Zwei AMD-Supercomputer mit je 12 Petaflops zur Wettervorhersage für die NOAA

In einer Pres­se­mit­tei­lung hat die ame­ri­ka­ni­sche Natio­nal Ocea­nic and Atmo­s­phe­ric Admi­nis­tra­ti­on (NOAA) bekannt gege­ben, dass man ab die­sem Herbst zwei Cray-Super­com­pu­ter mit einer Rechen­leis­tung von jeweils 12 Peta­flops in Manas­sa (Vir­gi­nia) und Phoe­nix (Ari­zo­na) instal­lie­ren wird. Bei­de wer­den auf AMDs Epyc-Pro­zes­so­ren der zwei­ten Genera­ti­on (“Rome”) basie­ren und Sys­te­me von Cray und Dell erset­zen.

Jeweils 2.562 AMD Epyc 7742

Dank einem Arti­kel von The Next Plat­form wis­sen wir auch, dass die bei­den bis­lang noch namen­lo­sen Super­com­pu­ter — die Vor­gän­ger hie­ßen unter ande­rem Luna, Mars, Sur­ge und Venus — aus jeweils 2.562 Nodes mit einem AMD Epyc 7742 Pro­zes­sor bestehen, der mit 2,25 GHz tak­tet. Jeder Node ver­fügt zudem über 512 GB Arbeits­spei­cher. Ver­bun­den wer­den die­se über Crays Slings­hot-Inter­con­nect und ihnen steht jeweils eine Cray-Clus­terS­tor-Instal­la­ti­on mit einer Spei­cher­grö­ße von 13,1 Peta­byte zur Ver­fü­gung.

Systeme gehen erst 2022 online

Auch wenn die bei­den Super­com­pu­ter ab Herbst 2020 instal­liert und im Febru­ar 2021 fer­tig­ge­stellt sein sol­len, wer­den die­se erst ab spä­tes­tens Febur­ar 2022 kom­plett zur Ver­fü­gung ste­hen, da man bis dahin noch an den Wet­ter­vor­her­sa­ge­mo­del­len arbei­ten will. Unter ande­rem sol­len eine höhe­re Auf­lö­sung, kom­ple­xe­re Phy­sik­mo­del­le in der Berech­nung und eine höhe­re Anzahl bei den erfass­ten Pro­zes­sen zu bes­se­ren und genaue­ren Vor­her­sa­gen füh­ren.

The hig­her reso­lu­ti­on models can simu­la­te and pre­dict smal­ler sca­le events like moun­tain waves, wind­s­torms, and thun­der­storms – and here we can we can hope­ful­ly be more spe­ci­fic in fin­ding the are­as whe­re there’s a risk of flash floo­ding,”

Bri­an Gross Direc­tor of NOAA’s Envi­ron­men­tal Mode­ling Cen­ter (Quel­le: The Next Plat­form)