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Aladdin V & TNT2 - Das Finale
Von: Nero24
1. Juli 2000
Artikel-Index:

Das ALi/TNT2-Problem war ja nun schon des Öfteren Thema meiner Website - zu recht, wie zahlreiche Anfragen diesbezüglich immer wieder beweisen. Denn neben dem Dauerbrenner Irongate+GeForce ist diese Kombination der ultimative Alptraum aller Computerbauer. Timingprobleme des ALi-Chipsatzes in Verbindung mit einer TNT2 AGP Karte schicken 3D-Anwendungen ohne Vorwarnung in die ewigen Jagdgründe, aus dem nur noch ein Hardware-Reset zurück ans Tageslicht führt (siehe Artikel 12.3. und 28.4.). Nun jedoch scheint es, als hätte ich - nach monatelangen Versuchsreihen - endlich die endgültige Lösung gefunden. Aladdin V und TNT2 sind versöhnt!

Doch bis dahin bedarf es etlicher Eingriffe in das System, die aber mit dieser Anleitung auch von Computer-Laien durchzuführen sein müßte. Die Einstellungen sind keine "Super-Sicher-Langsam" Einstellungen. Im Gegenteil. Einige Anpassungen machen dem System so richtig Beine. Es sind DIE Parameter, mit denen der PC gerade noch bombensicher läuft.

1. Der Grafiktreiber

In meinem letzten Artikel vom 28.4. habe ich versucht, die Stabilität der verschiedenen nVidia Treiberversionen gründlich zu beleuchten. Damals kamen wir zu dem Schluß, der Detonator 3.84 passe ideal zum ALi-Chipsatz, während die schnelleren Versionen 5.xx wieder die bekannten Unarten an den Tag legten. Bei den verwendeten 5.xx Treibern handelte es sich um Beta-Releases. Inzwischen ist die Version 5.22 von nVidia als "Detonator 2" offiziell freigegeben. Auf Basis dieses Treibers wollen wir unser "Dream-System" aufbauen, da er um Welten schneller ist, als die alte 3.68/3.84 Baureihe.

Als erstes müssen wir sehen, daß wir alle alten Treiber komplett loswerden. Sollte unter <Einstellungen> <Systemsteuerung> <Software> ein Eintrag sein, der den bisher verwendeten Treiber deinstalliert, so ist dies die eleganteste Methode, ihn aus dem System zu bekommen. Falls nicht, muß über <Einstellungen> <Systemsteuerung> <Anzeige> <Einstellungen> <Weitere Optionen> <Grafikkarte> <Ändern> erst einmal der "Standard VGA PCI Adapter" eingestellt und neu gebootet werden. Anschließend kann der frische "Detonator 2" installiert werden. Achten Sie darauf, daß Sie nicht aus Versehen wieder den alten Treiber installieren. Das Datum der neuen Version ist der "18-05-2000". Die Installation von DirectX 7.0a ist Grundvoraussetzung, damit der neue Treiber überhaupt funktioniert. Sie bekommen es auf der Download-Page von Microsoft

2. Der AGP-Treiber

Besorgen Sie sich das neueste ALi AGP-Patch in der Version 1.66. Sie finden es auf der Homepage von AcerLabs bei www.ali.com.tw unter "Drivers". Nach dem Download einfach die Datei doppelklicken, den AGP-Treiber installieren und rebooten. Fertig (vorerst).

3. BIOS

Grundsätzlich sollte das neueste BIOS für Ihr Motherboard installiert sein. Für das Asus P5A ist das die Version "1008", für das Gigabyte 5AX/5AA "F3" und für das MSI 5169 "3.4". Beachten Sie bitte die Hinweise der Hersteller, wie Sie ihr BIOS zu flashen haben. Sollte beim Flashen etwas schiefgehen, ist das Board verloren. Bleibt der Bildschirm nach dem Einschalten des Rechners schwarz, ist der Patient tot! Also VORSICHT! Stellen Sie nach dem Flashen RAM, IDE-Controller und alles anderes so ein, wie es für Ihre Bauteile vorgesehen ist, da sie nichts mit der AGP-Problematik zu tun haben.

Ebenso können Sie die Punkte "AGP-Turbomode", "Passive Release" und "Frame Buffer Posted Write" (alle unter "Chipset Features") auf ON bzw. ENABLED stellen. Diese Einstellungen werden durch Anpassungen an den AGP-Treiber gleich im Anschluß ohnehin wieder modifiziert. Außerdem soll das System ja performen und nicht nur schneckenartig vor sich hin kriechen.

4. Eingriff in das Allerheiligste - Die Registry

Starten Sie das Programm "RegEdit" und wechseln Sie in den Registry-Pfad "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\ALi\ALi AGP Driver" dort finden Sie zahlreiche Einstellungen, die wie folgt zu belegen sind:

"AGPDataRate"="1" Stellt den AGP-Mode auf AGP 1x. Diese Beschränkung ist mit keinem einzigen Benchmark meßbar, da bei einem Super 7-System IMMER die CPU der Flaschenhals ist, niemals die Bandbreite des AGP. Diese Einstellung ist absolute Grundvoraussetzung für einen stabilen Betrieb.
"ForceSBADisable"="0" Legt fest, daß das Sidebanding nicht deaktivert wird. (Standard-Einstellung)
"ForceAGPEnable"="1" Erzwingt den AGP-Mode, falls einige Boards die AGP-Karte sicherheitshalber als PCI66-Komponente betreiben wollen.
"FrameBufferSize"="C" Nimmt als maximale Größe für die Texturauslagerung den Wert im BIOS.
"FrameBufferDisable"="0" Aktiviert den Framebuffer. Auf dieses AGP-Feature wollen wir nicht verzichten.
"GATMode"="0" Legt fest, daß alle Puffer geflusht werden müssen, bevor der Bus den Besitz an die nächste Komponente weitergibt. Bei Timing-Problemen ein probates Mittel.
"K6SetEWBEC"="2" Erlaubt den K6-2 und K6-III Prozessoren im schnellsten Modus mit den Extended Feature Enable Registers zu arbeiten, indem sie die Reihenfolge der Schreibvorgänge nicht erst ordnen müssen.
"UseUCForWC"="0" Benutzt nicht-cachebaren Speicher nicht als Schreibcache.
"GTLBAlwaysFetch"="0" Liest die GART-Table nicht zwingend im Voraus.
"ResetAGPCommand"="0" **Betrifft nur ATI-Karte, die nicht aus dem Suspend erwachen wollen**
"MaxPCIRetryCounter"="0" **Betrifft nicht Aladdin V**
"InOrderQueue1"="0" Immer volle Concurrency auf dem Access Bus.
"PCIMode"="0" AGP-Karte nicht im PCI-Mode betreiben. Wir wollen Leistung!
"ForceAssertRequest"="0" CPU muß den PCI-Bus nicht steuern. Busmaster dürfen selbst walten.
"DisablePCIReadPrefetch"="0" Erlaubt das Vorauslesen am PCI-Bus. Leistung muß sein!
"AGPDelayClock"=hex:10 Kontrolliert den internen Clockgenerator des M1541 für den AGP (Standard).
"SDRAMDelayClock"=hex:10 Kontrolliert den internen Clockgenerator des M1541 für das RAM (Standard).
"K6WriteAllocate"="2" Aktiviert die Write Allocation der K6 Prozessoren ohne Memory Hole bei 15-16M.
"PADTTLInput"="1 Kontrolliert die PAD Input Level Selection.

Diese Parameter quetschen das letzte Quentchen an Leistung aus dem Aladdin V heraus und sorgen gleichzeitig dafür, daß die kritischen Faktoren, die für das leidige Timing-Problem verantwortlich sind, eliminiert werden. Sollten diese Einstellungen bei Ihnen nicht zum Erfolg führen, wäre es schön, wenn Sie mir einen Funk geben würden. Auf meinem und drei weiteren Systemen hat das Rezept zwar voll eingeschlagen, dennoch sind inzwischen zahlreiche Revisionen des M1541/42 im Umlauf. Bei den getesteten Revisionen E bis G des Chipsatzes sollten diese Werte die endgültige Lösung herbeiführen.

Wie sehr diese Konfiguration dem Standard-System mit dem alten 3.68 Treiber überlegen ist, zeigen folgende Benchmarks:

Gemeinsame Hardware:

CPU AMD K6-III 400 @ 450
FSB-Takt 100 MHz
vCore 2,5 V
Mainboard Asus P5A-B Rev. 1.04
Mainboard Spannung 3,5 V
Externer L3 Cache 512 KB write-back
Chipsatz ALi Aladdin V Rev. E
RAM 128 MB SDRAM PC-100 @ 2-2-2
Grafikkarte ELSA Erazor III TV AGP
Chipsatz nVidia Riva TNT2 @ 150 MHz
Speicher 32 MB SDRAM @ 156 MHz
Monitor Samsung SyncMaster 700p
1024x768 @ 100 Hz
800x600 @ 120 Hz
640x480 @ 160 Hz
vsync OFF

Sollten die gezeigten Maßnahmen überhaupt nichts an Ihrem Problem ändern, kann es sein, daß die Abstürze garnichts mit dem Aladdin V zu tun haben. Gerade in den Sommermonaten ist die Hitze immer noch der größte Feind eines PCs. Einfachste Gegenmaßnahme. Lassen Sie ihr Gehäuse offen, um evtl. Wärmestau zu vermeiden. Auch eine zu scharfte Einstellung der SDRAM-Parameter kann die Abstürze verursachen. Dies ist sehr wahrscheinlich, wenn die Probleme auch im 2D-Bereich auftreten. Die SDRAM-Parameter können Sie im BIOS verstellen. Sichereste Werte für "SDRAM CAS Latency", "SDRAM RAS to CAS Delay" und "SDRAM RAS Precharge Time" sind "3", die schnellsten "2".

Viel Spaß beim Ausprobieren...

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