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Freitag, 10. September 2004

19:59 - Autor: Patmaniac

Newssplitter (10.09.) - Weitere News des Tages kurz und bündig

Efficeon TM8800 in 90 Nanometer
Nachdem der Chipproduzent Transmeta bereits angekündigt hat, CPUs mit NX-Unterstützung noch in diesem Jahr zu produzieren, wir berichteten, wurde jetzt die Produktion des in 90 Nanometer gefertigten TM8800 gestartet. Der TM8800 hat eine Taktfrequenz von 1,6 GHz, höher getaktete Muster bis zu 2 GHz sind mittlerweile auch verfügbar. Die 1,6 GHz Modelle sollen offiziell am 05. Oktober auf dem Prozessor Forum in San Jose vorgestellt werden. Die Verfügbarkeit der 2 GHz Modelle ist Ende 2004 geplant. Erste Systeme auf Basis des TM8800 werden noch in diesem Monat erwartet. (Transmeta)

ATI kündigt X800 XT All-in-Wonder an
Die kanadische Grafikkartenschmiede ATI hat nun für Ende des Jahres eine X800 XT All-in-Wonder Grafikarte angekündigt. Sie verfügt über 500 MHz Chiptakt und Speichertakt, analogem TV und FM Radio Tuner. An Video- Ein- und Ausgängen sind DVI-I und VGA enthalten. Für Nordamerika hat der Hersteller einen Verkaufspreis von 499,- US-Dollar genannt. In Europa wird die X800 XT All-in-Wonder etwas später in verschiedenen Konfigurationen erhältlich sein. Neben der Remote Wonder II Fernbedienung packt ATI unter anderem die DVD Erstellungssoftware muvee autoProducer DVD Edition sowie Pinnacle Studio9 in der ATI Version bei. (ATI)

IBM kündigt eServer 326 mit Dual-Opteron an
IBM hat seinem im letzten Jahr eingeführten eServer 325, welcher auf dem Opteron 246 basiert, ein Update verpasst. Der eServer 326 ist nun mit acht statt sechs Speicher Steckplätzen ausgestattet, welche eine theoretische Bestückung von bis zu 32 GByte zulassen. Neben einer verbesserten Kühlung wurden Raid sowie Fernwartungs- und Diagnosefunktionen integriert. (Heise)

Opteron-Supercomputer für Uni Frankfurt
An der Universität Frankfurt ist ein neuer Supercomputer in Betrieb genommen worden. Er verfügt über insgesamt 566 Opteron-Prozessoren und über eine Leistung von 1,7 TeraFlops. Am Center for Scientific Computing (CSC) der Uni werden Themengebiete um die Modellierung biologischer Systeme bis hin zu Simulationen von Prozessen in der Hochenergie-Physik erforscht. (ZDNet)

Sun bringt Opteron-Workstations raus
Dabei verfügt das kleine Modell W1100Z über einen Opteron 144-150, 512 MByte RAM, eine 80 GByte HDD und Nvidia Quadro NVS280 für unter 2000 Euro. Ab 4600 Euro kann man das Modell W2100Z mit zwei Opteron 244-250, 2 GByte RAM, 73 GByte UltraSCSI320 HDD und ebenfalls der Nvidia Quadro NVS280 bekommen. Ausserdem vefügen die Maschienen über fünf PCI-X-Steckplätze. Als Betriebssysteme stehen Solaris x86, Linux und Microsoft Windows XP zur Auswahl. tecCHANNEL)

IDF: Zink-Akku soll Laufzeit erhöhen
Auf dem aktuellen Intel Developer Forum stellt Intel mit der Firma Zinc Matrix Power eine neue Akkutechnologie vor, die die Akkulaufzeit im Vergleich zu herkömmlichen Li-Ion-Akkus bei gleicher Akkudimension verdoppeln soll. Die Kapazität beträgt dabei 10 Ah bzw. der Energieinhalt liegt somit bei zirka 120 Wh. Als Ziel peilt Intel eine Akkulaufzeit von 8-10 h an. Mitte 2005 soll es erste Samples geben. Ab 2006 soll dann die Massenfertigung beginnen. (tecCHANNEL)

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Donnerstag, 2. September 2004

16:41 - Autor: pipin

Erster europäischer Auftrag über ein Cray XD1 System

Wie Yahoo Finance berichtet hat die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg (Universität der Bundeswehr) den ersten europäischen Auftrag über ein XD1 HPC(High Performance Computing) System beim Supercomputerbauer Cray eingereicht.
    "We evaluated many proposals from leading IT companies and decided on Cray because of the Cray XD1 system's excellent price-to-performance ratio," said Professor Hendrik Rothe, chair of the university's Laboratory For Measurement and Information Technology." In October 2004, we will start a new postgraduate-level curriculum on computational engineering and will use the Cray XD1 mainly for teaching parallel computing techniques for fluid dynamics, electromagnetics, optimization and automatic control. This high performance computer will be of great benefit to our students, since hands-on learning is always the best method to understand sophisticated physical, mathematical and technical problems."
Das System soll im vierten Quartal 2004 installiert werden.

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Donnerstag, 5. August 2004

21:31 - Autor: Campari

Newssplitter - weitere News des Tages kurz und bündig

Weiterer Opteron Supercomputer
Eine Spitzenleistung von 10 TFLOPs soll der neue AMD Supercomputer bieten, den IBM an das Forschungslabor der US-Army liefert. Diese Leistung sollen 2.304 AMD Opteron 2,2 GHz Prozessoren in 1186 IBM eServer e325 Dual-CPU-Nodes liefern, welche das System bis in die Top 20 der Liste der Top500-Supercomputer hieven sollen. (Heise )

WindowsXP RC2 des SP2 nicht mehr verfügbar
Der Release Candidate 2 für das Service Pack 2 wurde von den Microsoft-Servern genommen. Trotz einiger anders lautender Gerüchte der letzten Tage verdichtet sich damit wohl der Hinweis, dass das Finale SP2 nicht mehr lang auf sich warten lässt. Dass SP2 bringt einige Änderungen für WindowsXP mit sich, wobei AMD64-Prozessoren auf grund des NX-Features direkt betroffen werden.

3D Mark 2004 Screenshots
Auf D-Cross.com sind erste Screenshots des kommenden 3D Mark 2004 Benchmarks zu sehen. Da die Seite zeitweise überlastet ist, gibts die Bilder nun auch bei Winfuture. (D-Cross.com Winfuture)

WLAN-Streckenrekord
Auf dem jährlich in Las Vegas stattfindenden Hackertreffen Defcon wurde bei dem diesjährigen WLAN Wettbewerb ein neuer Streckenrekord von über 88 km erreicht. Die Ausgangsleistung der WLAN Karte von etwa 30 mW wurde dabei mithilfe von einem drei Meter großen Parabolspiegel verstärkt. Außerdem trug die Höhe von 1550 Metern über Normalnull zu dieser unglaublichen Übertragung bei. (Heise)

Speicher Roundup bei AnandTech
Bei AnandTech gibt einen großen Vergleich von aktuellen Arbeitsspeichermodulen. Im Test mussten folgende Riegel gegeneinander antreten: Corsair 3200XL, Crucial Ballistix PC3200, Kingston HyperX PC3200 Low-Latency, Mushkin PC3200 Level II V2, OCZ PC3200 Platinum Rev. 2. Der Test ist schon von daher sehr empfehlenswert, da zum Beispiel der Crucial Ballistix PC3200 schon Bestandteil unserer Nachrichten war und viel Interesse auf sich zog. (AnandTech)

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Freitag, 30. Juli 2004

11:56 - Autor: Patmaniac

Red Storm Supercomputer auf dem Vormarsch

Erfreulich war die Nachricht im Oktober 2002, als die legendäre Supercomputerschmiede Cray verkündete, den größten Supercomputer der Welt auf AMD Opteron-Basis zu bauen (wir berichteten). Ein knappes Jahr war es dann wieder ruhig um das Red Strom-Projekt, was auch den Beinamen "Thor's Hammer" trägt, bis im Juli 2003 weitere Details veröffentlich wurden (wir berichteten). Auch danach wurde es leider wieder still.

Wie unsere Kollegen von Golem.de jetzt aber berichten, wird der Red Storm Supercomputer in allzu naher Zukunft realisiert werden. So wird ab Ende September 2004 ein Viertel des geplanten Systems errichtet werden (also beinahe genau nur 2 Jahre nach Projektbeginn), welches bis Januar 2005 in Betrieb gehen soll. Erste Leistungsmessungen sollen danach erfolgen, wobei mit einer Leistung von 41,5 Teraflops (Billionen Operationen pro Sekunde) gerechnet wird. Auf phänomenale 100 Teraflops soll die Endleistung steigen. Um dies zu erreichen, werden Ende 2005 die 11.648 Opteron-Prozessoren durch ihre Nachfolger mit Dual-Core ersetzt werden, was je 25% mehr Leistung als der erste Single-Core-Opteron verspricht. Dabei ist es interessant zu sehen, dass schon 2002 zu Beginn des Projekts von jenen 100 Teraflops -bei gleichgroßer Opteron-Anzahl wohlgemerkt- gesprochen wurde, wie es aus unserer ersten Meldung hervor geht. Dabei war zu jener Zeit der Opteron erstens noch gar nicht released und zweitens wurde vor allem der Dual-Core Opteron erst im April 2004 bestätigt (wir berichteten). Ein Schelm, wer also denkt, dass AMD von Beginn an den K8 als Dual-Core-Prozessor pushen wollte... ;) Unser Vorschlag bei einer Neubenennung des Dual-Core-Opteron ist überrings "Ultron64". *g*

Der bisherige schnellste Supercomputer der Welt, der NEC Earth Simulator, mit seinen 36 Teraflops wird hingegen gegenüber dem Red Strom Supercomputer blass aussehen. Nicht nur auf Grund des gigantischen Leistungsunterschieds. So benötigt der Earth Simulator dreimal mehr Platz und verbraucht 8 Megawatt gegenüber Red Storm mit seinen 2 Megawatt.

Da der Red Storm Supercomputer mit 90 Millionen Dollar vergleichsweise billig ist und auch eine wesentlich niedrige Entwicklungszeit benötigte (bei bisherigen Supercomputern musste man in der Regel mit 4-7 Jahren von Konzept bis Aufbau rechnen), könnte dieses Design eines Supercomputers eine zentrale Bedeutung in Crays zukünftigen Supercomputer-Anstrengungen einnehmen. Da keine andere Chipschmiede vergleichbare Opteron-Prozessoren anbieten kann, könnte das natürlich für AMD den endgültigen Durchbruch in der Server-Welt bedeuten.

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Mittwoch, 9. Juni 2004

21:45 - Autor: Trodat

TU Berlin sucht nach bislang größter Primzahl

In der langen Nacht der Wissenschaften am 12. Juni wird an der TU Berlin in einem Großprojekt nach einer neuen größten Primzahl gesucht. Diese hätte dann eine Länge von über zehn Millionen Stellen.

Primzahlen sind natürliche Zahlen mit genau zwei Teilern (zum Beispiel 2, 3, 5, 7 und 11). Bei der Suche nach großen Primzahlen konzentriert man sich gewöhnlich auf die sogenannten Mersenneschen Primzahlen, das heißt auf Primzahlen p der Form p = 2^q - 1, wobei q ebenfalls eine Primzahl ist.
Diese Art von Primzahlen ist im Vergleich zu allgemeinen Primzahlen leichter zu finden, da Zahlen der Form 2^q -1 mit dem besonders einfachen Lucas-Lehmer-Test als prim nachgewiesen werden können. Der Rechenaufwand ist jedoch auch hier noch gewaltig. Ein herkömmlicher PC der 1 GHz Klasse benötigt für die Überprüfung eines einzigen Kandidaten der gewünschten Größenordnung mehrere Wochen.

Die praktische Bedeutung der Primzahlsuche liegt vor allem in der Verwendung großer Primzahlen bei Verschlüsselungsalgorithmen wie zum Beispiel dem RSA-Verfahren (benannt nach seinen Erfindern Rivest, Shamir und Adleman). Die Sicherheit der Schlüssel basiert hier darauf, dass ein Produkt aus zwei sehr großen Primzahlen auch auf heutigen Supercomputern nur mit extrem großem Rechen- und Zeitaufwand in seine Faktoren zerlegt werden kann.

Da unendlich viele Primzahlen existieren, besteht somit stets die Möglichkeit, die Verschlüsselungsverfahren durch Verwendung größerer Primzahlen der steigenden Rechenleistung der Computer anzupassen, sobald man diese Zahlen entdeckt hat.

Mehr Informationen zur Primzahlsuche der TU Berlin findet Ihr auf der Internetseite des Projekts.

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Freitag, 4. Juni 2004

19:59 - Autor: Campari

Newssplitter - weitere News des Tages kurz und bündig

Opteron HPC System am HLRS
Das Hochstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) baut weiterhin auf den Supercomputerbauer Cray und lässt seine existierenden Cray T3E(TM)-900/512 durch ein Opteron System bestehend aus 256 Prozessoren ersetzen. (Cray )

ULi mit Blick nach vorn
Mit der Rückkehr des Chipsatzherstellers Uli (ALi + UMC) beschäftigt man sich bei Orthy.de. Nach dem ALi Aladdin 5 sowie dem ALi MAGiK 1, wurde es sehr ruhig um die taiwanesische Chipsatzschmiede. Nachdem mit UMC einer der weltweit größten Auftragsfertiger nun die Fäden in der Hand hält, scheint sich ULi aus dem Staub der Vergangenheit zu erheben und mit aller Macht auf den Markt zurück zu drängen. Eine Einschätzung der Lage sowie ein Blick auf die Marktstellung UMCs, die im übrigen auch bei SiS beteiligt sind, findet ihr in einem sehr lesenswerten Artikel bei Orthy.de.

VIA präsentiert VIA Envy24MT Audio Controller
VIA stellte kürzlich den VIA Envy24MT Audio Controller für Laptops und Small Form Factor (SFF) PCs vor und liefert somit auch "für unterwegs" eine hochwertige Audiolösung. (Pressemitteilung )

Wurm W32.Korgo.F in Deutschland kaum verbreitet
Die überall antreffbaren Warnungen vor dem W32.Korgo.F-Internetwurm sind zum Teil etwas übertrieben, so berichtet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, dass der Wurm in Deutschland nicht sehr weit verbreitet ist. Der Grund hierfür ist, dass die ausgenutzte Sicherheitslücke mittlerweile bei den meisten Anwendern geschlossen wurde. Der W32.Korgo.F sucht gezielt nach Kennwörtern und Kreditkartennummern. Weitere Informationen zum Wurm und zu dessen Abwehr findet ihr beim BSI.

Spam-Versender mit neuem Trick?
Bei den Kollegen von TweakPC stieß man auf eine neue Methode der Spam-Versender ihre Nachrichten an den Mann zu bringen. Die bekannte Anforderung einer Lesebestätigung gibt es auch für das Löschen. Klickt man hierbei nun aus Gewohnheit auf "Ja", also Bestätigung senden, erhält der Spam-Versender die Bestätigung einer funktionierenden Adresse und auch der Spamfilter wird in Zukunft umgangen, denn warum soll jemand Spam versenden, dem man selber schreibt? (TweakPC )

Deutscher iTunes Music Store schon Mitte Juni?
Wie der Sender Radio Berlin-Brandenburg/Fritz aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben will, soll Apples iTunes Music Store nun doch deutlich früher als bisher angenommen in Deutschland starten. Schon ab 15. Juni sollen die Kunden auch hierzulande ihre Musik über iTunes online erwerben können. Eine Bestätigung der Meldung durch Apple steht allerdings noch aus. (Heise Online )

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Dienstag, 11. Mai 2004

14:56 - Autor: pipin

Cray vermeldet weiteren "Red Storm" Auftrag"

Wie Supercomputerhersteller Cray heute in einer Pressemitteilung bekannt gibt, wurde von einer nicht näher genannten kanadischen Organisation ein Auftrag über ein auf dem Red Storm Projekt basierendes Produkt abgegeben.
    "We're seeing very strong interest in this upcoming product, which is designed to be more efficient and cost-effective for challenging problems and workloads than the clustered SMP systems available in the HPC marketplace today," according to Cray Chairman and CEO Jim Rottsolk. "For really serious problems like this, purpose-built HPC systems are vastly superior to loosely linked clusters of servers or PCs."
Bereits Anfang Mai vermeldete Cray einen ähnlichen Auftrag des Pittsburgh Supercomputing Centers.

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Montag, 5. April 2004

18:29 - Autor: Desti

Opteron Splitter - News der letzten Tage in Kürze

  • Turnkey 64-Bit und 32-Bit Cluster Systeme
    Auf der ClusterWorld Expo 2004 hat Penguin Computing die Verfügbarkeit von turnkey Linux Cluster Systemen basierend auf AMD Opteron and Intel Xeon Prozessoren bekannt gegeben, Cluster mit dem Itanium 2 werden für das 3. Quartal 2004 erwartet. (Penguin Computing)
  • Universität Wuppertal lässt Opteron Cluster bauen
    Die Universität Wuppertal lässt ihr Rechenzentrum um einen Cluster der Firma CADAC mit 500 Opteron 1,8 GHz CPUs auf Dual Boards und je 2 GB RAM ergänzen. Der Cluster soll im Frühsommer fertig gestellt werden und für die Ausbildung in Parallel und Grid Computing sowie für wissenschaftliche Berechnungen arbeiten. (Linux Enterprise)
  • Angstrom kündigt Quad Opteron Blades an
    Angstrom Microsystems haben den Bladeserver mit der, nach eigenen Angaben, höchsten Leistungsdichte (Rechenleistung pro m³ benötigten Platz) entwickelt. Der Titan64 QuadraBlade erlaubt 52 Blades mit insgesammt 208 Prozessoren pro Rack. (Planet 64Bit)
  • Minicluster für Biolabore von Sun
    Sun Microsystems haben auf der Bio-IT World Conference+Expo einen fahrbaren Minicluster (Sun Fire Starter Cluster for Bioinformatics) für die Forschung in kleinen Biolaboren und Krankenhäusern mit geringen finanziellen Mitteln vorgestellt. Der 19" Rack, der mit Rädern ausgestattet ist, braucht keine spezielle Klimaanlage und kann an jede normale Steckdose angeschlossen werden. Ab Sommer ist das System mit 4 Sun Fire V20z Dual Opteron Nodes für 22000$ weltweit lieferbar. (Planet 64Bit)
  • Rubens-Cluster der Uni Siegen offiziell eingeweiht
    Die Universität Siegen hat den rund eine Million Euro teuren Rubens-Cluster mit 256 Opteron Prozessoren feierlich eingeweiht. In der Top 500 Liste der Supercomputer kann das System nach ersten Messungen eine Platzierung um den 225. Rang erreichen. Die Kosten wurden zu 85% vom Bund getragen. Das Haupteinsatzgebiet wird in den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fachbereichen und der Wirtschaftsinformatik liegen. (Planet 64Bit)
  • US Militär baut weiteren Opteron Supercomputer
    Das Army Research Laboratory Major Shared Resource Center (ARL MSRC) wird die Rechenkapazität mit 3 neuen Maschinen deutlich erhöhen, eines der Systeme wird von IBM gebaut und besteht aus 2304 Opteron Prozessoren mit je 2,2 GHz. (Planet 64Bit)
  • Iwill DK8X und Tyan Thunder K8W Review
    LinuxHardware.org haben das Iwill DK8X und Tyan Thunder K8W in einem Review gegeneinander antreten lassen. (LinuxHardware.org)
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    Donnerstag, 26. Februar 2004

    00:29 - Autor: pipin

    Cray übernimmt OctigaBay Systems Corporation

    Laut einer Pressemitteilung wird der "Supercomputerbauer" Cray - seines Zeichens auch verantwortlich für das Red Storm Projekt (Thor\'s Hammer) - die OctigaBay Systems Corporation im Rahmen einen Aktientauschprogrammes übernehmen.

    OctigaBay ist im Bereich des High Performance Computing tätig und entwickelt den OctigaBay 12K High Performance Computer, der mittels seiner Rapid Array genannten Direct Connected Processor Architecture Systeme mit bis zu 12.000 Opteron Prozessoren ermöglichen soll.

      "Previewed in November 2003, the OctigaBay 12K high performance computer\'s innovative architecture embeds both a high speed interconnect and application accelerators to remove major bottlenecks, improving performance on real-world applications. Self-monitoring, self-healing and management features give administrators a highly reliable and easy-to-use system.

      Early shipments of the OctigaBay product are expected in the second half of 2004, with general availability in early 2005."

    Links zum Thema:
    OctigaBay® 12K High Performance Computer
    OctigaBay® 12K Datasheet
    Pressemitteilung bei Cray
    Cray to Acquire OctigaBay (Yahoo! Finance)

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    Sonntag, 22. Februar 2004

    20:53 - Autor: Campari

    Newssplitter - Weitere News des Tages kurz und bündig

    Opteron-Prozessoren erforschen Hurricanes
    Ein von Alienware gebauter Supercomputer mit 98 AMD Opteron-Prozessoren wird künftig die Florida International University u.a. bei der Erforschung und Simulation von Hurricanes unterstützen. (the Inquirer)

    ATI demonstriert R420 auf dem IDF
    ATI nutzte das IDF um seinen neuesten High-End Grafikchip zu demonstrieren. Angaben zu technischen Details blieben zwar aus, aber man demonstrierte die Leistungsfähigkeit des R420 anhand des Spieles Colin McRae Rally 2004, welches bis zwei bis drei mal so hohe Frameraten gehabt haben soll, wie auf aktueller DX9-Hardware. (Beyond3D)

    Athlon 64 FX-53 Benchmarks aufgetaucht
    Nachdem AMD kürzlich den Athlon 64 FX-53 mit der 64-Bit Version von Far Cry vorführte, sind nun erste Benchmarks zum kommenden Flaggschiff aufgetaucht. Ein System, bestehend aus einem Asus SK8N, einer Radeon 9800 Pro sowie DDR400 ECC Speicher von Kingston, wurde mit den synthetischen Benchmarks 3DMark 2001, 3DMark 2003 und dem Aquamark3 auf den Prüfstand gestellt. (the inquirer)

    Athlon 64 2800+ in Kürze?
    Im Internet munkelt man über einen Desktop Athlon 64 2800+ mit einer Taktfrequenz von 1,8 GHz und einem 512 kB großen L2-Cache. Dieser soll dem recht günstigen Pentium 4 mit 2800 MHz gegenüber gestellt werden, weshalb er sich auf einem ähnlichen Preisniveau befinden dürfte. (the inquirer)

    Mobiler Athlon 64 3400+
    Einen weiteren, demnächst wohl erscheinenden, Athlon 64 haben die Kollegen der Computerbase in AMD\'s Processor Power and Thermal Data Sheet ausgegraben. Dieser verfügt über eine Taktfrequenz von 2,2 GHz, bei einer Größe des L2-Cache von einem MB. (ComputerBase)

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    Dienstag, 20. Januar 2004

    07:41 - Autor: Mighty

    AMD Opteron Cluster "Matterhorn" eingeweiht

    Nachdem wir bereits im vergangenen Jahr über einen weiteren AMD Opteron Cluster in der Schweiz berichteten, wurde das Projekt nun fertiggestellt.

    AMD und die DALCO AG, einer der führenden Europäischen Systemintegratoren, der AMD Opteron basierte Systemlösungen anbietet, stellten der Universität Zürich einen hochleistungsfähigen Supercomputing-Cluster "Matterhorn" mit 522 AMD Opteron Prozessoren zur Verfügung.

    "Matterhorn" dient zur Simulation sowie zur Berechnung von biochemischen, chemischen und physikalischen Zusammenhängen komplexer Molekularsysteme. So unterstützt “Matterhorn” die Forscher bei der Entwicklung von wirkungsvollen Medikamenten zur Bekämpfung von Alzheimer und Krebs. Darüber hinaus kommt der neue Supercomputer bei der Modellierung des dynamischen Verhaltens von Galaxien sowie zum Test moderner theoretischer Konzepte zum Einsatz. Der Matterhorn-Cluster besteht aus 522 AMD Opteron Prozessoren des Modells 244 und ist aus einem Joint Venture der IT-Services der Universität Zürich, dem Institut für Biochemie, Organische Chemie, Physik und Geographie, und dem Functional Genomics Center Zürich entstanden. Das San Diego Supercomputing Center ist ein Partner des Projekts und entwickelt die Cluster-Management-Software “Rocks”. Die Software wird von der Universität Zürich zur Steuerung der 261 Cluster-Nodes eingesetzt.

      “Um unsere ehrgeizigen Forschungsziele erreichen zu können, benötigten wir mehr Rechenleistung sowie eine schnelle und leistungsfähige Lösung. Statt verschiedene unabhängige Systeme zu installieren, haben wir uns für einen einzigen umfangreichen Linux-Cluster mit AMD Opteron Prozessoren entschieden,”
    so Dr. Alexander Godknecht, Head of Central Systems, IT Services, an der Universität Zürich.
      “Der AMD Opteron Prozessor war aufgrund seiner herausragenden Rechenleistung die beste Wahl für den Matterhorn Cluster,”
    so Christian Dallmann, CEO von DALCO, während sich Gianluca Degliesposti, AMD Europes Director of Business Development EMEA wie folgt äußerte:
      “Wir haben bereits umfangreiche Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den führenden Universitäten und Forschungsinstitutionen, die innovative, hochleistungsfähige und zuverlässige Computerlösungen benötigen. Wir freuen uns, dass Matterhorn an der Universität Zürich zu den schnellsten x-86-Superclustern mit 522 AMD Opteron Prozessoren gehören wird. AMD beliefert seine Kunden aus Wissenschaft und Unternehmen mit Lösungen, die simultanes Hochleistungscomputing mit 32 und 64 Bit ermöglichen und zugleich den nahtlosen Übergang von 32- auf 64-Bit-Computing erlauben,”

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    Donnerstag, 15. Januar 2004

    13:22 - Autor: Mighty

    Astrophysikalisches Institut Potsdam setzt auf Opteron Cluster

    Ein neuer Supercomputer basierend auf AMD Opteron Prozessoren ist ab heute das Herzstück eines der größten Supercomputer an einem Astrophysikalischen Institut in Deutschland.

    Das Astrohpysikalische Institut Potsdam (AIP) setzt für seinen neuen Supercomputer-Cluster auf AMD Opteron Prozessoren. Der Supercomputer wurde vom österreichischen Spezialisten Quant-X realisiert und besteht aus 264 AMD Opteron Prozessoren, bestehend aus 130 Dualnodes mit AMD Opteron Prozessor Modell 244 und einem Quadnode mit AMD Opteron Prozessor Modell 844. Die Dualnodes sorgen für die Berechnung und der Quadnode für die Visualisierung der Forschungsdaten. Der neue Supercomputer wird am heutigen Donnerstag in Postdam von der brandenburgischen Forschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka feierlich in Betrieb genommen.

    "Mit diesem Opteron-Cluster verfügt das AIP über einer der größten Supercomputer an einem astrophysikalischen Institut weltweit. Der Einsatzbereich des Clusters umfasst sowohl hochaufgelöste Computersimulationen der Entwicklung unseres Universums als auch die Analyse der Daten, die die nächste Generation von astronomischen Großteleskopen liefern werden. Mit dem Cluster ist das AIP somit sehr gut ausgestattet für die Herausforderungen der astronomischen Forschung in den nächsten Jahren," so Prof. Matthias Steinmetz, Direktor des AIP.

    "Die Kombination von Quant-X’s großer Erfahrung in der 64-bit Arena und die herausragende Leistungsfähigkeit des AMD Opteron Prozessors bei der Nutzung von AIPs hauseigenem Programmcode bedeutete, dass die Entscheidung für eine auf den AMD Prozessoren beruhende Lösung von Quant-X eine geradezu natürlich Entscheidung war. AIP's Supercomputer zeigt erneut AMD's Verpflichtung und Fähigkeit, Kunden mit leistungsstarken Supercomputerlösungen mit Hilfe der AMD64 Technologie zu versehen,", so die Aussage von Gianluca Degliesposti, AMD Director of Business Development, Europa.

    High-Performance Computing und die Analyse großer Datensätze ist einer der Arbeitsschwerpunkte des Astrophysikalischen Instituts Potsdam. Der Forschungsschwerpunkt liegt dabei in der Nutzung von Teilchen- und Gridverfahren zur Lösung des gravitativen N-Körperproblems sowie von hydrodynamischen und magnetohydrodynamischen Gleichungen.

    Das Einsatzgebiet umfasst zudem die Untersuchung der Turbulenzen und Konvektionen in der Oberfläche der Sonne und anderer Sterne sowie der Bildung und Entwicklung von Galaxien und von großräumigen Strukturen im Universum. Das AIP ist auch einer der deutschen "main nodes" im "Virtual Observatory", einem weltweiten Netzwerk astrophysikalischer Organisationen zur Bereitstellung elektronischer Datenarchive unter Benutzung der GRIDTechnologie. Darüberhinaus werden am AIP parallele Methoden zur Konsolidierung von Beobachtungsdaten entwickelt, wie sie die nächste Generation von Großteleskopen liefern werden.

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    Freitag, 28. November 2003

    12:20 - Autor: pipin

    Auch Universität Zürich mit AMD Opteron Cluster

    Erst vorgestern berichteten wir über einen AMD Opteron Cluster, der in der Schweiz installiert wird.
    Wie die Dalco AG meldet, die bereits für die Realisierung des Clusters an der ETH verantwortlich ist, wird nun die Universität Zürich ebenfalls einen AMD Opteron Cluster bestehend aus 522 Prozessoren in Betrieb nehmen.
      "The University of Zurich scales new computing heights with DALCO
      November 2003 -- The Matterhorn Cluster will be the fastest AMD Opteron Linux Supercomputer in Europe. Its 522 Opteron processors satisfy the computing needs of several departments."
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    Mittwoch, 26. November 2003

    13:57 - Autor: pipin

    Schweizer ETH setzt auf 64-bit-Technologie

    Wie AMD in einer Pressemitteilung bekannt gab, setzt eine weitere Lehr- und Forschungseinrichtung auf ein Cluster-System mit Opteron Prozessoren.
      "Neues Supercomputer Cluster-System mit AMD Opteron™ Prozessoren
      Schweizerische Eidgenössische Technische Hochschule setzt auf 64-bit-Technologie
      Von Schweizer DALCO AG entwickelte Lösung ermöglicht Berechnung und Darstellung von Molekularsystemen

      Volketswil, Schweiz, im November 2003. Die Schweizerische Eidgenössische Technische Hochschule (Swiss Federal Institute of Technology) setzt für Ihren neuesten Supercomputer-Cluster auf eine Lösung mit AMD Opteron™ Prozessoren. Der Supercomputer wurde von der DALCO AG realisiert und kommt in Labors des EPFL (Ecole Polytechnique Federale de Lausanne) für Chemie und Biochemie zur Berechnung komplexer Molekularsysteme für die Biologie und Medizin zum Einsatz.

      "Bei der Entscheidung, unser Forschungswerkzeug mit dem neuen, aus 72 AMD Opteron Prozessoren bestehenden Supercomputer-Cluster aufzurüsten, standen die hohe Rechenleistung und Zuverlässigkeit des Systems im Vordergrund," so Dr. Ivano Tavernelli, Forscher und als
      System-Administrator für den im Laboratory of Computational Chemistry und Biochemistry am Swiss Federal Institute of Technology in Lausanne installierten AMD-Cluster. "Die AMD
      Cluster-Lösung bietet derzeit das beste Preis-/Leistungs- Verhältnis für paralleles Hochleistungs-Computing zur Berechnung von Molekularstrukturen. Großen und mittelgroßen Labors ermöglicht diese Lösung damit die Anschaffung von eigenen Hochleistungs-Rechnerressourcen. Darüber hinaus eröffnet die neue Cluster-Lösung unserer Forschungsgruppe neue Perspektiven und unterstützt unsere Forschungsarbeiten in hohem Maße." "


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    Dienstag, 18. November 2003

    17:21 - Autor: pipin

    Opteron Cluster auf Platz 6 der neuen Top500 Supercomputerliste

    Vorgestern wurde die 22. Ausgabe der Top500 Liste der Supercomputer herausgegeben und heute auf der in Phoenix stattfindenden Supercomputer Conference vorgestellt.
      "MANNHEIM, Germany; KNOXVILLE, Tenn.; & BERKELEY, Calif. – In what has become a much-anticipated event in the world of high-performance computing, the 22nd edition of the “TOP500” list of the world’s fastest supercomputers was released today (November 16, 2003).
      The Earth Simulator supercomputer retains the number one position with its Linpack benchmark performance of 35.86 Tflop/s (“teraflops” or trillions of calculations per second). It was built by NEC and installed last year at the Earth Simulator Center in Yokohama, Japan."
    In dieser Liste werden auch erstmals Supercomputer aufgeführt, die auf dem Opteron basieren, wobei das höchstrangige System ein Cluster der Los Alamos National Laboratories ist (wir berichteten), der aktuell den 6. Rang belegt.

    In einer Pressemitteilung würdigt AMD den Erfolg des Opteron:

      "PHOENIX -- November 18, 2003 --AMD (NYSE: AMD) today announced at Supercomputing 2003 the AMD Opteron™ processor has appeared an impressive four times for its debut on the Top500 Supercomputer list.

      “The AMD Opteron processor has marched straight to the top ten of the supercomputing field,” said Marty Seyer, vice president and general manager of AMD’s Microprocessor Business Unit. “The swift adoption and installation of these ultra-powerful AMD Opteron processor-based supercomputers clearly shows the HPC community had been anxiously awaiting this processor.”

      The Top500 list is published twice yearly and is based on the LINPAC benchmark, which measures a computer’s floating-point rate of executing linear equations and is expressed in Gigaflops (Gflop/s) or billions of floating point operations per second.

      The number six supercomputer, built by Linux Networx and in service at Los Alamos National Laboratory, comes in as the highest AMD Opteron processor-based system on the Top500 and operates at a maximal LINPAC performance rate of 8,051 Gflop/s with a theoretical peak performance of 11,264 Gflop/s."


    Links zum Thema:
    22. Top500 Supercomputer List
    Bericht zur Supercomputing 2003

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    Montag, 18. August 2003

    14:23 - Autor: Jensibensi

    Und noch ein Cluster mit Opteron Prozessoren

    Laut diesem Dokument fiel bei einer Ausschreibung für ein Rechencluster aus 1000 Einzelprozessoren wieder die Wahl auf Opteron Prozessoren.
      After a bidding process, the center recently chose Angstrom Microsystems, Inc. of Boston to provide the components and assemble the “metacluster” supercomputer, which will include 1,000 individual Opteron processors or computers made by AMD or Advanced Micro Devices, Inc., of Sunnyvale, Calif. Each AMD Opteron is a 1.4-gigahertz processor with at least one gigabyte (one billion bytes) of memory. The Opteron processors in the supercomputer together will have more than 1,000 gigabytes – or one terabyte – of memory.
    Scheinbar hat man sich bei AMD so daran gewöhnt, dass bei Rechenclustern inzwischen Opteron Prozessoren eingesetzt werden, dass davon im Virtual Pressroom nichts erwähnt wird. Gefunden wurde diese News beim inquirer.

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