2017/Q1 — Quartalszahlen: Umsatz steigt, Aktie verliert

Gestern gab AMD die Quar­tals­zah­len für die ver­gan­ge­nen Mona­te bekannt. Mit gro­ßen Erwar­tun­gen wur­de der Ryzen-Effekt erwar­tet. AMD kann wie erhofft im Ver­gleich zum Vor­jah­res­quar­tal den Umsatz merk­lich stei­gern, vie­le Anle­ger hat­ten aber offen­sicht­lich mehr erwar­tet. Die Aktie gab nach­börs­lich 10 % nach.

Damit endet der Trend der letz­ten 12 Mona­te, in denen AMDs Papier im Wert immer wei­ter gestie­gen war. Aber immer­hin endet auch der Trend, nach­dem der Umsatz der Fir­ma ste­tig abge­nom­men hat­te. Hier konn­te AMD ein Umsatz­plus im Ver­gleich zu 2016/Q1 von 18 % ver­bu­chen und liegt damit mit 984 Mil­lio­nen USD knapp unter der magi­schen Mil­li­ar­den-Gren­ze. Damit fährt AMD wei­ter­hin einen Ver­lust ein, der aber mit 29 Mil­lio­nen USD deut­lich geschrumpft ist. Anfang 2016 lag der Ver­lust noch bei 68 Mil­lio­nen USD.

Betrach­ten wir die zuletzt schwä­cheln­de Spar­te Com­pu­ting and Gra­phics, sehen wir hier eine deut­li­che Erho­lung. Der Umsatz konn­te von 460 auf 593 Mil­lio­nen USD gestei­gert und der Ver­lust von 70 auf 15 Mil­lio­nen USD redu­ziert wer­den. Die Aus­wir­kun­gen von Ryzen und Rade­on RX500 dürf­ten hier gera­de erst ein­set­zen. Vor allem der für vie­le inter­es­san­te Ryzen 5 kam erst zum Ende des Quar­tals.

Für das kom­men­de Quar­tal rech­net AMD mit einer Umsatz­stei­ge­rung von 12 % bezo­gen auf das Vor­jah­res­quar­tal. Für das Gesamt­jahr zählt AMD die Gra­fik­kar­ten­ge­nera­ti­on Vega, Ser­ver­pro­zes­so­ren Nap­les, Ryzen Mobi­le und Rade­on Instinct als posi­tiv erwar­te­te Effek­te auf.

Quel­le: AMD