Dem Paket werden die modularen Anschlüsse in einer Stofftasche beigelegt. Darüber hinaus sind die vier Schrauben, ein Kaltgerätekabel und diverse Kabelbinder mit Klettverschluss im Lieferumfang enthalten. Der Begleitzettel enthält keine wesentlichen Informationen und verweist auf die Homepage des Anbieters. In dem voraussichtlich hohen Preisbereich hätten wir uns ein umfangreiches Benutzerhandbuch gewünscht. Das Netzteil selbst wird durch eine Tasche vor Staub und Kratzern geschützt. Wie die Verpackung zeigt, gewährt Antec sieben Jahre Garantie auf das Produkt. Ein besonderes Merkmal aller HCP-Modelle ist die hohe Belastbarkeit der jeweiligen +12-V-Ausgänge, daher ist der Name HCP (= High Current Pro) sicherlich passend.
Wie das Etikett zeigt, leisten die vier +12-V-Ausgänge 1000 W, was der Gesamtleistung entspricht. Das liegt daran, dass die kleineren Ausgänge über +12 V gespeist werden. +3,3 V und +5 V sind laut Herstellerangabe mit je 25 A belastbar und können zusammen 130 W leisten. Das mag sich nach wenig anhören, allerdings werden moderne Systeme hauptsächlich über +12 V versorgt. Einige Logikschaltungen werden über +3,3 V gespeist, für Festplatten wird unter anderem auch +5 V benötigt. Insgesamt ist der Leistungsbedarf aber niedrig. Gemäß des Aufklebers beträgt die maximale Stromaufnahme 6,5 A.
Antec verwendet einen Lüfter von Delta Electronics, der auch die Elektronik fertigt. Zuvor wurden Lüfter von ADDA oder Sanyo Denki verwendet. Beim AFB1312M handelt es sich um einen Lüfter mit 135 mm Durchmesser und einem Kugellager. Die sieben Lüfterblätter sind nicht sehr gut verarbeitet, zumal das Lager etwas zum Rattern neigt. Wie beim HCP-1200 hätten wir gerne einen Sanyo-Denki-Lüfter gesehen. Diese sind zwar nur mit 120 mm verfügbar, erreichen aber ebenfalls einen hohen Luftdurchsatz, zumal ein 80-PLUS-Platinum-Netzteil auch bei geringeren Umdrehungen nicht sonderlich warm werden sollte.
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