Planet 3DNow! Logo  

 
English Français Русский язык Español Italiano Japanese Chinese

FORUM AKTUELL

   

News-Suche

Diese Suchfunktion durchforstet alle Meldungen, die auf der Startseite zu lesen waren. Die Reviews, der FAQ-Bereich und das Forum werden nicht tangiert.

- Um das Forum zu durchsuchen, bitte hier klicken.
- Um die Downloads zu durchsuchen, bitte hier klicken.

Ergebisse: Seite 2 von 9
Nächste Seite: 1 (2) 3 4 5 6 7 8 9

Dienstag, 23. Juni 2009

16:52 - Autor: pipin

Anzahl von AMD-Systemen in neuer TOP500 schrumpft

In der 33. TOP500-Liste der Supercomputer ist die Gesamtanzahl der Systeme mit AMD-Prozessoren im Vergleich zur vorhergehenden Liste relativ stark auf nun nur noch insgesamt 43 gesunken. Bei den zehn schnellsten Supercomputern kommen nur noch in vier Prozessoren von AMD zum Einsatz.

Allerdings werden in den beiden Top-Systemen Prozessoren von AMD verwendet, im zweitplatzierten "Jaguar" sogar ausschließlich.

TOP500 Liste - Juni 2009

Auf dem Vormarsch ist dagegen Deutschland als Land der Supercomputer oder besser gesagt das Forschungszentrum Juelich, das nun sogar zwei der Top Ten Supercomputer betreibt.

Die komplette TOP500 findet Ihr hier.

-> Kommentare

Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

Samstag, 2. Mai 2009

11:00 - Autor: pipin

Mainboards, CPUs und Speicher Webwatch

Heute haben wir wieder ein paar Artikel zum Thema Mainboards, CPUs und Chipsätze für Euch zusammengetragen.

-> Kommentare

Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

Mittwoch, 1. April 2009

20:27 - Autor: Nero24

April, April!

Ja ja, unseren Lesern macht man nicht so schnell etwas vor. Natürlich war unser AMD-Chipsatz für die Intel Atom Plattform namens Core-Fusion nur ein Aprilscherz - übrigens der einzige heute auf Planet 3DNow!

Wobei man ja - unsere Stammleser wissen es - mit Planet 3DNow! Aprilscherzen vorsichtig sein muss. Ein paar Monate oder Jahre danach wurden viele - manche absehbar, manche unverhofft - Realität, wenn auch meist etwas anders als gedacht, wie etwa der 2001er Sockel-A-zu-Sockel-7 Adapter (später als AM2-Card für ASrock 939Dual-SATA2), der 2003er die Fusion zwischen AMD und NVIDIA (gut, es war dann ATI aber immerhin), der 2004er Ultron64 Dual-Core (später als Athlon 64 X2), der 2007er Barcelona mit integrierter GPU (inzwischen als Fusion vorgestellt) und der 2008er K6 Many-Core (als Intel Larrabee mit dutzenden P54C artigen Kernen). Wobei so ein 780G+ für den Atom schon eine feine Sache wäre... ;-)

Hier noch einmal alle Aprilscherze der letzten Jahre auf einen Blick:

Auch andere Webseiten haben mit Aprilscherzen nicht gespart. Hier eine kleine Auswahl:Viel Spaß beim Schmunzeln.

-> Kommentare

Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

Montag, 30. März 2009

17:17 - Autor: Riddler82

Gehirne aus Silizium?

Die Hirnforschung versucht schon seit Jahren die Funktion des Gehirns besser zu erfassen und zu verstehen. Hierzu wurden bisher vor allem Simulationen benutzt, wie etwa die des Blue Brain-Projektes, welches eine Gehirn-Simulation zum Ziel hat, die auf einem Blue Gene Supercomputer berechnet werden soll.

Das FACETS-Projekt ("Fast Analog Computing with Emergent Transient States"), das von Karlheinz Meier, Physiker an der Universität Heidelberg, koordiniert wird, geht einen anderen Weg und hat nun einen ersten Chip vorgestellt. Der "Gehirn-Chip" besteht aus Silizium und bildet ein System von 200.000 künstlichen Nervenfasern, welche mit mehr als 50 Millionen Synapsen verbunden sind, nach.


Der Vorteil einer solch hart verdrahteten Lösung gegenüber einer reinen Simulation in Software besteht darin, dass Forscher eine gehirnähnliche Struktur schaffen können, die wirklich parallel arbeitet. Simulationen, die in Echtzeit ablaufen, benötigen enorme Rechenleistung. Außerdem können physische Modelle schneller arbeiten und sind einfacher zu skalieren. Der aktuelle Prototyp des Chips soll bereits 100.000 Mal schneller arbeiten als das menschliche Gehirn selbst. "Wir können einen Tag in einer Sekunde simulieren", sagt Meier.


Links zum Thema und Quelle:

-> Kommentare

Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

Freitag, 27. Februar 2009

15:57 - Autor: pipin

Mainboards, CPUs und Speicher Webwatch

Heute haben wir wieder ein paar Artikel zum Thema Mainboards, CPUs und Chipsätze für Euch zusammengetragen.

-> Kommentare

Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

Montag, 17. November 2008

23:43 - Autor: pipin

Newssplitter des Tages (17.11.08)

Finale Spezifikation von USB 3.0 vorgestellt, Filme schauen bei MSN Deutschland, Musikindustrie klagt gegen Sourceforge und nach Sperrung Spendenrekord für Wikipedia.

Endgültige Spezifikation für USB 3.0 und erste Chips

Das USB Implementor Forum (UIF) hat die USB 3.0 Spezifikation heute vorgestellt. Die US-Firma Symwave hat auch bereits ein erstes USB 3.0 (SuperSpeed USB) Gerät entwickelt.

Quelle: golem.de


Microsoft greift Telekom mit Web-TV an

115 Kinofilme, TV-Serienepisoden und etwa 200 Trickfilme können nun kostenlos bei MSN Deutschland angeschaut werden. Finanziert wird dies durch maximal 90 Sekunden dauernde Werbeblöcke, die alle 10 Minuten eingeblendet werden.

Quelle: Financial Times Deutschland


Musikindustrie klagt gegen Open Source-Plattform Sourceforge

Eine Klage der französischen Musikindustrie gegen die Open Source-Plattform Sourceforge wurde nun bei einem Gericht zugelassen. Gegenstand ist der File-Sharing-Client Shareaza, der auf Sourceforge angeboten wird.

Quelle: derStandard


Wikipedia verzeichnet Spendenrekord nach Zwangsabschaltung

Mit der Sperrung von wikipedia.de hat sich der Politiker Lutz Heilmann wohl imagetechnisch einen Bärendienst erwiesen. Dafür profitiert wohl der Betreiber Wikimedia e.V von der Aktion, denn seitdem sind statt der tagesüblichen 2.000 bis 4.000 Euro am Samstag etwa 16.000 und am Sonntag über 12.000 Euro an Spenden eingegangen.

Quelle: derNewsticker.de


Pressemitteilungen:

-> Kommentare

Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

18:14 - Autor: Nero24

Heterogener Supercomputer für Renault F1 Team demonstriert

Appro ist ein Anbieter für Server-Lösungen, angefangen vom kleinen Rackserver bis hinauf zum Supercomputer. Bereits im März 2008 hatten wir berichtet, dass das Renault Formel 1 Team bei Appro einen Supercomputer für CFD (Computational Fluid Dynamics) Berechnungen bestellt hat. Mittlerweile verfügen die meisten Formel 1 Teams über solch einen CFD-Cluster für aerodynamische Experimente am Rechner. Während das BMW-Sauber Team erst Ende 2006 seinen Cluster ALBERT auf AMD Opteron-Basis durch ALBERT 2 mit 512 Dual-Core-Xeon-5160-Prozessoren ersetzt hat, rüstet Renault nun mit einem Cluster auf Basis der AMD Quad-Core Opterons auf.

Appro hat heute mitgeteilt, dass der Xtreme-X Supercomputer, der für Renault bestimmt ist, vorgeführt werden konnte. Der Cluster besteht aus einer nicht näher bezifferten Anzahl an AMD Opteron Quad-Core Prozessoren (da der Cluster schon seit einer Weile gebaut wird wohl noch aus "Barcelonas") mit einer Gesamtrechenleistung von 38 TFLOPS laut Hersteller. Bei einem Blick auf die Opteron Supercomputer-Seite von Appro kann man erahnen, dass der Cluster aus ca. 8 Racks mit insgesamt über 1000 Prozessoren bzw. 4000 Kernen bestehen muss.

So weit, so gewöhnlich. Die Pressemitteilung enthält jedoch auch Hinweise darauf, dass der Cluster auf leistungsstarke GPUs zurückgreifen kann, um darauf GPGPU- bzw. Stream-Berechnungen auszuführen. Die Systeme können also die Grafikkarten für allgemeine Berechnungen nutzen. Dieses Konzept ist damit in groß, was der AMD Fusion künftig in klein sein wird: ein heterogenes Multi-Core System. Um welche GPUs es dabei handelt und welche Rechenleistung der Cluster zusammen mit den GPUs erbringen kann, geht aus der eher knapp und oberflächlich gehaltenen Pressemeldung leider nicht hervor.

Links zum Thema:

-> Kommentare
Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

12:05 - Autor: pipin

AMD dominiert Top 10 der 32. TOP500-Liste

In der 32. TOP500-Liste der Supercomputer hat AMD die Gesamtanzahl der Systeme im Vergleich zur vorhergehenden Liste leicht von 55 auf 59 erhöhen können. Zusätzlich kommen nun in insgesamt sieben der zehn schnellsten Supercomputer Prozessoren von AMD zum Einsatz.

32. TOP500-Liste

An der Spitze steht weiterhin der erste PetaFLOPS Rechner der Welt namens Roadrunner (wir berichteten), in dem etwa 7.000 Dual-Core Opteron Prozessoren und 13.000 IBM Cell Prozessoren zum Einsatz kommen. Gegenüber der 31. TOP500-Liste konnte er seine Leistung um fast 10 Prozent steigern und damit den am Oak Ridge National Laboratory installierten Jaguar auf den zweiten Platz verweisen. Dieser ist nur mit einer Leistung von 1,06 PetaFLOPS gelistet, da die letzte Erweiterung auf 1,3 PetaFLOPS anscheinend nicht rechtzeitig für die 32. TOP500-Liste erfolgte.

Das Rennen um den Spitzenplatz der 33. TOP500-Liste, die am 23. Juni 2009 während der ISC09 in Hamburg vorgestellt wird, dürfte jedenfalls spannend werden. Bis dahin dürften auch zahlreiche Systeme mit AMDs 45nm Quad-Core Opteron "Shanghai" ausgestattet sein.

Zur Pressemitteilung: Jaguar Chases Roadrunner, but Can’t Grab Top Spot on Latest List of World’s TOP500 Supercomputers

Links zum Thema:

-> Kommentare

Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

Donnerstag, 13. November 2008

Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

Dienstag, 11. November 2008

18:38 - Autor: pipin

Supercomputer Jaguar erreicht 1,3 PetaFLOPS

Der am Oak Ridge National Laboratory installierte Supercomputers namens Jaguar erreicht durch eine Erweiterung auf nun insgesamt mehr als 45.000 AMD Quad-Core Opterons die Leistung von über 1,3 PetaFLOPS.

Nachdem der Jaguar bereits Anfang des Jahres von Dual-Core auf Quad-Core Opterons umgerüstet wurde, sind nun noch 200 Cray XT5 Serverschränke hinzugefügt worden. Dies geschah im dritten Quartal 2008 und sogar schneller als der eigentliche Zeitplan vorsah.

Damit könnte der Jaguar sich in der nächste Woche erscheinenden TOP500-Liste (18. November - Supercomputing Conference (SC08) in Austin, Texas) auf Platz 1 vorschieben.

An der Spitze steht momentan der ersten PetaFLOPS Rechner der Welt namens Roadrunner (wir berichteten), in dem 7.000 Dual-Core Opteron Prozessoren und 13.000 IBM Cell Prozessoren zum Einsatz kommen.


Ein paar Daten des Jaguars:

  • mehr als 45.000 AMD Quad-Core Opteron
  • 362 Terabyte Speicher
  • 10 Petabyte Datenspeicher
  • 578 Terabyte Speicherbandbreite/s
  • 284 Gigabyte I/O-Bandbreite/s

Zur Pressemitteilung: DOE’s Oak Ridge Supercomputer Now World’s Fastest for Open Science


Links zum Thema:


-> Kommentare

Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

Montag, 20. Oktober 2008

22:06 - Autor: pipin

"Red Storm" rechnete für Satelliten-Abschuss

Der mit AMD-Prozessoren ausgestattete "Red Storm" Supercomputer der Sandia National Laboratories hat bereits Anfang 2008 geholfen einen fehlerhaften Satelliten abzuschießen. Entsprechende Meldungen wurden nun vom US-Verteidigungsministerium freigegeben.

Der 2006 gestartete Satellit war kurze Zeit später von seiner Umlaufbahn abgekommen und drohte unkontrolliert auf die Erde abzustürzen. Im Februar 2008 wurde er dann allerdings von der U.S. Navy mit einem gezielten Raketenbeschuss zum Absturz gebracht.

"Red Storm" hatte im Vorfeld rund 2 Monate an möglichen Szenarien gerechnet, die zur Planung eines möglichst günstigen Zeitpunkt und Orts des Abschusses benutzt wurden. Damit sollte unter anderem sicher gestellt werden, dass die Trümmer über eine möglichst kleine Fläche niedergehen.

Der in der letzten Top500-Liste auf Platz 12 geführte "Red Storm" war zum Zeitpunkt der Berechnungen noch mit AMD Dual-Core Opteron Prozessoren ausgestattet. Zwischenzeitlich wurde aber bekannt, dass er durch eine Umrüstung mit AMD Quad-Core Opteron Prozessoren auf eine Rechenleistung von 284 TeraFlops ausgebaut werden soll.

Zur Pressemitteilung:

Link zum Thema:

-> Kommentare

Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

Dienstag, 26. August 2008

15:30 - Autor: Nero24

NVIDIA GPUs übernehmen die Spitze bei Folding@Home

Das Distributed Computing Projekt Folding@Home ist seit einigen Jahren bereits sehr rührig was die Unterstützung verschiedener Rechner-Architekturen betrifft. Während sich die BOINC-Projekte meist auf x86-Prozessoren mit Windows oder Linux beschränken oder zumindest auf Computer-Prozessoren im Allgemeinen, blicken die Entwickler bei F@H regelmäßig über den CPU-Tellerrand hinaus und bieten auch Clients für Grafikkarten-Prozessoren (GPUs) und die Spielkonsole Playstation 3 an.

Folding@Home untersucht die sogenannte Proteinfaltung. Fehlfaltungen können eine Vielzahl von Krankheiten auslösen wie Krebs oder Alzheimer. Um diese besser behandeln zu können, ist ein genaues Verständnis der komplexen bei der Proteinfaltung ablaufenden Prozesse nötig. Da ein Supercomputer zu teuer wäre, bedient das Projekt sich des bewährten Konzepts des Verteilten Rechnens. Jeder, der über einen Internetanschluss verfügt, kann die überschüssige Rechenkapazität seines Computers dem Projekt zur Verfügung stellen.

Im Juni 2008 erst startete die Beta-Phase des GPU2-Client für NVIDIA-Grafikkarten. Aufgrund der CUDA (Compute Unified Device Architecture) API, eine von NVIDIA zur Verfügung gestellte Programmiersprache bzw. -Schnittstelle zur allgemeinen Programmierung der NVIDIA GPUs, ist es für Entwickler relativ einfach Anwendungen zu erstellen, welche den enormen Durchsatz einer modernen GPU "zweckentfremdet", also nicht zur Darstellung von Grafik, nutzen können.

Inzwischen hat Folding@Home die neuen Zahlen bekannt gegeben, welche die Rechenleistung im Projekt anteilig ausweisen. Damit hat die PS3 nun ihren Spitzenplatz verloren. 1.080 TFLOPS erreichen die Spielkonsolen auf Platz 2. Den Platz an der Sonne dagegen haben nun die NVIDIA-GPUs mit 1.251 TFLOPS inne. Zum Vergleich: sämtliche Windows-CPUs zusammen erreichen lediglich eine Rechenleistung von 198 TFLOPS.

Bei all den schönen Zahlen darf man jedoch nicht vergessen, dass Architekturen wie GPUs oder die PS3 andere Aufgaben (WUs; Workunits) berechnen, als etwa die CPUs. Aufgrund von architektonischen Limitierungen macht es z.B. mit der PS3 oder GPU keinen Sinn Double-Precision Berechnungen anzustellen. Zudem ist der Befehlssatz der GPUs deutlich beschränkter, als bei einer CPU. Will heißen: auch wenn die CPUs in reinen TFLOPS-Zahlen ausgedrückt vernachlässigbar scheinen, sind sie für das Projekt nach wie vor unabdingbar, da nur sie jede Art von Berechnungen durchführen können und universell einsetzbar sind.

Links zum Thema:

-> Kommentare
Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

Dienstag, 22. Juli 2008

11:30 - Autor: Nero24

AMD mit neuem Server-Sockel G34

AMD Server-Sockel G34
Wie wir auf Planet 3DNow! bereits mehrfach berichtet haben, wird AMD in den nächsten Jahren nicht nur auf native Multi-Core Prozessoren setzen, sondern - ähnlich wie Intel es die letzten 2 Jahre praktiziert hat - auch zwei Dies auf ein Gehäuse packen. Hier jedoch aller Voraussicht nach nur im Server-Segment. Der erste auf diese Art und Weise produzierte Prozessor soll der Sao Paulo werden, im Grunde zwei Shanghais auf einem Package. Später soll der Magny-Cours folgen, ein Server-Prozessor mit 12 Kernen, bestehend aus zwei nativen Sechskern-Prozessoren.

Neben Support für DDR3-Speicher sollen die neuen Prozessoren auch einen vierten HyperTransport-Link bekommen. Wofür, das hat AMD bisher jedoch noch nicht offiziell erklärt. Bei der AMD-Architektur seit dem K8 dienen die HT-Links bekanntlich zum einen dazu, den Prozessor mit der Infrastrukur (Mainboard-Chipsatz) zu verbinden, und zum anderen in Multi-Sockel-Umgebungen die Prozessoren untereinander, was der größte Vorteil der K8+ Architektur ist. So können mehrere Prozessoren auf direktem Wege miteinander kommunizieren ohne Umweg über shared-FSBs und Chipsätze. Das senkt die Latenzzeit bei sog. Node-Hops dramatisch, weswegen die K8+ Architektur in den letzten Jahren insbesondere im 4- und 8-CPU Einsatz sehr beliebt war. Je nach Opteron-Version war bisher entweder nur 1 HT-Link aktiviert (bei Single-Sockel Prozessoren zur Verbindung mit der Infrastruktur), 2 HT-Links (bei Zwei-Sockel Systemen) oder 3 HT-Links (bei Vier- und Acht-Sockel-Systemen).

Wofür AMD nun den vierten HT-Link vorsieht, kann bisher nur spekuliert werden. Die schlüssigste Erklärung dafür wäre, dass AMD den zusätzlichen HT-Link benötigt, um die beiden Dies auf dem Gehäuse miteinander zu verbinden. Die FSB-Lösung wie bei den Intel-Doppel-Die-Prozessoren funktioniert bei AMD in Ermangelung eines klassischen FSB nicht mehr. Eine weitere mögliche Erklärung wäre, dass AMD den Server-Herstellern die Möglichkeit geben möchte mehr als acht Prozessoren auf ein Mainboard zu bauen. Das allerdings ist eher unwahrscheinlich, da schon die bisherigen Lösungen die 8 möglichen Sockel kaum genutzt haben und sich meist auf 4 Sockel je Mainboard beschränkt haben. Zudem kommen die neuen Opterons bereits mit bis zu 12 Kernen auf einem Prozessor. Bei 8 Sockeln, die schon mit 3 HT-Links möglich sind, wären das bereits 96 Kerne in einem System. Außer für den HPC-Bereich dürfte die Nachfrage nach solch einem System weltweit eher gering sein.

Die dritte Möglichkeit, die derzeit spekuliert wird, wäre, dass AMD den vierten HT-Link für seine Torrenza-Initiative vorsieht. Torrenza ermöglicht, dass einem Opteron-Prozessor ein spezialisierter Co-Prozessor "angeflanscht" werden kann, auf den der Prozessor bestimmte Aufgaben deligieren kann. Das Konzept erinnert ein wenig an den neuen Supercomputer Roadrunner. Dieses System ist im Grunde ein Cluster aus Opteron-Prozessoren, wobei jedem Opteron-Kern ein IBM Cell als Co-Prozessor für mathematische Berechnungen zur Seite steht. Bei Roadrunner jedoch musste dies über die Umwege PCI-Express und Infiniband realisiert werden, was in Sachen Latenzen natürlich nicht optimal ist, während Torrenza dies auf direktem Wege ermöglichen soll.

Im Gegensatz zu den derzeit bei AMD üblichen Sockel AM2 und Sockel F wird der Sockel G34 nicht mehr quadratisch, sondern rechteckig ausgelegt. 1974 Pins sollen so Platz finden. Anfang 2010 soll es so weit sein, dann nicht nur mit Dual-Channel Memory-Controller wie derzeit bei den Opteron-Prozessoren, sondern mit Quad-Channel DDR3. Die Details dazu sind auch hier noch nicht publik, aber es ist davon auszugehen, dass einfach die Memory-Controller der beiden Opteron-Dies nach außen geführt werden. 2 mal Dual-Channel je Sockel entspricht einer Quad-Channel Anbindung. Bis zu DDR3-1600 soll so je Channel unterstützt werden, was in einer Speicherbandbreite je Sockel von 51.200 MB/s resuliert.

Links zum Thema:

-> Kommentare
Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

Samstag, 5. Juli 2008

14:01 - Autor: Nero24

Intel Larrabee: wird der nächste Planet 3DNow! Aprilscherz wahr?

Traditionell geben wir uns auf Planet 3DNow! jedes Jahr sehr viel Mühe einen aufwändigen Aprilscherz zu präsentieren, um unsere Leser zu amüsieren. Dies gelingt mal mehr, mal weniger. Das "erschreckende" daran jedoch: viele unserer Aprilscherze wurden Jahre später in irgendeiner Art und Weise Realität. Siehe der "Sockel 7 zu Sockel A Adapter" (als ASRocks AM2-Card für Sockel 939 Boards), der Dual-Core Prozessor "AMD Ultron 64" (als Athlon 64 X2), ein Prozessor mit integriertem Grafikkern (als AMD Fusion alias Swift) sowie der Zusammenschluss von AMD und NVIDIA (ok, da haben wir uns in der Firma geirrt, aber immerhin).

Für das Jahr 2008 hatten wir uns besonders große Mühe gegeben und einen neuen AMD Multi-Core Prozessor "konstruiert". Auf Basis von K6 Design-Elementen sollte - aufgepeppt mit aktueller Fertigungstechnik, modernen SIMD-Einheiten und der Infrastruktur-Anbindung des K10 - der 16-Core Prozessor namens "Bazooka" entstehen. Dank der kleinen K6-Cores passen so sehr viele Kerne auf ein Die, dank des Low-Latency Designs des K6 sollte der IPC brauchbar sein, dank der kleinen Strukturen sollte die Taktfrequenz in konkurrenzfähigen Regionen liegen, dank der neuen SIMD- und FPU-Einheit sollte die FP-Schwäche des Originals von damals ausgemerzt sein und dank der K10-Infrastruktur gibt es auch keinen Flaschenhals FSB mehr. Nur bauen wollte AMD unseren K6-Multi-Core nicht... ;-)

Dafür jedoch Intel? Laut c't Prozessorgeflüster plant Intel offenbar genau nach diesem Strickmuster seinen kommenden Many-Core Prozessor Larrabee zu realisieren. In diesem Fall sollen natürlich keine AMD K6 Kerne zum Einsatz kommen, sondern die alten Pentium P54C Kerne aus dem Jahr 1994 - geshrinkt auf 45 nm und aufgepeppt mit einer neuen 512-Bit SIMD-Einheit.

    Für den Bereich „Visual Computing“ und in einer späteren Version auch fürs High Performance Computing ist Larrabee gedacht, ein Prozessor, der bisher mit 16 bis 24 Kernen gehandelt wurde, wahrscheinlich aber gleich mit 32 Kernen im nächsten Jahr debütieren wird – und zwar wie inzwischen durchdrang zur allgemeinen Überraschung wohl mit genau den gut bekannten Pentium-Kernen: dem Pentium P54C.
Die P54C hatten nur zwei Integer-Pipelines und eine FP-Pipeline, die zudem nicht Out-of-Order fähig waren. Auch speculative Execution oder Register-Renaming waren dem P54C noch unbekannt. Inwieweit Intel dieses Design - abgesehen von der 512-Bit SIMD-Einheit - noch aufpeppen würde (sofern sich das Gerücht bewahrheitet), bliebe abzuwarten. Das Core 2 Design basiert ja auf dem Pentium III, dennoch hat Intel bei der Weiterentwicklung keinen Stein auf dem anderen gelassen. Allerdings würden die Kerne dann wieder umfangreicher und die Realisierung eines Many-Core Prozessors entsprechend schwieriger. Möglicherweise würde man einen niedrigeren IPC der einzelnen Kerne billigend in Kauf nehmen, da gerade im HPC-Bereich der Vorteil möglichst vieler Kerne gegenüber einem hohen IPC überwiegt.

Noch ist dies natürlich alles Zukunftsmusik und nicht offiziell bestätigt, aber allein die Gerüchte und die vagen Andeutungen des Cheftechnologen Justin Rattner auf der Supercomputer-Konferenz in Dresden zeigen, dass Intel offenbar durchaus bereit wäre, erneut einen oder mehrere Schritte zurück zu wagen, um einen Fortschritt zu erzielen: siehe Core 2, siehe Atom, siehe nun Larrabee. Man darf gespannt sein...

-> Kommentare

Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

Mittwoch, 18. Juni 2008

14:15 - Autor: pipin

Erneut weniger AMD-Systeme in TOP500-Liste

In der TOP500-Liste der Supercomputer vom Juni 2008 sind im Vergleich zur letzten Liste erneut weniger Systeme mit Prozessoren von AMD vertreten. Allerdings steht AMD nun an der Spitze der Liste.

In der TOP500-Liste vom November 2007 waren noch 79 Systeme mit AMD inside vertreten, diese Anzahl hat sich nun auf 55 reduziert (13 davon Quad-Core Systeme). Dafür belegt man innerhalb der Top Ten nun die Plätze 1, 4 und 5.

An der Spitze steht man mit dem dem ersten PetaFLOPS Rechner der Welt namens Roadrunner (wir berichteten), in dem 7.000 Dual-Core Opteron Prozessoren und 13.000 IBM Cell Prozessoren zum Einsatz kommen.

Links zum Thema:

-> Kommentare

Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

09:38 - Autor: Nero24

Folding@Home Client für NVIDIA-GPUs in der Beta-Phase

Folding@Home
Eines muss man der Leitung des Folding@Home Projekts der Stanford University lassen: wenn es um die Unterstützung verschiedener Rechnerarchitekturen geht, sind die Kalifornier ganz vorne mit dabei. Während die Distributed Computing Projekte von BOINC bis auf wenige Ausnahmen hauptsächlich Prozessoren der x86-Klasse unterstützen, hat Folding@Home die Fachwelt bereits vor 2 Jahren überrascht, indem man einen Client für ATI Radeon Grafikkarten veröffentlicht hat, um die enorme Rechenleistung dieser GPUs für das Projekt zu nutzen. Kurze Zeit darauf folgte ein Client für den IBM Cell-Prozessor der Playstation 3, dessen Fließkomma-Performance die Rechenleistung des Folding@Home Projekts in der Folge regelrecht explodieren ließ.

Nur Anwender von NVIDIA-Grafikkarten gingen damals leer aus. Man munkelte der Befehlssatz der damaligen NVIDIA-GPUs wäre zu primitiv, um etwas anderes als 3D-Beschleunigung damit zu machen. Seit der GeForce 8 und der NVIDIA-eigenen Programmiersprache CUDA, die explizit für die Nutzung der GPU für wissenschaftliche Berechnungen entworfen wurde, hat sich das jedoch geändert und die Stanforder konnten sich an die Entwicklung eines GPU-Client für NVIDIA machen. In einer neuen Beta-Version des GPU2-Client werden nun auch NVIDIA-Karten unterstützt.

Erste Tests bei uns im Forum bescheinigen dem NVIDIA GPU-Client eine enorme Leistung. Auf einer GeForce 8800GT erreichte der Client 3000 Points per Day (PPD). Zum Vergleich: eine ATI Radeon 3850 mit dem GPU2-Client erreicht je nach WU ca. 1500 PPD. Zudem scheint die NVIDIA-Implementierung den Haupt-Prozessor (CPU) relativ wenig zu belasten. Während bei den ATI-Karten bei der Nutzung des GPU-Clients das gesamte System praktisch ausgelastet ist, begnügt sich die NVIDIA-Variante mit einem CPU-Kern. Auf einem Quad-Core Prozessor können sich so die drei übrigen CPU-Kerne noch anderen Aufgaben widmen, wie z.B. BOINC.

Folding@Home untersucht die sogenannte Proteinfaltung. Fehlfaltungen können eine Vielzahl von Krankheiten auslösen. Um diese besser behandeln zu können, ist ein genaues Verständnis der komplexen bei der Proteinfaltung ablaufenden Prozesse nötig. Da ein Supercomputer zu teuer wäre, bedient das Projekt sich des bewährten Konzepts des Verteilten Rechnens. Jeder, der über einen Internetanschluss verfügt, kann die überschüssige Rechenkapazität seines Computers dem Projekt zur Verfügung stellen.

Links zum Thema:

-> Kommentare
Planet 3DNow! RSS XML Newsfeed Planet 3DNow! Newsfeed bei iGoogle-Seite hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My Yahoo! hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei Microsoft Live hinzufügen Planet 3DNow! Newsfeed bei My AOL hinzufügen

Ergebisse: Seite 2 von 9
Nächste Seite: 1 (2) 3 4 5 6 7 8 9


 

Nach oben

 

Copyright © 1999 - 2019 Planet 3DNow!
Datenschutzerklärung