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    5 CPU-Kühler für AMD Sockel AM2/AM2+/AM3 im Test

    5 Kühler


    Heute testen wir wieder eine bunte Mischung von Kühlern und kehren damit zu unseren Anfängen zurück - alles zu testen was wir in die Finger bekommen. Natürlich haben wir wieder ein paar besondere Kühler dabei, abseits von üblichen Standard-Kühlern. Wobei der Begriff „Standard“ natürlich einer freien Definition unterliegt, die jeder für sich selbst festlegen muss.

    Nexus beglückt uns mit einem HTPC-Kühler, der auf den Namen Low-7000 hört. Der Top-Blow Kühler tritt in Konkurrenz zu den bekannten Top-Blow Kühlern wie Scythe Big Shuriken, Prolimatech Samuel 17 und anderen dieser Art. Von Prolimatech haben wir den Super Mega im Test, welcher von der Basis her auf dem Prolimatech Megahalems aufbaut und als einzige Veränderung einige Kupferkühlfinnen mit bringt. Ob diese alleine wirklich eine bessere Kühlleistung erbringen, werden wir im Test sehen.

    Silentmaxx ist mit zwei Besonderheiten im Test vertreten. Es handelt sich um zwei Kühler, die für den reinen passiven Betrieb gedacht sind. Einmal der BigBlock und einmal der TwinBlock. Der BigBlock scheint vergleichbar mit dem Scythe Orchi zu sein, welcher aber nicht mehr produziert wird. Ein passender Ersatz? Der TwinBlock ist ein extrem großer passiv Kühler welcher ein angepasstes Gehäuse benötigt. Die Gründe dafür werden wir ebenfalls im Test näher erläutern.

    Zu guter Letzt hatten wir einen Test der beiden CoolIT Kühler geplant, welche die direkte Konkurrenz zu den Corsair Modellen H50 und H70 darstellen. Während das CoolIT Eco in diesem Test enthalten ist, mussten wir den Test des Vantage Modells leider verschieben. Dessen Funktionsumfang ist derart groß, dass wir unmöglich in der Lage waren, diese in einem normalen Test unter zu bringen. Weshalb wir diesen Test als Einzeltest nachreichen werden. Ob das CoolIT Eco dem Corsair H50 Paroli bieten kann oder es gar schlägt, kann man auf den nächsten Seiten lesen, wobei wir viel Spaß wünschen.

    Danksagungen:
    Wir danken hier wieder einmal www.Caseking.de für die Bereitstellung des Prolimatech Super Mega. Einen großen Dank natürlich auch an Silentmaxx und Nexus die geduldig auf diesen Artikel gewartet haben. Und zu guter Letzt ein Dank an www.Aquatuning.de welche uns mit den CoolIT Systemen versorgt haben.

    [BREAK=Testsystem]

    Die Konfiguration unseres Testsystems war ein langwieriger Prozess, was vor allem an der Auswahl der CPU lag. Die ursprünglichen Test-CPUs zeigten fehlerhafte Temperaturangaben. "Inaccurate Temperature Measurement", Erratum #319 lässt grüßen, zumindest was das C2-Stepping betrifft. C3 sollte davon eigentlich nicht betroffen sein laut AMD Revision Guide, was wir hier allerdings nicht bestätigen können. Vorwiegend durch diesen Umstand wurde die Fertigstellung des ersten Roundups verzögert. Die endgültige Test-CPU wurde ein AMD Athlon 64 X2 6400+ Black Edition mit dem guten alten 90 nm F3-Stepping - das letzte, bei dem die internen Dioden noch verlässliche Werte liefern, ehe die Probleme mit dem K8 G1-Stepping begannen - mit dem wir sämtliche TDP-Klassen simulieren können.

    Unser Testsystem:
    AMD Athlon 64 X2 6400+ BE
    ASRock 780GXH/128
    2 x 1 GB MDT DDR2-800
    BeQuiet L7 350W
    Wärmeleitpaste: Arctic Cooling MX-2


    Wie wir die TDP-Klassen simulieren
    140 W TDP = 3,2 Ghz bei 1,55 V
    125 W TDP = 3,2 Ghz bei 1,45 V
    89 W TDP = 2,6 Ghz bei 1,35 V
    65 W TDP = 2,2 Ghz bei 1,20 V

    Die Lautstärke messen wir mit einem dB(A)-Messgerät aus einem frontalen Abstand zum Lüfter von 1 cm. Kühler, deren Lüfter in der Mitte angebracht sind, werden aus 1 cm vor den Kühllamellen bemessen. Kühler mit Doppellüfter messen wir vor dem vorderen Lüfter. Daher erscheinen die Werte mit im Schnitt über 40 dB(A) recht hoch. Allerdings verfügen wir leider nicht über einen schallisolierten Raum und können nur so Nebengeräusche weitestgehend ausschließen. Anzumerken ist hier aber, dass in einem subjektiv völlig lautlosen Raum immer noch 35 dB(A) gemessen werden. Hier sollte man bedenken, dass Hersteller in schallarmen Räumen üblicherweise aus ca. 1 m Entfernung ihre Lüfter frei schwebend messen. Das sind allerdings keine realistischen Werte, die man auf die Praxis beziehen kann.

    Als kleine Hilfe kann man sich zur Orientierung folgendes vor Augen halten, wenn man ein geschlossenes Gehäuse verwendet:

    < 40 dB(A) - nicht wahrnehmbar
    40-42 dB(A) - extrem leise
    42-44 dB(A) - leicht wahrnehmbar
    44-46 dB(A) - leise aber hörbar
    46-48 db(A) - hörbar
    48-50 dB(A) - deutlich wahrnehmbar
    > 50 dB(A) - laut

    Wer extrem geräuschempfindlich ist, wird auch mit einer Lautstärke von 39 dB(A) nicht so wirklich glücklich sein. Insgesamt ist es immer von der subjektiven Wahrnehmung abhängig, wie stark man eine gewisse Lautstärke empfindet. Allgemeingültig ist diese Orientierungshilfe nicht, spiegelt aber grob das allgemeine Empfinden wider.

    Die Umgebungstemperatur beträgt bei den Messungen 28°C. Das erscheint recht viel, ist aber bei einem offenen Testaufbau - wie wir ihn verwenden - realistischer mit einem geschlossenem Gehäuse zu vergleichen. Sommerliche Wetterverhältnisse treiben die Temperaturen in den Gehäusen noch höher, weshalb wir empfehlen immer eine Reserve von ca. 5°C zu addieren.

    Die Messungen der Zieltemperatur sind langwierig, geben aber einen Wert wieder, der am interessantesten sein dürfte. Im Zeitalter der PWM-Steuerung, welche sich oft an einer Zieltemperatur orientiert, zeigt eben dieser Test, was Kühler wirklich können. Da nicht jeder Lüfter eine PWM Steuerung mit sich bringt, verwenden wir eine Lüftersteuerung, die den Lüfter exakt so regelt, dass eine Temperatur von 55°C gehalten wird. Bleibt diese Temperatur dann tatsächlich konstant, wird die Lautstärke ermittelt. So kann man gut vergleichen, welcher Kühler welche TDP-Klasse leise kühlen kann. Da hochwertige Kühler natürlich kleine TDP-Klassen sehr gut kühlen können und oft die 55°C gar nicht erst erreicht werden, notieren wir hier immer die erreichte Maximaltemperatur separat in der Tabelle. Natürlich wird auch der geringste gemessene Lautstärkenwert in die Tabelle eingetragen.


    [BREAK=CoolIT Eco]

    CoolIT Eco


    Technische Daten:
    Preis: ca. 59 €
    Maße Radiator (BxHxT): 12 cm / 15,2 cm / 2 cm
    Maße Pumpe (BxHxT): 8,2 cm / 5,2 cm / 5,5 cm
    Gewicht: k.A
    Lüfter: 120 mm
    Lüfterdrehzahl: 1800 1/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Geschlossene Wasserkühlung
    Sockel: AM2, AM2+, AM3, 775, 1156, 1366
    Nebengeräusche: sehr leises Schleifen
    Art der Lüfterbefestigung: Verschraubung für 120 mm Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze

    Schwierigkeit bei AMD-Systemen: Vom Prinzip her einfach, leider trotzdem schwierig. Man schraubt die passende Halterung direkt an den Kühler, was schnell von statten geht und verschraubt diese mit der vorhanden Backplate des Mainboardes. Hier kommt es dann aber trotzdem zu Schwierigkeiten. Man muss einen sehr hohen Druck aufwenden um die Schrauben rein zu bekommen und dabei aufpassen diese nicht zu fest zu ziehen, denn sonst biegt sich das Mainboard. Es kommt das Gefühl auf als hätte man die Länge der Schrauben etwas zu knapp bemessen, denn mit mehr als einer Umdrehung der Schrauben sollte man hier nicht arbeiten.


    Das CoolIT Eco stellt die direkte Konkurrenz zum Corsair H50 dar und ist dementsprechend sehr ähnlich aufgebaut. Der Kühler besteht aus drei Teilen, einmal der Kühler in dem die Pumpe integriert ist, die Schläuche und der Radiator. Die Schläuche sind 30 cm lang und bieten dem Nutzer genug Spielraum für deren Verlegung. Der Radiator selbst ist mit 2 cm ein wenig schmaler als das Corsair H50, allerdings sind die Lamellenabstände ein Hauch größer. Wie auch beim Corsair H50, kann man den Radiator in nahezu jede Halterung für 120 mm Lüfter montieren. Aufpassen muss man nur, das man nach zwei Seiten etwas Platz hat, da auch hier der Radiator an zwei gegenüberliegenden Seiten um ca. 1,5 cm übersteht. Der Kühler selbst enthält auch die Pumpe, welche über einen 3-Pin Gehäuselüfteranschluss mit Strom versorgt wird. Die Schläuche sind hier besser angeordnet als beim Corsair H50. Während beim Corsair die Schläuche direkt nach oben abgehen und nur schwer flach verlegt werden können, hängen die Schläuche des CooIT Eco an beweglichen Gelenken und sind in der Höhe versetzt angeordnet. So kann man die Schläuche nach Belieben zur Seite drehen und unproblematisch flach verlegen. Allerdings sollte man sich vor dem Einbau überlegen in welche Richtung man die Schläuche drehen möchte, da nach dem Einbau ein Wechseln der Richtung, kaum mehr möglich ist. Die Verarbeitung wirkt beim CoolIT Eco etwas wertiger als beim Corsair H50, gerade bei der Anbindung der Schläuche scheint man hier etwas mehr Aufwand betrieben zu haben.

    Der beiliegende Lüfter ist relativ stark und dreht mit bis zu 1800 1/min, lässt sich aber recht gut regeln. Bei höchster Drehzahl kommt es zu leichten Vibrationen und das Lager gibt leicht schleifende Geräusche von sich, die aber stets vom Luftrauschen überdeckt werden. Auf 5 V ist der Lüfter zwar leise, aber zu den wirklichen Leisetretern gehört er trotzdem nicht. Auf der anderen Seite arbeitet die Pumpe so oder so lauter als der gedrosselte Lüfter. Durch die leicht größeren Lamellenabstände des CoolIT Eco gegenüber dem Corsair H50, wird das Luftrauschen im Vergleich etwas verringert, nichtsdestotrotz bleibt es immer wahrnehmbar. Insgesamt bietet hier der Corsair H50 einen etwas besseren Lüfter den man auch etwas besser regulieren kann. Alles in allem ist der Lüfter aber trotzdem gut gewählt. Er bietet eine gute Leistung, die Lautstärke ist auf dem Niveau der Pumpe und ein leiserer Lüfter würde hier wenig Sinn machen

    CoolIT Eco


    CoolIT Eco


    CoolIT Eco


    Besonderheit
    Anders als beim Corsair H50 ist der Lüfter des CoolIT Eco nicht blasend, sondern saugend vormontiert. Zur besseren Vergleichbarkeit, haben wir im Test den Lüfter blasend montiert. Die beste Leistung erzielt man, wenn der Lüfter die Luft von außen ansaugen kann. Der Nachteil dabei, die warme Luft wird ins Gehäuse geblasen. Allerdings würde unter realen Bedingungen die Leistung gegenüber normalen Kühlern besser ausfallen, als es unser Testsystem wiedergeben kann. Die Differenz der Leistung kann man grob an der Differenz der Temperaturen zwischen Innenraum- und Umgebungsluft fest machen. Wäre also die Außenluft etwa 4° kühler als die Innenraumluft, würde sich entsprechend auch die Kühlleistung um ca. 4° verbessern.

    Der Versuch die Pumpe zu drosseln scheiterte nahezu erbärmlich. Unser Versuch die Pumpe mit 6 V zu betreiben endete beinahe in einem Desaster, denn die Pumpe stellte den Betrieb ein und die CPU heizte sich schneller auf beinahe 100° auf, als wir das System ausschalten konnten. Bei weiteren Versuchen stellten wir fest dass die Pumpe bei ca. 8 V Spannung den Betrieb einstellt, dabei aber auch nicht wirklich leiser wird. Die Lautstärke senkt sich bestenfalls um ca. 0,8 db(A), dabei sinkt die Kühlleistung im Schnitt um 3-6°, je nach TDP-Klasse. Alles in allem ein Vorgang den wir nicht empfehlen können und daher hier auch nicht genauer aufschlüsseln. Die Gefahr einer Überhitzung ist sehr hoch.

    Fazit
    Kann das CoolIT Eco seinen Konkurrenten, der Corsair H50, schlagen oder nicht? Das ist die Frage die hier im Raum steht. Denn der Preis ist nahezu identisch, der Aufbau ähnlich und auch für die gleiche Zielgruppe ausgelegt. Letzteres sind Kunden die eine kompakte und starke Kühlung suchen, für kleine Gehäuse die wenig Platz bieten. Hier können solche Systeme ihre Vorteile ausspielen. In normal großen Gehäuse gibt es im gleichen Preisbereich viele Alternativen die teils besser, aber auch teils schlechter sind. Hier ist wieder die Frage wie man den Radiator montiert, von außen ansaugend oder von innen nach außen blasend. Aber zurück zur Frage. Das CoolIT Eco macht ein paar Dinge besser, dazu gehört die etwas wertigere Verarbeitung und leicht zu biegende Schläuche. Auf der anderen Seite bietet der Corsair H50 eine bessere Halterung. Die Leistung des CoolIT liegt dezent hinter dem Corsair H50, ebenso ist die Lautstärke ein klein wenig höher als beim Corsair H50. Zusammengefasst bietet das CoolIT Eco nahezu die identische Leistung wie der Corsair H50, ist aber in den wichtigsten Punkten ein wirklich winziges Stück überlegen. Im praktischen Einsatz wird man aber keine subjektiven Unterscheide merken, daher ist es gleich welches dieser beiden Produkte an sich kauft.

    [BREAK=Nexus Low-7000 R2]

    Nexus Test


    Technische Daten:
    Preis: ca. 41 €
    Maße (BxHxT): 13,8 cm / 7 cm / 12,3 cm
    Gewicht: ca. 475 g
    Lüfter: 120 mm
    Lüfterdrehzahl: 500-2000 1/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Top-Blow Kühler
    Sockel: AM2, AM2+, AM3, 775, 1156, 1366
    Nebengeräusche: keine
    Art der Lüfterbefestigung: Komplexe Halterung über den Rahmen mit einem Stiftsystem für 120 mm Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung an die AMD-Halterung, Mainboard-Ausbau nicht nötig
    Intel: Verschraubung an das Mainboard (ohne Backplate), Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Zwei Spritzen mit Wärmeleitpaste, ein Spachtel für die Wärmeleitpaste, passender Inbusschlüssel für die Verschraubung, 4-Pin P4 Verlängerung

    Schwierigkeit bei AMD-Systemen: Sehr schwer. Die Halterung für AMD wird direkt am Kühler verschraubt. Allerdings ist es für Laien nicht offensichtlich wo und wie diese genau verschraubt werden soll. Die Anleitung ist hierbei keine große Hilfe da die Bilder sehr klein geraten sind. Das wirkliche Problem ist aber das Verschrauben. Da die Halterung nahezu vollständig unter dem flachen Kühlkörper verschwindet, ist kaum ein rankommen möglich. Der beiliegende Inbusschlüssel ist hier bei kaum eine Hilfe, da das etwas gerundete Ende, welches ein verschrauben im Winkel erleichtern soll, hier kaum greifen kann. Der Winkel ist einfach zu spitz. Dabei ist ein Verkratzen der Aluschürze um den Kühler, nahezu unvermeidlich. Anders sieht die Sache bei Intel aus, hier ist eine Montage ziemlich simpel, da man den Kühler lediglich von hinten verschraubt. Der Verzicht auf eine stabilisierende Backplate kann man hier getrost ignorieren. Der Kühler hat ein geringes Gewicht, ein Verbiegen des Boardes braucht man hier nicht zu befürchten. Ein weiterer Knackpunkt ist die ausladende Halterung an sich. Auf unserem Testboard hatten wir keinen Spielraum zwischen Haltearm und Chipsatzkühler. Letzteren mussten wir sogar etwas zur Seite wuchten damit wir die Halterung wirklich montieren konnten. Bei vielen Mainbaords ist das allerdings nicht möglich. Hier sollte man unbedingt darauf achten mehr als 1,5 cm Platz zwischen Sockelhalterung und Chipsatzkühler zu haben. Sonst wird die Montage unter Umständen unmöglich


    Entfernt man den Lüfter samt zugehörigem Rahmen, ähnelt der Nexus Low-7000 R2 dem Scythe Big Shuriken sehr. Zumindest auf dem ersten Blick und rein auf die Bauform bezogen. Allerdings macht Nexus einiges besser. Zum einen sind die Heatpipes hier wirklich durch die Kühlfinnen laufend und nicht wie beim Scythe Big Shuriken, nur unten dran geklebt. Zum anderen sitzt auf dem Kühlerboden ein recht großer separater Kühlblock mit vielen Kühlfinnen. Dieser Kühlblock ist nicht zu unterschätzen, denn er trägt viel zum Wärmeabtransport bei. Dessen Finnen reichen bis an die obere Kühlfläche heran, so dass diese im unteren Bereich eine leichte U-Form hat um der geschwungenen Form des Kühlblocks Platz zu bieten. Die Heatpipes selbst sind per Direct-Touch angebunden, eine Technik die man mittlerweile sehr häufig vorfindet. Leider hat Nexus diese Technik nicht sauber umgesetzt. Zwischen den Heatpipes existieren wahre Gräben in der sich sehr viel Wärmeleitpaste verstecken kann. Bildlich gesprochen - es herrscht Berg und Talfahrt. Auch existieren zwischen den einzelnen Heatpipes winzige Höhenunterschiede. Alles in allem, eine sehr ungenaue Verarbeitung und Zusammensetzung. Mit einer Verbesserung in diesem Bereich, könnte der Kühler deutlich mehr leisten. Denn das er Potential hat, zeigen schon unsere Tests. Die seitlichen Aluminiumschürzen sind mehr ein optisches Highlight als das sie einen tatsächlichen Nutzen bieten. Zwar kann so seitlich keine Luft entweichen, da der Kühlblock sehr dünn ist, würde ein wegfallen der Schürzen aber kaum eine Rolle spielen. Hauptsächlich dient diese als Halterung für den Lüfter. Aber dazu im nächsten Absatz. Grundlegend kann man zur restlichen Verarbeitung nichts Negatives sagen, sie ist gut und gibt keinen Anlass zur Kritik.

    Der Lüfter selbst ist ein Schmuckstück. Lagergeräusche können wir keine ausmachen und auf Vibrationen wartet man selbst bei 2000 1/min vergeblich. Daher ist es auch nicht tragisch das der Lüfter nicht entkoppelt ist sondern an dem Aluminium Rahmen befestigt ist. Die Befestigung ist etwas umständlich gehalten, da man bei einem Lüfterwechseln den Rahmen erst demontieren muss. Dieser ist mit vier kleinen Schrauben am Kühlkörper befestigt. Sind diese entfernt, kann man die beiden Schürzen samt Lüfter vom Kühlkörper ziehen. Das geht nur mit etwas Kraft, weil die Schürzen leicht um die äußeren Heatpipes herum liegen. Der Lüfter selbst ist mit Stiften befestigt, ähnlich dem Prinzip der Push-Pins von Intel. Etwas umständlich, aber nicht problematisch. Nachteilig ist das nur bei Lüftern die nicht dem Standard-Design entsprechen und zum Beispiel Aufgebaut sind wie die be quiet! UCS Lüfter. Hier passen die Stifte nicht durch die Gummihalterungen. Aber zurück zum sehr guten Lüfter. Wer rein auf die Tabellen schaut, wird sich vielleicht über folgende Aussage wundern – Der Lüfter ist bei niedrigen Drehzahlen unhörbar leise. Denn eigentlich sprechen die Werte hier nicht ganz so optimistisch. Das liegt aber nicht am Lüfter, sondern am Kühlkörper, der Bauartbedingt für ein Luftrauschen sorgt. Das ist bei jedem Kühler unvermeidlich. Der Lüfter aber alleine kann es spielend mit dem beliebten be quiet UCS Silent Wing aufnehmen. 500-2000 1/min sorgen zudem dafür, immer die richtige Drehzahl und damit den Entsprechenden Luftdurchsatz zu finden der gerade benötigt wird. Alles in allem ein sehr guter Lüfter den man gerne auch auf anderen Kühlern sehen würde.

    Nexus Test


    Nexus Test


    Nexus Test


    Fazit
    Viel Kritik muss der Nexus einstecken. Die sehr umständliche und schwierige Halterung bei AMD und die schlechte Umsetzung der Direct-Touch Technik sind hier die wichtigsten Punkte. Trotz dieser Kritik ist der Nexus ein überraschend starker Kühler mit einem hervorragenden Lüfter. Bis 89 W TDP kann der Nexus nahezu lautlos agieren und liegt hier vor dem Scythe Big Shuriken oder dem EKL Alpenföhn Panorama. Lediglich der Prolimatech Samuel 17 kommt in Verbindung mit dem be quiet! UCS Silent Wing nahe an die Lautstärke heran. Betrachtet man aber die 125 W TDP Tabelle, stellt man schnell fest das der Nexus weitere Reserven hat und hier zwar deutlich hörbar bis laut agiert, aber noch nicht völlig am Ende ist. Der Scythe Big Shuriken und der EKL Alpenföhn Panorama müssen hier die Segel streichen. Gut, hält man sich die Preise vor Augen, kann man vom Nexus erwarten dass er mehr leistet. Lediglich der etwas teurere Prolimatech Samuel 17 könnte hier mit einem stärkeren Lüfter vielleicht um eine Nasenlänge vorne liegen. Aber auch zu einem höheren Gesamtpreis wenn man den Lüfter mit einbezieht. Wer ein Intel System sein eigen nennt, einen starken, flachen Kühler möchte, kann hier klar zugreifen. Wen die Lautstärke unter Last nicht stört, darf auch eine CPU mit hoher TDP verbauen. AMD-Nutzer sollten sich den Kauf aber aufgrund der Halterung zweimal überlegen. Hier muss Nexus zwingend eine Verbesserung einführen.

    [BREAK=Prolimatech Super Mega]

    Super Mega


    Technische Daten:
    Preis: ca. 58 €
    Maße (BxHxT): 13 cm / 15,9 cm / 7,4 cm
    Gewicht: ca. 945 g
    Lüfter: 120 mm (nicht im Lieferumfang enthalten)
    Lüfterdrehzahl: 950 - 1500 1/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: 775, 1156, 1366 (mit optional erhältlichem Kit: AM2, AM2+, AM3)
    Nebengeräusche: keine
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 120 und 140 mm Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze

    Schwierigkeit bei AMD-Systemen: Relativ einfach trotz Backplate. Die Backplate wird hier als erstes verschraubt, dabei kann man aufgrund der Rändelschrauben auf Werkzeug verzichten. Nach der Befestigung der Halterung kann der Kühler mithilfe einer Querstrebe ebenfalls mit Rändelschrauben befestigt werden.


    Prolimatech bietet mit dem Super Mega einen dezent veränderten Megahalems an. Dabei bleibt der einzige Unterschied die veränderten Finnen. Prolimatech verpasst dem Super Mega 32 kleine Kupferfinnen, welche die Kühlleistung anheben sollen. Dies erhöht das Gewicht des Super Mega um ganze 155 g. Ein stolzes Mehrgewicht in Anbetracht der geringen Veränderung. Der generelle Aufbau ist identisch und bietet dieselben Vorteile die wir schon beim Megahalems angesprochen haben. Der Kühler ist zweigeteilt und besteht demnach aus zwei großen Kühlblöcken, welche zur Mitte hin nach innen angeschrägt sind. Dadurch kann die Luft besser in den Kühlkörper eindringen und prallt nicht auf eine wandartige Fläche. Ein weiterer Vorteil ist hierbei ein verringertes Luftrauschen. Jeder Kühlblock besteht zudem aus zwei Reihen von Kühlfinnen, die an die Heatpipes angelötet wurden. Die Kupferfinnen sind hier an die Außenseite in zwei Blöcken angebracht. Jeder Block besteht aus jeweils acht Kühlfinnen. Die sechs Heatpipes verlaufen U-Förmig und sind in einer Reihe angeordnet. Aufgrund des Finnenaufbaus bleibt hier auch kaum eine andere praktikable Lösung, denn eine versetzte Anordnung der Heatpipes wäre hier schwierig zu bewerkstelligen, auch wenn dies die Kühlleistung fördern würde. Die Heatpipes sind mit dem Boden nicht einfach nur verklebt oder verklemmt, wie es oft gemacht wird, sondern sie sind direkt verlötet. Lücken sucht man hier vergeblich. Etwas das die Kühlleistung enorm steigert und ein Grund ist, warum Prolimatech mit ihren Kühlern derart gute Kühlleistungen erreicht ohne bei der Größe der Kühler an der Spitze zu stehen. Über die Verarbeitung muss man kaum etwas sagen, sie ist eben perfekt.

    Wie üblich bei Kühlern die keinen Lüfter beiliegen haben, verwenden wir unseren Referenzlüfter, den be quiet! UCS Silent Wing. Prolimatech liefert zwar eine neue Halterung für Lüfter mit, welche sich auch für 140 mm Lüfter eigenen soll, jedoch machen 140 mm Lüfter nur bedingt Sinn. Sie ragen oben und unten mehr als 1 cm über den Kühlblock hinaus. An den Seiten sind es lediglich wenige Millimeter, jedoch genug das hier etwas Luft zur Seite entweichen kann. Ein weiterer Punkt ist der Kühlblock selbst. Dieser ist so gestaltet das die Kühlfinnen für 120 mm Lüfter zugeschnitten sind, ein 140 mm Lüfter liegt demnach nicht direkt auf dem Kühler, sondern liegt auf dem Zuschnitt für die 120 m Lüfter auf. Alles in allem nett das die Möglichkeit besteht, jedoch bringt ein 140 mm Lüfter keinen echten Vorteil. Daher haben wir auch auf einen Test mit unserem 140 mm Referenzlüfter verzichtet. Die neue Halterung für die Lüfter hat allerdings ein Manko. Die Klammern sind schmal und greifen nicht in die jeweiligen Bohrlöcher für die Verschraubung der Lüfter, sondern um den Lüfterrahmen. Hier kann es gegeben falls zu Problemen kommen, wenn der Rahmen nicht den üblichen Standards unterliegt. Unseren Referenzlüfter konnten wir damit nicht befestigen, da die Lüfterblätter mit den Klammern kollidieren. Gleiches betrifft auch unseren 140 mm Referenzlüfter von Xilence. Damit wären auch weitere Lüfter gleicher Bauart betroffen, darunter auch die EKL Wing Boost Lüfter und einige weitere Modelle anderer Hersteller.

    Super Mega


    Super Mega


    Super Mega


    Fazit
    Über den Namen „Super Mega“ kann man als Kunde sicherlich schmunzeln, aber die Leistung dürfte die Konkurrenz eher Kopfschmerzen bereiten. Der Prolimatech Megahalems ist schon ein sehr starker Kühler, der Super Mega legt in einigen Bereichen noch etwas drauf. Der interessanteste Bereich dürfte hier der 140 W TDP Bereich sein. Zum einen schafft der Super Mega bei der Zieltemperatur von 55° eine noch leisere Kühlung als der Megahalems und zum anderen ist er auch generell ein klein wenig stärker. Betrachtet man alle Messergebnisse genau, sollte man erkennen dass der Super Mega sich gerade mit sehr langsam drehenden Lüftern, ein wenig vom Megahalems absetzen kann. Alles in allem ist der Super Mega der bessere Megahalems, aber nur geringfügig. Er erbt aber auch dessen Nachteile. Dazu gehören der hohe Preis ansich und der Aufpreis für AMD-Nutzer, welche sich auch hier eine separate Sockel-Halterung dazu kaufen müssen. Das ist leider bedauerlich. Denn mit einer AMD-Halterung und einem guten Lüfter, zahlt der geneigte AMD-Kunde nahezu 75 €. Das ist definitiv zu viel. Rein von der Leistung her, ist der Prolimatech Super Mega aber ein exzellenter Kühler mit hoher Leistung, der sich auch für den leisen Betrieb bestens eignet.

    [BREAK=Silentmaxx BigBlock]
    Sm BigBlock


    Technische Daten:
    Preis: ca. 80 €
    Maße (BxHxT): 21 cm / 16 cm / 13,5 cm
    Gewicht: ca. 1180 g
    Lüfter: 120 mm
    Lüfterdrehzahl: 800-1500 1/min
    Lüfteranschluss: 3-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: 940, AM2, AM2+, AM3, 775, 1156, 1366
    Nebengeräusche: extrem leises rattern
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 120 mm Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, Gumminippel zum Entkoppeln des Lüfters
    Schwierigkeit bei AMD-Systemen: Einfach. Die Backplate wird zuerst am Mainboard verschraubt, was Werkzeuglos geschieht. Der Kühler wird dann über einen Querbügel an die Backplate verschraubt. Es ist genügend Platz vorhanden um dies leicht zu bewerkstelligen.


    Die schiere Größe des Kühlkörpers ist beeindruckend und stellt nahezu alles in den Schatten was wir bisher im Test hatten, selbst einen Noctua D14. Silentmaxx bewirbt den BigBlock als passiver Kühler welcher bis zu 90 W TDP stemmen soll. Hierzu muss man bei der Konstruktion auf einiges achten um den Kühler auf normale Konvektionsströme auszulegen. Zum einen gehört hierzu ein höherer Finnenabstand als man es ansonsten bei Kühler findet. Während die meisten Kühlern Abstände von 1,5 bis 2,5 mm bieten, kommt der Slentmaxx BigBlock mit stolzen 3,5 mm Finnenabstand daher. Genug Platz für eine gute Konvektionsströmung. Um die große Kühlfläche auch wirklich ausnutzen zu können, spendiert Silentmaxx dem BigBlock stolze zehn Heatpipes. Diese sind breit im Kühlblock verteilt und erhitzen diesen sehr gleichmäßig. Dabei hat Silentmaxx die Heatpipes so angeordnet das die im Boden mittig liegenden und damit die heißesten, im äußeren Rand des Kühlblocks Enden. Das ist gut durchdacht, denn im passiven Modus bekommt der Rand eines Kühlkörpers die meiste Frischluft ab. Zehn Heatpipes lassen sich nicht so einfach in den Boden einbinden, daher liegen diese in zwei Reihen übereinander. Leider gibt es zwischen den Heatpipes Lücken, welche besser mit Wärmeleitpads gefüllt worden wären. Alternativ hätte man die Bodenplatte besser an die Kühlfinnen anpassen und die dann kleineren Lücken mit Lötzinn befüllen können. Das würde für einen klar besseren Wärmeabtransport sorgen. Auch wenn Silentmaxx den BigBlock als passiven Kühler präsentiert, liegt diesem auch ein Lüfter bei. Trotz der großen Lamellenabstände, welche es dem Lüfter leicht machen Frischluft durch den Kühler zu drücken, spendiert Silentmaxx den Kühlfinnen eine Riffelung, damit dies noch leichter und auch leiser geschehen kann. Warum die Kühlfinnen im mittleren Bereich geknickt sind, wissen wir nicht. Vermutlich soll dies den Kühler stabilisieren, was bei dieser Größe kein einfaches Unterfangen sein dürfte. Hier würde nur eine großflächige Falzung der Seiten für eine stabile Form sorgen und das wäre einem passiven Kühler nicht dienlich. Ein Wort zur allgemeinen Verarbeitung, sie ist sehr gut und gibt keinerlei Mängel auf.

    Der beiliegende Lüfter wird mit den üblichen Klammern am Kühlkörper befestigt. Das dieser nur lediglich zur Sicherheit beiliegt, wird schnell klar wenn man ihn montiert. Der Lüfter kann nur einen Teil des Kühlers mit Luft befächern und bläst zudem ein Teil der Luft, unter und über den Kühler hinweg. In anbetracht der passiven Auslegung des Kühlkörpers, kann man diesen Nachteil verschmerzen. Der Lüfter selbst erzeugt nahezu keine Lagergeräusche und kann extrem leise arbeiten. Der Drehzahlbereich erstreckt sich von 500 bis 1500 1/min. Dabei ist der Lüfter auch bei höchster Drehzahl nur sehr leicht hörbar und erzeugt kaum Vibrationen. Allerdings bietet der Lüfter lediglich einen 3-Pin Anschluss, was nicht so richtig zu einem Silent-Kühler passen will. Denn aktuelle Mainboards bieten eine Lüftersteuerung über einen PWM und damit einen 4-Pin Anschluss. Was wir üblicherweise als unverzeihlich erachten würden, macht hier eventuell Sinn wenn man von einer semipassiven Kühlung ausgeht und den Lüfter an die Anschlüsse für den Gehäuselüfter anschließt. Denn dafür wäre der BigBlock prädestiniert. Wer den Lüfter direkt mit einer festen Spannung betreiben möchte, sollte aufpassen, denn bei einer direkten Ansteuerung mit 5V läuft dieser nicht an, lässt ich aber mit einer höheren Startspannung auf 5V drosseln. Abgesehen von diesen beiden Punkten, liefert der Lüfter eine sehr gute Leistung ab.

    Sm BigBlock


    Sm BigBlock


    Sm BigBlock


    Besonderheiten
    Wir testen den Kühler mit passiver und aktiver Kühlung. Silentmaxx verspricht 90 W TDP passiv kühlen zu können, sofern das Gehäuse für einen passiven Betrieb ausgelegt ist. Genauere Angaben wie das Gehäuse aussehen sollte, gibt Silentmaxx nicht an. Wir gehen davon aus dass das Gehäuse Lüftungsschlitze an der Oberseite des Gehäuses bieten sollte, oder eben ein aktiv gekühltes Netzteil darüber montiert ist, womit einen semipassive Kühlung entstehen würde. In unserem recht anspruchsvollen Testaufbau mit hoher Umgebungstemperatur und keinerlei Luftbewegung, kann der BigBlock die 89 W TDP nur mit ach und krach kühlen. Mit einer hitzigen Grafikkarte unter dem Kühler, dürfte es kaum möglich sein hier einen akkuraten passiven Betrieb zu ermöglichen. 65 W TDP kann der Kühler aber in jeden Fall stemmen. Mit einem aktiv gekühlten Netzteil über dem Kühler dürften die 95 W TDP aber ebenfalls zu schaffen sein. Geht man weiter davon aus, dass kaum eine auf 90 W TDP spezifizierte CPU wirklich 90W an Wärme abgibt, ist die Aussage von Silentmaxx nicht falsch, nur Grenzwertig.

    Fazit
    Der Silentmaxx BigBlock ist nur bedingt ein passiver Kühler, sofern man CPUs mit mehr als 65 W TDP kühlen möchte. Gerade im Hochsommer dürfte es eng werden. Bei üblichen Zimmertemperaturen ist eine passive Kühlung aber bis zu 90 W TDP kein Problem. Viel interessanter ist der Kühler für den Semipassiven Betrieb, entweder über ein aktiv gekühltes Netzteil, oder besser noch, über darüber liegende Gehäuselüfter die stark gedrosselt laufen. Auch ein am Heck angebrachter Lüfter trägt zur Kühlung bei, da der Kühler unterhalb des Kühlblocks viel Platz lässt und so Raum für den Abzug der Wärme vorhanden ist. Man kann so einen Luftzug unterhalb des Kühlblocks erwirken. Wie soll man also den Kühler einschätzen. Tatsache ist, der Kühler gehört in allen TDP-Klassen zu den leisesten Kühlern die wir getestet haben. Seine Stärke ist aber der semipassiven Betrieb und hier glänzt der Silentmaxx Bigblock. Wer ein möglichst leises System aufbauen möchte ist hier genau richtig.

    [BREAK=Silentmaxx TwinBlock]

    SM TwinBlock


    Technische Daten:
    Preis: ca. 100 €
    Maße (BxHxT): 21 cm / 16 cm / 20 cm
    Gewicht: ca. 1380 g
    Lüfter: 120 mm
    Lüfterdrehzahl: 1500 1/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: 940, AM2, AM2+, AM3, 775, 1156, 1366
    Nebengeräusche: leises Rattern, Schleifen und Summen
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 120 mm Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, Gumminoppen zum entkoppeln des Lüfters

    Schwierigkeit bei AMD-Systemen: Sehr schwierig. Die Grundlegende Halterung ist mit dem des Silentmaxx BigBlock identisch. Auch hier montiert man die erst die Backplate separat, was sehr einfach und schnell von statten geht. Die Montage des Kühlers ist allerdings sehr schwierig. Die schiere Größe des Kühlers verhindert hier die einfache Montage. Es ist mit zwei Händen kaum möglich den Kühler gleichzeitig auf Position zu halten und dabei noch zu verschrauben. Zumal man an zwei Rändelschrauben nur heran kommt, wenn man die Hand unter den Kühlkörper quetscht. Viel Kraftaufwand zum schrauben erreicht man so nicht. Zwei weitere Schrauben kann man zwar mit einem langen Schraubenzieher fest ziehen, jedoch gestaltet sich dies ebenfalls schwierig, da man hier den Kühler gleichzeitig halten und die Schrauben festziehen muss.


    Wer bisher dachte er hätte die größten Kühler schon gesehen, würde seine Aussage bei diesem Monster revidieren. Der Kühler hat derart große Ausmaße, das ein Mini-ITX Board gänzlich unter dem Kühler verschwinden würde und selbst ein Mico-ATX Board würde nur an den Rändern etwas hervorstehen. 100 W an Wärme soll der Kühler zuverlässig, im passiven Betrieb, abführen können. Dafür verpasst Silentmaxx dem TwinBlock einen Lamellenabstand von stolzen 5 mm. Der Kühlblock ist zweigeteilt, besteht also aus zwei separaten Blöcken in die jeweils fünf der zehn Heatpipes eingelassen sind. Letztere sind breit gefächert und gut in den beiden Blöcken verteilt. Wie beim BigBlock sind diese im Boden weniger gut angebunden. Auch hier gibt es Lücken zwischen den Heatpipes, welche man mit einem angepassten Boden, weitestgehend hätte verhindern können. Ein auffüllen der Lücken mit Wärmeleitpads oder Lötzinn, würde auch hier zur besseren Leistung beitragen. Die beiden Kühlblöcke sind in der Höhe versetzt angeordnet. Diese Anordnung kommt aufgrund der höheren Schräge der Heatpipes zustande, da diese für den oberen Block in einem flacheren Winkel verlaufen müssen, um weit genug vom ersten Block weg zu kommen. Die Größe des Kühlers bringt einen Nachteil mit sich, der das Einbauen in vielen Gehäuse völlig unmöglich macht. Denn der Kühler ragt nach oben über das Mainboard hinaus, und das um 7 cm. Gehäuse die über dem Mainboard ein Netzteil haben, können diesen Kühler nicht aufnehmen, ebenso wenig Gehäuse die direkt über dem Mainboard enden. Dadurch wird die Auswahl recht klein. Silentmaxx bietet hier passende Gehäuse. Ein weiterer Nachteil des Kühlers ist sein Gewicht. 1380 g sind alles andere als wenig und belastet jedes Mainboard. Schlimmer noch ist, dass der Kühler sich unter seinem eigenen Gewicht verbiegt. Jeder der beiden Kühlblöcke hängt an fünf Heatpipes die in einem starken Winkel in diese Blöcke gehen, und diese sind das Einzige was diese Blöcke hält. Eine stabilisierende Halterung, vom Sockel zu den Blöcken, hätte dem Kühler gut gestanden. Es ist allerdings nicht so dramatisch das man sich sorgen machen müsste, es fällt eben auf. Auch hier legt Silentmaxx einen Lüfter bei und gibt den Kühlfinnen an den entsprechenden Stellen ebenfalls eine Riffelung für den leiseren Betrieb, damit die Luft leichter zwischen die Finnen eindringen kann. Letzteres ist aber bei einem derartigen Lamellenabstand nahezu irrelevant. Die Verarbeitung selbst gibt auch hier keinen Anlass zur Kritik.

    Der beiliegende Lüfter bietet einen 4-Pin PWM-Anschluss und lässt sich so sehr gut über jedes Board regeln, einschließlich Drehzahlauslesung. Allerdings ist der Lüfter nicht so gut wie der des Silentmaxx BigBlock. Er ist lauter, verursacht leichte Ratter und Schleifgeräusche wie auch ein hörbares Summen bei voller Drehzahl von 1500 1/min. Der Lüfter ist dann klar hörbar und schneidet deutlich schlechter ab als sein Pendant auf dem Silentmaxx BigBlock. Zumindest kann man diesen auch direkt mit 5 V ansteuern, dann ist der Lüfter aus einem geschlossenen Gehäuse nicht mehr heraus zu hören. Warum hier Silentmaxx einen klar schlechteren Lüfter verwendet, ist unverständlich. Der Kühlblock bietet mehrere Möglichkeiten den Lüfter zu montieren, auch zwischen den beiden Blöcken. Bei unserem Test montieren wir ihn nach oben blasend und unterhalb des ersten Kühlblocks. Jedoch ist es eindeutig das der Kühlblock eigentlich nicht konzipiert wurde um Lüfter aufzunehmen. Der 120 mm Lüfter ragt oben und unten über den Kühlblock und kann diesen nur zu einem Bruchteil abdecken. Auch verläuft der Luftstrom alles andere als Vorteilhaft, da viel Luft in alle Richtungen verloren geht. Im Zwischenraum der Kühlblöcke, entsteht zwangsweise eine Verwirbelung, welche keinen durchgehenden Luftstrom zulässt. Montiert man den Lüfter zwischen die Blöcke, wird ebenfalls nur ein Teil des Kühlers wirklich aktiv gekühlt und auch hier geht Luft in alle Richtungen verloren. Als Anmerkung muss man aber wieder betonen - der Kühler ist klar auf einen passiven Betrieb ausgelegt ist und nicht auf einen aktiven.

    SM TwinBlock


    SM TwinBlock


    SM TwinBlock


    Besonderheit
    Der riesige Kühler soll laut Silentmaxx ganze 100 W TDP abführen können. Wie unser Test zeigt, kann er sogar mehr. Bei 125 W TDP ist der Silentmaxx TwinBlock zwar überfordert und erreicht Temperaturen von über 60°, was aber in Anbetracht unseres unvorteilhaften Testsystems, eine sehr gute Leistung ist. Nachteilig auf die Kühlleistung würde sich aber auch hier eine starke Grafikkarte machen, die einiges an Abwärme nach oben abgibt, welche dann direkt im Luftstrom des Kühlers landet. Daher sollte man sich bei einem passiven Betrieb an die Angaben von Silentmaxx halten und die 100 W TDP nicht unbedingt überschreiten. Wir würden sogar schätzen das 110 W TDP abgeführt werden können ohne dass man sich Sorgen machen müsste. Ein entsprechendes Gehäuse das genug Platz bietet, ist vorausgesetzt.

    Fazit
    Der Silentmaxx TwinBlock ist ein monströser Kühler, mit viel Leistung. Allerdings wirklich nur für den passiven Betrieb. Der Kühler ist nicht für eine aktive Kühlung ausgelegt was auch die Ergebnisse mit aktiver Kühlung zeigen. Hier fällt der TwinBlock, gegenüber seinem kleineren Bruder dem BigBlock, zurück. Ein Betrieb mit zwei oder mehr Lüftern könnte dies ändern, aber dafür wäre der Kühler einfach zu schade. Silenmaxx bietet hier einen ziemlich speziellen Kühler an der in seinem Bereich, der rein passiven Kühlung, außerordentliche Werte erzielt. Und nur um das zu unterstreichen der Hinweis - ein Noctua D14 schaffte es bei uns nicht mal die 65 W TDP unterhalb von 70° zu halten. Für den aktiven Betrieb ist der Kühler nur bedingt geeignet, für den semipassiven Betrieb eignet er sich ebenfalls nur bedingt. Wer ein rein passives und auch Leistungsstarkes System aufbauen möchte, dazu ein passendes Gehäuse sein eigen nennt oder kauft, kann dies jedoch bedenkenlos tun. Allgemein ist der Kühler nur für einen sehr speziellen Kundenkreis gedacht, hier aber optimal. Wer einen Silentbetrieb mit einer TDP-Starken CPU aufbauen möchte, hier auf Semipassiven Betrieb aus ist, greift besser zum kleineren Bruder dem Silentmaxx BigBlock.

    [BREAK=Kühlleistungen bei 65 W TDP]

    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung


    Allgemein


    7 V Lüfterspannung


    Allgemein


    12 V Lüfterspannung


    Allgemein

    [BREAK=Kühlleistungen bei 89 W TDP]



    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung

    Allgemein


    7 V Lüfterspannung

    Allgemein


    12 V Lüfterspannung

    Allgemein


    [BREAK=Kühlleistung bei 125 W TDP]



    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung

    Allgemein


    7 V Lüfterspannung

    Allgemein


    12 V Lüfterspannung

    Allgemein


    [BREAK=Kühlleistung bei 140 W TDP]



    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung

    Allgemein


    7 V Lüfterspannung

    Allgemein


    12 V Lüfterspannung

    Allgemein

    [BREAK=Lautstärke 5 V, 7 V und 12 V Lüfterspannung]

    Lautstärke in db(A) bei 5V Lüfterspannung

    Allgemein


    Lautstärke in db(A) bei 7V Lüfterspannung

    Allgemein


    Lautstärke in db(A) bei 12V Lüfterspannung

    Allgemein


    [BREAK=Lautstärke bei Zieltemperatur 55 °C]


    Umgebungstemperatur 28 °C

    Lautstärke bei 65 W TDP


    Allgemein


    Lautstärke bei 89 W TDP

    Allgemein


    Lautstärke bei 125 W TDP

    Allgemein


    Lautstärke bei 140 W TDP

    Allgemein


    [BREAK=Alle Kühler auf einen Blick]
    Begriffserklärung

    Max TDP leise
    Darunter verstehen wir alle Kühler, die in der jeweiligen TDP-Klasse eine Höchstlautstärke von 42 db(A) erreichen und dabei unterhalb von 55° C bleiben.

    Leicht hörbar
    Darunter verstehen wir alle Kühler, die in der jeweiligen TDP-Klasse mehr als 42 db(A) aber maximal 46 db(A) erreichen und dabei unterhalb von 55° C bleiben.

    Max TDP
    Darunter verstehen wir TDP-Klassen, die der jeweilige Kühler unterhalb von 55° halten kann bei maximaler Drehzahl des Lüfters.

    Preis
    Sofern vorhanden, nehmen wir den dritten Preis aus Geizhals. Wenn der Kühler nicht bei Geizhals gelistet ist, setzen wir keinen Link, sondern nennen den Preis, der vom Hersteller empfohlen wird. Wenn ein CPU-Kühler nicht lieferbar ist, schreiben wir: n.l. für nicht lieferbar.

    Kühler Höhe Blasrichtung Mainboardausbau nötig Bauart Max TDP leise Max TDP leicht hörbar Max TDP generell Preis
    AMD Boxed X6 1055T 6,3 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - - Siehe Text 0 €
    Akasa AK-968 X4 13,5 cm Oben Nein Turmkühler - 89 W 140 W ca. 26 €
    Akasa Nero AK-967 16 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 36 €
    Akasa Venom 16 cm Oben Nein Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 35 €
    Arctic Cooling Freezer 64 Pro 12,7 cm Hinten Nein Turmkühler 65 W 65 W 125 W ca. 15 €
    Cooler Master Hyper TX3 13,7 cm alle Richtungen Nein Turmkühler 65 W 89 W 140W ca. 13€
    Cooler Master V6GT 16,5 cm alle Richtungen Ja Turmkühler - 125 W 140 W ca. 47 €
    Coolink Corator DS 15,5 cm Hinten Ja Doppel-Turmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 47 €
    Corsair A50 15,9 cm Oben Nein Turmkühler - - 125 W ca. 30 €
    Corsair A70 16 cm Oben Nein Turmkühler - - 140 W ca. 39€
    Corsair H70 siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - - 140 W ca. 79 €
    Corsair H50 siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - 125 W 140 W ca. 60 €
    CoolIT Eco siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - 125W 140W ca. 59 €
    EKL Alpenföhn Matterhorn 15,8 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 49 €
    EKL Alpenföhn Panorama 6,6 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 89 W 89 W ca. 18 €
    Gelid Tranquillo 15,3 cm Oben Nein Turmkühler 89 W 125 W 140W ca. 24 €
    Noiseblocker TwinTec 15,8 cm Oben Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 57 €
    Nexus FLC-3000 10,5 cm Hinten Nein geneigter Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 48 €
    Nexus Low-7000 R2 7 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler 89 W 89 W 125 W 40€
    Noctua C12P SE14 11,4 cm Top-Blow Ja Top-Blow Kühler 89 W 89 W 125 W ca. 55 €
    Noctua NH-D14 16 cm Hinten Ja Doppel-Turmkühler 140 W 140 W 140W ca. 66 €
    Noctua U9B SE2 12,5 cm Oben (siehe Text) Ja Turmkühler 89 W 89 W 140W ca. 44 €
    Prolimatech Armageddon 16 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 45 €
    Prolimatech Megahalems 15,9 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 43 €
    Prolimatech Samuel 17 4,5 cm o.Lüfter Top-Blow Ja Top-Blow Kühler 65 W 89 W 89 W ca. 36 €
    Prolimatech Super Mega 15,9 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 57 €
    Scythe Big Shuriken 5,8 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 89 W 89 W ca. 23 €
    Scythe Grand Kama Cross 14 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler 125 W 140 W 140 W ca. 29 €
    Scythe Katana 3 14,3 cm Hinten Nein geneigter Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 17 €
    Scythe Mugen 2 15,8 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 33 €
    Scythe Samurai ZZ 9,4 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 65 W 125W ca. 18 €
    Silentmaxx BigBlock 16 cm Oben Ja Turmkühler 89 W 140 W 140 W 80 €
    Silentmaxx TwinBlock 16 cm Oben Ja Turmkühler 125 W 125 W 140W 100 €
    SilenX ixtrema 120-HA1 15,6 cm Hinten Nein Turmkühler - - 125 W n.l.
    SilenX iXtrema 98-HA1 11,1 cm Hinten Nein Turmkühler - - 89 W n.l.
    Spire CoolGate 13, cm Oben Nein Turmkühler - 89 W 89 W ca. 20 €
    Spire StarCore 7,7 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 65 W 89 W ca. 7 €
    Spire TherMax Eclipse II 15,2 cm Hinten Ja Turmkühler - - 140 W 39 €
    Thermaltake TR2-R 8,4 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 65 W 65 W ca. 11 €
    Thermaltake ISGC-300 16,1 cm Oben Ja Turmkühler 89 W 89 W 140 W ca. 35 €
    ThermoLab Baram 2010 16 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W n.l.
    Titan Fenrir 15,6 cm Oben Ja Turmkühler - - 140 W ca. 38 €
    Titan NK95/HS 11 cm Top-Blow Ja Top-Blow Kühler 65 W - 89 W n.l.
    Titan Skalli 15,2 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 24 €
    Xigmatek Aegir 15,9 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 49 €
    Xigmatek Nepartak 13,4 cm Oben Nein Turmkühler 89 W - 140W ca. 24 €
    Xigmatek Balder S1283 15,9 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 140 W ca. 34 €
    Xigmatek Thor`s Hammer 16 cm Oben Nein Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 40 €
    Xilence 4All.R3 10 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W n.l.
    Xilence M606 15,5 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 44 €
    Xilence M612 Pro 16,2 cm Hinten Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 60€
    Zalman 8700 6,7 cm Hinten Nein Top-Blow Kühler 65 W 89 W 125 W ca. 28 €
    Zalman 9900 15,2 cm Hinten Nein Turmkühler - - 140 W ca. 47 €
    Zalman X10 Extreme 16 cm Hinten Nein Turmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 46 €

    [BREAK=Fazit]

    5 Kühler


    Fazit
    Bisher haben wir 53 Kühler getestet und über 1000 Messergebnisse zusammengetragen. Das macht ein Fazit mit jedem weiteren Kühler schwieriger. Denn fast immer liegen die Ergebnisse sehr nahe zusammen und man könnte oft glauben, dass es fast egal ist ob man Kühler A, B oder C kauft. Daher sollte man auch auf die Kleinigkeiten achten. Zum Beispiel die Halterung, das Gewicht und das Zubehör. Eventuell auch auf spezielle Eigenschaften der einzelnen Kühler. Denn das sind oft die Dinge welche den Unterschied ausmachen können.

    In diesem Test finden sich zwei solche Kühler wieder, die zu ihrem Vorgänger oder Konkurrenzprodukt keine großen Unterschiede aufweisen. Zum einen ist das der Prolimatech Super Mega, der zwar eine etwas höhere Leistung erreicht als der Prolimatech Megahalems, dafür aber einen klar höheren Preis hat. Ob sich der Aufpreis lohnt ist fraglich und dürfte lediglich für Anwender interessant sein, die durch Übertaktung weit über 140 W TDP kommen. Zum anderen wäre da noch das CoolIT Eco, welches dem Corsair H50 sehr ähnlich ist. Die Preise der beiden Produkte sind, wie auch die Leistung, sehr ähnlich. Welches Produkt sollte man nun kaufen? Die Antwort liegt wieder in den Feinheiten der beiden Produkte und jeder muss selbst entscheiden welche dieser kleinen Unterschiede den Ausschlag zum Kauf geben.

    Auf der anderen Seite haben wir Kühler die ziemlich einzigartig sind. Silentmaxx bietet mit dem BigBlock und TwinBlock sehr interessante Kühllösungen für Silent-Fetischisten. Während der TwinBlock wirklich ein reiner passiver Kühler ist, der nur bedingt gut mit einem Lüfter zusammen arbeitet und auch für eine direkte semipassive Kühlung wenig geeignet erscheint, ist der BigBlock auch für den normalen Anwender ein hochinteressantes Produkt. Für jemanden der auf semipassiven Betrieb aus ist, kann der Silentmaxx BigBlock ein Segen sein. Und wer eine CPU mit weniger als 89 W TDP betreiben will, wäre hier ebenfalls richtig. Denn selbst ein Noctua D14 konnte auf unserem Testsystem eine 65 W TDP CPU im passiven Betrieb nicht unter 60° halten. Wer den größeren Bruder TwinBlock verwenden möchte, muss gut voraus planen, gerade in Bezug auf das Gehäuse. Wir sind gespannt was Silentmaxx in Zukunft zu bieten hat, denn auch als Tester ist man erfreut, wenn man Kühler abseits des Mainstream testen darf.

    Zu guter Letzt bleibt der Nexus Low-7000. Ein HTPC-Kühler der sich klar vor den bekannten HTPC-Kühlern von Scythe, EKL und Prolimatech setzen kann. Leistung und Lautstärke sind hervorragend für die Bauart und Größe des Kühlers. Wäre da nicht das Manko der schlechten Halterung für AMD-Nutzer, was gleich einem KO-Kriterium für diese Nutzer kommt. Würde Nexus die Halterung verbessern, hätte man für AMD-Kunden eine echte und gute Alternative zur sonstigen Auswahl an flachen Top-Blow Kühlern. Auch der sehr gute Lüfter macht den Nexus zu einem interessanten Produkt. Intel-Nutzer können hier aber bedenkenlos zugreifen und viel Freude mit dem Kühler haben.

    Geändert von Nero24. (17.08.2013 um 22:39 Uhr)

  2. Die folgenden 3 Benutzer sagen Danke zu Stechpalme für diesen nützlichen Beitrag:

    Mike (27.11.2010), MrBad (24.11.2010), SmOOtH85 (30.11.2010)

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