Der Arbeitsspeicher eines Systems ist wohl die entscheidendste Komponente, wenn wir uns die Leistungsfähigkeit eines APU-Systems ansehen. Im Folgenden haben wir uns also mit den beiden Kapiteln Speichertakt und Speicherinterface beschäftigt. Wir haben die Betrachtungen in zwei unterschiedliche Kapitel aufgeteilt. Auf der einen Seite stellen wir den Leistungszuwachs bei vier ausgewählten Spielen (Company of Heroes, Resident Evil 5, Crysis 2 und Lost Planet 2) bei den mittleren Bildraten dar, wollen aber auch zwei andere Benchmarks nutzen. LuxMark soll uns Indizien für die OpenCL-Leistung bieten, die immer entscheidender werden könnte, Cinebench 11.5 rendert via OpenGL und CPU.
Im obenstehenden Diagramm sehen wir einerseits die Skalierung mit dem Speichertakt, aber auch mit dem Speicherinterface. Der Dual-Channel-Modus (DC) ermöglicht schon bei geringem Speichertakt signifikante Leistungsvorteile gegenüber dem Single-Channel-Interface (SC). Beim höchsten Speichertakt müssen wir die Timings des Arbeitsspeichers korrigieren (9-11-12-28 anstatt 9-10-9-24), sodass die erreichten Werte bei gleichen Einstellungen durchaus noch höher ausfallen könnten. An der abflachenden Kurve ist aber auch erkennbar, dass mehr als die maximal von AMD angegebenen 1866 MHz Speichertakt nicht zwingend notwendig sind. Unsere Testplattform zeigte keinerlei Probleme und bei den aktuellen Speicherpreisen könnte der Griff zu Modulen mit 2133 MHz interessant werden, wenn die größtmögliche Leistung gewünscht wird.
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