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Von: Ghanja
02. Oktober 2001 Installation
Doch weit gefehlt - die Montage verlief ohne Probleme, wenngleich zwischen Kühlkörper und Kondensator gerademal ein Haarspalt frei war. Zur Berührung kam es jedenfalls nicht. Insgesamt bietet das AK77 Plus drei Anschlussmöglichkeiten für Lüfter (wobei einer bereits durch den Northbridge-Lüfter belegt ist). Die restlichen können per BIOS und beigelegter Hardware-Monitoring Software drehzahlüberwacht werden.
Nach erfolgtem Powerup führte uns der Weg natürlich ins BIOS, um die gewohnten Einstellungen zu überprüfen. Vorweg schon einmal - der Alltag eines Hardwareredakteurs ist nicht immer einfach. Daher sind wir über jede Erheiterung offen. In den "Advanced BIOS Features" des AK77 Plus wurden wir fündig. Offenbar hatten die BIOS-Programmierer da eine Kleinigkeit vergessen, denn über eine Option, die Prozessor-Seriennummer beim Athlon abzuschalten, war uns nichts bekannt ... ;)
Das "Frequency/Voltage Control" Menü bietet den allgemeinen Standard. Multiplikator-Veränderung findet ja wie gesagt ausschließlich über die DIP-Switches statt. Die Vcore kann bis maximal 1.85V erhöht werden. Die FSB-Einstellung erfolgt entweder manuell in 1 MHz-Schritten ("Manual") oder laut voreingestellter BIOS-Tabelle ("Table"). Hier noch einmal die Optionen:
Anbetracht solch hoher FSB Taktungen wird natürlich der Ruf nach einer Modifikation der Vio oder der DIMM-Spannung laut. Diese ist gerade bei einer extremen Übertaktung wichtig, um dem System zu mehr Stabilität zu verhelfen. Eine Option diesbezüglich war allerdings nicht anzutreffen. Eventuell wird dieser Mißstand aber in einer der kommenden BIOS-Revisionen behoben.
Extrem mager sind auch die Möglichkeiten ausgefallen, den Speicher zu tunen. Gerade der Power-User, der das letzte Quentchen Performance aus seinem System quetschen will, steht hier vor verschlossenen Türen. Lediglich die Option, den Speicher asynchron bzw. synchron zum FSB zu betreiben (wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig), die CAS Latency und die altbekannte DRAM Command Rate stehen hier zur Auswahl.
Natürlich wollten wir genau wissen, wie das BIOS die restlichen Optionen handhabt und bemühten das allseits bekannte WPCREDIT um Licht in das Dunkel zu bringen. Dort ist ersichtlich, dass AOpen zumindest nicht auf Nummer Sicher geht und die restlichen Timings auf "reibungslos" setzt. Verantwortlich ist hier alleinig das SPD der eingesetzten DIMM-Module. Um diese Aussage zu manifestieren haben wir kurzerhand auch unsere Mushkin Module gegen einen Speicher der Marke Micron ausgetauscht. Dieser bietet (laut SPD) folgende Timings: |