Kompaktwasserkühlungen: Enermax Liqtech 120X & Corsair H105

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Titelbild_Corsair_Enermax

Kompaktwasserkühlungen haben wir in den letzten Monaten immer wieder betrachtet. Die wartungsarmen, geschlossenen Systeme versprechen eine hohe Kühlleistung, ohne dass man sich in die Materie „Wasserkühlung” und deren Zusammenbau einarbeiten muss. Um die Leistung in die Höhe zu treiben, setzen die Hersteller auch gerne einmal auf einen 240- oder 280-mm-Radiator. Zwei Lüfter sollen die Wärme abführen.

Corsairs Engagement im Bereich der Kühllösungen ist nicht neu. Nach einem Abstecher zu den Luftkühlern konzentrieren sich die Kalifornier aktuell nur noch auf die „Hydro Series”, Kompaktwasserkühlungen. Die Corsair Hydro Series H60 (2nd Gen) hatten wir bereits im Test und lediglich der Schallpegel konnte nicht ganz überzeugen. Das Image, mehr auf Leistung zu achten, haftet den amerikanischen Produkten im Allgemeinen an. Bei Kompaktwasserkühlungen muss man nun aber hervorheben, dass die Spitzenleistung erfahrungsgemäß nur selten gebraucht wird und dafür ein konstantes, erträgliches Betriebsgeräusch eher im Vordergrund stehen sollte. Die Corsair Hydro Series H105 muss sich dahingehend beweisen.

Während Corsair den Markt der Luftkühler anscheinend nicht mehr weiter verfolgt, hat Enermax erst kürzlich den ETS-N30 vorgestellt, der vor allem das Niedrigpreis-Segment bedient. Doch auch das Angebot der Kompaktwasserkühlungen wird bei Enermax ausgebaut. Mit dem von SilverStone bekannten Lamellen-Konzept ist die Liqtech 120X ein Hingucker. Ein 120-mm-Radiator mit ebenfalls zwei Lüftern soll das System auf kühle Temperaturen bringen. Wie sich die beiden Modelle schlagen, haben wir uns angesehen.

Wir möchten uns bei Corsair und Enermax für die Bereitstellung der Samples bedanken.

gh.de-Preisvergleich - Corsair H105
gh.de-Preisvergleich - Enermax Liqtech 120X

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