Mitarbeiterzahl bei AMD steigt auf 12.600 — fast 1.000 Stellen unbesetzt

Nach offi­zi­el­len Aus­sa­gen von AMD hat man Ende 2020 etwa 12.600 Mit­ar­bei­ter beschäf­tigt. Damit stieg die Mit­ar­bei­ter­an­zahl inner­halb eines Jah­res im Ver­gleich zu Ende 2019 um 1.200 Per­so­nen. Die von uns im Rah­men der Xilinx-Über­nah­me gemel­de­ten 13.000 Mit­ar­bei­ter wur­den also nicht ganz erreicht. Aktu­ell schreibt AMD welt­weit aber zusätz­lich noch 982 offe­ne Stel­len aus.

Seit 2016 steigende Mitarbeiterzahlen

Nach­dem man 2016 noch im Zuge der Anteils­ver­käu­fe der ATMP-Ein­rich­tun­gen (Assem­bly, Test, Mark and Pack) in Chi­na und Malay­sia etwa 1.700 Mit­ar­bei­ter an ein Joint-Ven­ture mit Nan­tong Fuji­tsu Microelec­tro­nics — AMD hält noch 15 Pro­zent der Antei­le — über­stellt hat­te, war die Mit­ar­bei­ter­zahl auf 8.200 gesunken. 

Seit­dem und qua­si ana­log mit dem Erfolg der im Jahr 2017 vor­ge­stell­ten Zen-Archi­tek­tur bei den Pro­zes­so­ren hat sich die Per­so­nal­stär­ke um fast 40 Pro­zent erhöht, nach­dem AMD in den Jah­ren davor — auf­grund einer schwie­ri­gen Finanz­si­tua­ti­on — immer wie­der Per­so­nal redu­zie­ren muss­te. So hat­te man noch 2015 den Per­so­nal­ab­bau von etwa 5 Pro­zent der dama­li­gen Beleg­schaft bekannt­ge­ge­ben.

 

Ent­wick­lung der Mit­ar­bei­ter­zah­len bei AMD von 1993 bis 2020 — Quel­le: 10‑K Sec Filings

 

Umstrukturierungen 2002 bis 2009

Der Ver­lauf bei der Mit­ar­bei­ter­an­zahl zeigt sich in der obi­gen Gra­fik stark schwan­kend, hat aber nicht nur mit Ent­las­sun­gen oder Ein­stel­lun­gen zu tun. Nach dem Jahr 2002 hat­te man zum Bei­spiel 6.900 Mit­ar­bei­ter an das Flash-Joint-Ven­ture mit Fuji­tsu über­stellt. Fuji­tsu AMD Semi­con­duc­tor Limi­ted wur­de bereits 1993 gegrün­det und im Jahr 2003 in FASL LLC und dann 2004 noch ein­mal in Span­si­on umbe­nannt und letzt­end­lich Ende 2005 an der Bör­se platziert.

Im Jahr 2006 über­nahm man unter ande­rem dann ATI Tech­no­lo­gies mit ins­ge­samt 3.300 Beschäf­tig­ten, was die Mit­ar­bei­ter­zahl auf über 16.000 anstei­gen ließ. In der Spit­ze sol­len es fast 17.000 gewe­sen sein, bevor man dann 2008 und 2009 auf­grund einer schlech­ten wirt­schaft­li­chen Lage zu mas­si­ven Ent­las­sun­gen gezwun­gen wur­de. Gleich­zei­tig wur­den in die­sen bei­den Jah­ren im Zuge des Ver­kaufs von Kon­zern­spar­ten — Hand­held an Qual­comm (Adre­no) und Digi­tal Tele­vi­si­on an Broad­comm (Xil­le­on) — die Mit­ar­bei­ter­stär­ke um wei­te­re 170 bzw. 560 Per­so­nen redu­ziert. Etwa 2.800 Mit­ar­bei­ter ver­lor AMD dann noch durch die Aus­grün­dung von Glo­bal­found­ries im März 2009.

5.000 Mitarbeiter von Xilinx kommen Ende 2021 

In dem Bericht zu den letz­ten Quar­tals­zah­len hat AMD für 2021 ein Umsatz­wachs­tum von 37 Pro­zent ange­kün­digt und wird dafür auch wei­te­res Per­so­nal brau­chen. Aktu­ell schreibt das Unter­neh­men welt­weit fast 1.000 offe­ne Stel­len aus, so dass die Mit­ar­bei­ter­zahl Ende 2021 dann zusam­men mit den Mit­ar­bei­tern von Xilinx (aktu­ell etwa 5.000) bei ins­ge­samt fast 19.000 lie­gen könnte. 

 

 

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