Was? Ein Artikel mit einem Intel-Produkt auf Planet 3DNow!, der AMD-Bastion schlechthin? Blasphemie!
Nunja, ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Denn erstens ist Intel aufgrund von einigen Themenabenden kein Neuankömmling bei uns, sondern gern gesehener Gast, und zweitens beschäftigen wir uns heute mit einem Produkt, für welches es keine AMD-Alternative gibt: Eine SSD. Seit Marktreife von SSDs (
Solid
State
Drive) ist Intel immer vorn dabei, wenn es um Leistung geht. Gute Technik und anfängliches Schwächeln der Controller-Konkurrenz (speziell JMicron) haben Intel den einen oder anderen Euro in die Kassen gespült, wenngleich SSDs zum Marktstart ein sündhaft teures Vergnügen waren.
Mit der Zeit wurden SSD-Laufwerke erschwinglicher, obwohl man in einem Dilemma steckte: Ein neues Laufwerk mit ausreichender Kapazität, um sowohl das Betriebssystem als auch Nutzerdaten aufzunehmen, schlug mit Preisen zu Buche, für die andere User einen kompletten PC inklusive Bildschirm kaufen. Kleinere, preiswertere (und dennoch flotte) der auf der Flash-Technik basierenden Laufwerke gab es anfangs nicht.
Geändert hat sich dies, als Intel, Kingston und OCZ Mitte 2010 Laufwerke mit 32 bzw. 40 GByte Kapazität vorstellten, die im Preisrahmen um etwa 100 Euro zu haben waren. Groß genug, um das Betriebssystem, einige Anwendungen und vielleicht noch ein paar eigene Dateien aufzunehmen, dafür aber preislich in einem erschwinglichen Rahmen - so wurden SSDs massentauglich gemacht.
Im heutigen Artikel beschäftigen wir uns ein wenig mit Intels X25-V mit 40 GByte Speicherkapazität, deren Praxiseinsatz sowie den Vor- und Nachteilen des Gerätes.
Viel Vergnügen beim Lesen!
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