es mit Datenaufkommen zu tun, die vor einer Dekade noch einem kleinen Rechenzentrum gut zu Gesicht gestanden hätten.
Da stellt sich unweigerlich die Frage wohin mit den ganzen Daten? Gut, Festplatten - interne wie externe - sind inzwischen spottbillig und auch NAS (Network Attached Storage) Lösungen gibt es fix und fertig bis hinab zum SoHo (Small Office, Home Office) Bereich zu kaufen. Dabei hat jede Lösung seine Vor- und Nachteile. Was wenn die externe Festplatte ausfällt? Dann ist in der Regel alles weg, es sei denn man macht sich die Mühe alles doppelt zu sichern und hält sich sklavisch an einen selbst erstellten Sicherungsplan, damit auch wirklich immer alles doppelt dort landet wo es hin soll. NAS-Systeme dagegen sind im Grunde Home-Server, die auf Wunsch auch mit Redundanz (RAID-1 oder RAID-5) zu haben sind und eine gewisse Erweiterbarkeit mit sich bringen. Allerdings sind die auch wirklich nur zum Speichern von Daten zu gebrauchen und gehen mit 500 EUR aufwärts für Geräte namhafter Hersteller ab ca. 3 TB schon ordentlich ins Geld. Die Skala nach oben ist offen.
Doch es geht auch anders. Ein richtiger Home-Server muss nicht Unsummen an Geld kosten. Mit einer cleveren Komponenten- und System-Auswahl schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:
- Maximale Kapazität
- Vernünftige Redundanz
- Preiswerte Anschaffung
- Unauffälliger Betrieb
- Leichte Wartung und Instandsetzung
- Maximale Flexibilität und Erweiterbarkeit
Sprich: wir wollen so viel wie möglich zu so wenig Geld wie möglich mit gerade so viel Aufwand wie nötig.
Wenn dann noch ein paar Nachbarn, mit denen man im Idealfall bereits vernetzt ist, das gleiche Problem haben und man sich die Kosten teilen kann, wird so ein Unterfangen schnell zum Schnäppchen. Geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid. Planet 3DNow! zeigt heute, wie so eine Lösung aussehen könnte.
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