Anfang Januar 2011 war die Welt für Intel und seine Partner noch in Ordnung. Die zweite Generation der Core i3/i5/i7-Prozessoren wurde vorgestellt und erhielt durchweg gute Kritiken. Gute Leistung, gute Leistungsaufnahme und ein damit einhergehendes gutes Preis-/Leistungsverhältnis brachten viele Redaktionen ins Schwärmen.
Gefolgt wurde der erfolgreiche Produktlaunch von guten Umsätzen im Mainboardsektor. Schließlich benötigt die neue CPU-Generation, Codename Sandy Bridge, neue Hauptplatinen, da Intel mit Sandy Bridge einen neuen Sockel mit 1155 Pins einführte. Und für die - wie konnte es anders sein - hatte Intel auch neue Chipsätze parat. Die neuen Chipsätze P67 und H67, Codename Cougar Point, wurden auf jedem neuem Mainboard verbaut, was Intel doppelten Umsatz bescherte und auch den Mainboard-Herstellern ein Stück vom Kuchen einbrachte.
Während die Mainboard-Hersteller am 31. Januar ihren erfolgreichen Monat feierten, platzte eine Bombe. In einer
Pressemitteilung ließ Intel verlautbaren, dass man einen Fehler in den neuen Chipsätzen festgestellt habe und die Produktion der Cougar Point-Chipsätze im B2-Stepping (die zum Launch aktuelle Chipsatz-Revision) vorerst einstelle. Eine Lawine kam ins Rollen.
Wir haben unseren diesjährigen CeBIT-Besuch zum Anlass genommen, um sowohl mit Intel als auch mit Mainboard-Herstellern über diese Thematik zu sprechen. Worin besteht der Fehler, wie äußert er sich und welche Folgen hat (bzw. hatte) er für die Mainboard-Hersteller? Auf den folgenden Seiten haben wir die gewonnenen Informationen für unsere Leser aufbereitet.
Viel Vergnügen beim Lesen!
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