Gerücht: Möglicherweise keine AMD-Grafikkarten mit “HBM2” im kommenden Jahr

Twe­ak­town berich­tet “exklu­siv” über mög­li­che Pro­ble­me AMDs, an HBM-Spei­cher der zwei­ten Gene­ra­ti­on für die kom­men­den Arc­tic-Islands-Gra­fik­kar­ten­se­rie zu gelan­gen. Dabei woll­te AMD die­ser 8 bis 16 GB des neu­en Spei­cher­typs zur Ver­fü­gung stel­len. Wor­in die Grün­de für die­se Behaup­tung lie­gen, kann die Quel­le nicht berich­ten.

Es gibt meh­re­re Ansät­ze, die die­se ver­meint­li­che Pro­ble­ma­tik erklä­ren könn­ten. Zum einen wäre mög­lich, dass die Her­stel­ler wie Hynix und Sam­sung nicht genug HBM-Spei­cher der zwei­ten Gene­ra­ti­on lie­fern kön­nen. Das wäre selt­sam, da AMD die­sen ursprüng­lich schon mit Fiji ein­set­zen woll­te. Ent­we­der gibt es hier wirk­lich unüber­wind­li­che Pro­ble­me oder aber NVIDIA kauft die Chips im gro­ßen Stil für die eige­nen Pas­cal-GPUs. Letz­te­re will der Gra­fik­spe­zia­list vor allem im Bereich HPC (High Per­for­mance Com­pu­ting) posi­tio­nie­ren und könn­te auf­grund der dort höhe­ren Mar­gen auch bes­se­re Prei­se für den Spei­cher bie­ten als AMD es für eine kon­kur­renz­fä­hi­ge Con­su­mer-Gra­fik­kar­te könn­te.

Einen ande­ren Erklä­rungs­an­satz brin­gen die Kol­le­gen von TomsHard­ware: AMDs sich ver­schlech­tern­de Finanz­la­ge könn­te Lie­fe­ran­ten dazu brin­gen, höhe­re Sicher­hei­ten vom Her­stel­ler zu for­dern. Die­ses Sze­na­rio ist aber eine sehr dün­ne Erklä­rung für das Pro­blem. Denn die ver­meint­li­che Quel­le sprach expli­zit von “HBM2”. Die Sicher­hei­ten dürf­ten für den bereits mit Fiji ver­wen­de­ten HBM und klas­si­schen DRAM kaum nied­ri­ger sein und deren Feh­len bedeu­te­te für AMD qua­si den Bank­rott.

Wir bedan­ken uns bei erat­te für die Hin­wei­se (1 & 2) für die­se News.