Intels Threadripper-Konter kommt Ende September

Intel hat die Core i9-Serie kom­plet­tiert bzw. wei­te­re Able­ger ange­kün­digt. Dabei geht der Her­stel­ler in die Vol­len und will in fei­ner Staf­fe­lung bis zu 18 Ker­ne anbie­ten. Damit wür­de das blaue Lager zwei Ker­ne mehr auf­wei­sen als AMDs Thre­ad­rip­per. Dafür muss man aber wohl auch dop­pelt so vie­le Dol­lar auf den vir­tu­el­len Ver­kaufs­tre­sen legen.

Das Timing ist natür­lich geschickt gewählt und kann als Stör­feu­er für AMDs Thre­ad­rip­per-Launch gewer­tet wer­den, der für Ende die­ser Woche erwar­tet wird. Die bis­he­ri­gen Core-i9-Model­le mit bis zu 10 Ker­nen sind bereits ver­füg­bar, es dürf­te inter­es­sant wer­den, ob AMD es schafft, mit den Zen-Ker­nen den HPED-Markt zu erstür­men. Zumin­dest die Tur­bo-Takt­ra­ten lesen sich bei Intel ein wenig bes­ser. Es wäre daher denk­bar, dass die Thre­ad­rip­per bei gut par­al­le­li­sier­tem Workload bes­ser auf Tou­ren kom­men, dafür aber bei Sin­gle­thread-Anwen­dun­gen das Nach­se­hen haben. Bezüg­lich der Effi­zi­enz muss man unab­hän­gi­ge Tests abwar­ten. Die TDP-Anga­ben heu­ti­ger CPUs haben nur noch bedingt mit dem rea­len Strom­durch­satz zu tun.