AMD Zen mit DDR4-Technologie von Rambus?

Wie Ram­bus kürz­lich in einer Pres­se­mit­tei­lung bekannt gab, hat das Unter­neh­men eine phy­si­sche DDR4-Schnitt­stel­le (PHY) für Glo­bal­Foundries’ 14 nm LPP genann­ten Fer­ti­gungs­pro­zess ent­wi­ckelt. Ram­bus spricht expli­zit von PHY und erwähnt den eigent­li­chen Con­trol­ler nicht mit einem Wort. Daher ist die all­ge­mei­ne Bericht­erstat­tung, dass AMDs Zen womög­lich einen DDR4-Con­trol­ler von Ram­bus ver­wen­det, gewagt. Es könn­te auch sein, dass der Con­trol­ler von AMD ent­wi­ckelt wur­de und von Ram­bus – eine Fir­ma, die zahl­rei­che Paten­te an DRAM-Tech­no­lo­gi­en hält – nur ein win­zi­ges Glied in der Spei­cher­zu­griffs­ket­te stammt, um den Lizenz­be­din­gun­gen zu ent­spre­chen. Zudem wird AMD nicht expli­zit als Kun­de geführt. Da jedoch Glo­bal­Foundries und 14 nm LPP genannt wer­den, wäre AMD als Nut­zer der Tech­no­lo­gie zumin­dest nahe­lie­gend.

Das Glo­bal­Foundries von Ram­bus ange­bo­te­ne Paket umfasst einen DDR4-PHY, der mit 800 bis 3200 Mbit/s Daten­ra­te über­tra­gen kann, zudem DDR3, DDR3L und DDR3U unter­stützt und somit äußerst fle­xi­bel wäre. Zudem wer­den Pfad­brei­ten von 16 bis 72 Bit unter­stützt, sowie Sin­gle- und Mul­ti-Rank-Kon­fi­gu­ra­tio­nen.

Die aus­führ­li­che Schil­de­rung ist in der Pres­se­mit­tei­lung zu fin­den.