Ataribox ab 250 USD mit AMD-SoC

AMD hat­te schon letz­tes Jahr einen neu­en Design-Win für einen Semi-Custom-Chip ange­kün­digt. Spe­ku­la­tio­nen gin­gen anfangs in Rich­tung Nin­ten­do. Doch die Switch-Kon­so­le kam dann doch mit Nvi­dia-Hard­ware. Doch neben den drei eta­blier­ten Kon­so­len­her­stel­lern Micro­soft, Sony und Nin­ten­do gibt es noch einen wei­te­ren Play­er – Ata­ri. Der Her­stel­ler hat­te zuletzt Anfang der 90er-Jah­re eine Kon­so­le am Markt und wagt jetzt einen sach­ten Wie­der­ein­stieg mit der Ata­ri­box. In einem Inter­view mit Games­beat erklär­te der Füh­ren­de Ent­wick­ler der Ata­ri­box Fear­gal Mac eini­ge Details zur Kon­so­le.

 Ataribox

Die Ata­ri­box soll in ers­ter Linie Retro­spie­le des Publishers wie­der­ge­ben, aber auch aktu­el­le Spie­le unab­hän­gig lauf­fä­hig sein. Der Ent­wick­ler selbst nenn Min­e­craft und Ter­ra­ria als Bei­spie­le. Mög­lich ist dies durch den Ein­satz von Linux mit einer für Fern­se­her ange­pass­ten Ober­flä­che. Damit las­sen sich außer­dem Streams anschau­en und im Inter­net sur­fen. Dabei soll es sich nicht um ein geschlos­se­nes Sys­tem han­deln, der Nut­zer soll alle Mög­lich­kei­ten zur Anpas­sung erhal­ten. Damit unter­schei­det sich die Ata­ri­box erheb­lich von den ande­ren Kon­so­len­an­bie­tern, inklu­si­ve Nin­ten­dos Retro-NES. Wel­che Dis­tri­bu­ti­on dem Ata­ri­box-OS zugrun­de liegt ist bis­lang nicht bekannt. Über das AMD-SoC ist nicht viel bekannt, außer dass es wie zu erwar­ten eine Rade­on-Gra­fik­ein­heit besit­zen wird. Die Leis­tung soll einem Mid­ran­ge-PC ent­spre­chen, was nicht viel bedeu­ten muss. CPU-Sei­tig ist eine x86-Archi­tek­tur wahr­schein­lich. Ob Jagu­ar oder Exca­va­tor bleibt eben­falls offen. Zen dürf­te für das Custom-SoC hin­ge­gen zu jung sein. Den Ver­trieb will Ata­ri über die Crowd­fun­ding-Web­sei­te Indi­go­go auf­neh­men.

Dan­ke Com­pli­ca­ted für den Hin­weis zur News.

 

Quel­le: Ven­ture­beat