In drei Tagen will Microsoft den neuesten Spross der Betriebssystem-Familie vorstellen. Windows 8, so AMD bereits im letzten Jahr, soll Verbesserungen beim Scheduler mitbringen, weshalb die Performance im neuen Betriebssystem einen Tick besser aussehen soll. Deshalb durften einige Tests unter Windows 8 nicht fehlen – schon allein deshalb, um zu sehen, ob die Verbesserungen nicht auch der Intel-Konkurrenz zugute kommen. Wir haben jedoch nicht den kompletten Benchmark-Parcours durchlaufen. Damit kein Chaos in den Diagrammen herrscht, haben wir jeden Prozessor übergreifend einen festen Platz zugeordnet – unabhängig von der absoluten Performance.
Mit Ausnahme vom Phenom II X6 legen alle Prozessoren unter Windows 8 deutlich an Kompressionsleistung zu. Zu einer Änderung der Rangordnung führt dies nicht, wenngleich der FX-8350 etwas stärker zulegen kann als der 3770K und somit der Rückstand von rund 12,1 Prozent auf rund 8,6 Prozent verkürzt wird.
Wieder tanzt der 1100T aus der Reihe. Er ist der einzige Prozessor, welcher beim Wechsel des Betriebssystems mehr Zeit für die Arbeit benötigt. Alle anderen Probanden benötigen deutlich weniger Zeit als unter Windows 7. Dadurch ändert sich auch die Rangordnung der AMD-Prozessoren, da der FX-8350 nun schneller agiert als der 1100T.
Im x264-Benchmark herrscht Einigkeit. Alle Testkandidaten legen im 1st pass minimal zu, während es im 2nd pass fast zu keinen Veränderungen kommt. Deshalb gibt es in der Gesamtbearbeitungszeit auch kaum Veränderungen. Lediglich der 1100T kann mit 9,5 respektive 11 Sekunden Einsparung nennenswert profitieren.
Die Prozessorlast bei Wiedergabe eines H.264-Videos fällt deutlich niedriger aus. Einzige Ausnahme bildet hier der FX-8150 ohne Turbo-Modus, wobei dessen Differenz äußerst gering ist. Am meisten profitiert der 1100T, der seine Auslastungen nahezu halbiert.
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