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    Neuer Artikel: CoolerMaster CM 690 II Advanced


    Für unseren heutigen Artikel haben wir uns ein etwas älteres Gehäuse aus dem Hause CoolerMaster angeschaut. Genauer gesagt, das CoolerMaster CM 690 II in der Advanced-Ausführung. Das Gehäuse ist zwar schon über ein Jahr auf dem Markt, aber sowohl die Lite-, als auch die heute getestete Advanced-Version gehören immer noch zu den Top-10-Gehäusen laut Geizhals Preisvergleich. Wir wollen uns heute anschauen, ob das CM 690 II immer noch mit den neueren Gehäusen, die allesamt schon mit USB 3.0 ausgestattet sind, mithalten kann, oder ob man aufgrund des Alters Abstriche machen muss. Wir bedanken uns bei CoolerMaster für die Bereitstellung des Testsamples und wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen.

    [BREAK=Testsystem]

    Für das Testsystem kommt eine AMD-Plattform mit folgenden Komponenten zum Einsatz:

    • CPU: AMD Phenom X4 9850 Black Edition mit 4 x 2,5 GHz und 125 W TDP

    • CPU-Kühler: Scythe Rasetsu oder bei kleineren Gehäusen der AMD-Boxed Kühler

    • Mainboard: ASRock A780FullHD - AMD 780G/SB700-Chipsatz, mATX

    • Arbeitsspeicher: 4 x 1024 MB Kingston (DDR2-800)

    • Grafikkarte: Gigabyte Radeon HD 6950 mit 2048 MB Grafikspeicher

    • Festplatte: 2 x Maxtor DiamondMax 10

    • Netzteil: Enermax Modu 82+

    Der Testparcours bedarf einiger Hilfsmittel und Programme:
    • Furmark v1.80 – Stabilitätstest für die Grafikkarte

    • Prime95 v25.11 - CPU-Testprogramm

    • AIDA64 Extreme Edition zur Auswertung sämtlicher Temperatursensoren

    Messgeräte: Voltcraft 329 Schalldruckmessgerät. Zum Aufheizen des Systems kommen Prime95 und FurMark gleichzeitig zum Einsatz. Hierbei wird eine Belastung der CPU und GPU erzielt, welche im normalen Alltagsbetrieb kaum vorzufinden ist. Ein Testlauf ist absolviert, wenn das System 30 Minuten der Belastung standhält. Vorzeitige Abbrüche werden selbstverständlich vermerkt und gehen mit den letzten Maximaltemperaturen in die Grafiken ein. Messungen im Idle-Zustand haben wir gestrichen, da diese bei den Stromsparmechanismen der Prozessoren zunehmend uninteressanter sind. Die Raumtemperatur beträgt hierbei 20 °C. Die erzielten Temperaturen der einzelnen Sensoren lesen wir mit dem Programm AIDA64 Extreme Edition aus. Hierfür hat uns der Hersteller freundlicherweise einige Lizenzen zur Verfügung gestellt.

    Bei den Messungen der Lautstärke haben wir uns entschieden zwei Messungen vorzunehmen. Die erste Messung, während das komplette System unter Last läuft, die zweite Messung, während lediglich die im Gehäuse verbauten Lüfter laufen. Der Grund dafür ist, eine bessere Vergleichbarkeit für den Leser zu gewährleisten. Die Lautstärke mit verbautem System wird bei jedem Leser unterschiedlich sein, je nachdem was für Komponenten man einbaut, die Lautstärke ohne eingebautes System wird jedoch bei jedem gleich sein. Die Lautstärke messen wir hierzu mit einem db(A)-Messgerät von drei Seiten mit einem Abstand von 30 cm.



    [BREAK=Technische Daten]Die Daten zum CoolerMaster CM 690 II Advanced entnehmen wir der Website des Herstellers:

    ModellnameCM 690 II Advanced
    Laufwerkschächte1 x SATA-HDD-Dock (extern)
    4 x 5,25 Zoll (extern)

    1 x 3,5 Zoll (extern, in 5,25 Blende)
    6 x 3,5 Zoll (intern, davon 4 entfernbar)

    1 x 2,5 + 1x 1,8 Zoll (intern, in einem 3,5 Zoll Slot)
    Abmessungen

    214,5 x 511,8 x 528,8 mm ( Breite, Höhe, Tiefe)

    MaterialStahl, Kunststoff mit Meshelementen
    FormfaktorATX, Micro ATX,
    Front I/OUSB 2.0 x 2
    eSATA x 1
    Audio x 1

    MIC x 1
    Maximale Grafikkartenlänge 304 mm
    Maximale Kühlerhöhe177 mm
    Lüfter:

    1x 140 mm (Front, 19 dB(A), 1.200 U/Min, Blue LED)
    1x 120 mm (Rückseite, 17 dB(A), 1200 1/min)
    1x 140 mm (Deckel, 19 dB(A), 1200 1/min)
    2x 140 / 120 mm (linkes Seitenteil, optional)
    2x 140 / 120 mm (Deckel, optional, statt 1x 140 mm)
    2x 120 mm (Boden, optional)
    1x 80 x 15 mm (rechtes Seitenteil, optional)
    1x 120 mm (HDD-Käfig, optional)
    1x 80 x 15 mm (VGA, optional)

    Erweiterungsslots 7+1
    Gewicht 9,5 kg
    Empfohlener Verkaufspreis ca. 80 Euro


    Der Lieferumfang des CM 690 II Advanced umfasst die auf dem Bild ersichtlichen Kleinteile:
    • Kurzanleitung in 13 Sprachen
    • Montageschrauben
    • Kabelbinder
    • 1 Piezo-Lautsprecher
    • Grafikkartenhalterung
    • Staubfilter für das Netzteil
    • 3,5" auf 5,25"-Adapter mit Blende
    • Aufsatz Sechskant auf Kreuzschlitz

    Das Zubehör ist üppig und vor allem die extra Halterung für lange Erweiterungskarten weiß zu gefallen, da diese aus massivem Metall statt nur aus Kunststoff besteht und obendrein noch einen 80-mm-Lüfter aufnehmen kann.

    [BREAK=Äußeres – Teil 1]Die Front des CM 690 II besteht fast gänzlich aus Meshgitter, welches auf beiden Seiten mit einem Kunststoffrahmen und chromfarbigen Zierleisten eingefasst ist. Die Front knüpft oben in einem geschwungenen Bogen passgenau an das Oberteil an. Gleiches gilt für die Zierleisten. Vier Blenden für die 5,25"-Laufwerke nehmen fast die Hälfte der Front ein. Für einen Laufwerkschacht liegt eine passende Blende bei, um hier auch 3,5"-Laufwerke oder eine Lüftersteuerung im 3,5"-Format einbauen zu können. Unterhalb der Laufwerke kommt ein weiteres großes Meshelement mit einem mittigen CoolerMaster-Logo. Hinter diesem Meshelement sitzt ein 140-mm-Lüfter mit einer abschaltbaren blauen LED. Die komplette Frontblende, welche mit einem beherzten Ruck von vorne entfernt werden kann, ist zum Schutz der Hardware vor Staub von innen mit Staubfiltern versehen.

    Der in der Front eingebaute 140-mm-Lüfter verrichtet mit 1200 1/min bei einer Lautstärke von 19 db(A) seinen Dienst. Alternativ kann hier auch ein 120-mm-Lüfter eingebaut werden. Ebenfalls ist es möglich, den Lüfter in der Höhe zu versetzen. Hier hat man also viel Spielraum und ist variabel.

    Sowohl das linke als auch das rechte Seitenteil bieten Einbauplätze für zusätzliche Lüfter. Links können wahlweise zwei 120-mm oder 140-mm-Lüfter eingebaut werden, im rechten Seitenteil auf Höhe des CPU-Sockels kann ein 80-mm-Lüfter eingebaut werden, der allerdings nur 15 mm tief sein darf. Beide Seitenteile sind mit Rändelschrauben befestigt und haben einen Griff auf der Rückseite, um sie besser nach hinten abziehen zu können. Beim ersten Lösen der Rändelschrauben ist ein Schraubendreher von Vorteil, da die Schrauben ab Werk recht fest angezogen sind.


    Auf der Rückseite hat das CM 690 II zwei 25 mm große Schlauchdurchführungen. Darunter sitzt ein 120-mm-Lüfter, der die warme Luft aus dem Gehäuse saugt. Es folgen sieben Slotblenden in üblicher Anordnung sowie eine achte, die rechts davon vertikal angebracht ist. Hier kann zum Beispiel eine Lüftersteuerung angebracht werden, ohne dass ein Erweiterungsplatz dafür geopfert werden muss. Das Netzteil wird auf dem Gehäuseboden verschraubt.



    [BREAK=Äußeres – Teil 2]Das CM 690 II steht hinten auf zwei massiven Vollgummifüßen, vorne hat CoolerMaster sich dies gespart und lediglich Gummiunterlagen auf den Kunststoff geklebt. Auf dem Gehäuseboden können optional zwei 120-mm-Lüfter zur Verbesserung der Luftzufuhr eingebaut werden. Um das Innere vor Staub zu schützen, sind an den Einbauplätzen dünne Staubfilter angebracht. Im Bereich des Netzteils fehlt im Auslieferungszustand der Staubfilter. Dieser liegt dem Zubehör bei und muss erst noch von innen eingelegt werden, womit man aber gleich zum ersten Problem kommt: Um später den Staubfilter reinigen zu können, muss erst das Netzteil gelöst werden.

    Die Meshoptik der Front setzt sich auf der Oberseite fort. Auch hier findet sich dementsprechend viel Mesh, eingefasst von Kunststoff und zwei chromfarbigen Zierleisten. Im hinteren Teil des Deckels ist der Kunststoff auf beiden Seiten geriffelt, ebenso wie schon an der Front.


    Das I/O-Panel sitzt leicht zugänglich im vorderen Teil des Deckels. Es verfügt neben einem eSATA-Anschluss über zwei USB-2.0-Anschlüsse und zwei farbig gekennzeichnete Klinkenbuchsen für Audio-IN/OUT, weiterhin natürlich den Power- und Resetschalter sowie zwei rote Status LEDs. Links im Panel sitzt ein weiterer Knopf, mit dem die blaue LED-Beleuchtung des Frontlüfters zugeschaltet werden kann. USB 3.0 ist nicht vorhanden, aber das Gehäuse ist wie bereits erwähnt ja auch schon über ein Jahr auf dem Markt. Damals war von USB-3.0-Anschlüssen bei Gehäusen noch nichts zu sehen. Eine Besonderheit gibt es hinter dem Anschlußpanel. Hier sitzt eine kleine Acrylplatte, die nach hinten weggeschoben werden kann. Darunter befindet sich eine Dockingstation für 3,5"- oder 2,5"-Laufwerke. Der Deckel ist also insgesamt recht stimmig gestaltet, bis auf die Tatsache, dass die Anschlüsse nicht gegen Staub geschützt sind, welcher sich im Laufe der Zeit hier unweigerlich ansammeln wird.



    [BREAK= – Inneres]Zum Entfernen der Seitenteile müssen jeweils zwei Rändelschrauben gelöst werden. Hierzu ist unter Umständen beim ersten Mal ein Schraubendreher notwendig, da die Schrauben ab Werk teilweise recht fest angezogen sind. Dann können die Seitenteile nach hinten weggezogen werden. Das Innere des CM 690 II ist vollständig schwarz lackiert und liegt somit im Trend. Der Mainboardträger verfügt über den mittlerweile überall anzufindenden Ausschnitt, der es erlaubt, verschraubbare Kühler ohne Ausbau des Mainboards, zu wechseln. Für das Kabelmanagement hat CoolerMaster weiterhin mehrere größere Ausschnitte, die allesamt sauber gebördelt sind, damit die Kabel sich am Metall nicht durchscheuern können.

    Die 5,25"-Laufwerke werden mit Schnellverschlüssen befestigt. Hierzu wird einfach das Laufwerk von vorne ins Gehäuse geschoben und der Hebel an der Seite in die Position „Lock“ gebracht. Im CM 690 II Advanced können bis zu vier 5,25"-Laufwerke eingebaut werden, aber es besteht auch die Möglichkeit, einen der Schächte für ein 3,5"-Laufwerk oder einen Cardreader im 3,5"-Format zu nutzen. Hierzu findet man im Zubehör eine passende Blende sowie zwei Metallschienen. Unterhalb der optischen Laufwerke sitzen zwei Käfige mit sechs Schubfächern für die 3,5"-Datenträger. Der untere der beiden Käfige fasst vier Laufwerke und kann entfernt werden, wenn man zum Beispiel auf dem Gehäuseboden einen 240-mm-Radiator befestigen will. Als zusätzliches Extra kann man an dem Käfig noch einen optionalen 120-mm-Lüfter befestigen.

    Das Netzteil sitzt auf vier gummierten Erhebungen, die es vom Gehäuse entkoppeln sollen. Eine Entkopplung zur Gehäuserückseite findet allerdings nicht statt, hier liegt das Netzteil direkt am Gehäuse an. Damit es keinen Staub von unten ansaugt, muss vor dem Einbau noch der Staubfilter angebracht werden. Dieser liegt dem Zubehör bei und wird in kleine Metalllaschen geklemmt. Damit kommen wir zum bereits erwähnten Umstand, dass zur Säuberung des Staubfilters erst das Netzteil gelöst werden muss.

    Bei den wiederverwendbaren Slotblenden geht CoolerMaster auf Nummer Sicher. Hier kommt kein Schnellverschluß zum Einsatz, sondern sie werden mit Rändelschrauben befestigt. Oberhalb der Slotblenden sitzt zur Unterstützung der Entlüftung ein schwarzer 120-mm-Lüfter, ein weiterer 140-mm-Lüfter sitzt im Gehäusedeckel. Hier kann im Übrigen optional ein weiterer Lüfter eingebaut werden, oder bei Bedarf ein Radiator. Dann werden die Lüfter auf dem Gehäusedeckel, der entfernbar ist, befestigt. Der verfügbare Platz hier beträgt 30 mm, so dass die Lüfter eine maximale Höhe von 25 mm haben dürfen.



    [BREAK= – Einbau]Beim Einbau leistet der Sechskantaufsatz auf Kreuzschlitz gute Dienste, da alle Abstandshalter erst noch eingeschraubt werden müssen. Hilfreich ist ebenfalls die Beschriftung der einzelnen Löcher die auf dem Mainboardträger aufgedruckt ist. Nachdem die Abstandshalter verschraubt sind, kann das Mainboard darauf befestigt werden. Zum Einbau des 5,25"-Laufwerks wird die Frontblende abgenommen, um die Blende für den Einbauplatz zu entfernen, was nur von innen geht. Dann wird die Frontblende wieder angebaut und das Laufwerk von vorn ins Gehäuse geschoben. Mit den Schnellverschlüssen wird es anschließend befestigt. Die Schnellverschlüsse sind nur von einer Seite angebracht, was aber vollkommen ausreichend ist. Bei Bedarf kann man das Laufwerk aber von der anderen Seite noch verschrauben.

    Die 3,5"-Laufwerke finden in kleinen Schubfächern Platz. Hierzu wird das Schubfach ein wenig auseinander gebogen und dann die Festplatte zwischen den Metallstiften platziert. Danach wird das Schubfach in den Käfig geschoben und mit dem Hebel verriegelt. Eines der Schubfächer ist zusätzlich mit einem Adapter ausgestattet, der es erlaubt auch 2,5"-Laufwerke aufzunehmen.

    Die Grafikkarte wird in den passenden Slot geschoben und mit den Rändelschrauben befestigt. Für lange schwere Grafikkarten hat CoolerMaster dem Anwender eine Grafikkartenhalterung spendiert, die an der Rückwand des Gehäuses verschraubt wird und die Grafikkarte stützen soll. Dies ist im Prinzip ein schönes Extra, aber die Halterung passt nicht bei allen Grafikkarten. Bei unserer Radeon 6950 passte sie zum Beispiel nicht, da das Kunststoffgehäuse der Karte zu dick ist. Als weiteres Extra hat man die Möglichkeit, die Grafikkartenhalterung mit einem zusätzlichen 80-mm-Lüfter aufzurüsten. Nachdem die Grafikkarte eingebaut ist, folgt anschließend das Netzteil und dann kann es mit der Verkabelung losgehen. Auch wenn nicht allzuviel Platz zwischen Mainboardträger und Seitenteil ist, lassen sich bei einem Netzteil mit modularem Kabelmanagement gut alle Kabel dahinter verstauen, ohne das es zu Platzproblemen oder schlecht schließendem Seitenteil kommt.

    Der verfügbare Platz für Erweiterungskarten beträgt im CM 690 II Advanced 304 mm. Nachfolgend ein Überblick über die Länge einiger aktueller Grafikkarten:

    Fertig zusammengebaut sah das Ganze wie folgt aus:



    [BREAK=Temperaturen und Lautstärke] Im ersten Schritt unserer Messungen haben wir uns wie angekündigt die Lautstärke nur mit den installierten Lüftern, also einem 140-mm-Modell in der Front, einem weiteren 140-mm-Lüfter im Deckel, sowie dem 120-mm-Lüfter auf der Rückseite, ohne weitere Hardware angeschaut. Der Hintergrundpegel im Raum war mit unserem Messgerät nicht mehr messbar. Nach dem Anlaufen der Lüfter haben wir folgende Werte gemessen:


    Danach erfolgte der Belastungstest. Hierzu liefen Prime95 und FurMark für eine halbe Stunde gleichzeitig. Vorab die Lautstärke, die wir dabei gemessen haben, danach die erzielten Temperaturen:


    Die Lüfter im CoolerMaster CM 690 II Advanced können durchaus als Silent-Lüfter bezeichnet werden. Eine Messung aus 30 cm Abstand ergab bei unserem Messgerät keine Werte. Der 120-mm-Lüfter auf der Rückseite machte sich allerdings durch ein leichtes Klackern bemerkbar. Unter Last kann die Lautstärke natürlich nicht mit den beiden Silent-Gehäusen von NZXT oder Fractal Design mithalten. Diese waren schließlich nicht nur gedämmt, sondern verfügten auch nicht über großflächige Meshöffnungen. Im Vergleich zu den beiden Corsair Gehäusen aus unseren letzten beiden Tests liegt das CoolerMaster Case aber auf ähnlichem Niveau, je nachdem wie bei den Corsair Gehäusen die Lüfter gesteuert sind. Was die CPU-Temperaturen betrifft, kann sich das CM 690 II Advanced klar von den Corsair Gehäusen absetzen, allerdings zu Lasten der Festplatten-, Chipsatz und GPU-Temperatur, hier liegen die Corsair Gehäuse vorn.

    Die gewohnten Tabellen mit den Delta-T-Werten werden wir nachreichen, sobald wir wieder ein paar Messungen in unseren nächsten Reviews gesammelt haben. Hierbei wird es selbstverständlich eine Unterscheidung geben, je nachdem ob der Boxed-Kühler oder der Scythe Rasetsu verwendet wurden. Die Messwerte unserer alten Artikel mit dem alten Testsystem können hier nachgeschaut werden.

    [BREAK=Fazit]


    Das CoolerMaster CM 690 II Advanced ist derzeit für ungefähr 80 Euro erhältlich und bietet bis auf die fehlenden USB-3.0-Unterstützung alles, was ein Anwender braucht und darüber hinaus noch einige Extras. Hier seien genannt eine Dockingstation und die Grafikkartenhalterung, auch wenn diese nicht bei allen Grafikkarten benutzt werden kann. Ein weiteres kleines aber feines Extra ist der Aufsatz Sechskant auf Kreuzschlitz um die Mainboardabstandshalter einbauen zu können. Diesen würden wir uns öfter wünschen. Der Einbau geht problemlos von statten und das Gehäuse bietet zudem auch zwei Einbauplätze für einen 240-mm-Radiator.

    Trotz der zahlreichen Luftdurchlässe durch das Mesh und die Öffnungen in den Seitenteilen ist das CM 690 II Advanced immer noch relativ leise, bei Temperaturen die alle im grünen Bereich liegen. Lediglich der klackernde Hecklüfter trübt das positive Bild der Lüfter. Diesen hört man aber im Betrieb mit eingebauten Komponenten je nach Lautstärke des CPU- und Grafikkartenlüfters nicht mehr heraus. Wer nichts gegen lärmende Lüfter hat, der hat zahlreiche Optionen für optional einzubauende Lüfter. Das Gehäuse kann mit sage und schreibe zehn Lüftern ausgestattet werden, zählt man die Grafikkartenhalterung noch hinzu, die einen 80-mm-Lüfter aufnehmen kann, kommt man sogar auf 11.

    Wirklich unglücklich gelöst ist leider die Möglichkeit, die Staubfilter auf dem Gehäuseboden zu reinigen. Diese sind nur zugänglich, wenn man dafür das Netzteil löst. Da wäre es besser gewesen, den Staubfilter unter dem Gehäuse zu platzieren, statt im Gehäuse, auch wenn man dann das Gehäuse immer erst auf die Seiten legen müsste. Das wäre aber immer noch besser, als erst das Gehäuse zu öffnen und dann das Netzteil zu lösen.

    Das CoolerMaster CM 690 II Advanced kann, obwohl es schon 15 Monate auf dem Markt ist, immer noch mit aktuellen Gehäusen mithalten. Das sehen offenbar auch die Käufer so, warum sonst wäre CoolerMaster gleich mit zwei Versionen, dem CM 690 II Lite und der Advanced Version unter den Top Ten der Midi-Tower beim Geizhals Preisvergleich zu finden?

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