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Dienstag, 20. März 2012
08:39 - Autor: heikoschSeit geraumer Zeit spricht die Branche ständig vom Trend zur Cloud (engl.: Wolke). Der Begriff steht dabei nicht nur für die Bereitstellung von Rechenkapazitäten, sondern auch für Web-Speicher. Die eigene Foto-Sammlung wird so zum Beispiel von überall abrufbar. AMD hat laut Aussage von John Fruehe sich mit den aktuellen Opteron-Prozessoren auf Bulldozer-Basis bis jetzt nur auf die Optimierung von Effizienz und Leistung gestützt. Bei den Modellen der Opteron-3200-Serie steht vor allem der Preis im Vordergrund. Neben den Prozessoren hat sich AMD abermals zum Thema SeaMicro geäußert.

 Von GLOBALFOUNDRIES kommen die Dies der neuen 32nm-Prozessoren. Drei Varianten bietet AMD an – 3250, 3260 und 3280. Sowohl Anschaffungspreis als auch Effizienz der gesamten Einzelprozessor-Plattform sollen dem Kunden zugutekommen. Laut ersten Hochrechnungen soll es mit den neuen Opterons möglich sein, 14 % schneller den Punkt zu erreichen, wenn Hosting-Gebühren verlangt werden. Die Rechnung ergibt sich vor allem aus der Empfehlung bzw. dem angedachten Einsatzzweck des kleinen x86-Riesen. Werbewirksam stellt AMD die aktuellen Modellen des Konkurrenten Intel entgegen. Die Prozessorspezifikationen offenbaren weitere (Preis-)Vorteile der neuen Prozessoren. Die Opteron 3200 sind zu den bekannten Chipsätzen kompatibel, was aus Sicht von Zertifizierung für zum Beispiel Microsofts Windows Server positiv hervorzuheben ist. Beim Sockel setzt AMD auf den aus dem Desktop-Segment bekannten AM3+. Das lässt sich vor allem dadurch begründen, dass die CPUs nur für Einzelprozessor-Systeme gedacht sind. Die Opteron 3200 entsprechen im Prinzip den Desktop-FX-CPUs, laut AMD-Aussage handelt es sich aber um die besseren Stücke eines Silizium-Wafers. Die von den höherwertigen Serien bekannte Direct Connect Architecture 2.0 zur Verbindung der einzelnen Prozessoren untereinander auf dem Mainboard ist somit folgerichtig nicht mit an Bord.Interessant für ein Opteron-Produkt ist es, dass der Speichercontroller mit unbuffered DIMMs arbeitet. Wie gewohnt arbeitet der Controller bei passender Bestückung im Dual-Channel-Modus. Maximal vier Speichermodule pro System sind für die Plattform vorgesehen. Die Spannung beträgt 1,5 V. Hier schränkt AMD zu Gunsten des Preises ein. Teurere DDR3U-Module werden von vornherein nicht unterstützt. Hinsichtlich des Speichertaktes kann die neue 3200er Serie aber hervorstechen. Während die höheren Serien 4200 und 6200 maximal DDR3-1600 unterstützen, bieten die 3200er eine höhere Taktrate, 1866 MHz. Diese Möglichkeit ist aber damit verbunden, nur ein Speichermodul pro Kanal zu verwenden. Trotz dem Wunsch nach günstigen Preisen macht AMD bei den neuen Modellen keinerlei Abstriche hinsichtlich der Features. AMD-V und IOMMU sorgen für die Virtualisierung und die bessere Ausnutzung der Ressourcen, APML (Advanced Platform Management Link) für die Möglichkeit zur bequemen Fernwartung.  Entweder vier oder acht Kerne (Integer-Cores) kommen zum Einsatz. Das kleinste Modell 3250 (Quadcore) taktet mit 2,5 GHz, der 3280 (Octacore) mit 2,4 GHz, wobei die bekannte AMD Turbo CORE technology den Takt unter Einhaltung der TDP-Grenze auf bis zu 3,5 GHz erhöht. Das mittlere Quadcore-Modell 3260 besitzt eine Basis-Taktfrequenz von 2,7 GHz und einen Turbo bis hinauf zu 3,7 GHz. Dabei halten die Prozessoren TDP-Grenzen von 45 (3250 und 3260) und 65 Watt ein.
 AMD vergleicht die neue Opteron 3200 Serie auch mit den Desktop-Modellen FX. Hauptargument für den Griff zu einem Opteron-Prozessor ist die Stabilität im 24/7-Einsatz, denn die Fehlerkorrektur des Speichers (ECC) bietet auch der FX. Wichtig zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass AMD die neue 3200er Serie auch für Microsofts Windows 7 zertifizieren lassen hat. Damit habe man laut Aussage von John Fruehe den Kundenwünschen Folge geleistet. Im professionellen Umfeld ist das sonst eher ungewöhnlich.  Im Zusammenhang mit der Vorstellung der neuen Opteron-Prozessoren hat AMD noch einmal über die Übernahme von SeaMicro gesprochen. Immer wieder stellt der kleine x86-Riese heraus, dass man sich vor allen Dingen das geistige Eigentum SeaMicros (IP – intellectual property) zu eigen machen wird. Produkte unter der Flagge sollen demnach primär nicht von Interesse sein, zumal man damit den OEMs Konkurrenz machen würde. Zukünftig möchte man mit Partnern an der Entwicklung platzsparender Systeme arbeiten. Anstatt kompletter 1U-Rack-Server ermöglicht die SeaMicro-Technologie Einzelprozessor-Steckkarten im Format 5“x11“. Diese beherbergen neben der CPU den Arbeitsspeicher sowie die ASIC. Dabei ist es auch möglich, unterschiedliche Prozessoren in einem Rack zu vereinen. SeaMicro ASIC stellt zwei Techniken bereit: I/O VT ist ein Virtualisierungstreiber und mit der bekannten IOMMU (I/O Memory Mapping Unit) vom Ansatz her vergleichbar. Durch die Technik ist es möglich, auf alle Laufwerke und Netzwerke zuzugreifen. TIO (Turn It Off) soll die Effizienz erhöhen können, da über diese Funktion einzelne Komponenten oder auch ganze Systeme abgeschaltet werden können.Da die endgültige Übernahme SeaMicros aktuell noch im Gange ist, stehen noch keine Systeme auf AMD-Basis in nächster Zeit an. In den nächsten Wochen sollen aber bereits die Gespräche mit Partnern wie zum Beispiel Dell anlaufen. Bezüglich eines Release solcher Systeme sieht es wohl so aus, dass sich in diesem Jahr nichts mehr in dieser Richtung ergeben wird. Wieviel man aber auch öffentlich von der Technik zu sehen bekommen wird, steht noch auf einem anderen Papier. Dell beispielsweise baut Server auf Kundenwunsch. Auf den ersten Blick scheint AMD mit dem Kauf eine gute Entscheidung getroffen hat. Lassen wir uns überraschen, was die Zukunft bringen wird. 
 UPDATE 29.03.2012: Die unterstrichene Passage kennzeichnet die Korrektur des Basistaktes des Opteron 3280. Zuvor wurde uns ein Wert von 2,5 GHz genannt. Quelle: AMD Links zum Thema:
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Freitag, 24. Februar 2012
19:32 - Autor: MaksoHeute haben wir wieder ein paar Artikel zu den Themen Mainboards, CPUs, Grafik und Chipsätze für Euch zusammengetragen. Mainboards
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Montag, 20. Februar 2012
09:32 - Autor: heikosch Shuttles Mini-PCs waren zu Zeiten von AMDs Athlon XP und Athlon 64 in aller Munde. Mit den Jahren ist es ruhig geworden um die kleinen Gehäuse beziehungsweise Barebones. Das Design ist nahezu gleichgeblieben, das Innenraumkonzept ebenso. Inzwischen findet sich aber nur noch ein Modell im Portfolio, das AMD-Prozessoren aufnimmt. Aber wer nun vielleicht die Hoffnung hat, eine APU oder aktuellste AM3+-Prozessoren verbauen zu können, wird leider etwas enttäuscht. Shuttle setzt auf den etwas betagten AMD-760G-Chipsatz und verlötet zusätzlich einen USB-3.0-Controller. Dafür lockt das SA76R4 mit einem günstigen Preis. Wir werden in diesem Test etliche Punkte ansprechen müssen. Das Gehäuse mit dem Netzteil muss genauso wie das verwendete Mainboard betrachtet werden. Die Shuttle-Kühleinheit, die auf den klangvollen Namen I.C.E. hört, wird ebenfalls eine Rolle spielen. Viel Spaß auf den folgenden Seiten!Zum Artikel: AM3-Barebone - Shuttle SA76R4 
Donnerstag, 9. Februar 2012
22:46 - Autor: MaksoHeute haben wir wieder ein paar Artikel zu den Themen Mainboards, CPUs, Grafik und Chipsätze für Euch zusammengetragen. Mainboards
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Montag, 6. Februar 2012
13:50 - Autor: MusicIsMyLife Als im Oktober 2011 AMDs FX-Prozessoren das Licht der Öffentlichkeit erblickten, wurde gleichzeitig ein neuer Prozessorsockel eingeführt. Wer fortan einen Prozessor der "Bulldozer"-Architektur offiziell betreiben wollte, benötigte ein Mainboard mit dem neu geschaffenen AM3+-Sockel. Das Problem daran: Ohne entsprechendes BIOS kein FX-Betrieb, die out-of-the-box-Kompatibilität liegt also nicht überall vor. SAPPHIRE hat erst im Dezember, also zwei Monate nach den Prozessoren, mit dem PURE Black 990FX die neue Mainboard-Speerspitze präsentiert. Man stellte uns ein Exemplar des neuen Flaggschiffs zur Verfügung, damit wir es auf Herz und Nieren testen konnten. Welchen Eindruck die 990FX-Platine bei uns hinterlassen hat, werden wir auf den folgenden Seiten erörtern. zum Artikel: SAPPHIRE PURE Black 990FX Viel Vergnügen beim Lesen!
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Freitag, 3. Februar 2012
21:47 - Autor: OpteronWie bereits in der gestrigen Meldung kurz erwähnt hielt AMD heute seinen Präsentationen für Investoren. Dabei wurden selbstverständlich neue Roadmaps vorgestellt. Nachdem im letzten Jahr fast die gesamte AMD-Führungsriege ausgetauscht wurde, wurden die neuen Planungen mit Spannung erwartet. AMDs CEO Rory Read eröffnete die Vortragsreihe und betonte, dass er den Computer-Markt vor einem Scheideweg sieht. Von handelsüblichen, großen PCs hinüber ins Mobilzeitalter. Letzteres zeichnet sich durch kleine, handliche Geräte wie Smartphones oder Tablets aus, wobei die Mehrzahl der Daten irgendwo auf einem Internetserver liegt - der sogenannten Cloud.Deshalb wird sich AMD in Zukunft auf den Großherstellermarkt ( OEM / ODM ) sowie auf System-on-a-chip (SoC) und Plattformlösungen konzentrieren. Anstatt einzelne Chips zu liefern, plant man in Zukunft also schlüsselfertige Komponenten zu liefern, die dann von der - meist in China gelegenen - Großindustrie zusammengebaut werden und schlussendlich zum Beispiel unter der Apple-Marke o.ä. Firmen verkauft werden könnten. Schlüssel zum Erfolg in diesem Marktsegment ist dabei die oft zitierte "Execution", also die Fähigkeit, Pläne fristgerecht in Realität umzusetzen. Vor allem 2011 hat man sich bei AMD durch die Llano- und Bulldozer-Verzögerungen nicht mit Ruhm bekleckert. Als Gründe wurden u.a. zu komplexe High-End-Designs genannt. Stattdessen will man ab sofort bescheidener sein und weniger anspruchsvolle Lösungen bieten. Aus diesem Grund wurden einige Produkte gestrichen. Wie man im folgenden Bild sieht:  Wie seit dem FX-Start bekannt, wird AMD weitere Updates für aktuelle Plattformen wie AM3+, C32 und G34 liefern. In der Zwischenzeit bekamen die bisher namenlosen Updatechips aber richtige Namen: Abu Dhabi (G34), Seoul(C32) und Delhi (AM3+, Opteron 3000) wird man sich in Zukunft merken müssen. Ursprünglich war der Übergang auf eine neue Architektur mit 5 anstatt 4 Bulldozer-Modulen (10 statt 8 Threads) und integriertem PCIe geplant (Terramar, Sepang, Komodo). Das wurde nun aber verworfen bzw. die Plattformen eventuell nur verschoben. Sicherlich keine schlechte Entscheidung. Da die aktuellen Bulldozer-Chips unter Vollast schon ziemliche Probleme mit dem Stromverbrauch und der Wärmeentwicklung haben, hätten noch ein zusätzliches Modul mehr plus PCIe sicherlich nur weitere Probleme bereitet. Die jetzige Planung ist im Vergleich simpler und hat für den Endverbraucher den Vorteil, bestehende AM3+-, C32- oder G34-Mainboards weiterverwenden zu können. Möglicherweise laufen die neuen Chips intern "nur" als Orochi-Revision C. Piledriver, das doppelte Lottchen oder Vishera Modell 2012 / 2013 Wenn man AMDs Roadmaps noch komplettiert und sich noch die Desktop- und Mobile-Planung ansieht: 
 .. stellt man fest, dass Piledriver AMDs Standardarchitektur wird. Von einer 17-Watt-Version der Trinity-APU mit 2 Modulen / 4 Threads bis hin zum großen G34-Chip Abu Dhabi mit bis zu 8 Modulen / 16 Threads ist die Architektur zu finden. 2013 erfolgt dann die langsame Ablösung durch die 3. Bulldozer Generation "Steamroller", allerdings nur für die APUs. Für den Desktop ist weiterhin Vishera vorgesehen, allerdings leicht verbessert: Zitat: | “Vishera” will also carry over into 2013 but with some enhancements over the 2012 version. |
Quelle: AMD BlogThx@AnarchX@3DCModel 10h und 20h - Informationen aus dem Software Optimization Guide (SOG) Letztere Information passt gut zu Aussagen in AMDs SOG für die Bulldozer Familie 15h. Seit Mitte Januar gibt es eine neue Version, in der zwischen zwei Modellen 10h und 20h unterschieden wird, die aktuellen Chips der FX-Serie haben die Modellnummer 0Fh. Den 10h-Modellen wird dabei ein L3-Cache abgesprochen, auch ist nur von zwei Modulen / vier Kerne die Rede, damit ist eindeutig Trinity gemeint ist. Die 20h-Modelle dagegen verfügen über L3 und diverse Server-Features, sodass klar ist, dass dies die großen Server-Chips sein müssen. Allerdings wird dort auch ein Maximalausbau von 5 Modulen / 10 Threads erwähnt. Das heißt, das SOG ist noch auf dem alten Stand der gestrichenen Komodo/Sepang/Terramar-Serie. Deshalb ist es naheliegend die aktuellen Ersatzchips Vishera / Abu Dhabi etc. ebenfalls - entgegen den SOG-Informationen - der Generation 10h zuzuordnen und für 2013 ein Update auf die Generation 20h zu erwarten. Unterschiede der 20er Modelle: Verbesserte 4-fach Execution Groß war die Kontroverse bei der Präsentation der Bulldozer-Architektur, da AMD eine 4-fach-Architektur versprach, sich die vier Pipelines dann aber später dann doch nur als zwei ALUs ( Arithmetic Logic Unit) plus zwei AGUs (Adress Generation Unit) entpuppte. Prinzipiell rechnen dabei nur die beiden ALUs, die AGUs unterstützen die ALUs nur bei Speicher-Operationen, indem sie die Adresse des Speicherfelds berechnen. AMD redete sich damit heraus, dass die AGUs jetzt immerhin ein paar Rechenbefehle unterstützen würden, weswegen auch der alte "AGU"-Name verworfen wurde und das Ganze optimistisch "AGLU" getauft wurde. Allerdings ist die zusätzliche Unterstützung recht mager. Ganze zwei Befehle werden bei aktuellen Bulldozer der ersten Generation unterstützt, "LEA" sowie Increment- / Decrement-Instruktionen (INC/DEC). Letzteres sind primitive Additionen bzw. Subtraktionen mit dem festen Wert 1, C++-Programmieren bestens durch den "i++" oder "i--" Syntax bekannt. Mit der Familie 20h wird dieser Ansatz nun aber etwas ausgebaut. Ab sofort machen die AGLUs Ihren Namen etwas mehr Ehre, denn es werden nun immerhin folgende fünf Befehle zusätzlich unterstützt:
| Instruktion | Pipes | Decode | Type | Kommentar |
|
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| | BEXTR reg, reg, reg | EX0 EX1 | FastPath | Double | 32-bit/64-bit instructions of | | MOV reg , reg | EX0 EX1 | FastPath | Single | this form can also issue to | | XADD reg, reg | EX0 EX1 | FastPath | Single | AG0 or AG1 for Models 20h | | XCHG reg32, reg32 | EX0 EX1 | FastPath | Double | and greater | | XCHG reg64, reg64 | EX0 EX1 | FastPath | Double |
| Quelle: AMD SOG vom 18.1.2012Wie man sieht sind das alles Instruktionen, die als Quelle bzw. Ziel nur Register ("reg") haben. Es müssen also keine Speicheradressen berechnet werden, d.h. die AGUs wären bei diesen Befehlen - würden sie auf den ALUs ausgeführt werden - sowieso nutzlos. Der Grund für eine solche Trippelschrittchentaktik ist - wenn man sich an Rory Reads einleitenden Worte erinnert - naheliegend: Anstatt zuviel auf einmal zu wollen und auf die Nase zu fallen, geht es AMD lieber langsamer an, wofür man dann aber eben pünktlich und ohne Verspätungen liefern will. Ein kompletter Shrink auf 28nm und einer gleichzeitiger Umstellung der Kern-Architektur wäre wohl zuviel - insbesondere im Serversegment, in dem man sich keine Bugs leisten sollte, man denke nur an die TLB-Geschichte. 28nm? Damit wäre man beim Thema 28nm angelangt. Wie man oben sieht sind für 2013 neue APU-Generationen "Kaveri/Kabini" in diesem Herstellungsprozess vorgesehen. Ob bei TSMC oder Globalfoundries wollte AMD am Analystentag -selbst auf Nachfrage- nicht näher erläutern. Globalfoundries hat sich 2011 nicht mit Ruhm bekleckert, mittlerweile läufts aber ganz gut, laut Globalfoundries CEO hat man insgesamt weit mehr als 700.000 32nm Wafer ausgeliefert. Da GFs 28nm-Prozess ebenfalls noch im Gate-First-Verfahren arbeiten wird, hätte man damit einen ~30% Die-Flächen-Vorteil. Für TSMC spräche dagegen die Erfahrung bei Herstellen der aktuellen 7000er GPUs, die bereits jetzt schon in 28nm hergestellt und verkauft werden. Zukünftige Server- und High-end Desktop Chips? Was auf der Roadmap fehlt, ist ein 28nm- /Steamroller-Update im Server-/High-End-Desktopsegment. Vermutlich hat sich AMD noch nicht entschieden, ob sich zwei Plattformen - geplant war Sockel C2012 mit Triple-Channel-DDR3 und Sockel G2012 mit Quad-Channel-DDR3 - wirklich rechnen. Somit wird man noch etwas warten müssen bis Klarheit besteht. Durch die Verlängerung der Laufzeit der aktuellen Plattformen hat man sich aber zumindest genügend Luft für einen gründlichen Entscheidungsprozess verschafft. Aussicht und Meinung Einige Personen mögen bei AMDs Abkehr vom hochkomplizierten High-End-Produkt zu mehr energieeffizienten Brot- und Butterprozessoren Parallelen zu VIA und anderen Firmen ziehen. Oft war dies der Anfang vom Abstieg. Bei AMD ist die Lage allerdings anders. Erstens hat man wirklich ausgezeichnete Grafikchips im Angebot und durch Smartphones, Tablets, Netbooks und Ultrabooks gibt es im Vergleich zu früheren Zeiten wirklich ein starkes Wachstum in diesen Segmenten - die mittelfristig auf Kosten des normalen PC-Geschäfts gehen werden. Von daher muss die Umstrukturierung nicht unbedingt ein Fehler sein. Für den AMD-Desktop-Enthusiasten fällt hoffentlich später auch noch ein Serverprodukt, z.B. ähnlich Intels High-End-Sockel 2011, ab. Zwar ist noch nichts angekündigt, aber eben auch noch nichts offiziell gestrichen. Links zum Thema:
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Donnerstag, 2. Februar 2012
13:31 - Autor: OpteronKurz vor der mit Spannung erwarteten AMD Analystenkonferenz (heute, 02.02.2012, 18h MEZ) sickern schon einmal einige Informationen durch. Zwar nichts Weltbewegendes, sondern nur Hausmannskost in Form drei neuer FX-Modelle, aber immerhin. Der US-amerikanische Onlinehändler shopblt.com führt die neuen Prozessoren, die erstmals im Dezember in diversen BIOS-Update-Listen auftauchten, ab sofort in seinem Sortiment. Die Verfügbarkeit wird mit dem 7. Februar angegeben. Da der Shop auch die OPN angibt, kann man erkennen, dass es sich noch um normale B2-Revision-Chips handelt. Auf neues Silizium muss man also nach wie vor warten.Größte Neuerung ist neben den höheren Taktraten für die FX-4000 und FX-6000 Serie die neue "WOX"-Verpackung. Man kann es am "W" schon erkennen, der Unterschied zur normalen "BOX" ist ein mitgelieferter Wasserkühler. Um welches Modell es sich genau handelt, ist nicht klar. Aber vermutlich ist es dem System ähnlich, welches auch wir für unseren Nachtest von AMD zugesandt bekamen. Wer den Test verpasst hat, findet ihn hier:AMD FX - Die Zweite... Der Preis für den FX-8150 mit Wasserkühlung ist mit knapp $375 ziemlich üppig, entspricht aber ziemlich genau dem Mehrpreis einer Corsair-H80- oder Antec-H2O-920-Kühlung, die in Amerika ca. $110 kosten. Interessant wird sein, wer den Support übernimmt. Bis dieser Sachverhalt nicht geklärt ist, sollte sich der Bulldozer-Interessent, der auf Nummer sicher gehen will, besser die normale BOX-Version plus einer der oben genannten Systeme o.ä. zulegen. Hier die drei neuen Chips und einige der bekannten Modelle zum Vergleich im Überblick: | Modell | Kerne | Takt | Max. Turbo | L3 cache | TDP | Revision | Preis in US-$ |
|---|
| FX-4100 (BOX) | 4 | 3,6 GHz | 3,8 GHz | 8 MB | 95 Watt | OR-B2 | $122 | | FX-4170 (BOX) | 4 | 4,2 GHz | 4,3 GHz | 8 MB | 125 Watt | OR-B2 | $144 | | FX-6100 (BOX) | 6 | 3,3 GHz | 3,9 GHz | 8 MB | 95 Watt | OR-B2 | $166 | | FX-6200 (BOX) | 6 | 3,8 GHz | 4,1 GHz | 8 MB | 125 Watt | OR-B2 | $177 | | FX-8150 (BOX) | 8 | 3,6 GHz | 4,2 GHz | 8 MB | 125 Watt | OR-B2 | $266 | | FX-8150 (WOX) | 8 | 3,6 GHz | 4,2 GHz | 8 MB | 125 Watt | OR-B2 | $375 | Alle Preise von shopblt.com, Stand 2. Februar 2012.Quelle: Links zum Thema: >> Kommentare 
Donnerstag, 26. Januar 2012
23:40 - Autor: MaksoHeute haben wir wieder ein paar Artikel zu den Themen Mainboards, CPUs, Grafik und Chipsätze für Euch zusammengetragen. Mainboards
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Donnerstag, 19. Januar 2012
23:55 - Autor: MaksoHeute haben wir wieder ein paar Artikel zu den Themen Mainboards, CPUs, Grafik und Chipsätze für Euch zusammengetragen. Mainboards
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Donnerstag, 12. Januar 2012
22:17 - Autor: MaksoHeute haben wir wieder ein paar Artikel zu den Themen Mainboards, CPUs, Grafik und Chipsätze für Euch zusammengetragen. Mainboards
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Montag, 9. Januar 2012
19:09 - Autor: MusicIsMyLife Speicher auf einem AMD-Setup zu testen lohnt sich wieder! Während Deneb und Thuban von AMD mit sehr konservativen DDR3-Taktraten spezifiziert wurden, macht die neue FX-Prozessorgeneration einen ordentlichen Schritt nach vorn. Betreibt man ein System mit Deneb oder Thuban, so wird DDR3-1333 als höchster Takt garantiert. Alle Werte darüber hinaus entfallen auf das Overclocking. AMDs neue FX-Prozessoren hingegen unterstützen offiziell sogar DDR3-1866, wenn lediglich zwei Speicherriegel installiert werden. Nutzt man vier Riegel, so sind immerhin noch DDR3-1600 garantiert. Wie wir uns jedoch bereits in unserem letzten FX-Artikel überzeugen konnten, stellt DDR3-1866 noch lange nicht das Limit des Speichercontrollers eines FX-CPUs dar. G.Skill stellte uns für künftige CPU- und Mainboard-Tests ein Speicherkit zur Verfügung, welches aus 16 GByte DDR3-1866 besteht. Vorab haben wir es sowohl auf einem AM3-System mit einem Phenom II X6 1100T als auch auf einem AM3+-System mit einem FX-8150 getestet. zum Artikel: G.Skill RipjawsZ DDR3-1866 (F3-14900CL9Q-16GBZL) Viel Vergnügen beim Lesen! -> Kommantare 
Montag, 2. Januar 2012
18:50 - Autor: heikoschIm September musste der Thermaltake FrioOCK gegen die Konkurrenz in einem Test antreten. Das Fazit fiel gemischt aus. Hohe Leistung bei hoher Lautstärke - Das können auch andere und manche bieten bessere Leistungswerte. Mit dem Frio Extreme soll sich dieser Umstand nun ändern. Die beiden 140-mm-Lüfter dürften zudem einfacher auszutauschen sein als das 130-mm-Modell eines FrioOCK, weil schlichtweg mehr Auswahl besteht. Was der Frio Extreme, der bereits im Juni letzten Jahres auf der Computex gezeigt wurde, im Detail bietet, wollen wir uns kurz einmal vor Augen führen.
 Der 1,23 kg schwere und 160 mm hohe Doppel-Turmkühler bietet sechs 6-mm-Heatpipes, die für den Wärmetransport von der polierten Bodenplatte zu den 0,4 mm dicken Aluminium-Finnen verantwortlich sind. Zwei 140-mm-Lüfter sorgen für die nötige Luftbewegung. Diese sind sowohl per Spannungsregulierung als auch Pulsweitenmodulation (PWM) nutzbar. Die Startspannung wird mit 6 V angegeben. Drehzahlen von 1200 bis 1800 U/min sollen möglich sein. Der Hersteller spricht davon, dass mit dem Frio Extreme 250 Watt Abwärme bewältigt werden könnten. Die ungewöhnlich lange, siebenmonatige Wartezeit von der ersten Präsentation des Frio Extreme auf der Messe und der nun folgenden Markteinführung kommt dem User entgegen. Während die anderen Hersteller (manchmal auch gegen Aufpreis) eine Halterung für Intels neuesten Sockel 2011 nachliefern müssen, ist sie in diesem Fall bereits dabei. Unterstützt werden weiterhin auf Intel-Seite Sockel 775, 1155, 1156 und 1366. Für AMD-Nutzer stehen Halterungen für AM2, AM2+, AM3, AM3+ und FM1 bereit. Die Installation soll ohne Werkzeug erfolgen, wird aber infolge des Gewichts einen Mainboardausbau bedeuten, da eine komplett neue Halterung genutzt wird.Bis jetzt liegt noch kein Preis und endgültiger Termin für die Verfügbarkeit des Thermaltake Frio Extreme vor. Quelle: Pressemitteilung Links zum Thema:
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Freitag, 30. Dezember 2011
00:35 - Autor: MaksoHeute haben wir wieder ein paar Artikel zu den Themen Mainboards, CPUs, Grafik und Chipsätze für Euch zusammengetragen. Mainboards
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Samstag, 17. Dezember 2011
00:07 - Autor: Dr@Wie sich schon recht schnell in den ersten Reviews zum Launch der AMD-FX-Prozessoren zeigte, geht der Scheduler von Windows 7 suboptimal bei der Verteilung von Threads auf die einzelnen Integer-Kerne der "Bulldozer"-Architektur vor. Denn im Gegensatz zu allen anderen x86-Prozessoren von AMD setzt die neue Architektur auf ein Konzept, bei dem jeweils zwei Integer-Kerne zu einem Modul zusammengefasst sind und so einige Ressourcen teilen müssen. Das soll beim Sparen von Die-Fläche helfen, birgt aber auch einige Probleme. Beispielsweise kann der maximale Turbo nur greifen, wenn die Threads zunächst auf die Hälfte der verfügbaren Module verteilt werden. Bereits auf der IFA 2011 teilte uns AMD mit, dass Windows 8 deutlich besser mit der neuen Architektur umgehen kann und kündigte an, zusammen mit Microsoft an einem entsprechenden Patch für Windows 7 zu arbeiten. Damals sprach man von einer einstelligen Prozentzahl höherer Performance, die dieses Update bringen könnte. Zum Launch nannte AMD dann einige Anwendungen, in denen mithilfe des Schedulers von Windows 8 sogar eine bis zu 10 % höhere Leistung erzielt werden kann. Heute hat Microsoft den angekündigten Patch zunächst nur als Hotfix für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP1 verfügbar gemacht. Was der vermeintliche Wunderpatch zu leisten im Stande ist, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Nähere Informationen können dem zugehörigen Knowledge-Base-Artikel entnommen werden. Auszug aus dem Knowledge-Base-Artikel | "Currently, the performance of AMD Bulldozer CPUs is slower than expected. This behavior occurs because the threading logic in Windows 7 and in Windows Server 2008 R2 is not optimized to use the Simultaneous Multithreading (SMT) scheduling feature. This feature was introduced in the Bulldozer family of AMD CPUs. After you install this hotfix, Windows 7 and Windows Server 2008 R2 fully support AMD Bulldozer CPUs. Therefore, the CPUs operate at the expected performance level." |
Update 16.12.2011: Microsoft hat den Scheduler-Hotfix offenbar zurückgezogen. Jedenfalls können Interessierte den Patch nicht mehr direkt herunterladen, stattdessen soll zunächst Kontakt zu einem Supportmitarbeiter aufgenommen werden. Warum sich Microsoft zu diesem Schritt entschlossen hat, ist unbekannt. Eine Erklärung könnten allerdings die bisherigen Benchmarkergebnisse mit dem "verbesserten" Scheduler liefern. Sowohl die Messungen von HT4U als auch unsere eigenen fielen eher enttäuschend aus. Zitat von Microsoft: | Dieser KB-Artikel verfügt über keine öffentlichen Hotfixes. Bitte kontaktieren Sie einen Supportmitarbeiter unter Kontaktinformationen, falls Sie Hilfe benötigen.http://support.microsoft.com/contactus/?ws=support |
Update 17.12.2011:
Wegen der enttäuschenden Performance, die nach dem Einspielen des Scheduler-Patches beobachtet werden konnte, hat Bright Side Of News bei Microsoft und AMD nachgefragt. Offenbar war AMD darüber überrascht, dass Microsoft den Patch bereits in der aktuellen Form veröffentlicht hat. Denn eigentlich sind wohl zwei Updates notwendig, von denen Microsoft lediglich das erste veröffentlichte. AMD glaubt nicht, dass Besitzer eines FX-Prozessors von dem Patch in der aktuellen Form in irgendeiner Weise profitieren können. Ursprünglich sei der Patch für das erste Quartal 2012 geplant gewesen. Zitat von AMD via BSN: | "There are actually two updates needed for AMD Bulldozer CPU architecture. Microsoft posted just the first patch and we do not believe users would benefit in any way from it. The patch was originally scheduled for the first quarter 2012 and then the users will see tangible performance benefits when using Windows 7 and Windows Server 2008 R2 operating systems." |
Update 17.12.2011 17:00:
Microsoft hat den Knowledge-Base-Artikel 2592546 aktualisiert und bestätigt darin, dass der Patch noch unvollständig ist. Außerdem wird die Empfehlung ausgesprochen, den Hotfix nicht zu installieren, weshalb wir den hier ursprünglich angebotenen Download entfernt haben. Auszug aus dem Knowledge-Base-Artikel 2592546 | AMD and Microsoft are continually working to improve hardware and software for our shared customers. As part of our joint work to optimize the performance of “Bulldozer” architecture-based AMD processors we collaborating on a scheduler update to the Windows 7 code-base. The code associated with this KB is incomplete and should not be used. |
Quelle: Microsoft Knowledge-Base-Artikel Links zum Thema:
Vielen Dank deadohiosky für den Hinweis!>> Kommentare 
Freitag, 16. Dezember 2011
11:56 - Autor: Dr@Wie sich schon recht schnell in den ersten Reviews zum Launch der AMD-FX-Prozessoren zeigte, geht der Scheduler von Windows 7 suboptimal bei der Verteilung von Threads auf die einzelnen Integer-Kerne der "Bulldozer"-Architektur vor. Denn im Gegensatz zu allen anderen x86-Prozessoren von AMD setzt die neue Architektur auf ein Konzept, bei dem jeweils zwei Integer-Kerne zu einem Modul zusammengefasst sind und so einige Ressourcen teilen müssen. Das soll beim Sparen von Die-Fläche helfen, birgt aber auch einige Probleme. Beispielsweise kann der maximale Turbo nur greifen, wenn die Threads zunächst auf die Hälfte der verfügbaren Module verteilt werden. Bereits auf der IFA 2011 teilte uns AMD mit, dass Windows 8 deutlich besser mit der neuen Architektur umgehen kann und kündigte an, zusammen mit Microsoft an einem entsprechenden Patch für Windows 7 zu arbeiten. Damals sprach man von einer einstelligen Prozentzahl höherer Performance, die dieses Update bringen könnte. Zum Launch nannte AMD dann einige Anwendungen, in denen mithilfe des Schedulers von Windows 8 sogar eine bis zu 10 % höhere Leistung erzielt werden kann. Heute hat Microsoft den angekündigten Patch zunächst nur als Hotfix für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP1 verfügbar gemacht. Was der vermeintliche Wunderpatch zu leisten im Stande ist, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Nähere Informationen können dem zugehörigen Knowledge-Base-Artikel entnommen werden. Auszug aus dem Knowledge-Base-Artikel | "Currently, the performance of AMD Bulldozer CPUs is slower than expected. This behavior occurs because the threading logic in Windows 7 and in Windows Server 2008 R2 is not optimized to use the Simultaneous Multithreading (SMT) scheduling feature. This feature was introduced in the Bulldozer family of AMD CPUs. After you install this hotfix, Windows 7 and Windows Server 2008 R2 fully support AMD Bulldozer CPUs. Therefore, the CPUs operate at the expected performance level." |
Update 16.12.2011: Microsoft hat den Scheduler-Hotfix offenbar zurückgezogen. Jedenfalls können Interessierte den Patch nicht mehr direkt herunterladen, stattdessen soll zunächst Kontakt zu einem Supportmitarbeiter aufgenommen werden. Warum sich Microsoft zu diesem Schritt entschlossen hat, ist unbekannt. Eine Erklärung könnten allerdings die bisherigen Benchmarkergebnisse mit dem "verbesserten" Scheduler liefern. Sowohl die Messungen von HT4U als auch unsere eigenen fielen eher enttäuschend aus. Zitat von Microsoft: | Dieser KB-Artikel verfügt über keine öffentlichen Hotfixes. Bitte kontaktieren Sie einen Supportmitarbeiter unter Kontaktinformationen, falls Sie Hilfe benötigen.http://support.microsoft.com/contactus/?ws=support |
Update 17.12.2011:
Wegen der enttäuschenden Performance, die nach dem Einspielen des Scheduler-Patches beobachtet werden konnte, hat Bright Side Of News bei Microsoft und AMD nachgefragt. Offenbar war AMD darüber überrascht, dass Microsoft den Patch bereits in der aktuellen Form veröffentlicht hat. Denn eigentlich sind wohl zwei Updates notwendig, von denen Microsoft lediglich das erste veröffentlichte. AMD glaubt nicht, dass Besitzer eines FX-Prozessors von dem Patch in der aktuellen Form in irgendeiner Weise profitieren können. Ursprünglich sei der Patch für das erste Quartal 2012 geplant gewesen. Zitat von AMD via BSN: | "There are actually two updates needed for AMD Bulldozer CPU architecture. Microsoft posted just the first patch and we do not believe users would benefit in any way from it. The patch was originally scheduled for the first quarter 2012 and then the users will see tangible performance benefits when using Windows 7 and Windows Server 2008 R2 operating systems." |
Update 17.12.2011 17:00:
Microsoft hat den Knowledge-Base-Artikel 2592546 aktualisiert und bestätigt darin, dass der Patch noch unvollständig ist. Außerdem wird die Empfehlung ausgesprochen, den Hotfix nicht zu installieren, weshalb wir den hier ursprünglich angebotenen Download entfernt haben. Auszug aus dem Knowledge-Base-Artikel 2592546 | AMD and Microsoft are continually working to improve hardware and software for our shared customers. As part of our joint work to optimize the performance of “Bulldozer” architecture-based AMD processors we collaborating on a scheduler update to the Windows 7 code-base. The code associated with this KB is incomplete and should not be used. |
Quelle: Microsoft Knowledge-Base-Artikel Links zum Thema:
Vielen Dank deadohiosky für den Hinweis!>> Kommentare 
Donnerstag, 15. Dezember 2011
19:17 - Autor: Dr@Wie sich schon recht schnell in den ersten Reviews zum Launch der AMD-FX-Prozessoren zeigte, geht der Scheduler von Windows 7 suboptimal bei der Verteilung von Threads auf die einzelnen Integer-Kerne der "Bulldozer"-Architektur vor. Denn im Gegensatz zu allen anderen x86-Prozessoren von AMD setzt die neue Architektur auf ein Konzept, bei dem jeweils zwei Integer-Kerne zu einem Modul zusammengefasst sind und so einige Ressourcen teilen müssen. Das soll beim Sparen von Die-Fläche helfen, birgt aber auch einige Probleme. Beispielsweise kann der maximale Turbo nur greifen, wenn die Threads zunächst auf die Hälfte der verfügbaren Module verteilt werden. Bereits auf der IFA 2011 teilte uns AMD mit, dass Windows 8 deutlich besser mit der neuen Architektur umgehen kann und kündigte an, zusammen mit Microsoft an einem entsprechenden Patch für Windows 7 zu arbeiten. Damals sprach man von einer einstelligen Prozentzahl höherer Performance, die dieses Update bringen könnte. Zum Launch nannte AMD dann einige Anwendungen, in denen mithilfe des Schedulers von Windows 8 sogar eine bis zu 10 % höhere Leistung erzielt werden kann. Heute hat Microsoft den angekündigten Patch zunächst nur als Hotfix für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP1 verfügbar gemacht. Was der vermeintliche Wunderpatch zu leisten im Stande ist, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Nähere Informationen können dem zugehörigen Knowledge-Base-Artikel entnommen werden. Auszug aus dem Knowledge-Base-Artikel | "Currently, the performance of AMD Bulldozer CPUs is slower than expected. This behavior occurs because the threading logic in Windows 7 and in Windows Server 2008 R2 is not optimized to use the Simultaneous Multithreading (SMT) scheduling feature. This feature was introduced in the Bulldozer family of AMD CPUs. After you install this hotfix, Windows 7 and Windows Server 2008 R2 fully support AMD Bulldozer CPUs. Therefore, the CPUs operate at the expected performance level." |
Update 16.12.2011: Microsoft hat den Scheduler-Hotfix offenbar zurückgezogen. Jedenfalls können Interessierte den Patch nicht mehr direkt herunterladen, stattdessen soll zunächst Kontakt zu einem Supportmitarbeiter aufgenommen werden. Warum sich Microsoft zu diesem Schritt entschlossen hat, ist unbekannt. Eine Erklärung könnten allerdings die bisherigen Benchmarkergebnisse mit dem "verbesserten" Scheduler liefern. Sowohl die Messungen von HT4U als auch unsere eigenen fielen eher enttäuschend aus. Zitat von Microsoft: | Dieser KB-Artikel verfügt über keine öffentlichen Hotfixes. Bitte kontaktieren Sie einen Supportmitarbeiter unter Kontaktinformationen, falls Sie Hilfe benötigen.http://support.microsoft.com/contactus/?ws=support |
Update 17.12.2011:
Wegen der enttäuschenden Performance, die nach dem Einspielen des Scheduler-Patches beobachtet werden konnte, hat Bright Side Of News bei Microsoft und AMD nachgefragt. Offenbar war AMD darüber überrascht, dass Microsoft den Patch bereits in der aktuellen Form veröffentlicht hat. Denn eigentlich sind wohl zwei Updates notwendig, von denen Microsoft lediglich das erste veröffentlichte. AMD glaubt nicht, dass Besitzer eines FX-Prozessors von dem Patch in der aktuellen Form in irgendeiner Weise profitieren können. Ursprünglich sei der Patch für das erste Quartal 2012 geplant gewesen. Zitat von AMD via BSN: | "There are actually two updates needed for AMD Bulldozer CPU architecture. Microsoft posted just the first patch and we do not believe users would benefit in any way from it. The patch was originally scheduled for the first quarter 2012 and then the users will see tangible performance benefits when using Windows 7 and Windows Server 2008 R2 operating systems." |
Update 17.12.2011 17:00:
Microsoft hat den Knowledge-Base-Artikel 2592546 aktualisiert und bestätigt darin, dass der Patch noch unvollständig ist. Außerdem wird die Empfehlung ausgesprochen, den Hotfix nicht zu installieren, weshalb wir den hier ursprünglich angebotenen Download entfernt haben. Auszug aus dem Knowledge-Base-Artikel 2592546 | AMD and Microsoft are continually working to improve hardware and software for our shared customers. As part of our joint work to optimize the performance of “Bulldozer” architecture-based AMD processors we collaborating on a scheduler update to the Windows 7 code-base. The code associated with this KB is incomplete and should not be used. |
Quelle: Microsoft Knowledge-Base-Artikel Links zum Thema:
Vielen Dank deadohiosky für den Hinweis!>> Kommentare 
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