Black Friday 2021 – gute Angebote und Enttäuschungen

Der Black Fri­day ist ein Brauch, der aus den USA zu uns nach Deutsch­land geschwappt ist. Tra­di­tio­nell wird als Black Fri­day in die­sem Sin­ne – nicht zu ver­wech­seln mit diver­sen schwar­zen Frei­ta­gen wie dem Bör­sen­crash von 1929 – der Tag nach Thanks­gi­ving bezeich­net, ein Fei­er­tag in den USA, der stets auf einen Don­ners­tag fällt und in den USA einen viel höhe­ren Stel­len­wert besitzt, als das Ern­te­dank­fest in Euro­pa. Thanks­gi­ving ist der Start in ein lan­ges Wochen­en­de und der Start in die Vor­weih­nachts­zeit mit Weih­nachts­ein­käu­fen. Mit zuneh­men­der Glo­ba­li­sie­rung und dem ame­ri­ka­nisch gepräg­ten Inter­net wur­de die­ser Brauch in den letz­ten bei­den Jahr­zehn­ten auch in Euro­pa usus.

Für den Ver­sand­han­del stellt der Black Fri­day aller­dings eine gro­ße Her­aus­for­de­rung dar, da der punk­tu­el­le Andrang zu Über­las­tun­gen bei der Abwick­lung in der Logis­tik füh­ren kann. Aus die­sem Grund ver­su­chen vie­le Händ­ler, den Zeit­raum der Son­der­an­ge­bo­te zu stre­cken und machen aus dem Black Fri­day eine Black Fri­day Week, um das gan­ze etwas zu ent­zer­ren. Auch bei unse­ren Part­ner­händ­lern (Wer­bung) sind wie­der eini­ge Schnäpp­chen dabei wie etwa -76% bei einer Lap­top-Tasche bei Pol­lin, -58% für den Fire TV Stick 4K bei Ama­zon oder das HP 15s-eq2152ng Note­book mit Ryzen 5 5500U für 399 EUR bei Alter­na­te:

Aller­dings soll­te man nicht blind dar­auf ver­trau­en, dass alle so genann­ten “Black Friday”-Angebote auch wirk­lich Schnäpp­chen sind. Hier hel­fen die ein­schlä­gi­gen Preis­ver­gleich-Diens­te, die das ein oder ande­re angeb­li­che Schnäpp­chen als Nepp ent­lar­ven. Zudem kann man – auch wenn es von eini­gen Sei­ten ange­kün­digt wur­de – wahr­schein­lich ver­ges­sen, dass es am Black Fri­day flä­chen­de­ckend auch Gra­fik­kar­ten-Schnäpp­chen geben wird. Der Markt gibt nicht genug Gra­fik­kar­ten her, wie­so soll­ten die Her­stel­ler sie dann an einem Black Fri­day unter Wert ver­schleu­dern? Mög­lich, dass der ein oder ande­re Händ­ler als Lock­vo­gel-Ange­bot eine Hand voll Exem­pla­re in die Aus­la­ge stel­len wird, dass man heu­te jedoch Gra­fik­kar­ten zum oder unter UVP – also zu Kon­di­tio­nen wie vor der Halb­lei­ter­kri­se – wird schie­ßen kön­nen, ist so gut wie ausgeschlossen.

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