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    Neuer Artikel: 9 Hochleistungskühler für den Sommer

    Anfang und Ende


    Sonnenreiche Tage hatten wir bisher leider nur wenige, dabei beginnt mittlerweile der Spätsommer. Hitzewellen, wie in manch anderen Jahren, scheinen aus zu bleiben und doch wird die Kühlung der CPU mehr beansprucht als im Winter. Und wer weiß, vielleicht dürfen wir noch ein paar wirklich warme Tage erleben. Für den einen oder anderen Nutzer ist es demnach Zeit, sich nach einem potenten CPU-Kühler umzusehen. Wir haben uns einige der aktuellen Top-Modelle ins Haus geholt und über unser Testsystem gejagt.

    Zalman möchte mit dem neuen 11X Extreme wieder die Leistungskrone an sich reißen und präsentiert dabei einen mehr als interessanten Kühleraufbau. Der 10X Performa ist bereits seit einiger Zeit erhältlich und stellt eine günstige Variante der Performance-Kühler dar. Von Noctua ließen wir uns den neuen Top-Blow-Kühler C14 schicken. Er stellt den Nachfolger des C12 dar und kommt gleich mit zwei 140-mm-Lüftern daher, was für einen Top-Blow-Kühler mehr als ungewöhnlich ist. Auch den schon etwas betagten Hochleistungskühler Noctua U12P wollen wir uns ansehen. Immerhin ist er schon eine ganze Weile auf dem Markt und erfreute sich großer Beliebtheit. Wir stellten uns daher die Frage, inwieweit ein älteres Modell mit den aktuellen Modellen mithalten kann. Um es vorweg zu nehmen, wir waren mehr als überrascht.

    Be quiet! schickt den Dark Rock Pro C1 ins Rennen und möchte mit den beliebten SilentWing-Lüftern und einem schicken schwarzen Design punkten. In der Regel haben Hersteller, die neu in einen Markt einsteigen, mit Kinderkrankheiten zu kämpfen und dieser Kühler soll hier keine Ausnahme sein. Deepcool tritt mit dem Fiend Shark in Konkurrenz mit anderen Hochleistungs-Top-Blow-Kühlern. Die Verpackung war edel und hochwertig, ob der Kühler der Verpackung gerecht werden kann, werden wir ebenfalls erfahren.

    Thermaltake startet mit dem FrioOCK durch, oder möchte es gerne. Unter der riesigen Plastikabdeckung scheint ein alter Bekannter erkennbar zu sein. Dass dem allerdings nicht so ist, konnten wir sehr schnell feststellen. Auch Thermalright hat wieder seinen Weg zu uns gefunden und tritt mit den Top-Modellen Archon und Silver Arrow an. Nachdem der Thermalright Macho im letzten Test exzellent abschneiden konnte, werden es der Archon und Silver Arrow schwer haben, ihr Dasein zu rechtfertigen. Wir wünschen viel Spaß beim lesen.

    Danksagung
    Wir danken allen Herstellern und PC-Cooling für die Bereitstellung der Kühler.

    [BREAK=Testsystem]

    Die Konfiguration unseres stets gleich bleibenden Testsystems war ein langwieriger Prozess, was vor allem an der Auswahl der CPU lag. Die ursprünglichen Test-CPUs zeigten fehlerhafte Temperaturangaben. "Inaccurate Temperature Measurement", Erratum #319 lässt grüßen, zumindest was das C2-Stepping betrifft. C3 sollte davon eigentlich nicht betroffen sein laut AMD Revision Guide, was wir hier allerdings nicht bestätigen können. Vorwiegend durch diesen Umstand wurde die Fertigstellung des ersten Roundups verzögert. Die endgültige Test-CPU wurde ein AMD Athlon 64 X2 6400+ Black Edition mit dem guten alten 90 nm F3-Stepping - das letzte, bei dem die internen Dioden noch verlässliche Werte liefern, ehe die Probleme mit dem K8 G1-Stepping begannen -, mit dem wir sämtliche TDP-Klassen simulieren können.

    Unser Testsystem:
    AMD Athlon 64 X2 6400+ BE
    ASRock 780GXH/128
    2 x 1 GB MDT DDR2-800
    BeQuiet L7 350W
    Wärmeleitpaste: Arctic Cooling MX-2

    Wie wir die TDP-Klassen simulieren
    140 W TDP = 3,2 Ghz bei 1,55 V
    125 W TDP = 3,2 Ghz bei 1,45 V
    89 W TDP = 2,6 Ghz bei 1,35 V
    65 W TDP = 2,2 Ghz bei 1,20 V

    Die Lautstärke messen wir mit einem dB(A)-Messgerät aus einem frontalen Abstand zum Lüfter von 1 cm. Kühler, deren Lüfter in der Mitte angebracht sind, werden aus 1 cm vor den Kühllamellen bemessen. Kühler mit Doppellüfter messen wir vor dem vorderen Lüfter. Daher erscheinen die Werte mit im Schnitt über 40 dB(A) recht hoch. Allerdings verfügen wir leider nicht über einen schallisolierten Raum und können nur so Nebengeräusche weitestgehend ausschließen. Anzumerken ist hier aber, dass in einem subjektiv völlig lautlosen Raum immer noch 35 dB(A) gemessen werden. Hier sollte man bedenken, dass Hersteller in schallarmen Räumen üblicherweise aus ca. 1 m Entfernung ihre Lüfter frei schwebend messen. Das sind allerdings keine realistischen Werte, die man auf die Praxis beziehen kann.

    Als kleine Hilfe kann man sich zur Orientierung folgendes vor Augen halten, wenn man ein geschlossenes Gehäuse verwendet:

    < 40 dB(A) - nicht wahrnehmbar
    40-42 dB(A) - extrem leise
    42-44 dB(A) - leicht wahrnehmbar
    44-46 dB(A) - leise aber hörbar
    46-48 db(A) - hörbar
    48-50 dB(A) - deutlich wahrnehmbar
    > 50 dB(A) - laut

    Wer extrem geräuschempfindlich ist, wird auch mit einer Lautstärke von 39 dB(A) nicht so wirklich glücklich sein. Insgesamt ist es immer von der subjektiven Wahrnehmung abhängig, wie stark man eine gewisse Lautstärke empfindet. Allgemeingültig ist diese Orientierungshilfe nicht, spiegelt aber grob das allgemeine Empfinden wieder.

    Die Umgebungstemperatur beträgt bei den Messungen 28 °C. Das erscheint recht viel, ist aber bei einem offenen Testaufbau - wie wir ihn verwenden - realistischer mit einem geschlossenem Gehäuse zu vergleichen. Sommerliche Wetterverhältnisse treiben die Temperaturen in den Gehäusen noch höher, weshalb wir empfehlen, immer eine Reserve von ca. 5 °C zu addieren.

    Die Messungen der Zieltemperatur sind langwierig, geben aber einen Wert wieder, der am interessantesten sein dürfte. Im Zeitalter der PWM-Steuerung, welche sich oft an einer Zieltemperatur orientiert, zeigt eben dieser Test, was Kühler wirklich können. Da nicht jeder Lüfter eine PWM-Steuerung mit sich bringt, verwenden wir eine Lüftersteuerung, die den Lüfter exakt so regelt, dass eine Temperatur von 55 °C gehalten wird. Bleibt diese Temperatur dann tatsächlich konstant, wird die Lautstärke ermittelt. So kann man gut vergleichen, welcher Kühler welche TDP-Klasse leise kühlen kann. Da hochwertige Kühler natürlich kleine TDP-Klassen sehr gut kühlen können und oft die 55 °C gar nicht erst erreicht werden, notieren wir hier immer die erreichte Maximaltemperatur separat in der Tabelle. Natürlich wird auch der geringste gemessene Lautstärkenwert in die Tabelle eingetragen.

    [BREAK=be quiet! Dark Rock Pro C1]
    be quiet dark rock


    Technische Daten:
    Preis: ca. 59 €
    Maße (BxHxT): 13,3 cm / 16,6 cm / 15 cm
    Gewicht: ca. 1550 g
    Lüfter: 2x 120 mm
    Lüfterdrehzahl: 500-1700/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Doppelturmkühler
    Sockel: 754, 939, AM2, AM2+, AM3, Am3+, FM1, 775, 1156, 1366, 1155
    Nebengeräusche: keine
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 120-mm-Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, 4-Pin-Y-Adapter

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systeme: Insgesamt hätte be quiet! es deutlich besser lösen können. Man verschraubt die entsprechende Halterung am Kühler. Die Backplate wird von hinten an das Board gehalten und man beginnt die Schrauben durch die Öffnungen zu schieben, wobei man die Unterlegscheibe zwischen Backplate und Mainboard nicht vergessen sollte, nur um dann auf der Mainboard Oberseite noch einen Gummiring auf die Schraube zu schieben. Hat man dies geschafft, wird die Backplate gleich mit dem Kühler verschraubt. Das Ganze ist einem Laien kaum zuzumuten und schlichtweg umständlich, da der Kühler zudem recht groß ist und so den Zugang zu den Schrauben erschwert.

    be quiet dark rock


    Das Erstlingswerk im Bereich Luftkühlung von be quiet! wirkt nach dem Auspacken mehr als enorm. Riesig und in einem matten Schwarz beeindruckt der Kühler, rein optisch, unheimlich. Die oberen Abschlussplatten sind massiv und wirken sehr edel. Die 120-mm-Lüfter wirken beinahe ein wenig verloren, passen aber mit ihrer schwarzen Farbe wunderbar zum Kühlkörper. Be quiet! setzt auf eine typische Doppelturmkühler-Konstruktion, mit einigen interessanten Ansätzen bei der Heatpipeverteilung. Aber zuerst zur Kühlerfront, die stark geriffelt ist, um Strömungsgeräusche zu minimieren und damit auch dem Luftfluss einen einfacheren Weg zwischen die Kühlfinnen zu bieten. Dabei bleibt man ebenfalls klassisch, denn diese Art der Riffelung findet man an diversen Kühlern. Die Heatpipes sind hingegen alles andere als klassisch angeordnet und verteilen sich sehr gut. Dabei werden sechs Heatpipes in V-Form arrangiert und dies in beiden Kühlblöcken. Die siebte Heatpipe liegt hingegen in der Mitte des Kühlblocks. Durch die V-Form wird die Luft in der Mitte des Kühlers zentriert, um dann zwischen den Heatpipes nach außen gedrückt zu werden. Hier vermischt sie sich mit etwas Kaltluft um durch den zweiten Lüfter wieder angesaugt zu werden. Man schafft demnach eine Zwischenkühlung an den Seiten. Das ist effektiver, als einen direkten Luftstrom durch beide Kühlblöcke zu schaffen. Eine interessante Idee und Umsetzung. Die Heatpipe in der Mitte sorgt für eine breitere Verteilung der Wärme im Kühlblock. Hier hat sich be quiet! wirklich etwas einfallen lassen, dass wir gerne mit einem – sehr gut gemacht – honorieren. Erfreulich gut ist auch die Verarbeitung, an der es absolut nichts zu kritisieren gibt.

    Die beiliegenden SilentWing-Lüfter sind frei von Lagergeräuschen. Dabei lassen sich die beiden Lüfter gut regeln und können auch dank des 4-Pin-Y-Adapters per PWM gesteuert werden. In Verbindung mit dem Kühler arbeiten sie sehr gut und äußerst leise, ohne dass die Leistung darunter leidet. Nachteilig ist allerdings, dass die meisten Doppelturmkühler mittlerweile mit 140-mm-Lüftern daher kommen und mehr Luft schaufeln können, was sich auf die maximale Leistung des Kühlers auswirkt. Diese ist immer noch sehr gut, sprengt aber die Spitze der Hochleistungskühler nicht, man schwimmt nur mitten drin mit. Allerdings hat be quiet! schon vor längerer Zeit angekündigt, ein Modell mit 135-mm-Lüftern nachzuschieben, um dies auszugleichen. Trotzdem, die Lüfter passen sehr gut und lediglich Leistungsfetischisten dürften hier Grund zum Jammern haben.

    be quiet dark rock


    be quiet dark rock


    be quiet dark rock


    Fazit
    Der erste Hochleistungskühler von be quiet! kann überzeugen. Die Optik spricht für sich und dürfte viele ansprechen. Die Leistung ist sehr gut, gerade wenn man sich die Werte unter der Zieltemperatur von 55 °C anschaut, kann der be quiet! Dark Rock Pro C1 so manchen Platzhirsch in die Schranken weisen und hält sich mit an der Leistungsspitze. Die Maximalleistung sackt hingegen etwas ab. Hier ziehen andere Topmodelle aufgrund der größeren oder stärkeren Lüfter etwas davon. Be quiet! sollte hier auf größere Lüfter setzen und die Finnenabstände etwas erhöhen. Allerdings dürfte der Kühler für so manches Gehäuse zu hoch sein, denn mit einer Höhe von 16,6 cm dürfte es selbst in recht breiten Gehäusen ziemlich eng werden. Auch ein Kritikpunkt ist die Halterung, allerdings hatte be quiet! hier angekündigt diese zu verbessern. Alles in allem ist der be quiet! Dark Rock Pro C1 ein sehr gelungener Kühler, zu einem hohen Preis.

    [BREAK=Deepcool Fiend Shark]
    deepcool fiend shark


    Technische Daten:
    Preis: ca. 54 €
    Maße (BxHxT): 15,6 cm / 13,1 cm / 15,6 cm
    Gewicht: ca. 1142 g
    Lüfter: 140 mm
    Lüfterdrehzahl: 700-1200/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Top-Blow
    Sockel: AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1 775, 1156, 1366, 1155
    Nebengeräusche: sehr leises Rattern
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 120-mm-Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, 7V Molex-Adapter, 5V Molex-Adapter

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen: Die Montage gestaltet sich, trotz Backplate, recht einfach. Die Backplate wird zuerst mit Rändelschrauben befestigt und am Kühler selbst werden die passenden Gegenstücke ebenfalls mit einer Rändelschraube befestigt. Danach wird der Kühler aufgesetzt und mit zwei weiteren Rändelschrauben befestigt. Werkzeug wird nicht benötigt. Lediglich der wuchtige Kühlkörper verhindert einen zu leichten Zugang zu den Rändelschrauben. Allerdings lässt sich der Kühler, eben aufgrund des großen Kühlkörpers, nur sehr schwer in einem Gehäuse direkt montieren, das einen Ausschnitt für die Backplate hat. Ein Ausbau des Mainboards wird daher von uns empfohlen. Wer ein gutes Fingerspitzengefühl hat, sollte den Kühler aber mit etwas Umsicht und Geduld auch direkt verbauen können.

    deepcool fiend shark


    Die Packung des Deepcool Fiend Shark wirkt sehr edel und kommt in einem schlichten Weiß daher. Der Kühler selbst wirkt sehr wuchtig und erinnert von den Ausmaßen an den Noctua C12P. Der Top-Blow-Kühler ist in sechs Kühlblöcke unterteilt, jeweils enden zwei Heatpipes in einen Block. Demontiert man den Lüfter, erkennt man gut die Heatpipeführung, die anders als üblich nicht in einem weiten Bogen von außen in die Kühlfinnen verlaufen, sondern vom Boden in die Mitte geführt werden, wo sie dann nach außen in die Kühlblöcke führen. Damit umgeht man Probleme mit umliegenden Bauteilen, da die Heatpipes im Bereich der Sockelbegrenzung nach oben geführt werden. Eine Kollision mit Spannungswandlern oder sonstigen Bauteilen ist demnach ausgeschlossen. Die blauen Plastikabdeckungen an den Seiten versperren den Blick auf die beiden Hauptreihen der Kühlblöcke. Natürlich bläst der Lüfter hier Luft direkt auf die Heatpipes und nicht auf die Kühlfinnen, was Leistung kostet. Denn Heatpipes direkt mit kalter Luft zu befächern ist nahezu nutzlos, da es schlichtweg an Kühlfläche fehlt. Der Lüfter bläst auf geschwungene Kühlfinnen, was ein Luftrauschen minimieren soll und die Luft leichter in die Finnen eindringen lässt. Zwischen den drei Blöcken wurde mit Absicht ein größerer Spalt gelassen, dieser soll dafür sorgen, dass kühlere Luft auch die unteren Bereiche der Kühlfinnen erreicht. Bei genauerer Betrachtung wird man auch feststellen, dass die drei Blöcke eigentlich aus einem Stück sind und immer noch durch vier Finnen zusammen gehalten werden. Dieser Weg ist kostengünstiger als alle Finnen einzeln herzustellen. Ärgerlich sind die Falzungen an der Oberseite. Fünf Reihen auf jedem der beiden Hauptblöcke sorgen für unnötige Verwirbelungen und stören den Luftstrom. Der Boden ist sehr gut verarbeitet und der kleine Kühlkörper hat durch die direkte Belüftung von oben auch einen kleinen Beitrag zur Kühlleistung. Natürlich freuen sich umliegende Bauteile über die zugefächerte Luft, was bei einem Turmkühler kaum machbar ist. Die Verarbeitung des Kühlers insgesamt ist gut, aber nicht optimal. Alles knarzt und wackelt wenn man ein bisschen am Kühler rüttelt. Auch lassen sich die Finnen stellenweise leicht verbiegen.

    Der beiliegende Lüfter ist hervorragend. Das leise Rattern fällt nur auf, wenn man sein Ohr dran hält. Die Entkopplung erfolgt durch den Lüfter selbst, denn der Rahmen ist gummiert. Eigentlich unnötig, da Vibrationen kaum auftreten. Nahezu identische Lüfter findet man auch bei EKL oder Xilence, die beide ihre Lüfter von Deepcool beziehen. Allerdings scheint Deepcool bei seinen eigenen Lüftern die billigste Variante zu nehmen, da der Gummiüberzug merklich dünner und härter ist. Auch das Lager ist nicht auf dem hohen Niveau von Xilence oder EKL. Trotz allem lässt sich der Lüfter sehr gut regeln, leidet allerdings an einem hörbaren Luftrauschen, da die Konstruktion des Kühlers hier für zu viele Verwirbelungen sorgt. Gerade im Bereich der Heatpipes hätte man sich etwas einfallen lassen sollen. Auch sind die Kühlfinnen auf der Lüfterseite zwar bogenförmig, aber es gibt immer noch zu viele Kanten. Die Lautstärke rührt daher weniger vom Lüfter selbst, der in der Hand gehalten sehr leise ist, sondern kommt durch Verwirbelungen am Kühler selbst.

    deepcool fiend shark


    deepcool fiend shark


    deepcool fiend shark


    Fazit
    Optisch macht der Deepcool Fiend Shark einiges her und generell wirkt er wuchtig und leistungsstark. Zugegeben, schwach ist er für einen Top-Blow-Kühler nicht, den Noctua C12P SE2 schlägt er auf ganzer Linie, allerdings verliert er klar gegen einen Noctua C14 oder Scythe Grand Kama Cross. Der direkte Konkurrent bei der Leistung wäre der Scythe Rasetsu, allerdings rennt der Deepcool Fiend Shark diesem hinterher, wenn auch nur sehr knapp. Lediglich bei 140 W TDP kann der Fiend Shark sich etwas absetzen. Hier ist er zwar nicht stärker, aber ein bisschen leiser unterwegs. Allerdings kostet ein Scythe Rasetsu ganze 18€ weniger, ganz zu schweigen von einem Grand Kama Cross, der sogar stolze 23€ weniger kostet und mehr leistet. Hier hilft auch nicht, dass Deepcool die hübschere Verpackung und das umfangreichere Zubehör mitliefert. Alles in allem ist der Deepcool Fiend Shark aber ein guter Kühler, der leider derzeit völlig überteuert ist. Wem nicht gerade die Optik des Deepcool sehr gut gefällt, greift zur Konkurrenz.

    [BREAK=Noctua C14]

    Noctua C14


    Technische Daten:
    Preis: ca. 64 €
    Maße (BxHxT): 14 cm / 13 cm / 16,6 cm
    Gewicht: ca. 850 g
    Lüfter: 2x 140 mm
    Lüfterdrehzahl: 750-1200/min
    Lüfteranschluss: 3-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Top-Blow-Kühler
    Sockel: AM2, AM2+, AM3, AM3+,FM1, 775, 1156, 1366, 1155
    Nebengeräusche: sehr leises Schleifen
    Art der Lüfterbefestigung:

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, 3-Pin-Y-Adapter, 2x 9-V-Adapter, 2x 7-V-Adapter, abgewinkelter Schraubendreher

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen: Die Backplate wird als erstes an das Mainboard montiert. Schwierigkeiten gibt es dabei keine, das Konzept ist schlüssig und einfach zu handhaben. Der Kühler wird dann einfach auf der Halterung verschraubt. Dabei hat Noctua extra am Kühler Aussparungen eingelassen und passendes Werkzeug beigelegt, so dass die Verschraubung sehr einfach zu handhaben ist, da alles leicht zugänglich ist.

    Noctua C14


    Die Bezeichnungen bei Noctua sind recht nüchtern und einfach zu verstehen. Das C im Namen steht für einen Top-Blow-Kühler, da die Heatpipes C-förmig verlaufen und das U eben für Towerkühler, da hier die Heatpipes U-förmig verlaufen. Die Zahlen 12 oder 14 stehen für den Lüfterdurchmesser. Schlicht, einfach und vielleicht auch ein wenig einfallslos. Eine Ausnahme ist der Noctua C12P SE2, der einen 140-mm-Lüfter mit sich bringt. Dieser wurde erst nach der Planung dazu gelegt, da der Kühlkörper eigentlich für einen 120-mm-Lüfter ausgelegt ist, was man gut daran erkennt, dass der 140-mm-Lüfter an allen Seiten über steht. Der hier vorgestellte Noctua C14 kommt mit einer recht untypischen Konstruktion daher, da es derzeit keinen anderen Top-Blow-Kühler auf dem Markt gibt, der gleich mit zwei 140-mm-Lüftern daher kommt. Damit dies möglich ist, musste der Kühlkörper recht flach gehalten werden. Anders als der Noctua C12P SE2, welcher recht massiv daher kommt und dessen Kühlfinnen teilweise bis herunter zum Kühlerboden reichen, wirkt der C14 schlank. Um der geringeren Kühlfläche entgegenzuwirken, wurde die Kühlfläche verbreitert und für die 140-mm-Lüfter angepasst. Hier steht kein Lüfter mehr über und die gesamte Luft wird in die Kühlfinnen gedrückt. Dabei hat Noctua die Heatpipes sehr intelligent positioniert. Die vier Heatpipes, welche auf der Mitte der CPU liegen und damit die meiste Wärme aufnehmen, werden im Kühler so positioniert, dass sie exakt in dem Bereich des Lüfters liegen, welcher am meisten Luft schaufelt. Die beiden letzten Heatpipes liegen dafür sehr weit am Rand des Kühlers, so dass sich die abgegebene Wärme nicht mit der Abwärme der übrigen Heatpipes überschneiden kann. In der Mitte des Kühlers gibt es eine leichte V-Einbuchtung. Dies sorgt dafür, dass auch Luft unterhalb der Lüfternabe in die Kühlfinnen eindringen kann. Die restliche Fläche ist geriffelt, wodurch Strömungsgeräusche vermindert werden und die Luft leichter in die Kühlfinnen gleiten kann. Die allgemeine Verarbeitung ist hervorragend. Der Boden ist leicht angeraut, was für Noctua typisch ist und zur besseren Verteilung der Wärmeleitpaste dient.

    Die beiliegenden Lüfter mögen optisch nicht Jedermanns Sache sein, sind aber sehr ordentlich und lassen sich sehr gut regeln. Ein leichtes Schleifgeräusch hört man nur sehr dezent und dürfte nur Silent-Fetischisten stören. Allgemein verhalten sich die Lüfter sehr unauffällig. Etwas ärgerlich ist der Verzicht auf eine PWM-Steuerung, beide Lüfter kommen nur mit einem 3-Pin-Anschluss daher und werden mit einem Y-Stecker am Mainboard angeschlossen. Ein Genickbruch ist dies nicht, allerdings kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass das Mainboard die Lüfter nicht vernünftig steuern kann. Mit beiden Lüftern ist der Kühler 13,8 cm hoch, sofern man vom Mainboard aus misst. Wem dies zu hoch ist, kann den oberen Lüfter entfernen und damit 2,5 cm in der Höhe einsparen. Natürlich sinkt dadurch die Leistung, worauf wir weiter unten näher eingehen. Wer Rams mit hohen Heatspreadern verwendet, darf sich freuen, denn mit 4,7 cm Platz in der Höhe passen die meisten Rams darunter. Sollte dies nicht reichen, kann man auch auf den unteren Lüfter verzichten und sollte dann mit einer maximalen Höhe von 7,3 cm genug Platz für jeden Ramriegel haben. Der Regelbereich könnte etwas besser ausfallen. 750/min sind noch recht viel und Noctua hätte hier ruhig noch langsamer drehendere Lüfter montieren können. Denn es wäre bei der Kühlleistung klar noch Spielraum für eine weitere Drosselung der Lüfter. So schafft es der Noctua C14 nicht unterhalb von 40 dB(A) zu kommen und bleibt damit dezent hörbar, wenn man empfindlich ist.

    Noctua C14


    Noctua C14


    Noctua C14


    Besonderheit
    Wir haben uns auch angesehen, inwieweit sich die Kühlleistung ändert, wenn man einen der Lüfter demontiert. Wir konzentrieren uns dabei nur auf den Bereich bei 140 W TDP, da wir dies für Ausreichend erachten. Doch vorerst ein Wort zur Lautstärke. Mit einem Lüfter weniger, gleich ob man den oberen oder unteren demontiert, sinkt die Lautstärke grob um 1 dB(A). Entfernt man den unteren Lüfter, sinkt die Leistung insgesamt nur 1 °C, gleich welche Spannung man verwendet. Der Grund dafür ist einfach. Die Kühlfläche ist recht dünn und der zweite Lüfter kann nur wenig zum Luftstrom beitragen, da der obere hier schon genug Druck entwickelt und die Luft komplett durch den schmalen Kühlkörper gedrückt wird. Der zweite Lüfter kann den theoretischen Leistungsvorteil nicht wirklich ausspielen, da er sich selbst im Weg steht. Da die Luft noch weiter herunter gezogen wird, ist es auch für sie schwieriger, zwischen den Komponenten des Mainboards zur Seite zu entweichen.
    Anders sieht es aus, wenn man auf den oberen Lüfter verzichtet. Hier sinkt die Kühlleistung zwischen 4 und 6 °C. Auch dies ist einfach zu erklären, denn ein saugender Lüfter entwickelt weniger Kraft als ein blasender. Während ein blasender Lüfter die Luft breit in den Kühlkörper drückt, zieht der saugende Lüfter die Luft aus den naheliegenden Ritzen und schafft es so nicht, einen breiten Luftstrom im Kühler zu schaffen. Bei 125 W TDP sollten die Werte noch im Rahmen bleiben, bei 140-W-TDP muss der untere Lüfter ziemlich aufdrehen um brauchbare Temperaturen zu erreichen.

    140 W TDP 12 V Lüfterspannung 7 V Lüfterspannung 5 V Lüfterspannung
    Lüfter nur oben 51 °C 55 C° 60 °C


    Fazit
    Noctua hat mit dem C14 den aktuell stärksten Top-Blow-Kühler am Markt, der höchsten Ansprüchen gerecht wird, außer denen absoluter Silent-Liebhaber. Zu meckern gibt es nicht viel, außer dass wir uns wünschten, die Lüfter weiter herunter regeln zu können. Das dezente Schleifgeräusch hört man nur, wenn man sein Ohr an die Lüfter dran hält und ist damit eher zu vernachlässigen. Die Verarbeitung ist Top und auch die Halterung ist sehr gut gelöst und auch für Laien zu handhaben. Den unteren Lüfter kann man getrost entfernen und als Gehäuselüfter verwenden, damit er ein wenig zur Kühlleistung beiträgt. Natürlich ist der Preis enorm für einen Luftkühler, der, trotz sehr guter Leistung, nicht mit den High-End-Turmkühlern mithalten kann, jedoch liegt er nahe dran und allein das ist ein Novum. Seinen Vorgänger C12P hängt er in jeder Hinsicht ab und auch andere große Top-Blow-Kühler sehen nur die Rücklichter des Noctua C14. Selbst ähnlich große Modelle wie der Deepcool Fiend Shark oder Scythe Grand Kama Cross erreichen nicht annähernd solche Leistungswerte wie der Noctua C14, den wir uneingeschränkt empfehlen können. Zumindest für alle, die sich am Preis nicht stören.

    [BREAK=Noctua U12P SE2]

    Noctua U12P


    Technische Daten:
    Preis: ca. 53 €
    Maße (BxHxT): 12,6 cm / 15,8 cm / 12 cm
    Gewicht: ca. 940 g
    Lüfter: 2x 120 mm
    Lüfterdrehzahl: 600-1100/min
    Lüfteranschluss: 3-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, 775, 1156, 1366, 1155
    Nebengeräusche: Bei maximaler Drehzahl ein hörbares Surren
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 120-mm-Lüfter

    Einbau:
    AMD: Backplate , Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, 3-Pin-Y-Adapter, 2x 9-V-Adapter, 2x 7-V-Adapter, Gummileisten zum Entkoppeln der Lüfter

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systeme: Die Backplate wird vor der Montage des Kühlers fest am Mainboard verschraubt. Das geschieht mit einer Menge Teile, geht aber einfach und schnell von der Hand. Am Kühler wird die entsprechende Halterung montiert und diese dann an den vormontierten Rahmen verschraubt. So kompliziert es sich anhören mag, es geht ebenfalls schnell von der Hand und sollte auch für Laien zu bewerkstelligen sein. Um einen Mainboard-Ausbau kommt man allerdings nicht herum. Wer im Gehäuse eine Öffnung für die Backplate hat, darf sich allerdings freuen, denn hier sollte man den Einbau auch ohne Ausbau des Mainboards bewerkstelligen können.

    Noctua U12P


    Noctua hat den U12P schon beinahe 4 Jahre am Markt und das mit Erfolg. Die reine U12P Version kam noch mit einem Lüfter daher und bietet derzeit nicht mehr die volle Kompatibilität zu allen aktuellen CPU-Sockeln. Die U12P SE2 Version, welche wir hier auch testen, bietet neben einer erweiterten Kompatibilität auch einen zweiten Lüfter im Lieferumfang an. Ansonsten hat sich nichts geändert. Weder wurde am Kühlkörper gefeilt noch am Kühlerboden und auch die Anzahl der Heatpipes hat sich nicht erweitert. Oder anders ausgedrückt, wer den Kühler vor 4 Jahren gekauft hat, würde beim jetzigen Modell nicht wirklich mehr bekommen.
    Der Kühler ist an der Front geriffelt, um das Rauschen der Luft zu minimieren und das Eindringen dieser zwischen die Lamellen zu erleichtern. Diese Technik war damals ein Novum und selten zu finden. Heute ist diese Technik in mannigfaltiger Form bei fast allen aktuellen Kühlern zu finden. Die vier Heatpipes stehen eng beieinander und sind nur sehr leicht versetzt, was eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist. Eine breitere Verteilung wäre besser und würde die Leistung steigern. Die Falzungen an der Seite verhindern ein Ausdringen der Luft, was bei der Verwendung von zwei Lüftern aber kaum nötig ist. Hier sorgt der hintere Lüfter dafür, dass der Luftstrom im Kühlkörper konstant bleibt und gar nicht erst zur Seite ausweichen kann. Der Boden ist sauber verarbeitet, jedoch ist dieser leicht angeraut, was allerdings bei allen Noctua Kühlern der Fall ist. Dies soll für eine bessere Verteilung der Wärmeleitpasste sorgen. Allgemein ist die Verarbeitung sehr gut und stellt mit Prolimatech und Thermalright die derzeitige Spitze im Kühlersegment dar. Lediglich Titan kann hier mit dem Hati locker mithalten.

    Die beiliegenden Lüfter lassen sich sehr gut regeln und bieten einen großen Spielraum bei der Drehzahl. Allerdings macht sich bei hoher Drehzahl ein hörbares und leicht nervendes Summen bemerkbar. Dieses Summen kommt direkt aus den Lagern und hängt nicht mit dem Luftrauschen zusammen. Das ist ärgerlich und spricht nicht gerade für beste Qualität. Es ist auch schade, dass die beiden Lüfter nur mit einem 3-Pin-Anschluss daher kommen und bei einzelner Verwendung nicht auf jedem Mainboard einwandfrei gesteuert werden können. Trotzdem, die Lüfter passen sehr gut zum Kühler und wie die Ergebnisse zeigen, arbeiten die Lüfter in der Regel kaum wahrnehmbar bis unhörbar. Höchste Drehzahlen sind in der Regel nicht nötig, wodurch das Summen keine allzu große Rolle spielt, denn in niedrigen Drehzahlen entfällt das Summen nahezu gänzlich. Vibrationen traten nur im unbedeutenden Maße auf, hier muss man schon außerordentlich empfindlich sein. Alles in allem passen die Lüfter gut dazu, auch wenn der zweite Lüfter kaum einen echten Sinn hat. Ohne diesen fallen die Kühlleistungen kaum schlechter aus. Im Grunde liegen die Unterschiede fast schon im nicht messbaren Bereich. Auch bei 140 W TDP ändern sich die Ergebnisse nur um ca. 1 °C. Wirklich leiser wird es auch mit zwei Lüftern nicht, denn beide Geräuschquellen zusammen sind lauter als eine, die nur dezent schwächere Ergebnisse liefert. Wir würden daher eher empfehlen, den zweiten Lüfter als Gehäuselüfter zu verwenden, wo er mit Sicherheit mehr zur gesamten Kühlung beitragen kann als am Kühler direkt.

    Noctua U12P


    Noctua U12P


    Noctua U12P


    Fazit
    Trotz seines hohen Alters, ist der Noctua U12P auch heute noch ein leistungsstarker und leiser Kühler. Für die Spitzenklasse reicht es sicherlich nicht mehr, hier ist der technische Aufbau einfach zu schwach. Allerdings kann der Kühler immer noch das eine oder andere Top-Modell in die Schranken weisen. Ein Scythe Mugen 2 oder Corsair H50, kann dem Noctua U12P nicht das Wasser reichen. Das spricht sehr für die hohe Qualität des Noctua Kühlers. Zusätzlich zur sehr guten Leistung gesellt sich das sehr umfangreiche Zubehör mit diversen Adaptern und einer sehr guten Wärmeleitpaste. Einzig der Preis ist etwas zu hoch und sollte zumindest unterhalb von 50€ liegen. Die Konkurrenz bietet hier mittlerweile stärkeres für weniger Geld, allen voran der Thermalright Macho. Trotzdem, alle Nutzer dieses Kühlers, welche langsam Sorge hatten, dass sie vielleicht nicht mehr auf Höhe der Zeit mit der Kühlleistung sind, können sich beruhigt zurücklehnen und den Markt weiter beobachten. Der Kühler ist keinesfalls altbacken bei der Leistung, bestenfalls bei der Technik, die aber nahezu perfekt umgesetzt wurde. Wer einen neuen Kühler sucht, sollte sich aber überlegen, ob er so viel Geld ausgeben möchte, hier ist die Entscheidung zweischneidig, denn nicht jeder braucht so viel Zubehör und auch ein guter Support wird bei Kühlern doch eher selten verwendet, anders als bei Mainboards oder ähnlichem.


    [BREAK=Thermalright Archon]

    Archon


    Technische Daten:
    Preis: ca. 50 €
    Maße (BxHxT): 15,5 cm / 17 cm / 5,3 cm
    Gewicht: ca. 806 g
    Lüfter:
    Lüfterdrehzahl: 900-1300/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, 775, 1156, 1366, 1155
    Nebengeräusche: leichtes Schleifen
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 120-mm-Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, Multifunktionswerkzeug, Anti Vibrationsstreifen für den Lüfter

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen: Das Haltesystem besteht lediglich aus vier Schrauben, einer Backplate und sogenanntem Bracket, was nichts weiter ist, als ein beweglicher Haltearm in X-Form. Letzteres wird zwischen die Heatpipes geschoben, auseinander geklappt und dann direkt mit der Backplate verschraubt. Dabei sind die Schrauben schwer zugänglich, da sie nahezu direkt am Kühler anliegen. Man benötigt entweder einen sehr langen Schraubenzieher oder versucht es mit dem Multifunktionswerkzeug und freut sich, dass dieses nicht wirklich zu den Köpfen der Schrauben passt. Die Federn, auf welchen die Schrauben sitzen und zum Montieren erst eingedrückt werden müssen, machen den Einbau nicht einfach. Man hält also die Backplate, den Kühler und versucht noch Schrauben mit etwas Druck in die vorgesehenen Bohrungen zu schrauben. Zusätzlich muss man sich noch mit einem ständig heraus rutschendem Bracket herumschlagen. Die gesamte Konstruktion der Halterung wurde offensichtlich nie wirklich getestet oder man nahm die Schwierigkeiten einfach hin.

    Archon


    Der Begriff Archon stammt aus dem Griechischen und bedeutet frei übersetzt "Der erste sein". Das klingt schon mal gut und scheint das Ziel bei der Entwicklung des Archon gewesen zu sein, wäre da nicht der ernüchternde Zusatz, dass bei den Griechen damit eigentlich der oberste Beamte gemeint war. Und Beamte erzeugen bei den wenigsten Euphorie. Wer den Kühler aber auspackt, wird ein seliges Grinsen auf dem Gesicht haben, denn er sieht edel und wuchtig aus. Ein Prolimatech Armageddon wirkt vergleichsweise klein und auch ein Xilence M612Pro wirkt deutlich kompakter, obwohl die Grundstruktur ähnlich ist, breit und schmal, perfekt für 140-mm-Lüfter ausgelegt. Der Thermalright Archon schummelt ein wenig bei der Kühlfläche, allerdings im positivem Sinne. Die Kühlfinnen sind an mehreren Stellen leicht geknickt, was die gesamte Kühlfläche dezent vergrößert, ohne dass die Ausmaße des Kühlers noch größer werden. Der Kühler wird zur Mitte hin auch etwas schmaler, dadurch kann sich zwischen Lüfter und Kühler ein Luftpolster aufbauen und die Luft strömt gleichmäßiger in den Kühler hinein. Dies vermindert auch Strömungsgeräusche, die an den Finnenkanten entstehen können. Ebenfalls in der Mitte des Kühlkörpers ist ein durchgehender Luftschacht angelegt. Hier wird die Luft etwas verwirbelt und zur Mitte hin gezogen. Damit wirkt man der Tatsache entgegen, dass hinter der Lüfternabe kein Luftstrom aufgebaut werden kann. Auch die in der Mitte verlaufende Falzung wirkt einem Luftstrom entgegen. Das hört sich aber alles wilder an als es ist und ist insgesamt zu vernachlässigen. Die sechs Heatpipes sind gut im Kühlkörper verteilt. Die Abstände zwischen den einzelnen Heatpipes sind sehr groß, so dass sie nicht allzu sehr den Luftstrom behindern können. Schön anzusehen ist auch die Verlötung der Finnen, was auch sehr zur Stabilität des Kühlers beiträgt und in der Regel, aber nicht immer, einer Steckverbindung überlegen ist. Der Boden ist sehr gut verarbeitet und die Heatpipes sauber eingelötet. Thermalright typisch ist der Boden konvex geformt. Warum Thermalright immer noch an diesem Konzept festhält, ist unverständlich. Einen echten Nachteil hat man allerdings nicht, denn die Kühlleistungen stimmen bei Thermalright im Grunde immer. Und die allgemeine Verarbeitung ist auch hier über jeden Zweifel erhaben.

    Der beiliegende Lüfter ist nicht ganz auf dem qualitativ hohen Niveau und schleift ein wenig. Dass dies ein typisches Problem zu sein scheint, zeigen auch die anderen Lüfter gleichen Typs, die wir hier haben. Allerdings kann der Lüfter flüsterleise arbeiten und ist bei guter Regelung nicht wahrnehmbar. Die angegebenen minimalen 900/min sind leicht zu unterbieten, denn bei 5V läuft der Lüfter mit um die 750/min, was allerdings zu wenig ist. Der aufgebaute Luftdruck ist derart gering, das die Kühlleistung extrem abfällt. Hier scheint der Lüfter nicht mehr in der Lage zu sein die Luft wirklich und komplett in die Kühlfinnen zu drücken. Selbst bei 89 W TDP steigt die Temperatur auf 61 °C, bei höheren TDP-Klassen geht die Temperatur über 70 °C und ist damit nicht zu empfehlen. Bei 7 V dreht der Lüfter kaum höher, erzeugt dann aber genug Luftdruck um eine sehr gute Kühlleistung zu erreichen. Dabei bleibt der Lüfter aber kaum wahrnehmbar. Dabei müssen es nicht mal 7 V sein, denn schon ein sehr dezenter Anstieg der Drehzahl reicht schon, um die Kühlleistung erheblich zu steigern. Im Idle-Betrieb ist der Lüfter aus keinem Gehäuse heraus zu hören, sofern er gut geregelt wird. Insgesamt hätten wir uns gewünscht, das Thermalright bei seinen Lüftern für ein besseres Lager sorgt, das keine Schleifgeräusche von sich gibt. Wir mögen dies zwar überbewerten, aber in Anbetracht der sonstigen Qualität, die man von Thermalright gewohnt ist, passt der Lüfter einfach nicht so ganz zum Kühler.

    Archon


    Archon


    Archon


    Fazit
    Keine Frage, der Archon ist ein sehr leistungsstarker Kühler, der keine Ramplätze behindert. Nachteilig ist die Sockelhalterung, die dringend verbessert werden sollte. Das Thermalright eine passende Konstruktion in Petto hat, zeigt der Thermalright Macho. Man müsste eventuell nur noch dezente Anpassungen vornehmen. Der beiliegende Lüfter ist nicht ganz auf dem sonst hohen Niveau von Thermalright. ohne schlecht zu sein. Er arbeitet leise und Vibrationen treten nur dezent auf, jedoch wird das positive Gesamtbild durch das leichte Schleifen gestört. Leistungsmäßig liegt er nur geringfügig hinter dem Thermalrigth Silver Arrow und bewegt sich damit auf höchstem Niveau. Wer keinen klobigen, aber sehr starken Kühler möchte, greift hier zu. Allerdings ist der Kühler mit 17 cm Höhe für viele Gehäuse zu groß, daher sollte man vorher ausmessen, damit man sich im Nachhinein nicht ärgern muss. Wer den Platz hat, wird viel Freude mit dem Kühler haben.


    [BREAK=Thermalright Silver Arrow]
    Silver Arrow


    Technische Daten:
    Preis: ca. 50 €
    Maße (BxHxT): 14,7 cm / 16 cm / 12,3 cm
    Gewicht: ca. 825 g
    Lüfter: 2x 140 mm
    Lüfterdrehzahl: 750-1300/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Doppelturmkühler
    Sockel: AM2, AM2+, AM3, 775, 1156, 1366
    Nebengeräusche: leises Schleifen
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 120-mm-Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, 4-Pin-Y-Adapter, Multifunktionswerkzeug

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen: Beim Thermalright Silver Arrow wird der Kühler direkt an die Backplate verschraubt. Eine X-förmige Halterung wird dabei auf dem oberen Teil des Bodens gelegt und die Backplate hinter dem Mainboard gehalten, um beides mit vier Schrauben zusammen zu schrauben. Dabei verrutscht die X-Halterung sehr leicht und die Schrauben müssen mit etwas Druck in die Bohrlöcher geschoben werden, da diese gefedert sind, um für einen gleichmäßigen Anpressdruck zu sorgen. Alles zusammen ist mit zwei Händen nur sehr umständlich zu handhaben und Laien werden hier den einen oder anderen Fluch von sich geben. Hoffnung gibt hier der kürzlich erschienene Thermalright Macho, welcher mit einer deutlich einfacheren Halterung daher kommt, die wir hoffentlich bald bei allen Modellen von Thermalright sehen werden.

    Silver Arrow


    Silberpfeil wäre die Übersetzung des Namens Silver Arrow. Einen Mercedesstern vermissen wir allerdings auf dem Kühler und nach einem Rennwagen sieht er auch nicht aus, eher nach einem amerikanischen Muscle Car. Die vier silbernen Kappen auf beiden Kühlkörpern könnte man als V8-Motor interpretieren. Gleich wie, der Silberpfeil strotzt vor Kraft und, wie die Ergebnisse zeigen, ist das nicht nur ein rein optischer Effekt. Eigentlich ist der Silver Arrow kein neuer Kühler, sondern wird seit längerer Zeit unter dem Namen Cogage Arrow verkauft. Die Unterschiede der beiden Kühler sind schnell aufgezählt. Beim Cogage Arrow liegt nur ein 120-mm-Lüfter bei und die Heatpipes besitzen keine silbernen Kappen. Auch die Halterung ist beim Silver Arrow für mehr Sockeltypen ausgelegt. Dies sind aber auch schon die einzigen Unterschiede. Der Kühler ist ein klassischer Doppelturmkühler. Die Heatpipes sind gleichmäßig verteilt, allerdings setzt Thermalright auf 8-mm- und nicht auf die typischen 6-mm-Heatpipes. Da nur vier Heatpipes verwendet werden, ist die mögliche Kapazität des Wärmetransports nicht höher als bei einem Modell mit sechs 6-mm-Heatpipes. Allerdings erzeugen vier Heatpipes einen geringeren Luftwiderstand innerhalb der Kühlfinnen und die Wärme kann konzentrierter auf einen bestimmten und gut belüfteten Punkt geleitet werden. Bei den Kühlfinnen hat sich Thermalright etwas einfallen lassen, denn diese sind an den Seiten der Lüfter so gebogen, dass sie dem Luftstrom des Lüfters entgegenkommen. Auf der Seite, an der sich das Lüfterblatt nach oben bewegt, sind die Lamellen nach unten geknickt und auf der Seite, wo das Lüfterblatt nach unten gleitet, sind die Finnen nach oben gebogen. Dadurch wird die Luft deutlich besser zwischen die Kühlfinnen gedrückt. Dadurch benötigt der Lüfter weniger Druck, um die Luft hinein zu pressen und es vermindert die Geräuschentwicklung. Eine gute Lösung, die wir bisher so noch nicht zu Gesicht bekommen haben. Um den Strömungswiederstand weiter zu minimieren, ist die Front mit einigen groben Einbuchtungen versehen. Insgesamt eine sehr gute Lösung.

    Der beiliegende Lüfter ist identisch mit allen anderen 140-mm-Lüftern, die bei Thermalright Kühlern mitgeliefert werden und daher schleift auch dieser Lüfter ein wenig und spiegelt nicht so ganz die hohe Qualität von Thermalright wieder. Allerdings passt der Lüfter hier nahezu perfekt zum Kühler. Der Drehzahlbereich ist hier völlig ausreichend, um in Verbindung mit dem Kühler jeden Wunsch erfüllen zu können, egal ob extrem leise oder leistungsstark. Dabei fällt im Vergleich zum Noctua C14 auf, dass hier die Lüfter, aufgrund der Verbesserungen am Kühlkörper, deutlich leiser zu Werke gehen können, trotz gleicher Anzahl der Lüfter. Einziger Wermutstropfen: Bei minimaler Drehzahl wird doch ein bisschen zu wenig Luftdruck aufgebaut und die Kühlleistung fällt rapide. Allerdings müssen die Lüfter nur minimal höher drehen, um wieder eine gute Kühlleistung zu erreichen. Wer also per Adapter regeln möchte, sollte es bei 7 V belassen oder sich etwas basteln was die Lüfter mit einer Spannung von 6 V befeuert. Dann liegt man im optimalen Bereich zwischen Kühlleistung und Lautstärke, sofern man kein starkes Übertakten betreibt und über die 140 W TDP hinaus geht.

    Silver Arrow


    Silver Arrow


    Silver Arrow


    Fazit
    Thermalright hat mit dem Silver Arrow einen sehr starken Kühler auf dem Markt, der sicherlich zu den stärksten Kühlern überhaupt gehört. Allerdings ist dies bei der Größe und gleich zwei 140-mm-Lüftern kaum verwunderlich. Auf allzu viele Spielereien wurde verzichtet, was allerdings eher ein Vorteil ist, denn man wird nicht mit Werbesprüchen über Techniken bombardiert, die eigentlich keinen Sinn haben und nur für Laien aufregend klingen. Dass der Silver Arrow nicht nur leistungsstark sondern auch flüsterleise sein kann, macht aus ihm eine klare Kaufempfehlung, für alle die sehr hohe Leistung benötigen. Nachteilig ist aber die Tatsache, dass die ersten RAM-Bänke, fast mit Sicherheit, blockiert werden und der vordere 140-mm-Lüfter derart tief hängt, dass selbst RAMs ohne Heatspreader eigentlich nur darunter passen, wenn der Lüfter hoch geschoben wird. Die Halterung ist ebenfalls ein Negativpunkt, denn sie ist schlichtweg ein Graus für jeden Anwender, der den Kühler auf ein AMD-System montieren möchte. Allerdings liegt wenigstens ein passendes Sockelkit dabei, das war früher mal anders. Der Preis ist für den Kühler allerdings sehr fair. Andere Hersteller verlangen hier oft mehr, für teilweise deutlich schlechtere Leistung. Wer extrem hohe Kühlleistung braucht, darf hier getrost zugreifen und wen die Tatsache mit den RAMs stört, nimmt eben den Thermalright Archon, der kaum schwächer ist.

    [BREAK=Thermaltake FrioOCK]
    FrioOCK


    Technische Daten:
    Preis: ca. 68 €
    Maße (BxHxT): 13,7 cm / 15,8 cm / 14,3 cm
    Gewicht: ca. 1093 g
    Lüfter: 2x 130 mm (Kein Schreibfehler)
    Lüfterdrehzahl: 1200-2100/min
    Lüfteranschluss: 3-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, 775, 1156, 1366, 1155
    Nebengeräusche: hörbares Summen
    Art der Lüfterbefestigung: Verschraubung für 120-mm-Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen: Die Verschraubung ähnelt sehr der von Noctua. Die Backplate wird als erstes am Mainboard befestigt. Am Kühler werden entsprechende Halterungen angeschraubt und dann komplett an den vormontierten Halterahmen verschraubt. Allerdings muss vor der Montage des Kühlers die gesamte Plastikabdeckung entfernt werden. Zum Glück ist diese sehr leicht an den Seiten zu lösen und kann ohne Werkzeug oder Kraft entfernt werden. Ebenso leicht kann man diese wieder auf den Kühler stülpen. Alles in Allem keine schwere Montage, die man auch Laien zutrauen kann, sofern sie die Anleitung sorgsam befolgen.

    FrioOCK


    Als die ersten Bilder ohne Plastikabdeckung im Netz auftauchten, war es eigentlich klar, Thermaltake hat einen Prolimatech Megahalem Klon auf den Markt gebracht, dementsprechend muss auch die Kühlleistung sein. Auch aus der Nähe betrachtet ist die gesamte Form und der Aufbau dem Prolimatech Megahalem sehr ähnlich. Der Kühler besteht aus zwei getrennten Kühlblöcken, die zwischen ihnen einen kleinen Spalt lassen. Auch sind die Kühlfinnen in der Mitte nach innen gezogen, allerdings nicht ganz so konsequent wie beim Prolimatech Megahalem. Diese Einbuchtung soll dem Luftstrom ein leichteres Durchfließen ermöglichen und das Luftrauschen etwas verbessern. Wer die Kühlfinnen der beiden Kühler vergleicht, wird schnell sehen, dass auch hier gravierende Unterschiede bestehen. Während beim Thermaltake FrioOCK eine Kühlfinne an jedem Block aus einem Stück besteht, verwendet Prolimatech zwei Elemente, die an den Heatpipes zusammen gesteckt und verlötet sind. Nachteilig ist die Konstruktion des Thermaltake aber nicht, nur sind die Kühlfinnen nicht ganz so optimal an den Heatpipes befestigt wie beim Prolimatech. Auch das Material der Kühlfinnen wirkt bei Thermaltake günstiger, da diese dünner sind und scheinbar aus einem anderen Aluminium bestehen als beim Prolimatech Megahalem. Der Boden des Thermaltake FioOCK ist konvex geformt, eine Technik, die zu Zeiten des Pentium 4 aufkam. Diese hatten leicht konkav geformte Headspreader und man versuchte sich diesen anzupassen. Auch Thermalright setzt auf diese Technik, die allerdings ihren Sinn verloren hat. Allgemein kann die Verarbeitung nicht mit dem Prolimatech Megahalem mithalten, wobei diese alles andere als schlecht ist. Auch die massive Plastikhaube wirkt hochwertig und lässt kein Klappern zu, obwohl diese nur auf den Kühler aufgesteckt wird.

    Die Lüfter sind eine Sonderanfertigung und laufen außerhalb der gängigen Normen. Wer es nicht weiß, würde von 120-mm-Lüftern ausgehen, es sind allerdings 130-mm-Lüfter. Ein eher seltsames Maß, sind es doch eigentlich immer 120- oder 140-mm-Lüfter, die bei Kühlern Verwendung finden. Auch wenn sich derzeit 135-mm-Lüfter ankündigen, verstehen wir nicht so ganz den Sinn eines 130-mm-Lüfters, den es auch nicht zu kaufen gibt. Wer die Lüfter tauschen möchte, kann jedoch aufatmen, denn die Bohrlöchter an der Plastikhaube sind für 120-mm-Lüfter ausgelegt. Jedoch schließen diese nicht gänzlich mit dem Rahmen ab, wodurch es unschöne Lücken an den Seiten gibt. Im Gegenzug passen 140-mm-Lüfter überhaupt nicht in den Rahmen, dazu ist er zu schmal. Ein ärgerliches Dilemma. Um das Ganze weiter zu erschweren, liefert Thermaltake keinen Y-Adapter mit, sondern verbindet die vormontierten Lüfter fest zusammen, so dass diese auch nicht getrennt verwendet werden können. Ein kleiner Poti dient als manuelle Lüftersteuerung, welche allerdings nur bei einer Spannung von 12 V funktioniert. Gehen wir per Adapter auf 7 oder gar 5 V herunter, zeigt die Steuerung keinerlei Reaktion. Auch die Tatsache, dass die Lüfter nur einen 3-Pin-Anschluss haben, macht die Steuerung nicht gerade einfacher. Die Lüfter selbst kann man nur als laut bezeichnen. Es ist völlig unmöglich, diese so weit herunter zu regeln, dass sie kaum noch hörbar sind. Auch bei einer Ansteuerung von 5 V sind die Lüfter deutlich wahrnehmbar. Hier wird die Ausrichtung des Kühlers mehr als deutlich, es geht Thermaltake nur um die Leistung, das Minimieren der Lautstärke scheint hier auf keinem einzigen Planungsbogen gestanden zu haben. Mit 72,2 dB(A) bei maximaler Drehzahl, sollte man Ohropax in Griffweite oder bereits einen Hörsturz hinter sich haben. Bei einer Ansteuerung mit 5 V, sind 54,7 dB(A) ebenfalls ein Ärgernis. Ein hörbares Summen greift die Nervenzellen ebenfalls an, allerdings laufen die Lüfter weitestgehend vibrationsfrei, was bei Drehzahlen von über 2000/min doch erstaunlich ist. Immerhin existiert keinerlei Entkopplung und der Plastikdeckel an dem die Lüfter montiert sind, wird auch nur mit einer einfachen Klammer festgehalten.

    FrioOCK


    FrioOCK


    FrioOCK


    Fazit
    Positiv ist definitiv die Leistung des Kühlers, die ihn in der Rangliste sehr weit nach vorne schiebt. Die Verarbeitung ist trotz des vielen Plastiks sehr gut und gibt keinerlei Mängel auf. Damit endet auch schon das Positive. Die Lautstärke ist bei voller Leistung nicht zu ertragen und selbst gedrosselt bereitet die Lautstärke sicherlich keine gemütliche Arbeitsumgebung. Die fest an den Lüftern montierte Lüftersteuerung hilft hier nicht und der Austausch der Lüfter ist zwar möglich, aber optisch eine Katastrophe. Zumal man auf kleinere Lüfter zurückgreifen muss, da 140-mm-Lüfter nicht passen. Lüfter mit 130 mm sind nicht zu bekommen und ein seltenes und untypisches Maß. Insgesamt und trotz der Leistung können wir nur abraten diesen Kühler zu erwerben. Der Preis ist zu hoch, die Ausstattung eher ärgerlich und man bekommt für das Geld leisere und stärkere Kühler. Thermaltake sollte sich hier gut überlegen, ob man die Entwicklungsabteilung nicht durch neues Personal ersetzt. Zumindest kann man den Verantwortlichen für diesen Kühler definitiv nicht gratulieren. Dass Thermaltake dies eigentlich deutlich besser kann, zeigt die Vergangenheit. Hier erinnern wir gerne an den Thermaltake Sonic Tower, welcher seinerzeit und auch heute noch gute Leistungen geliefert hat und bei dem einen oder anderen noch liefert.

    [BREAK=Zalman X10 Performa]
    10X Performa


    Technische Daten:
    Preis: ca. 28 €
    Maße (BxHxT): 13,2 cm / 15,2 cm / 10 cm
    Gewicht: ca. 748 g
    Lüfter: 120 mm
    Lüfterdrehzahl: 900-2000/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: 754, 939, AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, 775, 1156, 1366, 1155
    Nebengeräusche: leichtes Brummen
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 120-mm-Lüfter

    Einbau:
    AMD: Klammer oder Verschraubung über Backplate, demnach bleibt es dem Anwender überlassen, ob er die Klammer verwendet und das Mainboard nicht auszubauen braucht, oder den Kühler über die Backplate verschraubt und somit ausbauen muss.
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nicht nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einem Tütchen, 7-V-Adapter, Gummileisten zur Entkopplung des Lüfters.

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen: Der Anwender hat die Wahl eines schnellen Einbaus per Klammer oder einer festen Verschraubung über die Backplate. Mit der Klammer ist der Kühler schnell montiert, bläst dann aber nur zum Gehäusedeckel und nicht zur Rückseite. Mit der Montage über Backplate kann der Kühler so gedreht werden, dass der Luftstrom zum hinteren Gehäuselüfter verläuft, was üblicherweise die bessere Variante darstellt. Allerdings ist die Montage nicht optimal gelöst. Zuerst werden passende Halterahmen an den Kühler montiert, um den Kühler dann direkt mit der Backplate zu verschrauben. Wer ein Gehäuse mit hinterem Ausschnitt für die Backplate besitzt und den Kühler deshalb ohne kompletten Ausbau des Mainboards anbringen möchte, wird zur Weißglut getrieben. Denn man muss hier die Backplate halten, den Kühler und dabei noch die Schrauben reinfummeln und verschrauben. Ohne Hilfe ist dies kaum machbar. Daher wird hier ein Ausbau des Boards dringend von uns empfohlen.

    10X Performa


    Mit unter 30€ ist der X10 Performa der günstigste Kühler in unserem Test. Den niedrigen Preis kann man ihm auch mehr oder minder ansehen, denn der Aufbau ist sehr klassisch und nur die ungerade Anzahl an Heatpipes sticht etwas heraus. Fünf Heatpipes sieht man eher selten, dies scheint hier aber ein Kompromiss zu sein, um mehr leisten zu können als ein Kühler mit vier Heatpipes, aber die Kosten gegenüber einem Kühler mit sechs Heatpipes zu sparen. Dabei sind die Heatpipes im Zick-Zack- Muster angeordnet, wodurch die Wärme besser in den Kühlfinnen verteilt wird. Die Front des Kühlers ist im mittleren Bereich, und damit direkt hinter der Lüfternabe, geriffelt. Dies soll üblicherweise ein Luftrauschen vermeiden und die Luft besser zwischen die Kühlfinnen leiten. Leider macht dies hinter der Lüfternabe keinen wirklichen Sinn. Der kleine Bereich, welcher im Luftstrom liegt, hilft hier auch kaum, da der größte Teil des Kühlers eben auf diese Technik verzichtet. Zwar ist der Kühler an der Front etwas nach innen gezogen, so dass der Lüfter nicht direkt auf dem Kühlkörper aufliegt, jedoch ist hier generell kein echter Versuch unternommen worden, ein Luftrauschen zu vermeiden. Eigentlich eine Technik die mittlerweile bei fast allen Kühlern am Markt gang und gäbe ist. Der Boden ist etwas eigentümlich gestaltet. Die Heatpipes scheinen nicht verlötet zu sein, sondern wurden einfach nur eingeklemmt und mit Wärmeleitpaste bestrichen. Eine kostensparende Technik, die aber durchaus gut funktioniert. Die Verarbeitung ist sehr gut, alles sitzt und ist stabil.

    Der beiliegende Lüfter enttäuscht etwas. Zwar ist der Kühler nicht als Silent-Kühler deklariert, jedoch wäre es gut gewesen, hätte Zalman einen Lüfter beigelegt, der sich weiter herunter regeln lässt. Auch wirkt der Lüfter qualitativ eher mittelmäßig, da er im Betrieb mit einem leicht hörbaren Brummen auffällt und auch nicht ganz vibrationsfrei arbeitet. Allerdings haben wir in dieser Preisklasse schon durchaus Schlimmeres erlebt, aber auch den einen oder anderen Lüfter, der besser abschnitt. Ohne eine Optimierung des Lufstroms am Kühler, mit dem leichten Brummen und den Vibrationen, welche auch nicht durch die aufgeklebten Gummi-Entkoppler gänzlich aufgefangen werden, bleibt der Lüfter selbst bei einem Betrieb mit 5 V noch leicht hörbar und das trotz nur 900/min. Andere Kühler-Lüfter-Kombinationen schaffen bei diesen Drehzahlen weitaus bessere Werte. Auf höchster Drehzahl steigern sich die Vibrationen und das Brummen kaum und werden gänzlich vom Luftrauschen überdeckt. Der Regelbereich ist allerdings recht weitläufig und der Lüfter lässt sich sehr gut regeln.

    10X Performa


    10X Performa


    10X Performa


    Fazit
    Die Reine Leistung dieser Kühler-Lüfter-Kombination, ist sehr gut. Insgesamt schafft es der Kühler spielend, sich gegen einige teurere Modelle zu behaupten und bleibt auch bei 140 W TDP relativ leise. Sein einziger echter Wermutstropfen ist die etwas umständliche Montage, sofern man die Backplate verwendet, und die Tatsache, dass der Lüfter sich nicht weit genug herunter regeln lässt. Ansonsten wäre der Kühler eine klare Empfehlung wert. Dass Zalman für die Leistung kaum technische Kniffe benutzen muss, spricht für die sehr gute Auswahl der Komponenten, insbesondere der Heatpipes, und der sehr guten Verarbeitung, auch wenn die des Bodens auf den ersten Blick recht simpel wirkt. Wer einen leisen Lüfter zu Hause hat und einen starken Kühler benötigt, kann zugreifen. Seltsamerweise ist der Zalman X10 Flex, welcher fast identisch mit dem X10 Performa ist, jedoch ohne Lüfter daher kommt, teurer als der Performa. AMD-Tester die häufig die CPU wechseln, können sich zudem über die einfache Halteklammer freuen ohne auf hohe Leistung verzichten zu müssen.

    [BREAK=Zalman X11 Extreme]

    11X Extrem


    Technische Daten:
    Preis: ca. 45 €
    Maße (BxHxT): 13,5 cm / 15,4 cm / 8 cm
    Gewicht: ca. 600 g
    Lüfter: 120 mm
    Lüfterdrehzahl: 1000-1950/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: Ja, blau
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: 939, 940, AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, 775, 1156, 1366, 1155
    Nebengeräusche: dezentes Brummen
    Art der Lüfterbefestigung: Verschraubung für 120-mm-Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, 7-V-Adapter, Inbusschlüssel

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen: Die Montage gestaltet sich eher umständlich. An der Backplate müssen zuerst Plastiknoppen eingeklemmt werden und durch die Muttern geschoben werden. Am Kühler werden die entsprechenden Halterahmen für den Sockel montiert. Danach wird der Kühler direkt an der Backplate verschraubt. Man muss also gleichzeitig den Kühler, die Backplate und die Schrauben halten und alles zusammen fügen. Was lose auf dem Tisch noch gut funktioniert, gestaltet sich direkt im Gehäuse, sofern hier überhaupt ein entsprechender Ausschnitt für die Backplate vorhanden ist, als nahezu unmöglich. Um einen Mainboardausbau kommt man daher kaum herum.

    11X Extrem


    Optisch ist der Kühler alles andere als klein und man ist im ersten Moment über das sehr geringe Gewicht erstaunt, wenn man ihn in die Hand nimmt. Schraubt man die gesamte Plastikverkleidung ab, so dass man nur noch den reinen Kühlkörper in der Hand hat, muss man gut überlegen, ob man staunen oder lachen soll. Der Zalman X11 Extrem stellt eigentlich einen Hochleistungskühler dar, was er aber offensichtlich gar nicht sein kann. Erstaunt kann man über die Technik sein, die ausnahmsweise mal als innovativ bezeichnet werden kann. Die V-förmige Anordnung der Kühlfinnen und die passenden Auslegung der Heatpipes sieht technisch sehr interessant aus. Die V-Form bringt einen großen Vorteil mit sich. Durch den großen Freiraum kann sich hier ungehindert ein hoher Luftdruck aufbauen, welcher sich dann gleichmäßig in alle Kühlfinnen verteilt. Damit erreicht man eine gleichmäßige Belüftung der Kühlfläche, was bei der üblichen Bauweise nicht zu bewältigen ist. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass die Luft nicht mit hoher Geschwindigkeit über Kanten gepresst wird, was zum vernehmlichen Rauschen beiträgt. Letzteres geschieht bei üblichen Turmkühlern immer, da die Lüfterblätter nur Millimeter entfernt von den Kühlfinnen sind und hier hohe Beschleunigungen entstehen. Man kann sich das besser vorstellen, wenn man Luft auf eine Papierkante bläst. Hier entsteht ein schneidendes Geräusch, was man in der Regel mit Riffelungen an den Finnen oder kleinen Einbuchtungen zu vermeiden versucht. Der große Hohlraum verhindert dies gänzlich. Damit die Luft nicht in eine andere Richtung entweichen kann, verpasst Zalman dem Kühler nicht nur einen Deckel, sondern auch der untere Bereich wird abgeschlossen. Zwischen den V-förmigen Kühlblöcken wird nach hinten heraus eine Aluminumstange platziert, welche die beiden Deckel auch zusammen hält. So kann die Luft nur durch die Kühlfinnen hinaus. Zalman verteilt die Heatpipes absolut gleichmäßig in den Kühlfinnen, so dass jede Heatpipe eine nahezu identische Kühlfläche zur Verfügung hat, und wie bereits erwähnt, durch die Konstruktion wird diese optimal genutzt. So gut diese Idee gemeint ist, treibt es einem auch Tränen in die Augen. Die Kühlfläche ist verschwindend gering und bestenfalls um die Hälfte größer als bei einem Boxed Kühler. Daher kommt auch das sehr geringe Gewicht. Was sich Zalman hierbei gedacht hat, können wir nicht mal erraten. Hätte man die Kühlfläche einfach in die üblichen Dimensionen vergrößert, könnte die Kühlleistung sehr gut ausfallen, wie die Ergebnisse aber zeigen, bleibt die Leistung nahezu gänzlich aus. Da hilft auch die ansonsten sehr gute Verarbeitung nicht über dieses Manko hinweg.

    Eigentlich sollte die Konstruktion ein Garant für geringe Lautstärke sein, allerdings macht der Lüfter diese Hoffnung zunichte. Zwar hat er einen großen Spielraum bei der Drehzahl, jedoch eher nach oben anstatt nach unten. Das Minimum sind 1000/min, was zwar keinesfalls laut, aber auch nicht wirklich sehr leise ist. Wahrnehmbar sollte er aber in einem geschlossenen Gehäuse trotzdem kaum sein. Aufgrund der geringen Kühlfläche werden CPUs mit höherer TDP jedoch kaum mit dieser niedrigen Drehzahl zu kühlen sein, was die Testergebnisse auch verdeutlichen. Schon bei 125 W TDP muss der Lüfter bis auf 50,2 dB(A) hoch drehen um die CPU auf 55 °C zu halten. Das ist schlichtweg zu viel für einen Kühler, der eigentlich ein High-End-Modell sein soll. Der Lüfter wird am Plastikrahmen verschraubt und ein Lüfteraustausch ist eigentlich kein Problem. Leider sind es kurze Schrauben, die man bei gängigen Lüftern nur mit etwas Frickelei verwenden kann. Der Zaman-Lüfter besitzt nur einseitig Schraublöcher, dafür kann er mit einer schicken blauen Beleuchtung aufwarten. Auffällig ist zudem sein Brummen, das bei höheren Drehzahlen deutlich hörbar ist. Alles in allem passt der Lüfter aber gut zum Kühler. Ein langsam drehender Lüfter würde kaum brauchbare Leistungen erzielen können und die lauten und hohen Drehzahlen werden leider für hitzige CPUs benötigt.

    11X Extrem


    11X Extrem


    11X Extrem


    Fazit
    Der gute Grundgedanke der Konstruktion wird leider durch die geringe Kühlfläche zunichte gemacht. Verständlich ist dies nicht, auch nicht, dass der Kühler eigentlich als Nachfolger des X10 Extrem gesehen werden muss, der allerdings in allen Bereichen deutlich besser abschneidet. Zalman zeigt hier den Mut zu Innovationen, kann diese aber nicht vernünftig umsetzen. Die Auslegung als High-End-Kühler ist schlichtweg lächerlich, da er bei 140-W-TDP nicht in der Lage ist, die CPU auf 55 °C zu kühlen, obwohl der Lüfter mit fast 2000/min vor sich hin dröhnt. Wir können daher nur eine Bitte an Zalman richten – bitte lasst die Innovation nicht sterben, aber setzt sie auch vernünftig um. Eine Empfehlung können wir nicht aussprechen, eher müssen wir vom Kauf abraten. Wer einen starken Zalman-Kühler möchte, greift zum 9900 oder 9900Max. Diese sind zwar auch keine Leisetreter, dafür aber extrem leistungsstark und ihr Geld in jedem Fall wert. Ansonsten kann man immer noch zum Zalman X10 Extrem greifen, der ebenfalls sehr stark und auch leise sein kann. Selbst der günstigere Zalman X10 Performa ist insgesamt deutlich besser. Der Zalman X11 Extrem ist leider nur als Flop zu bezeichnen.

    [BREAK=Kühlleistungen bei 65 W TDP]

    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung




    7 V Lüfterspannung




    12 V Lüfterspannung



    [BREAK=Kühlleistungen bei 89 W TDP]

    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung




    7 V Lüfterspannung




    12 V Lüfterspannung



    [BREAK=Kühlleistung bei 125 W TDP]


    Raumtemperatur 28 °C


    5 V Lüfterspannung





    7 V Lüfterspannung




    12 V Lüfterspannung


    [BREAK=Kühlleistung bei 140 W TDP]


    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung





    7 V Lüfterspannung




    12 V Lüfterspannung


    [BREAK=Lautstärke 5 V, 7 V und 12 V Lüfterspannung]







    [BREAK=Lautstärke bei Zieltemperatur 55 °C]
    Umgebungstemperatur 28 °C








    [BREAK=Alle Kühler auf einen Blick]
    Begriffserklärung

    Max TDP leise
    Darunter verstehen wir alle Kühler, die in der jeweiligen TDP-Klasse eine Höchstlautstärke von 42 db(A) erreichen und dabei unterhalb von 55 °C bleiben.

    Leicht hörbar
    Darunter verstehen wir alle Kühler, die in der jeweiligen TDP-Klasse mehr als 42 db(A) aber maximal 46 db(A) erreichen und dabei unterhalb von 55 °C bleiben.

    Max TDP
    Darunter verstehen wir TDP-Klassen, die der jeweilige Kühler unterhalb von 55 °C halten kann bei maximaler Drehzahl des Lüfters.

    Preis
    Sofern vorhanden, nehmen wir den dritten Preis aus Geizhals. Wenn der Kühler nicht bei Geizhals gelistet ist, setzen wir keinen Link, sondern nennen den Preis, der vom Hersteller empfohlen wird. Wenn ein CPU-Kühler nicht lieferbar ist, schreiben wir: n.l. für nicht lieferbar.

    Kühler Höhe Blasrichtung Mainboardausbau nötig Bauart Max TDP leise Max TDP leicht hörbar Max TDP generell Preis
    AMD Boxed X6 1055T 6,3 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - - Siehe Text 0 €
    Akasa AK-968 X4 13,5 cm Oben Nein Turmkühler - 89 W 140 W ca. 25 €
    Akasa Nero AK-967 16 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W n.L.
    Akasa Venom 16 cm Oben Nein Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 33 €
    Arctic Cooling Freezer 64 Pro 12,7 cm Hinten Nein Turmkühler 65 W 65 W 125 W n.L.
    be quiet! Dark Rock Pro C1 16,6 cm Hinten Ja Doppelturmkühler 140 W 140 W 140 W ca. 59€
    Cooler Master Hyper TX3 13,7 cm alle Richtungen Nein Turmkühler 65 W 89 W 140W ca. 17€
    Cooler Master V6GT 16,5 cm alle Richtungen Ja Turmkühler - 125 W 140 W ca. 48 €
    Cooler Master Hyper 101 11,7 cm alle Richtungen Nein Turmkühler - - 89 W ca. 18 €
    Cooler Master Hyper 212 Plus 15,9 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 23 €
    Cooler Master Vortex Plus 8,4 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler 89 W 89 W 125 W ca. 22 €
    Coolink Corator DS 15,5 cm Hinten Ja Doppelturmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 46 €
    Corsair A50 15,9 cm Oben Nein Turmkühler - - 125 W ca. 23 €
    Corsair A70 16 cm Oben Nein Turmkühler - - 140 W ca. 30€
    Corsair H70 siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - - 140 W ca. 79 €
    Corsair H50 siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - 125 W 140 W ca. 56 €
    CoolIT Eco siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - 125W 140W ca. 50 €
    Deepcool Fiend Shark 13,1 cm Top-Blow Ja Top-Blow-Kühler 89 W 125 W 140 W ca. 54 €
    EKL Alpenföhn Matterhorn 15,8 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 48 €
    EKL Alpenföhn Panorama 6,6 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler - 89 W 89 W ca. 19 €
    EKL Alpenföhn Sella 12,9 cm Hinten Nein Turmkühler 89 W 89 W 140 W ca. 16 €
    Gelid Tranquillo 15,3 cm Oben Nein Turmkühler 89 W 125 W 140W ca. 22 €
    Noiseblocker TwinTec 15,8 cm Oben Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 55 €
    Nexus FLC-3000 10,5 cm Hinten Nein geneigter Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 48 €
    Nexus Low-7000 R2 7 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler 89 W 89 W 125 W 40€
    Noctua C12P SE14 11,4 cm Top-Blow Ja Top-Blow-Kühler 89 W 89 W 125 W ca. 56 €
    Noctua C14 13 cm Top-Blow Ja Top-Blow-Kühler 125 W 140 W 140 W ca. 65€
    Noctua U12P SE2 15,8 cm Turmkühler Ja Oben 125 W 140 W 140 W ca. 53€
    Noctua NH-D14 16 cm Hinten Ja Doppel-Turmkühler 140 W 140 W 140W ca. 66 €
    Noctua U9B SE2 12,5 cm Oben (siehe Text) Ja Turmkühler 89 W 89 W 140W ca. 42 €
    Prolimatech Armageddon 16 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 42 €
    Prolimatech Megahalems 15,9 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 45 €
    Prolimatech Genesis 16 cm Hinten Ja Hybride 140 W 140 W 140 W ca. 58 €
    Prolimatech Samuel 17 4,5 cm o.Lüfter Top-Blow Ja Top-Blow-Kühler 65 W 89 W 89 W ca. 37 €
    Prolimatech Super Mega 15,9 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 56 €
    Scythe Big Shuriken 5,8 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler - 89 W 89 W ca. 24 €
    Scythe Grand Kama Cross 14 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler 125 W 140 W 140 W ca. 29 €
    Scythe Katana 3 14,3 cm Hinten Nein geneigter Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 18 €
    Scythe Mugen 2 15,8 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 32 €
    Scythe Mine 2 16 cm Hinten Ja Doppelturmkühler 140 W 140 W 140 W ca. 46€
    Scythe Ninja 3 16 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 30€
    Scythe Rasetsu 14,1 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler 89 W 125 W 140 W ca. 39€
    Scythe Yasya 15,9 cm Oben Nein Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 34€
    Scythe Samurai ZZ 9,4 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler - 65 W 125W ca. 18 €
    Silentmaxx BigBlock 16 cm Oben Ja Turmkühler 89 W 140 W 140 W 80 €
    Silentmaxx TwinBlock 16 cm Oben Ja Turmkühler 125 W 125 W 140W 100 €
    SilenX ixtrema 120-HA1 15,6 cm Hinten Nein Turmkühler - - 125 W n.l.
    SilenX iXtrema 98-HA1 11,1 cm Hinten Nein Turmkühler - - 89 W n.l.
    Spire CoolGate 13, cm Oben Nein Turmkühler - 89 W 89 W ca. 20 €
    Spire StarCore 7,7 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 65 W 89 W ca. 7 €
    Spire TherMax Eclipse II 15,2 cm Hinten Ja Turmkühler - - 140 W ca. 48 €
    Thermalright Macho 16,2 cm Hinten Ja Turmkühler 140 W 140 W 140W ca. 35 €
    Thermalright Silver Arrow 16 cm Hinten Ja Doppelturmkühler 140 W 140 W 140W ca. 50€
    Thermalright Archon 17 cm Hinten Ja Turmkühler 140 W 140 W 140W ca. 50€
    Thermaltake TR2-R 8,4 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler - 65 W 65 W n.L.
    Thermaltake FrioOCK 15,8 Oben Ja Turmkühler - - 140 W ca. 68€
    Thermaltake ISGC-300 16,1 cm Oben Ja Turmkühler 89 W 89 W 140 W ca. 35 €
    ThermoLab Baram 2010 16 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W n.l.
    Titan Fenrir 15,6 cm Oben Ja Turmkühler - - 140 W n.L.
    Titan Hati 16 cm Oben Ja Turmkühler - 140 W 140 W ca. 31€
    Titan NK95/HS 4,5 cm Top-Blow Ja Top-Blow-Kühler 65 W - 89 W n.l.
    Titan Skalli 15,2 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 24 €
    Xigmatek Aegir 15,9 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 38 €
    Xigmatek Nepartak 13,4 cm Oben Nein Turmkühler 89 W - 140W n.L.
    Xigmatek Gaia 15,9 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 22€
    Xigmatek Loki 13,4 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 89 W 125 W ca. 15€
    Xigmatek Balder S1283 15,9 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 140 W ca. 33 €
    Xigmatek Thor`s Hammer 16 cm Oben Nein Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 42 €
    Xilence 4All.R3 10 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W n.l.
    Xilence M606 15,5 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 44 €
    Xilence M612 PRO 16,2 cm Hinten Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 46 €
    Zalman 8700 6,7 cm Hinten Nein Top-Blow-Kühler 65 W 89 W 125 W ca. 27 €
    Zalman 9900 15,2 cm Hinten Nein Turmkühler - - 140 W ca. 38 €
    Zalman X10 Extreme 16 cm Hinten Nein Turmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 44 €
    Zalman 10X Performa 15,2 cm Alle Richtungen siehe Text Turmkühler - 140 W 140W ca. 26 €
    Zalman 11X Extreme 15,4 cm Hinten Ja Turmkühler - 89 W 125 W ca. 43 €
    Zaward Vapor 120 16 cm Hinten Ja Turmkühler - 89 W 140W Ca. 35 €

    [BREAK=Fazit]

    Anfang und Ende


    Fazit
    In dieser Runde gab es leider einige Kühler, die mehr oder weniger durchgefallen sind oder anderweitig kaum zu empfehlen sind. Den Anfang in dieser Liste macht der Zalman X11 Extreme, welcher zu viel kostet, zu laut ist und zu wenig leistet. Da hilft auch die innovative Idee nicht weiter, wenn sie derart schwach umgesetzt wird. Als Zweites auf der Liste hätten wir den Thermaltake FrioOCK, welcher zwar sehr hohe Leistung bietet, bei dem Thermaltake aber gleich eine große Packung Ohropax beilegen sollte, denn die Lautstärke ist auf Dauer unerträglich. Auch bieten andere Kühler mehr Leistung für weniger Geld, würde man derart starke Lüfter drauf packen. Dazu kommt das nicht gängige Lüfterformat von 130 mm, welches einen Austausch zwar nicht erschwert, aber unpraktisch macht. Der Deepcool Fiend Shark ist zwar in keinem Fall ein schlechter Kühler, sondern bietet gute Leistung gepaart mit umfangreichem Zubehör, allerdings ist der Preis angesichts der Konkurrenz etwa 10€ zu hoch. Und hier ist schon das höherwertige Zubehör gegenüber der Konkurrenz mit eingerechnet. Wer auf Adapterkabel verzichten kann, bekommt sogar für nahezu 23€ weniger einen stärkeren Kühler.

    Kommen wir zu den erfreulicheren Ergebnissen, wie dem betagten Noctua U12P, welchen wir in der aktuellen Version SE2 getestet haben. Zwar nutzt der zweite Lüfter kaum etwas, aber die Leistung des Kühlers stimmt selbst nach 4 Produktonsjahren noch völlig. Die Krone im Leistungsbereich wie auch bei der Lautstärke musste er zwar abgeben, aber wirklich viel besser sind aktuelle Modelle dann doch wieder nicht. Wer sehr stark übertaktet und weit über 140 W TDP hinaus gehen wird, sollte aber dennoch nach einem aktuelleren Modell Ausschau halten, wobei der Noctua-Fan hier auch gleich zum massigen D14 greifen kann, der ebenfalls schon etwas angegraut ist, aber immer noch fast das Referenzmodell in Sachen Leistung und Lautstärke darstellt. Das zweite Noctua-Modell, der C14, kann ebenfalls voll und ganz überzeugen. Der Preis ist zwar enorm, aber das leistungsstärkste Top-Blow-Modell auf dem Markt darf ruhig etwas kosten. Bei einem Ferrari oder Porsche fragt auch niemand nach dem Preis. Lässt man den unteren Lüfter weg, kann man sogar hohe RAMs verbauen. Sein Vorgängermodell C12P SE2 lässt er völlig im Regen stehen.

    Be quiet! schafft mit seinem Hochleistungskühler, Dark Rock Pro C1, einen sehr guten Einstieg und wird seinem Namen gerecht. Der Kühler arbeitet durchweg extrem leise und stark. Lediglich bei Abfrage der höchsten Leistung muss er ein wenig die Segel streichen, da hier die leisen 120-mm-Lüfter gegen die Modelle mit 140-mm-Lüftern nicht ganz mithalten können. Trotzdem, sehr guter Einstieg mit einem hochwertigen Kühler, der spontan den Spitznamen "The Quiet Dark Giant" erhält. Denn mit 16,6 cm ist er leider ein bisschen hoch geworden. Hier sollte jeder genau nachmessen, ob er auch wirklich ins Gehäuse passt. Nach der Schelte über den X11 Extreme verdient Zalman aber auch Lob. Der X10 Performa hält sein namentliches Versprechen und performt sehr gut. Er mag zwar kein absoluter Leisetreter sein, ist aber günstig und die Leistung stimmt. Denn er kann sich, selbst unter 140 W TDP und einer Zieltemperatur von 55 °C, vor den Scythe Mugen 2 setzen. Mehr muss dazu wohl nicht gesagt werden.

    Thermalright liefert mit dem Silver Arrow einen gewaltigen Kühler mit extrem hoher Leistung. Er schiebt sich sogar knapp vor einen Noctua D14 und rangiert bei 140 W TDP auf dem dritten Platz und dies auch noch in einer recht geringen Lautstärke. Besser platzierte Kühler schaffen dies nur mit einer deutlich höheren Lautstärke. Selbst schwächere Modelle können sich nur durch starke Lüfter so weit oben halten. Allerdings ist er durch seine Größe auch ein Problem für so manche RAMs mit hohen Heatspreadern. Dies sollte beachtet und gegebenenfalls ausgemessen werden. Besser macht dies der Archon. Er ist wesentlich schlanker und ihm reicht auch ein Lüfter für sehr hohe Kühlleistungen. Allerdings ist hier die Breite sein Manko. Einige Boards, mit sehr hohen und ausladenden Chipsatzkühlern, könnten mit dem Kühler kollidieren. Allerdings ist dies eine Seltenheit und betrifft nur sehr wenige Modelle. Im Zweifelsfall kann man dies vorher ausmessen. Da beide Kühler im selben Preisgefilde um die 50€ liegen, fällt die Wahl schwer. Der Silver Arrow mit Ram-Problemen oder der dezent schwächere Archon. Die Wahl liegt beim Käufer. Schwer haben es beide, sich merklich vom neuen Thermlright Macho abzuheben, der für unter 40€ zu bekommen ist und nur in extremen Fällen merklich schwächer ausfällt, aber den Vorteil bietet, ein perfekter semipassiver Kühler zu sein. So oder so bietet Thermalright für jeden High-End-Nutzer etwas und kein Kühler ist ein Fehlkauf. Eine kleine Anmerkung sei aber erlaubt, denn der Silver Arrow ist eigentlich kein neuer Kühler sondern, wurde schon lange unter dem Namen Cogage Arrow angeboten. Allerdings nur mit einem 120-mm-Lüfter. Großen Anklang fand er jedoch nie. Scheinbar fällt beim Kauf ein Markenname doch mehr ins Gewicht als man denkt.

    Es ist ein langes Fazit, mit vielen Kühlern, bei denen einige leider negativ auffallen. Wir hoffen, dass die betroffenen Hersteller ein wenig über das, was sie anbieten, nachdenken und in Zukunft Verbesserungen auf den Markt bringen. Denn alle betroffenen Hersteller haben mehrfach gezeigt, dass sie sehr gute Kühler entwickeln und vermarkten können. Auch Deepcool kann sehr gute Kühler zu guten Preisen auf den Markt bringen, gehören sie doch zu den großen Auftragsfertigern, für einige sehr bekannte Hersteller. Wie bereits gesagt, ist der Knackpunkt hier lediglich der Preis.

    Geändert von Nero24. (17.08.2013 um 22:30 Uhr)

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