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Donnerstag, 29. Juni 2006
18:49 - Autor: pipinIn der aktuellen TOP500 Liste der Supercomputer konnte AMD bereits einige Erfolge vorweisen (wir berichteten). Für das Peloton Linux Cluster Projekt haben sich nun die Lawrence Livermore National Laboratories (LLNL) für eine Voltaire Grid Backbone Lösung entschieden, die auf AMDs Opteron setzt.Der Supercomputer wird aus drei Appro 1U Quad XtremeServer Linux Clustern mit insgesamt 8.064 Dual-Core Opterons bestehen.
"The supercomputer will consist of three Appro 1U Quad XtremeServer Linux clusters with a total of 2,016 quad socket nodes and 16,128 cores based on the latest AMD dual-core processors. Multiple Voltaire Grid Director ISR 9288 multi-service switches and multiple Grid Switch) ISR 9024 edge switches will form the high performance, DDR InfiniBand fabric" Quelle: LLNL Selects Voltaire Grid Backbone Solutions For Peloton Linux Cluster Project -> Kommentare 
Mittwoch, 28. Juni 2006
18:10 - Autor: pipinIn der neuen TOP500 Supercomputerliste hat sich die Anzahl der auf dem Opteron basierenden Systeme stark erhöht.AMD liess es sich nicht nehmen, zu diesem Anlass eine Pressemitteilung herauszugeben: "Anzahl der auf AMD OpteronTM Prozessoren basierenden Systeme in der TOP500 Supercomputerliste steigt von 55 auf 81- Entwickler der weltweit 500 leistungsstärksten Systeme honorieren die Multiprozessor-Perfomancevorteile des AMD OpteronTM durch langfristigen Einsatz - DRESDEN – 28. Juni 2006 – AMD (NYSE: AMD) gab heute auf der 21. International Supercomputer Conference bekannt, dass mehrere Systeme, die auf AMD Opteron™ Prozessor basieren, in der Liste der leistungsfähigsten Supercomputer der Welt geführt werden, die von der TOP500 Organization ([url]www.top500.org[/url]) herausgegeben wird. Dank seiner Direct Connect Architecture mit HyperTransport™ Technologie bietet der AMD Opteron Prozessor überlegene Performance und Skalierbarkeit für Cluster- und Multiprozessor-Computer in kommerziellen und wissenschaftlichen Umgebungen. Aufgrund dieser Performance-Vorteile verzeichnet AMD eine ständig wachsende Marktpenetrierung in allen Bereichen des weltweiten Server-Markts – beispielsweise in Branchen wie Finanzdienstleistungen, Energie und digitale Medien sowie bei Universitäten und Hochschulen und im öffentlichen Sektor. „Die Entwickler von Supercomputern zählten zu den ersten, die den AMD Opteron Prozessor in ihre System integrierten“, erklärte Marty Seyer, Senior Vice President, Commercial Segment, AMD. „Mittlerweile entscheiden sich auch immer mehr traditionelle Unternehmens-Rechenzentren mit vergleichbar hohen Anforderungen an Performance, Preis/Leistungs-Verhältnis, Power und Kühlung für Systeme auf der Basis des AMD Opteron Prozessors. Mit unserer Quad-Core-Prozessor-Roadmap und mit unserem kürzlich angekündigten Torrenza-Programm, das die Entwicklung von Spezialbeschleunigern ermöglicht, die ganz neue Dimenisionen der Rechenleistung eröffnen, zeigen wir, dass AMD64 die Innovationsplattform der Zukunft ist.“ Bei der kürzlichen Vergabe eines Supercomputer-Auftrags wurde die Verwendung von AMD Opteron Prozessoren in einem mehrjährigen Vertrag festgeschrieben, den Cray, Inc. mit dem Oak Ridge National Laboratory (ORNL) geschlossen hat und der die Bereitstellung des weltweit ersten Supercomputers mit Petaflops-Geschwindigkeit (eine Billiarde Floating-Point Operations pro Sekunde) vorsieht. In der Gesamtvereinbarung sind auch laufende Upgrades des vorhandenen Cray XT3™ Supercomputers des ORNL festgeschrieben, wobei der Anfang wird noch in diesem Jahr mit den Next-Generation AMD Opteron-Prozessoren mit DDR2-Mememory gemacht wird. Danach folgt die Aufrüstung auf die Quad-Core AMD Opteron Prozessoren, die sockelkompatibel sein werden. Mit diesen Upgrades soll bis Ende 2007 die Spitzengeschwindigkeit auf 250 Teraflops beschleunigt (250 Billionen Floating-Point Operations pro Sekunde) werden. Des Weiteren plant das ORNL die Installation eines Cray Supercomputer der nächsten Generation für Ende 2008. Dieses System mit dem aktuellen Codenamen „Baker“ wird eine Spitzenleistung von einem Petaflops erreichen und wird dadurch ca. drei Mal schneller als jeder andere Computer auf der Welt sein. Alle Systeme, die im Vertrag vorgesehen sind, arbeiten mit aktuellen oder zukünftigen Versionen des AMD Opteron Prozessors. „Cray setzt auch weiterhin auf seine langfristige Strategie, seine Plattformen der nächsten Generation auf AMD64 Technologie zu bauen“, kommentierte der President und CEO von Cray, Peter Ungaro. „In sämtliche Cray Supercomputer können zukünftige Multi-Core-Prozessoren mit höherer Dichte eingebaut werden, um die Investitionen unserer Kunden in diese Systeme zu optimieren und zu schützen. Mit seinen kürzlich angekündigten Upgrades des Cray XT3 Supercomputer stellt das ORNL sicher, dass es mit der anspruchsvollsten Plattform arbeitet, die seine Anforderungen an die Rechnerleistung bis weit in die Zukunft erfüllt.“ Der weltweit größte Supercomputer auf der Basis des AMD Opteron Prozessors rangiert auf Platz sieben der TOP500 Liste. Der TSUBAME Supercomputer des Tokyo Institute of Technology arbeitet mit Sun Microsystems Sun Fire™ Servern, die mehr als 10.0000 AMD Opteron Prozessor-Cores nutzen. Bei vorläufigen Tests im Mai 2006 erzielte TSUBAME eine Dauerperformance von 38,18 Teraflops. Satoshi Matsuoka, zuständiger Professor für die Rechnerinfrastruktur des Global Scientific Information and Computing Center am Tokyo Institute of Technology, stellte fest: „Mir ist vollkommen klar, dass ein Grund dafür, dass TSUBAME jetzt an Rang sieben der TOP500 Liste erscheint, die robuste, fortgeschrittene Verarbeitungsleistung des AMD Opteron ist. Das Tokyo Institute of Technology plant den Bau zukünftiger japanischer Supercomputer der Petaflops-Klasse. Dementsprechend werden wir eine Reihe modernster Technologien analysieren und nutzen, insbesondere AMD Prozessoren.“ Anfang des Monats hat das High Performance Computer Center (HLRS) der Universität Stuttgart einen Visualisierungs-Cluster installiert, der von der DALCO AG unter Verwendung von AMD Opteron Prozessoren gebaut wurde und mit Software läuft, die durch Windows® Compute Cluster Server 2003 von Microsoft optimiert wird. „Unser Hochleistungs-Visualisierungs-Cluster im HLRS - dem Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart – basiert auf der AMD Opteron Technologie, da diese den Anforderungen der Universität am besten gerecht wird“, erklärte Christian Dallmann, CEO der Schweizer DALCO AG. „Die High-End-Grafik in Verbindung mit der herausragenden Rechenleistung des AMD Opteron Prozessors gab uns die Flexibilität, unser hochgestecktes Ziel umzusetzen – nämlich die Bereitstellung überlegener Visualisierungsservices für die renommierte Autoindustrie im Stuttgarter Raum.“ John Borozan, Group Product Manager der Windows Server Division bei Microsoft Corp, konstatierte: „Windows Compute Cluster Server 2003 steigert die Leistung und verbessert die Parallel-Rendering-Fähigkeiten der Visualisierungssoftware, die vom HLRS eingesetzt wird. Hochleistungs-Rechnerumgebungen zählen zu den anspruchsvollsten, und der AMD Opteron Prozessor garantiert, dass das Potenzial der Software voll ausgeschöpft wird.“ Die AMD Opteron Prozessoren werden auch in einem kürzlich angekündigten Supercomputer genutzt, den das Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) plant. Appro, ein führender Anbieter von hochleistungsfähigen Enterprise-Computing-Servern, Storage-Systemen und High-End-Workstations, gab diese Woche bekannt, dass er in Zusammenarbeit mit Voltaire, einem weltweiten führenden Unternehmen bei Grid-Backbone-Lösungen, dem LLNL mehr als 16.000 Next-Generation AMD Opteron Prozessoren mit DDR2 Memory liefern wird. Die drei arbeiten zusammen am Peloton Supercomputing Project des LLNL, einer hochleistungsfähigen Rechnerumgebung, die von den 8.000 Wissenschaftlern und Ingenieuren des LLNL genutzt wird. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit AMD, in deren Rahmen wir dem LLNL einen der weltweit größten und leistungsfähigsten Supercomputer mit Cluster-Architektur liefern“, kommentierte Daniel Kim, Chief Executive Officer, Appro. „Durch den Einsatz von Next-Generation AMD Opteron Prozessoren mit DDR2 Memory für die Appro 1U Quad XtremeServer Clusters stellen wir sicher, dass wir mit dem Prozessor arbeiten, der ein branchenführendes Preis/Leistungs- und Performance-pro-Watt-Verhältnis bietet. Das trägt wiederum dazu bei, dass die Forschungsarbeiten so effizient, schnell und wirtschaftlich wie nur möglich durchgeführt werden. Darüber hinaus bietet AMD mit einem nahtlosen Migrationspfad kritischen Investitionsschutz. Sollte mehr Rechnerleistung gefordert sein, kann ein Quad-Core-Upgrade durchgeführt werden, anstatt ein ganz neues, teures System zu kaufen.“ Nach Angaben von Mercury Research hatte AMD im ersten Quartal des Jahres einen Anteil am x86 Server-Markt von 22,1 Prozent, was einer Steigerung von 26 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2005 und um 254 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2005 entspricht." -> Kommentare 
Donnerstag, 18. Mai 2006
13:15 - Autor: pipinDer Rechner mit dem Namen TSUBAME (Schwalbe) steht am Tokyo Institute of Technology (Tokyo Tech).TSUBAME besteht aus Sun Fire x64 Servern mit insgesamt 10.480 AMD Opteron Prozessor-Kernen und kommt beim Linpack Benchmark auf eine Rechenleistung von 38,18 TeraFlops. Damit würde er in der aktuellen Top500-Liste den sechsten Platz belegen und bekannte Namen wie Crays Red Storm und den Earth-Simulator auf die Plätze verweisen.
"TSUBAME is also the largest supercomputer outside the United States and includes more than 21 Terabytes of memory and 1.1 Petabyte of hard disk storage. The system is based on Sun Fire x64 servers with 10,480 AMD Opteron processor cores and Sun storage technologies. Rapid deployment of the system was made possible through NEC's system integration expertise and the use of Sun's N1 management software running on the Solaris 10 Operating System (OS), including N1 System Manager (N1SM) and N1 Grid Engine (N1GE). By using the Sun N1SM and N1GE, the system can support both the Solaris 10 OS and the Linux operating system." Links zum Thema:-> Kommentare 
Donnerstag, 6. April 2006
14:06 - Autor: crugerSeit dem ersten April sind nun einige Tage verstrichen, das vermeintliche Supercomputer-Schnäppchen stellte sich als Aprilscherz heraus und wäre wohl auch nicht mit dem geplanten Ausstieg aus der Atomenergie vereinbar gewesen.Aber auch nach dem ersten April wird man auf manche Merkwürdigkeit aufmerksam. So wie im Falle des "Das Keyboard II" der Metadot Corporation. Die Besonderheit besteht darin, dass die Tasten des Keyboards nicht beschriftet sind. Laut Daniel Guermeur, Programmierer, Gründer der Metadot Corporation und Erfinder der auch als "ÜberGeek" bezeichneten "Das Keyboard" Tastatur soll die fehlende Beschriftung dazu führen, dass geübten "10-Finger-Profis" das "Blind-Tippen" schneller von der Hand geht, da man einerseits nicht dazu verleitet wird, einen Blick auf Tastatur und Tastenbeschriftungen zu werfen, andererseits soll der Anwender durch das zwangsläufige ""Blind-Tippen" die Tasten-Anordnungen zügiger erlernen, ähnlich einem Klavier. Im Gegensatz zu den meisten herkömmlichen Tastaturen verfügen die Tasten des "Das Keyboard II" über verschiedene Druckstärken, die in Zonen passend zum "10-Finger-System" aufgeteilt sind. Darüber hinaus wirbt man mit hochwertiger und auf Langlebigkeit ausgerichteter Verarbeitung. Beim "Das Keyboard II" hat man nach eigenem Bekunden maßgeblich mit Cherry zusammengearbeitet, während man beim Vorgänger noch auf Keytronic Know-How zurückgegriffen hatte.
 (Bildquellen : "Das Keyboard" & Keytronic)Introducing Das Keyboard II with mechanical key switches. The new Das Keyboard has been designed to produce even greater speed by providing responsive, tactile feedback with its new gold-plated and clicky high-end mechanical key switches. Mechanical Gold-Plated Key Switches We have teamed up with Cherry GMBH to equip the Das Keyboard with the best and longest lasting key switches in the industry. By using gold plated key switches, Das Keyboard is rated up to 50 Million key strokes where as regular keyboards barely reach 10 to 15 Million strokes. All Keyboards Are Not Born Equal Das Keyboard compares and surpasses the legendary IBM model M. Its tactile feedback makes it extremely responsive. The sonore feedback (i.e. the click) is not as loud as the original IBM model M but definitively louder than a membrane keyboard. Blank Keys to Type up to 100% Faster Like on a piano, since there are no keys to look at when typing, your brain will quickly adapt and memorize the key positions. Within a few short weeks users increase their typing accuracy and find themselves typing up to 100% faster. Scooped F and J Keys Like on the original IBM typewriters, the home keys F and J have been specially shaped with an increased curvature so the user’s index fingers find their home position easily. USB Keyboard for Windows, Linux and MacOS Das Keyboard is a USB keyboard, compatible with Windows, MacOS X and Linux. Das Keyboard has a Windows menu key that also works under Linux. Macintosh addicts will be happy to know this keyboard works well for them too. For Demanding Users Das Keyboard has been designed for people who spend many hours a day working on a computer and for whom typing productivity and comfort does matter. "Das Keyboard II" soll rund 90 US-Dollar kosten. Inwiefern sich dieses Konzept am Markt behaupten wird oder aber eine Nische für "ÜberGeeks" bleibt, muss man wohl geduldig abwarten. Denn üblicherweise können "10-Finger-Profis" auch bei beschrifteten Tasten der Versuchung widerstehen, einen überflüssigen und "bremsenden" Blick auf die Tastatur zu werfen. Auch bei einer anderen Tastatur-Revolution wartet man bisher vergeblich auf den weltweiten Durchbruch. Anfang des letzten Jahres berichteten wir über "New Standard Keyboards", die abweichend vom gewohnten QWERTY(Z) Layout eine Tastatur entwickelt hatten, bei der die Tasten in alphabetischer Reihenfolge angeordnet sind. Immerhin bietet der Hersteller neben dem bisherigen Modell, das ein wenig an ein Kinderspielzeug erinnerte, inzwischen auch eine alternative Farbvariante in Schwarz/Silber an.
 (Bildquelle : New Standard Keyboards) Links zum Thema:
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Mittwoch, 5. April 2006
13:22 - Autor: pipinEin erstes Die-Photo eines von AMD in 65 nm gefertigten Athlon 64 (Single Core) gibt Raum für Spekulationen über mögliche Verbesserungen des bisherigen Prozessorkerns. Eventuell handelt es sich dabei schon um den neuen K8L Kern.Erst gestern haben wir über AMDs Fortschritte in der CPU Fertigung berichtet. Zusätzlich zu der Auslieferung von ersten CPUs aus AMDs brandneuer 300 mm Wafer Fertigungsstätte Fab 36 in Dresden, gab AMD gestern auch bekannt, dass in der Fab36 bereits erste Vorserienchips in 65 nm Prozesstechnik gefertigt werden. Heute findet man nun auf der Seite von Tweakers.net ein relativ hochauflösendes Die-Photo eines in angeblich i65 nm gefertigten Athlon 64 Single Core.
Interessant wird dies, wenn man die Details mit denen des ursprunglichen Athlon 64 Kerns K8 vergleicht. Im folgenden Bild haben wir daher nur die eigentlichen Kerne vom Ur-Athlon 64 in 130 nm Fertigungstechnik, vom für den Sommer erwarteten Athlon 64 mit F-Stepping in 90 nm sowie dieses 65 nm Athlon 64 zusammengefasst (von Links nach rechts; Proportionen stimmen natürlich nicht überein):Auffälligste Änderung ist die Anzahl der rot markierten Flächen im Decoding Teil des Kerns. Chip-Architect hat diese im ursprünglichen Kern des Athlon 64 bereits als Microcode ROMs identifiziert. Sie enthalten die Informationen, wie sich die x86 CISC Befehle in die internen Micro Ops übersetzen. Im 130 nm Kern sowie im 90 nm Kern sind offensichtlich 3 getrennte Flächen vorhanden, entsprechend der Anzahl der ursprünglich vorhandenen drei parallelen Befehlsdecoder. Im Bild des 65 nm Kerns findet man nun an gleicher Stelle jedoch vier gleichartige Flächen. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass der 65 nm vier Microcode ROMs und damit vier parallele Befehlsdecoder bekommt.Sinn machen würde diese Veränderung jedoch nur dann, wenn auch die Anzahl der Ausführungseinheiten vergrößert würde. Leider lassen sich diese nicht ganz so leicht wie Speicherbereiche auf dem Photo identifizieren. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise eine Erweiterung der bisherigen FPU. Dies würde sich mit früheren Indizien decken, die schon eine Verdopplung der Gleitkommaleistung des Athlon 64 Kerns von 2 auf 4 doppelt genaue Berechnungen pro Takt angedeutet hatten. Damit würde es sich dann schon um den ersten "echten" Nachfolger des heutigen K8 Kerns, den K8L, handeln. Interessant ist auch die Betrachtung des L2 Caches. Bei einer oberflächlichen Betrachtung würde man denken, dass sich aufgrund ähnlicher Proportionen der L2 Cache Fläche bei bisherigen Cores und dem 65 nm Core sich hier nichts großes getan hat, sodass man zunächst dem Textfeld im Die Foto keine besondere Bedutung schenkt. Wie Communitymitglied Dresdenboy nun festgestellt hat, müsste die Anzahl der Cache Blöcke, die nicht von diesem Textfeld verdeckt wird, der Gesamtanzahl der Cacheblöcke eines bisherigen 1 MB L2 Caches entsprechen. In diesem Fall gäbe auch dieses Textfeld Raum für Spekulationen: Verdeckt es eventuell einen bereits implementierten L3 Cache basierend auf der Z-RAM Technologie? Die Positionierung würde durchaus dafür Sinn machen. Weitere Spekulationen unsere User zu diesem Thema findet Ihr hier. Links zum Thema: Diese News wurde von mtb][sledgehammer geschrieben. Danke dafür.-> Kommentare 
Samstag, 1. April 2006
19:56 - Autor: crugerWas sich zunächst wie ein Aprilscherz lesen mag, darf man durchaus als kleinen historischen Coup einstufen. Planet 3DNow! hat sich einen echten supercluster Computer zugelegt!Das historisch "Wertvolle" an eben diesem Supercomputer: das an der "University of Delaware" beheimatete System war mit insgesamt 128 1GHz-Athlon-Prozessoren im Jahre 2001 der erste auf AMD-CPUs basierte supercluster Computer, der den Sprung in die Rangliste der weltweiten TOP-500 Supercomputer schaffte. Das System mit dem Codenamen Samson rangierte bei Inbetriebnahme um Platz 200 in den TOP-500, wurde allerdings im Laufe der letzten Jahre von leistungsfähigeren Supercomputern aus der Liste verdrängt. Dennoch stellt Samson einen historischen Meilenstein für AMD da. Rund die Hälfte der CPUs wurden der Universität Delaware damals von AMD unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Ursprünglich geplante Erweiterungen des Supercomputers wurden zunächst aus finanziellen Gründen zurückgestellt, zuletzt auch, da das System im Zuge der technologischen Weiterentwicklung (Performance, Leistungsaufnahme) inzwischen als veraltet gilt. Die University of Delaware plant statt dessen bis spätestens Mitte 2007 die Anschaffung und den Aufbau eines zeitgemäßen Supercomputers mit ähnlichen Leistungsdaten.
  Unser Ziel ist es, das System mittelfristig dem Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn als funktionsfähige Dauerleihgabe zur Verfügung zu stellen. Da die veranschlagten Kosten für einen Abbau, Transport und Wiederaufbau in keinem gesunden finanziellen Verhältnis zum Anschaffungspreis stehen, wird dieses allerdings auf sich warten lassen, bis mit dem HNF und externen Sponsoren eine Lösung für die Kostenübernahme gefunden wurde. Über den Kaufpreis breiten wir den Mantel des Schweigens, aber seid versichert, wir haben ein wirkliches Schnäppchen gemacht. So wird das System zunächst bis auf Weiteres an seinem bisherigen Standort USA im "University of Delaware Computing Center" verbleiben. Die Betriebskosten werden freundlicherweise anteilig weiterhin von der Universität Delaware getragen, die im Gegenzug auch zukünftig für bestimmte Projekte in einem noch zu vereinbarenden Zeitrahmen auf den Supercomputer zugreifen darf, bis eine Lösung für den Transport ins HNF gefunden wurde. Alle beteiligten Parteien sind bestrebt, den Umzug bis spätestens zum 01.01.2007 zu realisieren. Da Stundenten der ECE Fakultät (Electrical & Computer Engineering Research) an der Universität Delaware bereits in der Vergangenheit bestimmte Distributed Computing Clients (u.a. BOINC und Folding@Home) für den supercluster Computer Samson angepasst haben, würde für Planet 3DNow! evtl. sogar die Möglichkeit bestehen, Samson vorübergehend selbst zum Crunchen zu "missbrauchen". Dies hängt allerdings davon ab, ob und wie genau die Betriebskosteneinigung mit der Universität ausgehandelt wird. Sobald eine Übereinkunft (Energiekosten) bzw. ein positives Ergebnis erzielt wurde, werden wir in Kürze eine Umfrage starten, für welches der Planet 3DNow! Distributed Computing Projekte der Supercomputer arbeiten soll. Links zum Thema: -> Kommentare 
Donnerstag, 30. März 2006
21:11 - Autor: pipinDas US-Energieministerium plant am Oak Ridge National Laboratory (ORNL) einen neuen Supercomputer mit der gewaltigen Rechenleistung von einem Petaflop/s (1000 Teraflop/s bzw. 1 Mio GFlop/s) einzusetzen, welcher im Jahr 2008 in Betrieb gehen soll. Zum Vergleich: der aktuell schnellste Supercomputer, der von IBM entwickelte Blue Gene/L des Lawrence Livermore National Laboratory, erreicht heute 350 Teraflop/s.Dieser Supercomputer soll von Cray unter dem Codenamen Baker entwickelt werden und seine Leistung aus ca. 24.000 Quad-Core Opteron Prozessoren mit je 2,6 GHz erhalten. Interessant ist es nun einmal nachzurechnen, welche FP-Leistung ein einzelner CPU-Kern dafür leisten müsste. Insgesamt stecken lauten diesen Angaben ca. 250.000 "GHz" in diesem Rechner, also müssten die einzelnen Kerne pro Takt ganze 4 Fließkommaberechnungen durchführen können. Zum Vergleich: heute schafft jeder Kern eines Opteron oder Athlon 64 Prozessors pro Takt zwei 64 Bit genaue (double precision, dp) oder vier 32 Bit genaue (single precision, sp) Fließkommaberechnungen. Leider wird für Baker nicht explizit angegeben ob es sich um 1 PetaFlop/s single oder double precision handelt. Geht man davon aus, dass es sich für den wissenschafttlich dp Wert handelt, müsste also AMD den aktuellen Opteron Prozessorkern in absehbarer Zeit deutlich aufboren. Außer der Rechenleistung soll Baker natürlich auch sonst angemessen bestückt werden. So sollen zwischen 187 und 400 Terabyte Arbeitsspeicher eingesetzt werden. Bei den Festplatten sollen zwischen einem und elf Petabyte Speicherplatz zur Verfügung stehen. Links zum Thema: Danke an Holger (mtb][sledgehammer) für diese News. -> Kommentare 
Donnerstag, 9. März 2006
02:25 - Autor: Nero24Zahlreiche Forscher und Entwickler führen ihre Simulationen und Anwendungen derzeit auf verteilten Großrechnern aus oder müssen darauf warten, bis sie in Laboratorien an die Reihe kommen. Forschungs- und Entwicklungsteams müssen sich also auf bestimmte Zeiten beschränken, in denen sie Zugriff auf die benötigte Rechenleistung haben, und das mehr oder auch weniger regelmäßig, was nicht ohne Folgen für ihre Arbeitsweise und Produktivität bleibt.Mit diesem Engpass will nun Tyan aufräumen. Pünktlich zur CeBIT kommt der Typhoon PSC Tyan auf den Markt - ein sog. Personal Super Computer (PSC), der "höchste Rechenleistung quasi auf den Schreibtisch des Kunden bringt", so der Hersteller. Basierend auf den AMD Opteron 200 Prozessoren (Modell B2881YDS4T) oder Intel Pentium 4 bzw. Pentium D Prozessoren (Modell B5160YDS4T) soll der Typhoon PSC eine Funktionsvielfalt bieten, die in der Supercomputing-Gemeinde keine Wünsche offen lassen soll (Pressetext). Merkmale des Typhoon PSC: · Ultrakleines Supercomputing-System (14” x 12,6” x 26,7”) · Unterstützung von bis zu vier (4) Knoten mit einem oder zwei Prozessoren (inkl. Dual-Core-Unterstützung) · Geräuscharmer Betrieb… weniger als 47 dB! · Bis zu 64 GB registrierter DDR400/333 Speicher (AMD Opteron-basiertes System) · Bis zu 32 GB ungepufferter DDR2-667/533 Speicher (Intel Pentium D-basiertes System) · Acht (8) Gigabit Ethernet-Ports für die optionale Netzwerkanbindung · Unterstützung von bis zu vier (4) Serial ATA HDDs · Vier (4) integrierte EPS12V 350W-Netzteile mit PFC „Die Arbeit von Forschern und Entwicklern wird durch verteilte Umgebungen und mangelnden Zugang zu geeigneter Hardware immer wieder ausgebremst. Auf diese Weise bleiben die Fortschritte bei wichtigen Kundenprojekten auf der Strecke,“ sagte Dr. T. Symon Chang, Präsident und Begründer der Tyan Computer Corporation. „Mit der Markteinführung des Typhoon PSC kommen die Kunden nun in den Genuss von Supercomputing-Leistung im eigenen Büro. Endlich können sie ihre Anwendungen und Simulationen dann durchführen, wann sie notwendig sind, und dies zu einem Bruchteil der Kosten, die bei großen Supercomputern anfallen.“„High Performance Computing hat die Grenzen traditioneller Supercomputing-Zentren überschritten und ist inzwischen auch für Arbeitsgruppen und Abteilungen in ,normalen‘ Branchen relevant,“ sagte Kyril Faenov, Director für Windows High Performance Computing bei der Microsoft Corporation. „Microsoft Windows Compute Cluster Server 2003 in Verbindung mit Hardwarelösungen von Partnern wie der Tyan Computer Corp. befähigt Kunden, mehr Zeit der Innovation und Markteinführung ihrer Produkte zu widmen, denn ihnen steht damit eine HPC-Plattform zur Verfügung, die einfach zu implementieren, zu betreiben und mit bestehenden Systemen zu integrieren ist.“ Der Typhoon PSC befindet sich derzeit in der Testphase und wird im zweiten Quartal 2006 in Serie gehen. Ein entsprechendes System soll auf der CeBIT zu bewundern sein. -> Kommentare 
Sonntag, 29. Januar 2006
20:54 - Autor: pipinIn dieser Woche hat sich viel zum Thema AMD getan, einige Gerüchten über eine Verschiebung des M2 bzw. AM2 Sockels, das erneute Interesse von Dell und einer mysteriösen Partnerschaft zwischen AMD und Google. Dies sind nur ein paar Beispiele für interessante Beiträge, die wir nun noch einmal kurz in einem Wochenrückblick aufrollen möchten.Kommen wir zuerst zu den Gerüchten, der Inquirer spekuliert über eine Verschiebung des Sockels M2 (moment mal schrieb der Inquirer nicht vor kurzem noch der Sockel käme mit dem Namen AM2?) auf Mitte 2006. Interessanterweise gibt man dort sogar an, statt der Ursprünglichen Planung des Launches im März/April, sei sogar schon der September genannt worden. Merkwürdig, vor allem weil bislang immer vom zweiten Quartal 2006 die Rede war (vergleiche Roadmap November) und laut meinem Kalender ist der Juni Mitte 2006 und zufällig auch im zweiten Quartal. Egal, das nächste Gerücht steht an. Quelle diesmal auch der Inquirer, der über mysteriöse Pläne von AMD und Google berichtet, die so ungenau sind, das man nicht einmal sagen kann, worum es bei diesen Plänen geht. Um den geneigten Leser aufzuklären, man höhrt in letzter Zeit immer wieder von googleschen Weltbeherrschungsplänen, die von einem Google-Betriebssystem für PCs bis zu Google-PCs selbst - eventuell mit AMD Prozessoren - reichen. Von den mobilen Großcontainern vollgestopft mit Opteronservern, die Google angeblich im Einsatz hat, verlieren wir an dieser Stelle besser erst gar kein Wort. Erklären würde der Google/AMD PC unter Umständen die Gerüchte, dass AMD für die nächsten zwei Quartale nahezu ausverkauft sei, man also diese CPUs nicht für Dell, sondern für Google bereithalte. Apropos Dell, dort soll man sich angeblich wirklich vorstellen können AMD Prozessoren zu verbauen. So verkündete Michael Dell auf dem World Economic Forum höchstpersönlich: "We have used them (AMD chips) in the past, we might use them again." Da den meisten das Thema Dell aber nur noch ein müdes Lächeln abringen dürfte, kommen wir nun zu den Facts.Webhoster STRATO sieht sich von einer AMD-Server Nachfrage überrollt, verspricht aber dank einer Kooperation mit AMD baldige Abhilfe schaffen zu können. (webhostlist). Wie bei ComputerPartner zu lesen ist, hat der Distributor Adiva zusammen mit Sun Microsystems das Vertriebspartnerportal www.sun-opteron.de ins Leben gerufen. Sun kann derweil verkünden, dass man bislang 8.000 Galaxy-Server verkauft hat und dementsprechend zufrieden ist. Zufrieden dürfte man auch bei Cray sein, der Aktienkurs der Firma schnellte in der letzten Woche um teilweise 20 Prozent in die Höhe und man konnte einen weiteren XT3 Supercomputer mit Opterons verkaufen. Käufer ist die britische Atomwaffenbehörde AWE, die laut Computerwoche mit diesem dreidimensionale mathematische Modelle berechnen will. Bei Asus will man mit einem zusätzlichen Distributor vor allem die eigenen AMD Produkte stärken und hat deshalb einen Vertrag mit Avnet geschlossen. Gegenstand der Vereinbarung sind Asus Mainboards für AMD Prozessoren und drei neue Notebookmodelle. Ted Chen, Manager bei Asus, begründete diesen Schritt folgendermaßen: "There is a lot of potential in AMD and Avnet has its own channel so we can enlarge our piechart" AMD hat derweil seine Kapitalerhöhung (wir berichteten) nach eigenen Angaben abgeschlossen. Bei Semiconductor Fabtech, die auch über AMDs Pläne mit der Fab 7 von Chartered berichten, geht man davon aus, dass die Erlöse, die nicht der Schuldentilgung dienen, für einen schnelleren Ausbau der Fab 36 genutzt werden sollen (AMD raises funds for Fab36 expansion).Zum Abschluß liefert das Journal of Pervasive 64bit Computing ein fiktives Gespräch zwischen Michael Dell und Paul Ottelini, wobei sich ersterer über die Dull little boxes aus dem Apple Werbespot beschwert. -> Kommentare 
Donnerstag, 15. Dezember 2005
10:50 - Autor: Nero24Wie der Chiphersteller Intel und der Automobil-Konzern BMW heute in einer gemeinsamen Pressemeldung bekannt gegeben haben, werden die beiden Unternehmen in Zukunft in der Formel 1 zusammen arbeiten. Intel wird damit neben Toyota, das bereits seit zwei Jahren von Intel unterstützt wird (wir berichteten), noch bei einem zweiten Team als Sponsor auftreten.Pikant ist die Bekanntgabe der Kooperation vor allem deshalb, da das neue BMW Formel 1 Team aus dem schweizer Sauber-Team hervor gegangen ist, das bisher über den Motorenhersteller Ferrari eng mit dessen Technologie-Partner AMD verbandelt war. Ferner steht im alten Sauber-Werk in Hinwil, das BMW übernommen hat, ein riesiger AMD Supercomputer mit 530 AMD Opteron-Prozessoren namens ALBERT (wir berichteten), der von AMD für computergestützten Strömungsberechnung (Computational Fluid Dynamics, CFD), also für die aerodynamische Optimierung der Fahrzeuge, noch ehe es in den Windkanal geht, zur Verfügung gestellt wurde. Obendrein besteht die komplette IT-Infrastruktur von Ex-Sauber jetzt BMW F1 aus AMD-Hardware. Das dürfte sich nun dramatisch ändern. Ein Ausstieg von Intel aus der Formel 1, wie noch im September gemutmaßt wurde, ist damit wohl endgültig vom Tisch. Damals war kolportiert worden, Intel sei sauer auf die FIA, dem internationalen Automobil-Weltverband, da man sich AMD als Partner ins Boot geholt hatte, um von deren CFD-Anlagen das künftige Formel 1 Reglement in Bezug auf drastische Änderungen in der Aerodynamik durchrechnen zu lassen (wir berichteten). -> Kommentare 
Dienstag, 15. November 2005
22:20 - Autor: PatmaniacIm schnellsten Supercomputer Japans werden bald Opteron-Prozessoren ihren Dienst verrichten. Momentan ist dies noch der "Earth Simulator".Der neue Rechner soll dabei auf Sun Fire x64-Systemen beruhen und im Frühjahr 2006 den Vollausbau mit einer Spitzenleistung jenseits der 100 Teraflops erreichen. Damit käme er in der aktuellen Top 500 Supercomputerliste auf den zweiten Rang. Geliefert wird das System an das "Tokyo Institute of Technology". Insgesamt 5240 Dual-Core-Opteron-Prozessoren, 21 Terabyte Arbeitsspeicher sowie 1,1 Petabyte Festplattenspeicher sollen verbaut werden. Als Betriebssysteme werden Solaris 10 und Linux unterstützt. Neben Sun und AMD sind auch NEC und Clearspeed mit im Boot, wobei Clearspeed CSX600-Coprozessoren für die letztendliche Überschreitung der magischen 100 Teraflop-Marke beisteuern wird. Schlussendlich soll der Supercomputer einen Platz in den Top 5 einnehmen. Er wird für Forschung und Entwicklung eingesetzt. Links zum Thema: AMD And Sun Microsystems Collaborate To Build Japan's Largest Supercomputer For Tokyo Institute Of Technology Danke an Matthias für den Hinweis -> Kommentare 
Montag, 14. November 2005
17:02 - Autor: PatmaniacAMD und Cray haben ihren Kooperationsvertrag bis Ende 2010 verlängert. Beide Unternehmen wollen zusammen einen Petaflop-Rechner entwickeln. In der nahen Zukunft will Cray weiterhin Opteron-Prozessoren für seine Supercomputer verwenden, wie sie z.B. in den den aktuellen Modelle XT3 und XD1 zum Einsatz kommen. SEATTLE--(BUSINESS WIRE)--Nov. 14, 2005--AMD (NYSE:AMD) and Cray Inc., (Nasdaq NM:CRAY) today announced that they have signed an agreement that extends their successful relationship through the end of the decade. Cray will continue to use AMD Opteron(TM) processors for the microprocessor-based supercomputer products Cray develops during this period. In addition, the two firms will actively collaborate on Cray's mid-2006 proposal for Phase 3 of the federal government's DARPA HPCS (High Productivity Computing Systems) program."After an extensive review of marketplace alternatives, we selected the AMD64 platform as the microarchitecture for our next-generation supercomputer products," said Cray President and CEO Peter Ungaro. "In the near-term, the AMD Opteron processor roadmap provides our customers a smooth upgrade path to multi-core systems. Through 2010, AMD's multi-core processor roadmap and HyperTransport(TM) technology capabilities stand out for their ability to help meet our aggressive performance goals. Our success working with AMD in developing the Cray XT3(TM) and the Cray XD1(TM) systems gives us great confidence that AMD is the right partner to help Cray advance the boundaries of high performance computing." Cray and AMD will work closely together on Cray's mid-2006 submission for Phase 3 of the DARPA HPCS program. The program plans to provide economically viable, next-generation high productivity computing systems for the national security, scientific and industrial user communities that are able to run applications at sustained speeds of one petaflop (million billion calculations per second) or more by the end of the decade. "We anticipate our shared customers are excited about this strengthened relationship with Cray, the leading innovator in high performance computing, and we see this agreement as a strong vote of confidence in AMD and our role in high performance computing," said Henri Richard, executive vice president and chief sales and marketing officer at AMD. "AMD's collaboration with Cray is not just about high performance computing, we believe the innovation sparked by this relationship, especially through our joint work on the DARPA HPCS proposal, could help define the future of the IT industry." "The goal of the HPCS program is to provide next-generation systems that are highly robust, easy to program, and perform efficiently at very large scales. Meeting this challenge will require an extremely strong engineering team, with the creativity to invent new HPC solutions and the experience to deliver them," said Steve Scott, Cray Chief Technology Officer. " Teaming with AMD further strengthens the Cray team and positions us to present an outstanding proposal to DARPA in spring 2006." Today, Cray offers the Cray XT3 and Cray XD1 supercomputers, based on the AMD Opteron processor, along with the Cray X1E(TM) supercomputer, based on Cray custom-built vector processors. This collaboration will further embed AMD technology in Cray's next-generation supercomputer products, which are designed to increase performance for HPC applications by drawing on both AMD Opteron and custom, specialized processors. Links zum Thema: Pressemitteilung Cray-> Kommentare 
Donnerstag, 23. Juni 2005
23:21 - Autor: mtb][sledgehammerWährend der derzeit in Heidelberg stattfindenden zwanzigsten internationalen Supercomputer Konferenz ISC wurde die Liste der Top 500 Supercomputer aktualisiert. In der fünfundzwanzigsten Auflage dieses Rankings dominiert nun IBMs "eServer Blue Gene Solution" die "Top 10" mit den Plätzen 1, 2, 6, 8 und 9. Der langjährige Spitzenreiter "Earth-Simulator" von NEC findet sich nun auf Platz 4 wieder.Die beiden schnellsten Modelle (beides XT3 Maschinen vom Supercomputer Spezialisten Cray) mit AMD Opteron Prozessoren finden sich auf den Plätzen 10 und 11 wieder, darunter auch "Red Storm" über den wir bereits mehrfach berichteten. Dieser ist noch in der ursprünglichen Konfiguration mit 5000 2GHz Opteron Prozessoren aufgeführt. Nach bisherigen Plänen soll die Anzahl der Prozessoren noch verdoppelt werden und schließlich durch AMDs Dual-Core Prozessoren ersetzt werden, um eine Spitzenleistung von 100 TFlop/s zu erreichen, was aktuell Platz drei bedeuten würde. Insgesamt sind nun 25 Systeme mit AMD Prozessoren in der Liste zu finden, welche 6,3 % der Gesamtleistung der Liste zur Verfügung stellen. Deutschlands schnellster Supercomputer, ein mit 576 Vektorprozessoren ausgestatteter NEC SX-8 Rechner, findet sich auf Platz 27 der Liste wieder. Deutschland ist in dieser Liste nun europäischer Spitzenreiter mit 40 vertretenen Rechnern und damit auch weltweit zweitstärkster Supercomputer Standort hinter den USA. Insgesamt sind nun nur noch Systeme mit einer Linpack Leistung von über einem 1 TFlop/s in der Liste vertreten, zum Vergleich: ein aktueller Dual-Core Athlon 64 X2 bringt es auf eine theoretische Spitzenleistung von lediglich knapp 10 GFlops. -> Kommentare 
14:58 - Autor: KairoCowboyGegen den von NEC geplanten Supercomputer wirkt der derzeitige Spitzenreiter "eServer BlueGene" von IBM, welcher immerhin eine Spitzenleistung von knapp 137 Tera-FLOPS erreicht, wie ein Spielzeug. So ist es in der Computerindustrie eben, nicht aufzuhaltender Fortschritt, rasante Entwicklungen, die das High-End von heute schon morgen alt aussehen lassen. Genauere Informationen wie etwa Kosten, Anzahl und Lieferant der CPUs konnte NEC noch keine verraten, bekannt ist aber das NEC bei diesem Supercomputer auf Lichtleitertechnik setzen möchte und Intel bereits erfolgreiche Versuche bei der Kombination von Silizium und Laserstrahlen vorweisen kann. Welche CPU also verwendet werden wird, bleibt vorerst ein Rätsel, auf jeden Fall aber vom Typus Vektor-CPU, also ein Verbund vieler einzelner Prozessoren, welche dann nach aussen hin wie eine einzelne CPU mit einer großen Anzahl von Fliesskommaeinheiten wirkt. Der Auftraggeber ist ebenfalls schon bekannt. Japans Regierung möchte diese Rechenpower für die Erforschung und Entwicklung der Industrie einsetzen und investiert auf diese Weise also direkt in den eigenen Fortschritt. Spannend ist auch eine Ankündigung seitens IBM. Bis zum Jahr 2010 will man ebenfalls einen neuen Supercomputer mit 10^15 Rechenoperationen pro Sekunde auf die Beine stellen, wie IBM die Lösung des Problems angehen wird, wird mit Spannung erwartet.-> Kommentare 
Freitag, 17. Juni 2005
10:25 - Autor: AMD-HammerAm 21. Juni ist es soweit! Das Institut, Paderborn Center for Parallel Computing, der Universität in Paderborn, drückt dann den Startknopf für den mit über 400 Intel Xeon CPUs ausgestatteten Supercomputer. Dieser soll nach Angaben der Universität eine Rechenleistung von 2 TeraFlops/sek im Linkpack-Benchmark erreichen, was einer Rechenleistung von zwei Billiarden Rechenanweisungen pro Sekunde entspricht. Der Supercomputer mit dem Namen "hpcLine" von Fujitsu Siemens gehört damit zu den 500 schnellsten Rechnersystemen weltweit.Die Prozessoren dieses Monsters sind mit Wasserkühlern versehen, um die enorme Abwärme in den Griff zu bekommen. Der Supercomputer ist ebenfalls mit den neuen PCIe Schnittstellen versehen, was ihn nicht nur als reines Rechenwerk, sondern auch als Spielerechner eignen sollte. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass sich jemals Spiele auf diesen Rechner verirren werden, da seine Einsatzgebiete die Optimierung von robusten störungsfalltoleranten Planungen in der Informatik, die Erforschung amorpher Halbleiter, Gläser und Keramik, sowie die Simulation chemischer Prozesse sein sollen. Links zum Thema: Pressemitteilung Homepage der Universität Paderborn -> Kommentare 
Samstag, 11. Juni 2005
19:20 - Autor: PatmaniacLaut de.internet.com will Sony seine im nächsten Jahr erscheinene Playstation 3 mit einem vorinstalliertem Linux-Betriebssystem ausliefern. Dies sei "Bestandteil der Produktstrategie", so Ken Kutaragi, Chef von Sony Computer Entertainment. Zudem positioniere man die PS3 als "Supercomputer" auf dem Markt und nicht etwa "Game Machine" wie Microsoft mit der X-Box 360.Unklar sei aber noch, ob eine Festplatte zur Basis-Ausstattung gehört oder als Extra angeboten wird. Denn Spiele kommen auch ohne diese aus. Für andere Applikationen sei sie aber wieder notwendig. "Wir haben einen 2,5 Zoll-Festplatten-Schacht integriert, Anwender können also 80 oder 120 Gigabyte-Speicher nutzen", führt Kutaragi aus. -> Kommentare

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