AMD Ende kommenden Jahres mit PCIe 4.0

Dass der Pro­fia­b­le­ger Vega 20 nächs­tes Jahr mit PCIe 4.0 kom­men soll, stand schon län­ger auf den Road­maps. Die spa­ni­sche Sei­te Infor­ma­ti­cace­ro hat nun eine Road­map ver­öf­fent­licht, nach der auch die kom­men­den Epyc-Pro­zes­so­ren der Rome-Serie über das neue Inter­con­nect-Pro­to­koll ver­fü­gen sol­len.

Der Nap­les-Nach­fol­ger wird bereits auf Zen2 – nicht zu ver­wech­seln mit Zen+ – basie­ren. Da AMD im Con­su­mer-Bereich die sel­ben Dies ein­setzt, ist davon aus­zu­ge­hen, dass auch der Desk­top­markt von der theo­re­tisch dop­pel­ten Band­brei­te pro­fi­tie­ren wird. Vor dem Hin­ter­grund, dass PCIe immer abwärts­kom­pa­ti­bel ist, müss­te nicht mal zwin­gend eine neue Platt­form nötig sein. Frag­lich ist aller­dings, ob heu­ti­ge Main­boards mit Sockel AM4 und TR4 den neu­en Stan­dard nut­zen kön­nen. Die Con­su­mer-Pro­duk­te Matis­se und Navi kom­men vor­aus­sicht­lich aber erst Anfang 2019 auf den Markt.

Quel­len: Infor­ma­ti­cace­ro & 3DCenter