Biostar präsentiert sein AM4-Sortiment für Ryzen inkl. Win7-Support

Mainboard-Hersteller Biostar hat heute sein AM4-Sortiment für die kommenden Ryzen-Prozessoren von AMD präsentiert. Völlig neu sind die Informationen dazu nicht, schließlich hatte Biostar einen Teil der Platinen bereits auf der CES 2017 im Januar ausgestellt.

Konkret handelt es sich bei den neuen Mainboards um fünf Modelle mit AMD-X370- und B350-Chipsatz. Sie tragen allesamt den Zusatz „Racing” im Namen und sind in den Varianten GT7 bis GT3 erhältlich:

Die Platinen sind mit „VIVID LED Armor” illuminiert, das RACING X370GT7 wird zusätzlich im Bundle mit einer passenden M.2-SSD mit 240 GB Größe von Biostar angeboten. Mittels „M.2 Cooling Protection” sollen schnelle, aber temperaturempfindliche M.2-SSDs zusätzlich gekühlt werden. Die verbaute Netzwerk-Lösung soll zudem eine gamerfreundliche niedrige Latenz aufweisen. Erstaunlich ist, dass die Platinen die Revisionsnummern 5.x sowie 6.x tragen, obwohl es sich um eine völlig neue Plattform handelt. Das zeigt, dass es bereits in der Entwicklungsphase viele Änderungen und Fixes gegeben haben muss. Dem Kunden kann es nur recht sein.

Alle Modelle besitzen einen mit 32 Gbps angebundenen M.2-Slot für die derzeit schnellsten NVMe-SSDs. Bei Bristol Ridge sinkt die Transferrate allerdings um die Hälfte, da der APU die notwendigen PCIe-Lanes fehlen. Alle Boards haben vier DDR4-DIMM-Slots, die bei Bestückung mit Ryzen-Prozessoren offiziell RAM bis zu DDR4-2667 im Dual-Channel unterstützen. Anscheinend ist dies der maximale offizielle Speichertakt der Ryzen-CPUs. Bei Bestückung mit einer Bristol-Ridge-APU ist DDR4-2400 das Maximum. Sämtliche Modelle besitzen zudem einen DVI-D- und einen HDMI-Anschluss, das Topmodell zusätzlich einen DisplayPort-Ausgang. Diese sind natürlich mit einer Ryzen-CPU nicht nutzbar, da Ryzen bekanntlich keine integrierte Grafik besitzt, es bereitet die Platinen nicht nur auf Bristol Ridge, sondern auch auf die kommenden Raven-Ridge-APUs mit Zen-Technologie vor. Schade ist, dass die HDMI-Anschlüsse mit Ausnahme jener des Topmodells 4K nur mit 30 Hz ausgeben.

Angesichts der jüngsten Verwirrungen zum Thema Windows 7 ist auch folgender Zusatz in den Spezifikationen interessant: „OS SUPPORT: Support Windows 7(x64) / 10(x64)”

Quelle: Pressemitteilung