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Freitag, 2. November 2012

15:01 - Autor: Opteron

Spekulation um die durchgesickerte AMD-Roadmap für 2013: Trinity@28 nm und Vishera mit neuen Piledriver-Kernen?

Bereits in unserer ersten Meldung zum neuen AMD Plan (Nach Trinity soll 2013 Richland-APU folgen - Kaveri auf unbestimmte Zeit verschoben), der auf der türkischen Webseite donanimhaber durchgesickert ist, haben wir die Fakten gesammelt. In dieser News wollen wir uns nun aufs Spekulieren konzentrieren, auch Nicht-Erwähntes einfließen lassen und die Information im größeren Kontext betrachten. Als Einstieg soll uns die alte und neue Roadmap im Vergleich dienen:




Abbildung 1: Neue, inoffizielle 2013-Planung oben, alte Planung unten


Was auf der Roadmap steht
Im Falle Vishera scheint alles beim alten zu bleiben, der Chip ist auf der Roadmap durchgängig für 2012 und 2013 eingezeichnet. Allerdings überrascht die Bezeichnung mit "New Piledriver x86 Cores". Vor dem Hintergrund der bereits Anfang 2012 bekannt gegeben Details, dass das 2013er-Vishera-Modell einige Verbesserungen bekommen solle, könnte dies bedeuten, dass Vishera die Piledriver-Kerne der 20h-Modelle bekommt, die ursprünglich für den schon vorher gestrichenen Komodo-Chip angekündigt wurden. Mehr Details dazu in unserer alten Meldung zu dem Thema: AMD Analystentag 2012, der Tag danach: Piledriver 10h & 20h; Fragezeichen bei 28nm CPU-Updates. Weitere Verbesserungen wie zum Beispiel die Integration eines resonant Clock-Mesh, welches das aktuelle Vishera-Modell noch nicht hat (wir berichteten), sind natürlich ebenfalls nicht auszuschließen, aber rein spekulativ.

Zusätzlich fällt die Abwesendheit der Kaveri-APU mit neuen Steamroller-Kernen auf, welche in 28 nm hergestellt werden sollte. An dessen Stelle ist der "Richland" gerückt, welcher weiterhin die gewohnten Piledriver-Kerne und die gleichen Radeon Core 2.0 aufweist, wie die aktuellen Trinity-APUs:


Abbildung 2: Trinity-Beschreibung auf AMDs Webseite


Was nicht auf der Roadmap steht
Architektonisch wird sich mit Richland also nicht viel ändern. CPU- und GPU-Teil bleiben somit also gleich und ändern sich nicht, weswegen man im ersten Augenblick am neuen Codenamen zweifeln muss. Allerdings schweigt sich der durchgesickerte Produktionsplan in Sachen Herstellungsprozess aus. Die Kaveri-APU wurde vorher schon als 28-nm-Produkt angekündigt. Damit sollte es als ziemlich sichere Vermutung gelten, dass Richland ein 28-nm-Produkt werden sollte. Auch gab es schon vor ein paar Monaten diesbezügliche Meldungen, die Richland als eine 28-nm-APU auswiesen. Da die CPU- und GPU-Kerne nachweislich nicht erneuert werden, muss es der Herstellungsprozess sein, der den neuen Codenamen und die Bezeichnung als APU der "3. Generation" rechtfertigt. Nicht erwähnt wird ein Update des PCIe-Kontrollers auf PCIe 3.0, allerdings böte sich ein Update an, nachdem ja sonst nichts architektonisch geändert wurde und der Sockel bereits PCIe 3.0-fähig ist (wir berichteten).

Neuer Chipsatz?
Laut Roadmap wird es einen neuen Chipsatz namens "Bolton" geben. Bereits früher wurde darüber berichtet, ursprünglich als Kaveri-Partner (#1, #2). Die bisherigen Informationen ergeben keinen Unterschied bei den Features, es bleibt weiterhin bei den schon bekannten acht Sata3-Ports und 14 USB-Anschlüssen. Eine Änderung gegenüber dem bisher gebräuchlichen Hudson-Chipsatz, der den neuen Namen rechtfertigen könnte, könnte sich hier nach der aktuellen Informationslage also nur durch eine PCIe-3.0-Unterstützung ergeben.

Kabini
Nichts ändert sich bei der Planung für den Ontario-/Zacate-Nachfolger "Kabini" mit Jaguar-Kernen, der unverändert in der Roadmap aufgeführt ist (wir berichteten #1, #2)

Fazit
Nach dem Herstellungsfiasko um die erste APU "Llano" und die ersten Bulldozer-Chips der "FX-Serie", die sich beide aufgrund Produktionsproblemen verspäteten, scheint AMD diesmal auf Nummer Sicher gehen zu wollen und Intels Tick-Tock-Modell nachzuahmen. Anstatt neue Steamroller-Kerne im ebenfalls neuen 28-nm-Prozess anbieten zu wollen, wird es anscheinend erst einmal ein Shrink der bewährten Trinity-Architektur auf 28 nm richten müssen. Für AMDs Performance-Freunde gibt es dagegen keinen Shrink. Dies wäre im Hinblick auf das Optimieren des 28-nm-Prozess auf die APUs vermutlich auch nicht vorteilhaft. Stattdessen ist mit weitere kleinen Verbesserungen und Feinschliff bei Vishera zu rechnen. Sollte das resonant Clock-Mesh eingeführt werden, könnte auch ein ähnlicher Effekt wie bei einem Shrink erzielt werden, also Strom eingespart und der Takt entsprechend etwas angehoben werden. Einzig verbleibender Nachteil wäre die weiterhin beachtliche Die-Größe, was aber nicht das Problem des Endkunden wäre.

Quellen:
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