Mini-ITX-Gehäuse: BitFenix Colossus Mini-ITX

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Inneres ‚Äď Teil 1

Wir ent¬≠fer¬≠nen die Sei¬≠ten¬≠w√§n¬≠de des Bit¬≠Fe¬≠nix Colos¬≠sus Mini-ITX und wis¬≠sen, was uns erwar¬≠tet. Schon auf den ers¬≠ten Blick sieht man, dass sich unz√§h¬≠li¬≠ge M√∂g¬≠lich¬≠kei¬≠ten erge¬≠ben, Hard¬≠ware unter¬≠zu¬≠brin¬≠gen. Gegen¬≠√ľber dem Pro¬≠di¬≠gy aus glei¬≠chem Hau¬≠se f√§llt uns auf, dass im Bereich des Main¬≠board-Trays leich¬≠te √Ąnde¬≠run¬≠gen vor¬≠ge¬≠nom¬≠men wur¬≠den. Beim Pro¬≠di¬≠gy setzt Bit¬≠Fe¬≠nix auf zwei hin¬≠ter¬≠ein¬≠an¬≠der lie¬≠gen¬≠de Durch¬≠f√ľh¬≠run¬≠gen. Im Fal¬≠le des Colos¬≠sus Mini-ITX ist der vor¬≠de¬≠re kom¬≠plett offen. Dadurch wird das Ver¬≠le¬≠gen der Anschluss¬≠ka¬≠bel erleichtert.

Da w√§re zun√§chst der her¬≠aus¬≠nehm¬≠ba¬≠re Lauf¬≠werks¬≠k√§¬≠fig, der im Colos¬≠sus Mini-ITX durch einen Kunst¬≠stoff¬≠ver¬≠schluss arre¬≠tiert wird und sich leicht her¬≠aus¬≠neh¬≠men l√§sst. Die¬≠se M√∂g¬≠lich¬≠keit ist beson¬≠ders vor¬≠teil¬≠haft, wenn gro¬≠√üe CPU-/APU-K√ľh¬≠ler ver¬≠baut wer¬≠den sol¬≠len oder wenn eine volu¬≠mi¬≠n√∂¬≠se Gra¬≠fik¬≠kar¬≠te zum Ein¬≠satz kommt und die Anschl√ľs¬≠se der Fest¬≠plat¬≠ten sowie¬≠so ver¬≠de¬≠cken w√ľrde.

Der her¬≠aus¬≠nehm¬≠ba¬≠re Fest¬≠plat¬≠ten¬≠k√§¬≠fig ist wie¬≠der¬≠um mit Ein¬≠sch√ľ¬≠ben aus¬≠ge¬≠stat¬≠tet, die f√ľr die Mon¬≠ta¬≠ge von 2,5‚Ä≥- und 3,5‚Ä≥-Massenspeichern geeig¬≠net sind. W√§h¬≠rend 3,5‚Ä≥-Festplatten ohne den Ein¬≠satz von Werk¬≠zeu¬≠gen ein¬≠ge¬≠setzt wer¬≠den, ist bei den Model¬≠len im 2,5‚Ä≥-Format der Ein¬≠satz eines Schrau¬≠ben¬≠dre¬≠hers n√∂tig. Bei den gro¬≠√üen 3,5‚Ä≥-Modellen wird der aus¬≠rei¬≠chend fle¬≠xi¬≠ble Rah¬≠men gebo¬≠gen, sodass die Stif¬≠te in die seit¬≠li¬≠chen L√∂cher der Fest¬≠plat¬≠te grei¬≠fen k√∂n¬≠nen. Zwar sind die Stif¬≠te mit klei¬≠nen Gum¬≠mi-Puf¬≠fern ver¬≠se¬≠hen, eine rich¬≠ti¬≠ge Ent¬≠kopp¬≠lung stel¬≠len die¬≠se aber nicht dar.
Neben dem bereits von au√üen sicht¬≠ba¬≠ren Mon¬≠ta¬≠ge¬≠platz f√ľr ein 2,5‚Ä≥-Laufwerk am Boden des Geh√§u¬≠ses hat Bit¬≠Fe¬≠nix zwei zus√§tz¬≠li¬≠che Mon¬≠ta¬≠ge¬≠pl√§t¬≠ze zwi¬≠schen dem unte¬≠ren Fest¬≠plat¬≠ten¬≠k√§¬≠fig und dem Netz¬≠teil vor¬≠ge¬≠se¬≠hen. Die¬≠se bei¬≠den soll¬≠te man als Not¬≠fall¬≠l√∂¬≠sung anse¬≠hen, denn wirk¬≠lich gut erreich¬≠bar sind sie im Nor¬≠mal¬≠fall nicht und wur¬≠den des¬≠we¬≠gen von uns ignoriert.

Durch die Demon¬≠ta¬≠ge des unte¬≠ren Fest¬≠plat¬≠ten¬≠k√§¬≠figs haben wir einen pro¬≠blem¬≠lo¬≠sen Zugriff auf den L√ľf¬≠ter hin¬≠ter der Front. Die¬≠ser ist ab Werk so aus¬≠ge¬≠rich¬≠tet, dass er sowohl die unte¬≠ren als auch obe¬≠ren Fest¬≠plat¬≠ten mit einem Luft¬≠strom ver¬≠sorgt. Hier¬≠durch wird gleich¬≠zei¬≠tig daf√ľr gesorgt, dass Luft auch in Rich¬≠tung des Main¬≠boards str√∂mt. Der 120-mm-L√ľf¬≠ter von Bit¬≠Fe¬≠nix mit der Modell¬≠be¬≠zeich¬≠nung BFF-SCF-12025KK-RP l√§sst sich bei Bedarf gegen gr√∂¬≠√üe¬≠re Model¬≠le im 140‚ÄĎ, 180‚ÄĎ, 200- oder sogar 230-mm-For¬≠mat aus¬≠tau¬≠schen. Wer auf den 5,25‚Ä≥-Schacht und bei¬≠de Fest¬≠plat¬≠ten¬≠k√§¬≠fi¬≠ge ver¬≠zich¬≠ten kann, d√ľrf¬≠te auch einen 240-mm-Radia¬≠tor unterkriegen.