Ergebnis 1 bis 1 von 1
  1. Beitrag #1
    Themenstarter
    Grand Admiral
    Special
    Grand Admiral
    Avatar von soulpain

    Registriert seit
    19.02.2008
    Ort
    Disneyland
    Beiträge
    2.485
    Danke Danke gesagt 
    36
    Danke Danke erhalten 
    1.960
    Blog-Einträge
    18

    Coby MID8065-8



    Coby wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, Unterhaltungselektronik für geringe Preise anzubieten. Diese sehr allgemein gehaltene Ausrichtung hat dazu geführt, dass der Hersteller wie viele andere auf den Tablet-Zug aufsprang. Zuletzt wurden sehr viele günstige Modelle präsentiert und da dieser Bereich für unsere Leser besonders interessant zu sein scheint, haben wir erstmals ein preiswertes 8"-Modell getestet. Ob das mit Android ausgestattete Tablet MID8065-8 überzeugen kann, zeigen wir auf den folgenden Seiten. Wir bedanken uns bei PR Konstant für die Bereitstellung des MID8065-8 und wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen!

    Preisvergleich

    [break=Lieferumfang und Eigenschaften]

    Lieferumfang






    Interessanterweise finden wir bei den eher kleinen Marken oft den großzügigsten Lieferumfang. So bietet Coby neben dem Netzgerät samt Adapter für Großbritannien, dem USB-Kabel und diversen Begleitzetteln auch noch eine Hülle und ein Wischtuch für das Tablet. Sofort fällt einem auch das Blatt mit den Hinweisen zur Supportabwicklung auf. Leider bietet Coby laut seiner Homepage lediglich zwei Jahre Garantie, was der Dauer der gesetzlichen Gewährleistung entspricht. Zudem muss der Kunde die defekte Ware zunächst auf eigene Kosten einsenden bzw. anliefern (Carry-In-Verfahren). Er muss weiterhin für eventuelle Kosten aufkommen, wenn Informationen wie etwa eine Selbstverschuldung verschwiegen wurden oder das Gerät als nicht defekt eingestuft wird. Zumindest auf dem Papier klingt die Abwicklung also streng, wenn auch nicht ungewöhnlich oder gar unfair.

    Produkteigenschaften




    ----------------- ---------------------------------------------------
    OS Android 4.0 Ice Cream Sandwich
    Abmessungen Tablet 211 x 11,4 x 159 mm
    Gewicht Tablet ca. 0,490 kg
    Prozessor ARM Cortex-A9, 2x 1,20GHz
    Grafikkarte unbekannt
    RAM 1024 MB
    Speicher 8 GB Flash-Speicher
    Display 8"-TN-Panel, kapazitiv
    Auflösung 1024 x 768 Pixel
    Anschlüsse Micro-SD-Kartenleser, Mini-USB, Kopfhörer, HDMI
    Akku Lithium-Polymer-Akku, unbekannte Daten
    Besonderheiten zwei Kameras; div. Sensoren
    EAN-Code 0716829786581
    Herstellergarantie 2 Jahre


    Coby setzt auf das mittlerweile etwas veraltete Android 4.0 und ein 8"-Display mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln. Das entspricht einem Seitenverhältnis von 4:3. Der Lithium-Polymer-Akku wird leider nicht näher spezifiziert, weshalb wir zur Bewertung nur auf die praxisnahen Laufzeiten zurückgreifen können. Die rückseitige Kamera verfügt über 2 MP, während die Webcam mit 0,3 MP angegeben wird. Dem Tablet steht zusätzlich zum Kopfhöreranschluss auch eine HDMI- und USB-Buchse im Miniformat zu Verfügung. Neben dem üblichen ARM-Unterbau verfügt das Tablet über 1 GB RAM und 8 GB Speicher, die per SD-Karte um maximal 32 GB erweitert werden können.



    Von den besagten 8 GB werden unter Windows lediglich 4,26 GB angezeigt, wovon wiederum 15,9 MB belegt sind. Obwohl Android schlank ausfällt, liegt die zur Verfügung stehende Kapazität lediglich bei 53 % des angegebenen Speichervolumens. Größere Filme oder Spiele belegen so bereits sehr schnell den internen Speicher, wobei die meisten einfachen Apps nur wenige MB groß sind. Außerdem werden die meisten Käufer das Tablet vor allem für Internetaktivitäten nutzen und Daten nur selten lokal ablegen. Wie notebooksbillger.de zumindest bei Notebooks aufzeigt, ist das zu ~83 % der Fall. Trotzdem ist die geringe Kapazität etwas enttäuschend.

    [break=Komponenten und Technik]

    Amlogic AML8726-MX




    Standorte des Unternehmens (Quelle: Amlogic)


    Das Tablet setzt vermutlich auf einen SoC von Amlogic, der weitestgehend dem AML8726-MX entsprechen dürfte. Dieser verfügt über zwei Cortex-A9-Kerne und taktet regulär mit 2x 1,5 GHz, hier jedoch 2x 1,2 GHz. Zudem enthält der SoC zahlreiche Controller, womit Videos zumindest theoretisch in 1080p abgespielt werden können. Außerdem sind die üblichen Video- und Audioeingänge integriert. Unterstützt werden NAND/NOR-Flash-Speicher und DDR2-RAM. Ansonsten sind uns keinerlei Informationen bekannt, auch die Grafikkarte lässt sich nicht näher spezifizieren. Zum Unternehmen selbst ist zu sagen, das Amlogic ein klassischer OEM/ODM ist und in zahlreichen Ländern eigene Niederlassungen besitzt. Die Zentrale liegt allerdings nicht in China oder Taiwan, sondern in Santa Clara, also den USA.


    Schema des Cortex-A9 (hier mit vier Kernen)


    Die Größe des integrierten L2-Cache liegt bei 512 kB Speicher. Mit dem entsprechenden Controller lassen sich theoretisch noch mehr integrieren. Der hier gezeigte Cortex-A9 verfügt über einen L1-Cache mit maximal 2x 64 kB in der Spitze. Durch die Verbindung von CPU und GPU auf einem Die entspricht das Design grob AMDs APU-Ansatz. Der Chip wird im 45-nm-Verfahren hergestellt und ist sehr verbreitet in günstigen Smartphones. 64 Bit werden wie üblich nicht unterstützt. Leider durften wir das Tablet nicht öffnen, um einen Blick auf die einzelnen Chips zu werfen, da das Modell unbeschädigt zum Anbieter zurückgehen soll. Der Akku wird nicht näher spezifiziert.

    ARM Kern- und Designoptionen




    ARM-Designoptionen


    Die Kernarchitektur ARMv7 verarbeitet nur 32 Bit. ARM bietet seinen Kunden insgesamt vier Möglichkeiten an, ARM-Chips zu lizenzieren bzw. herzustellen. Selbstsichere Kunden, die das letzte Quäntchen Leistung benötigen, können sich eine Architekturlizenz kaufen und eigene Kerndesigns entwerfen. Kunden, die hingegen keine Zeit und Geld in eine Eigenentwicklung stecken wollen, stellt ARM hingegen fertige Designs zur Verfügung, die Cortex-Reihe. Von diesen fertigen Designs gibt es nochmals drei Wahlmöglichkeiten, die mit dem Herstellungsprozess und eigenen Chip-Bibliotheken zu tun haben. Eilige Kunden nehmen noch ein sogenanntes Hardmacro-Design. Das heißt, man bekommt komplette Daten zur Produktion in einem TSMC-Prozess. Komplizierter ist hingegen der Quellcode der Chipdaten im RTL-Design. Um einen fertigen Chip zu bekommen, muss man den RTL-Code erst selbst an einen Herstellungsprozess und die Bibliotheken anpassen. AMD könnte z.B. seine High-Density-Libraries aus der eigenen GPU-Abteilung einsetzen, die bereits für die Steamroller-FPU gezeigt wurden (wir berichteten) und somit möglicherweise einen kleinen Vorteil erzielen. Zwischen beiden Optionen liegt noch die RTL + POP Option. Dabei werden die Chipbibliotheken vorgegeben, es besteht aber noch die Möglichkeit der eigenen Routingoptimierung. Das obere Schema von ARM zeigt die letzten drei Optionen in der Übersicht.

    [break=Aussehen, Anschlüsse und Display]

    Aussehen und Haptik






    Rein äußerlich ist das MID8065-8 sehr unauffällig. Sowohl der Rahmen an der Oberseite als auch die Unterseite sind durchgehend schwarz gehalten. Auf der Rückseite befindet sich das Coby-Logo. Direkt darüber liegt die Kamera. Sehr gut lässt sich auch der Kartenleser an der Unterseite erkennen. Mit 11,40 mm ist das Tablet quasi genauso dick wie das Acer Iconia B1-A71, allerdings nicht so schlank wie das aktuelle 10.1"-Tablet von TrekStor. Rein von der Haptik her wirkt das Tablet sehr stabil und die Spaltmaße sind optimal.

    Anschlüsse





    Auf einer der längeren Seiten liegen der Power-Taster und der Lautstärkeregler. Über diese lassen sich wie üblich auch Bildschirmfotos schießen. An der kürzeren Seite daneben liegen die Eingänge für einen Kopfhörer, Mini-USB, Mini-HDMI und die Stromversorgung. Der Kartenleser liegt wie bereits erwähnt auf der Rückseite und hat einen kleinen gummiartigen Verschluss. Summa summarum bietet Coby also alles, was an Anschlüssen aktuell üblich ist. Manche Tablets bieten allerdings auch noch die Möglichkeit, eine SIM-Karte zu verwenden.

    Display





    Coby setzt auf ein schwaches TN-Panel mit der eher betagten Auflösung von 1024 x 768 Pixen und damit einem Seitenverhältnis von 4:3. Die Helligkeitsverteilung ist subjektiv etwas ungünstig, besonders unten Links wirkt das Display etwas zu dunkel. Eine Blickwinkelabhängikeit lässt sich schon bei leichtem Neigen feststellen. Die Bedienung des Touchscreens erfolgt kapazitiv. Der Finger des Menschen verändert hierbei ein elektrisches Feld, sodass eine Eingabe erkannt wird. Es muss zwangsweise ein leitfähiges Objekt zum Bedienen verwendet werden, damit die Technik funktioniert. Im Gegensatz zur sogenannten resistiven Variante kommt dafür keine druckempfindliche Oberfläche zum Einsatz. Weiterhin ist die Fähigkeit Multi-Touch ein Vorteil, d.h. die Berührung an mehreren Stellen gleichzeitig wird erkannt.

    [break=Das Tablet im Alltag]

    Programme und Bedienung



    Android 4.0 ist sicherlich nicht mehr das modernste OS, sodass viele Hersteller mittlerweile sogar ein Update auf 4.1 anbieten oder einfach neue Modelle einführen. Das MID8065-8 wurde allerdings auf der CeBIT 2013 präsentiert, weshalb uns das alte Betriebssystem etwas verwundert hat. Gegenüber 4.1 liegen die Unterschiede vor allem bei der gefühlten Geschwindigkeit, da die Framerate geändert wurde. Außerdem beherrscht das OS nicht die Near Field Communication, womit sich Daten zwischen verschiedenen Android-Geräten hin- und herschieben lassen. Die Tastatur entspricht in ihrem Design allerdings der Version aus 4.1. Generell lässt sich auch sagen, dass das OS von der Verständlichkeit her den moderneren Varianten in nichts nachsteht. In seiner Einfachheit ist schon diese frühe Version nicht so fehleranfällig wie das komplexe Windows RT.



    Das Tablet lässt sich komplett ohne Anmeldung starten, lediglich die WLAN-Verbindung zum Router mussten wir noch herstellen, um loslegen zu können. Bereits auf dem Startbildschirm sind zahlreiche Verknüpfungen zu sehen. Sofort haben wir die Kamera ausprobiert und dabei mit der vorinstallierten Software gearbeitet, wie sie bei der Mehrheit der Tablets eingesetzt wird. Dort lassen sich im Wesentlichen nur der Zoom und der Belichtungsmodus einstellen. Immerhin kann man zwischen den beiden Kameras und dem Videomodus wechseln. Wie üblich kommt beim ersten Start der Hinweis, wie man Apps auf den Startbildschirm ziehen kann, was für Einsteiger eine große Hilft ist.



    Das Tablet war anfangs auf Englisch eingestellt, weshalb auf dem ersten Bild "Settings" statt "Einstellungen" angezeigt wird. Es sind bereits zahlreiche Programme vorhanden, wozu auch eine Wetter-App und die offizielle Kindle-Software zum Lesen von eBooks gehört. Mit Toon Goggles wurde zudem eine Plattform aufgespielt, die vor allem Kinder mit animierten Cartoons unterhalten soll. Natürlich lassen sich auch einige Widgets auf dem Startbildschirm platzieren, wozu unter anderem die analoge Uhr gehört. In den Systeminformationen bestätigt sich noch einmal, dass Coby auf Android 4.0 setzt.

    Kamera







    Um eine etwas bessere Vergleichbarkeit zu ermöglichen, haben wie die Postkarte zusätzlich mit dem LC-Power Sina-1 (linkes Bild) abgelichtet. Trotz der gleichen Tageszeit fällt sofort auf, dass das Bild bei LC-Power sehr dunkel und farblos wirkt. Bei Coby bildet sich dagegen ein heller Ring um das Objekt. Die Farben wirken etwas lebendiger, wobei in keinem Fall eine gute Qualität erreicht wird. Beide Bilder werden von Artefakten geprägt. Ähnliches gilt für die Webcam, wobei hiermit logischerweise keine hochwertigen Aufnahmen gemacht werden sollen. Zur Gesichtserkennung reicht das gebotene sicherlich aus.

    [break=Benchmarks und Laufzeiten]
    Bei den Tests mussten wir auf Smartbench 2012 verzichten, da laut Google-Play keine Kompatibilität gegeben ist. Außerdem wollten wir die 3DMark-Demo für Android laufen lassen, mussten den Test aber nach einer ewig langen Wartezeit abbrechen. Auch bei GLBenchmark ging dem Tablet der VRAM aus, wobei sich das Problem üblicherweise durch ein erneutes Starten einzelner Tests lösen lässt. Hier hat sich jedoch nur Pixelmatsch gezeigt. Für viele anspruchsvollere (3D)-Berechnungen scheint das Tablet also nichz geeignet zu sein. Die klassischen Benchmarks im Browser und Antutu liefen jedoch problemlos, weshalb wird zumindest diese Ergebnisse präsentieren.



    In den grafikintensiven Tests von GLBenchmark schneiden die günstigen Tablets naturgemäß sehr schlecht ab. In diesem Fall war keine flüssige Wiedergabe möglich. Bei Antutu geht der Blick dagegen auf mehrere Einzelkategorien, die das Tablet schon eher als Multimediagerät behandeln. Dabei reiht sich das Gerät eher in der unteren Hälfte dieser Übersicht ein. Zwar schneidet es beim RAM noch sehr gut ab, doch sind die Leistungen der CPU und GPU tendenziell unterdurchschnittlich. Im direkten Vergleich mit unseren bisherigen Probanden sieht die Sache wieder etwas anders aus, da das Acer Iconia B1-A71 lediglich 6497 und das Samsung Galaxy Tab 2 7.0 sogar nur 5851 Punkte erreicht. Einen direkten Konkurrenten mit 8"-Display haben wir bisher zwar nicht vorgestellt, doch besteht auch kein großer Unterschied zu den besagten 7"-Modellen. Die Werte sind daher durchaus vergleichbar.



    SunSpider 0.9.1 ist ein Java-Script-Benchmark für den Browser. Beim Durchlaufen der Einzeltests wird die Zeit angegeben, die zur Berechnung benötigt wurde. Weniger ist in diesem Fall also besser. Zusätzlich haben wir mit der aktuellsten Version 1.) gearbeitet, welche 0.9.1 langfristig ablösen wird. Coby erreicht im besseren Fall ein Wert von 1875,2 ms und liegt damit hinter dem Samsung Galaxy Tab 2 7.0 (1829,8 ms). Bei Octane erreicht das Coby-Tablet zudem einen niedrigeren Wert als das Acer Iconia B1-A71. Insgesamt liegt die Leistung aber im zufriedenstellenden Bereich.

    Laufzeiten




    --------------------- ------------------- -------------------
    Hersteller/Modell Laufzeiten Spiele Laufzeiten Videos
    LC Power Sina-1 02:45 03:49
    CMX Rapax 03:16 04:28
    ASUS Nexus 7 3G 03:37 04:52
    Samsung Galaxy Tab 2 7.0 03:22 04:37
    Acer Iconia B1-A71 02:58 / 03:11* 03:56
    TrekStor SurfTab ventos 10.1 04:22* 06:20
    Dell XPS10 05:01 06:36
    Coby MID8065-8 03:16* 05:05
    Angaben in hh:mm mit max. Helligkeit und aktiviertem WLAN. *Gemessen mit GLBenchmark 2.5.1 Egypt 30 FPS.


    Wie haben das Coby-Tablet durch den Battery-Test von GLBenchmark gejagt, wobei eine Zeit erreicht wurde, welche das Niveau des Acer Iconia erreicht. Interessanterweise liegen beide Modelle bei dem Filmtest weit auseinander. Zwar wählen wir grundsätzlich dieselben Einstellungen, doch mag es noch unterschiedliche Hintergrunddienste geben, die das Ergebnis beeinflussen. Außerdem werden unterschiedliche Teile des SoCs beansprucht, weshalb es durchaus zu solchen Unterschieden in verschiedenen Kategorien kommen kann. In jedem Fall schlägt sich das Modell nicht schlicht und übertrifft trotz des größeren Displays das ASUS Nexus 7 3G beim Filmtest.

    [break=Fazit]


    Das Coby MID8065-8 ist ein solides Einsteigertablet mit zahlreichen Anschlüssen und Extras. Zu den Nachteilen zählen das alte Betriebssystem und der geringe Speicherplatz. Weiterhin ist die Bildqualität des Displays zu kritisieren. Abgesehen von grafikintensiven Anwendungen fällt die Leistung in den Benchmarks zufriedenstellend aus.

    Unter Berücksichtigung der angepeilten Preisbildung um 160 EUR lassen sich viele Nachteile wie das blickwinkelabhängige 8"-Display mit der mäßigen Helligkeitsverteilung rechtfertigen. Umso besser finden wir, dass die Verarbeitung sehr zufriedenstellend ausfällt und ein HDMI-Anschluss integriert wurde. Auch die Idee eine schützende Hülle und ein Wischtuch beizulegen halten wir für begrüßenswert. Das scheint sich insbesondere bei den günstigen Angeboten durchzusetzen. Die A-Marken könnten sich davon noch eine Scheibe abschneiden.

    Weniger überzeugend finden wir, dass selbst von den wenigen 8 GB Flash-Speicher letzten Endes nur 53 % zur Verfügung stehen. Allerdings muss dabei erwähnt werden, dass Coby einige interessante Apps wie die Kindle-Software bereits vorinstalliert hat. Trotzdem gelingt es anderen Anbietern besser, hier ein gutes Gleichgewicht zu schaffen. Es sind also weniger die 8 GB in der Kritik, sondern die mögliche Ausnutzung der Restkapazität. Beim OS ist zu erwähnen, dass Coby durchaus ein Update anbieten könnte, da Android 4.1 und 4.2 bereits verbreitet sind. Android 4.3 steht zudem schon in den Startlöchern. Die verwendete Version 4.0 wird mit jedem Tag älter und vergleichsweise langsamer.

    Abschließend möchten wir die solide Akkulaufzeit erwähnen, auch wenn Coby hier zukünftig konkrete Angaben machen sollte. Dell geht mit gutem Beispiel voran und gibt seine Werte in Wh an, während Coby nicht mal einen Betrag in mAh spezifiziert. Wie üblich fällt die Aufnahmequalität der Kameras sehr mäßig aus, was angesichts des Preises auch nicht verwundert. Bei einem komplexen Multimediagerät muss das begrenzte Budget eben auf viele Komponenten verteilt werden. Wer daher damit leben kann, erhält ein preiswertes Modell, das ohne Zweifel mit den Großen Marken mithalten kann.

    Das fanden wir gut
    • gute Haptik

    • solide Benchmarkwerte

    • angemessene Akkulaufzeiten

    • zufriedenstellende Anschlussmöglichkeiten

    • zahlreiche Extras im Lieferumfang



    Das fanden wir nicht so gut
    • kaum verfügbarer Speicherplatz

    • betagtes Betriebssystem

    • mäßiges TN-Panel

    • schlechte Aufnahmequalität der Kameras



    Weitere Artikel...
    -> Kommentare
    Geändert von Nero24. (17.08.2013 um 22:43 Uhr)

  2. Die folgenden 6 Benutzer sagen Danke zu soulpain für diesen nützlichen Beitrag:

    Dr4go (04.06.2013), heimbuec (04.06.2013), mibo (30.06.2013), MrBad (04.06.2013), pokasser (04.06.2013)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •