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Samstag, 10. Dezember 2011
15:41 - Autor: OpteronSeitdem die bekannte Gerüchteküche Fudzilla gestern eine Mitteilung brachte, nach der Piledriver frühestens im dritten Quartal 2012 an die Kunden ausgeliefert werden könnte, kopieren einige Webseiten diese Nachricht eifrig - ohne sich selbst groß Gedanken zu machen. Dabei hat sich nichts geändert, die Piledriver-Architektur kommt im Frühjahr 2012, der Vishera-Chip in Q3/2012. Das Problem ist, dass Piledriver nur die Bezeichnung der (Kern-)Architektur ist, genauso, wie es schon Bulldozer war. In einigen Compilerquellen wird Piledriver deshalb auch BDv2 (Abkürzung für Bulldozer Version 2.0) genannt. Die aktuellen FX-Prozessoren werden zwar oft vereinfacht "Bulldozer" genannt, das ändert aber nichts daran, dass dies falsch ist, denn der Chip hatte den Codenamen "Zambezi". Diese Vereinfachung geht immerhin solange gut, solange es nur einen Prozessor mit Bulldozer(2)-Kernen gibt. Bei Piledriver geht es nun aber erstmals schief. AMDs Kern-Architektur-Fahrplan, mit Verwendungshinweisen auf "Trinity und Desktop & Server CPU Updates (= Vishera und diverse Opterons) Im Unterschied zur Bulldozer-Architektur findet Piledriver jetzt nämlich nicht nur im kommenden Zambezi-Nachfolger "Vishera", sondern auch im kommenden Trinity-Fusion-Chip Verwendung, dessen Sample-Produktion bereits angelaufen ist. Die Massenproduktion bei Globalfoundries(GF) in Dresden sollte ebenfalls bereits angelaufen sein, da man dafür ca. ein halbes Jahr einrechnen muss und xbitlabs meldete, dass AMD die eigene Produktion für März 2012 angibt, d.h. zu diesem Zeitpunkt die fertigen Silizium-Wafer von GF erwartet. Nachdem AMD keine FABs mehr hat, beschränkt sich AMDs Produktion nur noch auf "Kleinigkeiten", wie z.B. die Integration von CPU-Die und den verschiedenen Gehäuse-Formaten (AM3+, C32, G34) sowie ggf. das Eintüten in die Boxed-Verkaufsverpackung und den Transport. Bei den bisherigen Chips dauerte dies ca. einen Monat, man kann also frühestens im April Trinity-Chips bei den Händlern erwarten - falls AMD keine Exklusiv-Verträge mit großen OEMs wie Lenovo, HP, etc. geschlossen haben sollte, die die komplette Anfangsproduktion abnehmen könnten.Was nun an der Fudzilla Meldung überhaupt neu sein soll, bzw. was sich gar verspätet haben könnte, wo doch Xbitlabs schon im Juni schrieb, dass der Vishera-Chip mit Piledriver-Kernen für Q3/2012 geplant ist:
Zitat: | AMD's FX-microprocessors code-named Vishera are projected to hit the market in the third quarter of 2012, ... |
... weiß wohl nur Fudzilla selbst. Eine Verspätung von Trinity auf Q3/2012 wäre eine Meldung wert, aber davon ist ja nicht die Rede. Eine Verschiebung von Vishera selbst wäre - vor dem Hintergrund einer möglichen Zambezi-B3-Revision im Frühjahr 2012 - durchaus glaubhaft. Aber dann müsste man mindestens Q4 erwarten, nicht Q3, also den Zeitraum der ursprünglichen Planung. Wer eine Übersicht über BDv2 haben will, sei unser Sammel-Thread empfohlen: Bulldozer 2.0 / BDver2: Sepang, Terramar, Komodo, Trinity, Vishera Links zum Thema: >> Kommentare 
Donnerstag, 8. Dezember 2011
23:03 - Autor: MaksoHeute haben wir wieder ein paar Artikel zu den Themen Mainboards, CPUs, Grafik und Chipsätze für Euch zusammengetragen. Mainboards
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Dienstag, 6. Dezember 2011
10:41 - Autor: Dr@Wer jetzt erwartet hat, es stünde eine neue Wunderrevision des Bulldozers in den Startlöchern, der wird enttäuscht sein. Zum Launch der ersten "Bulldozer"-basierten Desktop-Prozessoren AMD FX (Codename "Zambezi") hatte AMD der Presse gegenüber eine Die-Größe von 315 mm² und eine Transistoranzahl von ca. 2 Mrd. kommuniziert. Als The Register dann im Rahmen des Launches der neuen Opteron 6200 ("Interlagos") und 4200 ("Valencia") nur noch von 2,4 Mrd. Transistoren für den "Interlagos" sprach, fragten sich einige Nutzer in unserem Forum zurecht, wie diese Zahl zur früheren Angabe passt. Immerhin liegt diese Zahl 40% unterhalb des ursprünglichen Wertes von ca. 4 Mrd. Deshalb haben wir bei AMD nachgefragt, woraufhin uns bestätigt wurde, dass die Angabe von The Register korrekt ist. Weil sämtliche Prozessoren der ersten "Bulldozer"-Generation auf demselben "Orochi"-Die aufbauen, sind für alle Versionen 315 mm² Die-Größe und 1,2 Mrd. Transistoren zu veranschlagen. Da die Opteron 6200 aus einem MCM (Multi Chip Module) aus jeweils zwei Dies aufgebaut sind, müssen hier pro Prozessor jeweils die doppelten Werte veranschlagt werden. Die virtuelle Verschlankung bei der Anzahl der verbauten Transistoren ist also lediglich auf einen Kommunikationsfehler zurückzuführen. Wie es dazu kam, konnte man uns noch nicht erklären.  Quelle: AMD Update 06.12.2011:
Nachdem AMD uns bereits vor drei Wochen bestätigt hatte, dass die ursprüngliche Angabe zur Anzahl der Transistoren auf einem "Orochi"-Die falsch ist, meldete sich die PR-Abteilung letzte Woche bei Anandtech. In der E-Mail bat AMD um eine Korrektur der angegebenen Transistorenanzahl in den Artikeln auf 1,2 Mrd., was daraufhin einige andere Medien in ihrer Berichterstattung aufgriffen. Heute hat sich das Unternehmen öffentlich per Facebook für den Fehler entschuldigt: Zitat von AMD: | "We always strive to be proactive and open. Last week, AMD confirmed the transistor count in the AMD FX CPU line-up at 1.2 billion, a correction from the earlier count of 2 billion. The earlier figure of 2 billion transistors was unfortunately shared in error. This correction is not the result of a new revision to the Bulldozer design. The correct count of 1.2 billion applies to all recently introduced 8-core AMD processors that are based on the new Bulldozer core – AMD FX family of desktop CPUs and AMD Opteron™ family of server and HPC processors. We apologize for the confusion." |
Quelle: FacebookLinks zum Thema:
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Donnerstag, 1. Dezember 2011
21:34 - Autor: MaksoHeute haben wir wieder ein paar Artikel zu den Themen Mainboards, CPUs, Grafik und Chipsätze für Euch zusammengetragen. Mainboards
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Dienstag, 29. November 2011
15:04 - Autor: Nero24Bereits vor zweieinhalb Jahren veranstaltete AMD einen Overclocking-Wettkampf zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz; damals mit einem AMD Phenom II X4. Damals ging die Community von Planet 3DNow! für Deutschland dank einer geschlossen guten Mannschaftsleistung als Sieger aus dem Contest hervor.  Nun geht das Ganze wieder von vorne los. Deutschland gegen die Schweiz heißt der Wettkampf dieses Mal und wieder wird Planet 3DNow! für Deutschland und OCaholic für die Schweiz an den Start gehen. Allerdings sind die Rahmenbedingungen dieses Mal ein wenig anders. Natürlich kommt kein Phenom II X4 mehr zum Einsatz, sondern der AMD FX "Bulldozer". Und es gibt keinen Benchmark-Parcours mehr, deren erzielte Punkte zusammen mit dem Overclocking-Takt über einen komplizierten Schlüssel zu einer Gesamtwertung addiert werden, sondern es gilt schlicht: der höchste Takt - verifiziert mit CPU-Z - gewinnt. Nun gilt es ein Mitglied der Community zu finden, das für Planet 3DNow! an den Start gehen möchte. Da AMD dieses Mal nur die CPU stellt und kein komplettes Testkit, wäre eine OC-fähige AM3+ Plattform Voraussetzung für die Teilnahme. Wer sich das zutraut - gerne auch im Team mit anderen - bitte eine Bewerbung senden mit einer Begründung, wieso Du und kein anderer perfekt geeignet wäre für diese Aufgabe. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum Sonntag, den 4. Dezember 2011, gebastelt werden darf anschließend bis zum 31.12.2011. Wir freuen uns auf interessante Bewerbungen! -> Kommentare 
Sonntag, 27. November 2011
03:01 - Autor: Opteron Schon oft haben wir über die AM3+/AM3-Bulldozer-Problematik berichtet. Nun gibt es Neues zu berichten, denn Asus hat einige seiner BIOSe mit AGESA V1.1.0.1 aktualisiert. Dabei bekam auch das seit Langem für Bulldozer-Support angepriesene AM3-Brett Crosshair IV offiziellen Beta-Support:| CPU-Modell | BIOS-Version | Status |
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| FX-4100(FD4100WMW4KGU),3.6GHz,4C,95W,rev.B2G,AM3+ | 3027 | BETA |
|---|
| FX-4170(FD4170FRW4KGU),4.2GHz,4C,125W,rev.B2G,AM3+ | 3027 | BETA |
|---|
| FX-6100(FD6100WMW6KGU),3.3GHz,6C,95W,rev.B2G,AM3+ | 3027 | BETA |
|---|
| FX-8100(FD8100WMW8KGU),2.8GHz,8C,95W,rev.B2G,AM3+ | 3027 | BETA |
|---|
| FX-8120(FD8120FRW8KGU),3.1GHz,8C,125W,rev.B2G,AM3+ | 3027 | BETA |
|---|
| FX-8120(FD8120WMW8KGU),3.1GHz,8C,95W,rev.B2G,AM3+ | 3027 | BETA |
|---|
| FX-8150(FD8150FRW8KGU),3.3GHz,8C,125W,rev.B2G,AM3+ | 3027 | BETA |
|---|
Dabei fällt besonders auf, dass der Basis-Takt des Spitzenmodells FX-8150 mit nur 3,3 GHz angegeben wird. Möglicherweise nur ein Flüchtigkeitsfehler. Aber merkwürdigerweise entsprechen diese 3,3 GHz genau dem Wert, den wir in unserem Bulldozer-Test unter starker CPU-Dauerlast beobachten konnten. Schlimmstenfalls handelt es sich bei den nominellen 3,6 GHz also eher um eine Art Turbo-Modus. Gesicherte Informationen haben wir dazu aber noch nicht. Wir bleiben aber dran. Update Gerade machte mich ein Redaktionskollege darauf aufmerksam, dass es sich ja um ein AM3-Mainboard handelt. Nachdem diese offiziell überhaupt nicht durch AMD unterstützt werden, wird man schlicht keine Antwort erhalten. Die 3,3 Ghz bleiben in dem Fall mysteriös. Für den unsrigen Fall auf dem AM3+ Brett hat man ein neues BIOS in Aussicht gestellt. Außerdem hat uns Mitglied "skelletor" darüber informiert, dass es das BIOS-Update auch für die M4A89GTD-Mainboards mit 890GX-Chipsatz gibt, der Link wurde in der Linksammlung unten ergänzt. Zu der Mainboardreihe gibt es auch einen passenden Diskussionsthread in unserem Forum. Quelle: Crosshair IV CPU-Support Links zum Thema: >> Kommentare 
Donnerstag, 17. November 2011
21:04 - Autor: MaksoHeute haben wir wieder ein paar Artikel zu den Themen Mainboards, CPUs, Grafik und Chipsätze für Euch zusammengetragen. Mainboards
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Mittwoch, 16. November 2011
16:01 - Autor: Dr@Wer jetzt erwartet hat, es stünde eine neue Wunderrevision des Bulldozers in den Startlöchern, der wird enttäuscht sein. Zum Launch der ersten "Bulldozer"-basierten Desktop-Prozessoren AMD FX (Codename "Zambezi") hatte AMD der Presse gegenüber eine Die-Größe von 315 mm² und eine Transistoranzahl von ca. 2 Mrd. kommuniziert. Als The Register dann im Rahmen des Launches der neuen Opteron 6200 ("Interlagos") und 4200 ("Valencia") nur noch von 2,4 Mrd. Transistoren für den "Interlagos" sprach, fragten sich einige Nutzer in unserem Forum zurecht, wie diese Zahl zur früheren Angabe passt. Immerhin liegt diese Zahl 40% unterhalb des ursprünglichen Wertes von ca. 4 Mrd. Deshalb haben wir bei AMD nachgefragt, woraufhin uns bestätigt wurde, dass die Angabe von The Register korrekt ist. Weil sämtliche Prozessoren der ersten "Bulldozer"-Generation auf demselben "Orochi"-Die aufbauen, sind für alle Versionen 315 mm² Die-Größe und 1,2 Mrd. Transistoren zu veranschlagen. Da die Opteron 6200 aus einem MCM (Multi Chip Module) aus jeweils zwei Dies aufgebaut sind, müssen hier pro Prozessor jeweils die doppelten Werte veranschlagt werden. Die virtuelle Verschlankung bei der Anzahl der verbauten Transistoren ist also lediglich auf einen Kommunikationsfehler zurückzuführen. Wie es dazu kam, konnte man uns noch nicht erklären.  Quelle: AMD Links zum Thema:
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13:40 - Autor: OpteronErst kürzlich berichteten wir über das augenblickliche Aufrüstproblem der aktuellen AM3+ Bretter. Da diese oft nur mit alten BIOS-Versionen programmiert sind, bekommt man mit einem neuen AM3+-Prozessor leider nur ein schwarzen Bildschirm. Neben ein paar Neuigkeiten bezüglich dieser Geschichte, gibt es außerdem neue AM3+ Bretter mit einem (sehr) alten Bekannten ...Die Schuld am Henne-Ei-Problem der AM3+-CPU-Unterstützung auf AM3+-Mainboards wird munter hin- und hergeschoben. Aktuell verweist Gigabyte in einem Interview auf PCTreiber.net z.B. auf die schlechte Versorgung mit AMD Samples:
Zitat: | Den schwarzen Peter schiebe ich an dieser Stelle gerne den Kollegen von AMD zu, denn unsere Mainboards waren bereits kurz nach der Cebit verfügbar. Doch leider haben die Bulldozer Prozessoren sehr, sehr lange auf sich warten lassen. |
Einigermaßen "fein" heraus ist man, wenn man einen gesockelten BIOS-Baustein hat. In diesem Fall kann man sich nämlich glimpflich aus der Affäre ziehen, indem man bei einer BIOS-Service-Firma einen, mit dem neuesten Beta-BIOS programmierten, Baustein anfordert. Das kostet natürlich wieder extra, hält sich mit mit 10-20 Euro aber noch im Rahmen. Früher - in grauer Computervorzeit - übernahmen die Hersteller solche Serviceleistungen, aber nun lässt z.B. Asus den Kunden im Regen stehen, denn laut Aussage des offiziellen Supportmitarbeiters im Asus-Support-Bereich im Hardwardluxx-Forum gibt es so etwas nicht (mehr):
Zitat: | Einen solchen Service bieten wir leider nicht an. Aber es gibt einige Drittanbieter, wie zum Beispiel. bios-fix.de, wo man einen neuen BIOS-Chip mit entsprechender BIOS-Version erwerben kann. Ansonsten würde ich den Händler vor dem Kauf bitten das aktuellste BIOS einzuspielen. |
Allerdings muss man schon froh sein, dass man überhaupt die Chance auf einen Chip-Wechsel hat, denn auf vielen Hauptplatinen sind die BIOS-Bausteine fest verlötet. Gute Chancen auf einen gesockelten Chip hat man aktuell auf Asus und Asrock Modellen.Aber wenden wir uns den erfreulicheren Sachen zu. Der gute alte nForce-Chipsatz ist scheinbar nicht tot zu kriegen. Sowohl Gigabyte als auch AsRock haben einige Niedrigpreis-Platinen mit nForce 630a und AMD-FX-Support im Angebot. Der Chipsatz ist mittlerweile seit mehr als vier Jahren auf verschiedenen Mainboardgenerationen zu finden. Erstmalig fand der Chipsatz auf Socket-939-Mainboards mit DDR1-RAM Verwendung. Die erste Meldung auf unserer Seite datiert von Mai 2007. Vermutlich gibt es immer noch Lagerbestände des Chipsatzmethusalems, produziert wird sicherlich schon lange nicht mehr. Natürlich handelt man sich mit dem alten Chipsatz aber einige Nachteile ein, denn neue, schnellere Übertragungsmodi werden nicht unterstützt. So läuft die Verbindung zur CPU nur mit halber Kraft (2,0GT/s) nach Hypertransport 2.0, anstatt mit der doppelten Geschwindigkeit oder mehr nach Hypertransport 3.1. Die PCIe Schnittstelle unterstützt ebenfalls nur die halbe Bandbreite, denn 2007 gab es noch keinen PCIe 2.0 Standard, somit muss man mit PCIe 1.0 vorlieb nehmen. SATA-3 sucht man natürlich ebenfalls vergebens. Der Nutzen ist also stark begrenzt. In Verbindung mit den relativ guten Untertaktungs- und Niedrigspannungs-Ergebnissen, die bei uns im Forum ausgelotet wurden, könnte sich aber ein Einsatz in einem kleinen Multimedia / Home-Theater PC anbieten - falls die zwar günstigen, aber eben auch spartanisch ausgestatteten nforce Mainboards das Untervolten im BIOS zulassen. Link zum Thema: Quellen:>> Kommentare 
Montag, 14. November 2011
10:29 - Autor: Dr@Mit der Einführung der Opteron 4000 und 6000 Serie im letzten Jahr erklärte AMD 2P- und 4P-Server mit 2 bzw. 4 Sockeln zum Wachstumsmarkt, auf den sich die künftige Ausrichtung fokussieren sollte. An Stelle des Einheitssockels F traten mit den Sockeln C32 und G34 zwei neue. Den klassischen 1P-Markt gab das Unternehmen offiziell gleich ganz auf. Wegen den immer stärker wachsenden Virtualisierungslösungen und dem Aufkommen des Cloud-Computing sah der kleinere x86-Riese keine Wachstumschancen mehr in diesem Teilmarkt. Zwar gab es von den Mainboardpartnern auch weiterhin einige wenige Angebote mit einem Sockel, offiziell unterstützte AMD diese Lösungen jedoch nicht.Zitat von John Fruehe: | "Just a year or two ago, the 1P server market was stagnant, filled with single processor tower servers, mainly destined for small businesses. These are the very servers that cloud computing will eventually replace in many of these small businesses. But there is a growing class of products that are emerging based on the needs of cloud and web hosting customers. Many of the customers that I work with, especially in Germany which seems to be a hotbed of hosting activity these day, are asking for a 1P solution that marries up a true server processor with an infrastructure with client-like economics." |
Jetzt erfolgt also die Rückbesinnung und Korrektur dieser Fehleinschätzung. Vor allem in Deutschland existiert offenbar bei Hosting-Anbietern eine Große Nachfrage für preiswerte 1P-Systeme, die über die Ausfallsicherheit eines Serverprozessors verfügen. Allerdings sollen zugleich die Preise der zugehörige Infrastruktur eher im Bereich von Desktop-Lösungen liegen. Dieser Nachfrage will AMD jetzt mit der neuen Opteron 3000 Serie nachkommen, die auf das AM3+-Package setzt. Dadurch bedingt sinken automatisch die Kosten für die Mainboards, da der Desktop-Sockel AM3+ billiger ist und die Mainboards aus weniger Lagen aufgebaut sind. Die niedrigeren Plattformkosten führt AMD jetzt als Hauptgrund an, warum das 1P-Geschäft doch wieder ein Wachstumsmarkt sein soll, den man langfristig bedienen will.Zitat von John Fruehe: | "We expect that the 1P market is going to start to heat up over the next few years, so establishing a foothold with the AMD Opteron 3000 Series platform will be important to our long term business, especially as more customers move to the cloud." |
Die unter dem Codenamen "Zurich" (Zürich) entwickelten Prozessoren basieren auf dem "Orochi"-Die, der bereits von den Opteron 4200 und 6200 sowie AMD FX bekannt ist. Die Markteinführung ist aktuell für das erste Halbjahr 2012 geplant. Bis dahin sind hoffentlich auch die letzten der derzeit noch auftretenden BIOS-Probleme bei Mainboards für den Sockel AM3+ ausgeräumt.Quelle: AMD-Blog Links zum Thema:
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Donnerstag, 10. November 2011
23:06 - Autor: MaksoHeute haben wir wieder ein paar Artikel zu den Themen Mainboards, CPUs, Grafik und Chipsätze für Euch zusammengetragen. Mainboards
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Mittwoch, 9. November 2011
20:27 - Autor: heikoschBereits vor der Veröffentlichung der AMD FX-Serie auf Basis der Bulldozer-Architektur gab es einen entsprechenden Chipsatz, der die Kompatibilität der neuen CPUs sicherstellen sollte. Dass es an dieser Stelle trotzdem Probleme geben kann, wird klar, wenn man sich ein wenig dazu beliest. Angeblich sollen Spezifikationen in letzter Minute noch geändert worden sein, die den Herstellern nun die Kompatibilität verderben, wobei auch das BIOS eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Mit neueren Revisionen soll das Problem nicht mehr bestehen, doch irgendwie wirkt die ganze Sache nicht so rund, wie sie sein sollte. Laut donanimhaber, einem türkischen IT-Magazin, das durch seine Leaks immer wieder in den Fokus rückt, stehen aber bereits überarbeitete Versionen der Chipsätze an.
 Die mit den Bezeichnungen 1090FX und 1070 betitelten Chipsätze würden sich ordnungsgemäß in das Schema einordnen. Dabei fällt aber auf, dass AMD bereits eine Version einsparen würde. Demnach steht dem Kunden nur noch die Wahl offen zwischen einem CrossFire-tauglichen Chipsatz mit Dual-x16-Anbindung (bzw. Quad-x8) oder einem ohne CrossFire-Untersützung. Wie auf der Folie zu sehen ist, sollen die beiden neuen Chipsätze in Konkurrenz zu Intels kommenden Ivybridge-Produkten stehen. Neben zusätzlichen SATA-Ports mit einer Bandbreite von 6 Gb/s (SATA 6Gb/s oder SATA 3.0) sei es demnach vorstellbar, dass auch USB 3.0 nativ implementiert werden wird. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist dieses Feature den Chipsätzen A75 und A70M vorbehalten. Ein Hinweis darauf lässt sich aber unter USB.org nicht finden, hier waren bereits einige Monate vor dem Erscheinen der A-Chipsätze für Lynx/Sabine, den Plattformen für AMDs A-Serie APUs, Hinweise auf die Unterstützung von USB 3.0 aufgetaucht, welche bis heute ein Alleinstellungsmerkmal für die Fusion Controller Hub (FCH) genannten Chipsätze darstellt. Denkbar wäre aber auch, dass sich AMD dazu entschließt, den kommenden FCH A85X als SB1050 (Southbridge) weiterzuverwenden.Die mutmaßliche Folie stellt die Vor- und Nachteile gegenüber der Intel-Plattform heraus. Demnach haben die neuen AMD-Produkte die bessere SATA-Konnektivität und die bessere Anbindung von Erweiterungskarten (PCIe) voraus, müssen sich aber weiterhin ohne PCIe 3.0 als nächste Evolutionsstufe begnügen. Dazu steht seit Veröffentlichung von SSD-Caching (offiziell Smart Response Technology) ein weiteres Feature bei Intel auf der Liste, dem AMD bis jetzt noch nichts entgegensetzt. Auch wenn ein möglicher 1090FX/1070-Chipsatz seine Schwächen hätte, so muss man AMD trotzdem zugestehen, dass der Sockel AM3+ doch nicht ein allzu schnelles Ende finden wird, wie man es an einigen Stellen hätte vermuten können. Die neuen Chipsätze, sollten sie denn so in Produktion gehen, würden auch darauf hindeuten, dass die überarbeiteten Bulldozer-Module mit Codenamen Piledriver auch noch auf diesen Sockel aufbauen würden. Quelle: donanimhaber Links zum Thema: >> Kommentare 
Donnerstag, 3. November 2011
21:08 - Autor: MaksoHeute haben wir wieder ein paar Artikel zu den Themen Mainboards, CPUs, Grafik und Chipsätze für Euch zusammengetragen. Mainboards
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Mittwoch, 2. November 2011
23:28 - Autor: Nero24 Seit drei Wochen ist der AMD FX "Bulldozer" nun auf dem Markt. Nach dem durchwachsenen Abschneiden bei den Reviews zum Launch und der mangelhaften Verfügbarkeit zu Anfang haben sich die Wogen etwas geglättet. Die Verfügbarkeit wird - bis auf das Topmodell FX-8150 - besser, die Preise sinken, der AMD FX jagt von einem Overclocking-Rekord zum nächsten, die Errata-Liste der Generation 15h ist erfreulich kurz und erste Benchmarks mit Windows 8 (mit auf die Modulbauweise optimiertem Scheduler) zeigen Besserung. Künftige Optimierungen der Treiber/Software auf die Architektur an sich und auf die teils exklusiven Befehlssätze (FMA4) geben Anlass zur Hoffnung, dass Bulldozer für AMD und seine Kunden doch nicht im Desaster endet.Was derzeit aber definitiv ein Chaos ist, ist die Bulldozer-Unterstützung durch die Mainboards. Es gab im Vorfeld monatelange Diskussionen, ob Bulldozer nun auf herkömmlichen AM3-Mainboards lauffähig sein würde. AMD sagte von Anfang an "nein", manche Mainboard-Hersteller dagegen wussten es besser und bewarben einige ihrer AM3-Mainboards als Bulldozer-kompatibel. Nun scheint es so, als würden Kunden, die Anfang des Jahres ein bestimmtes AM3-Mainboard gekauft haben, weil der Hersteller behauptete, es per BIOS-Update Bulldozer-kompatibel machen zu können, abermals Pech gehabt haben. Das Szenario erinnert an die Einführung des ersten AMD Phenom. Auch damals wurden zahlreiche AM2-Mainboards im Vorfeld als Phenom-kompatibel beworben, was sich - als der Phenom dann endlich auf den Markt kam - als nicht haltbar herausstellte. Zwar liefen die Prozessoren dann mehr schlecht als recht, aber es gab zig Einschränkungen und Unpässlichkeiten. Entweder funktionierte die Lüftersteuerung nicht zufriedenstellend, weil die Kerntemperatur falsch ausgelesen wurde oder die CPU taktete unter Volllast herunter (aus dem selben Grund), die Speichertimings, die man im BIOS einstellte, wurden nicht oder falsch umgesetzt, die Taktfrequenz ließ sich nicht verstellen trotz "Black Edition" CPU und so weiter; und stets bewegte man sich abseits irgendwelcher offiziellen Pfade im Beta-Bereich. So scheint es auch dieses Mal wieder zu sein. Mainboards, die noch vor einigen Wochen vollmundig vom Hersteller als Bulldozer-kompatibel beworben wurden, tragen diesen Zusatz mittlerweile nicht mehr. Ja selbst die AM3+ Mainboards, die nicht nachträglich auf Bulldozer umgestrickt werden sollten, sondern extra für den Bulldozer gebaut wurden, machen Probleme. Wieder gibt es User-Berichte, dass die Prozessoren unter Volllast heruntergetaktet werden, der Turbo-Modus funktioniert nicht und so weiter. Und es sind Mainboards auf dem Markt, die zwar vom Design her und elektrisch die Vorgaben für den AM3+ Prozessor AMD FX "Bulldozer" erfüllen, aber ab Werk kein BIOS geflasht haben, das den Bulldozer erkennen kann. Ein Kunde kann also - und das sogar sehr wahrscheinlich - das Problem haben, dass er sich einen AMD FX kauft und ein nagelneues AM3+ Mainboard dazu, dann das System aber nicht zum Leben erwacht, weil das BIOS des Mainboards den Bulldozer noch nicht erkennt - Sockel AM3+ hin oder her. Am besten vorbereitet scheint man bei ASUS und ASRock gewesen zu sein. Hier liest man im Forum verhältnismäßig wenige Probleme. Der Autor dieser News hat bereits ein ASUS M5A97 Pro Mainboard mit AMD-FX-Prozessor verbaut und konnte sich vergewissern, dass sowohl Cool'n'Quiet ordnungsgemäß funktioniert, als auch der Turbo-Modus. Zudem taktet das System unter Volllast nicht herunter. Aber selbst dieses Mainboard unterstützt den Bulldozer zum Zeitpunkt dieser News nur durch Flashen einer Beta-BIOS-Version. Da stellt sich unweigerlich die Frage, was die Mainboard-Hersteller eigentlich in den letzten Monaten getan haben. Einerseits wurde bereits seit Januar 2011 behauptet, Bulldozer-kompatible Mainboards zu bauen, seit der CeBIT 2011 sind offiziell AM3+ Mainboards auf dem Markt, dann wird der Bulldozer auch noch um Monate verschoben und als er dann im Oktober endlich auf den Markt kommt, müssen selbst für AM3+ Mainboards Beta-BIOS Versionen geflasht werden oder es existieren noch gar keine BIOS-Updates für Bulldozer - auch 3 Wochen nach dessen Launch noch nicht. Man möchte meinen, dass aus dem holprigen Launch des ersten Phenom irgendwelche Lehren gezogen wurden, aber die Geschichte wiederholt sich 1:1 erneut. Für Anwender, die dennoch am Bulldozer interessiert sind, empfiehlt sich noch ein wenig abzuwarten. Wer nicht gerade zufällig eine AM3-CPU zu Hause herumliegen hat, bekommt sein neues System nach dem Kauf derzeit womöglich gar nicht zum Laufen, wenn er keine Möglichkeit hat, mit einer alten AM3-CPU ein Bulldozer-BIOS zu flashen. Und die Software-Unterstützung (Windows-Scheduler, FMA4, AVX, Architektur per se) ist derzeit noch äußerst rudimentär. Wer also nicht unbedingt kaufen muss, der sollte noch warten, bis sich das Chaos geordnet hat. In der Zwischenzeit gibt's im Forum von Planet 3DNow! praktisch stündlich Erfahrungsberichte, Anleitungen, How-Tos, Empfehlungen und Warnungen aus der Praxis von Anwendern, die den Schritt bereits gewagt haben. Ein äußerst rühriger Thread im Speziellen ist das Thema Zambezi - Fehler, Bugs, mangelnde Performance - Woran liegt es? im Spekulationsbereich der Prozessor-Sektion im Forum. Zudem haben wir einen Sammelthread eingerichtet, in dem wir zusammen mit den Usern die Informationen über funktionierenden und nicht funktionierenden AMD-FX-Support zentral sammeln wollen. Hier kann sich jeder einbringen, der schon Bulldozer-Erfahrungen gesammelt hat. Links zum Thema: -> Kommentare 
Donnerstag, 27. Oktober 2011
23:48 - Autor: MaksoHeute haben wir wieder ein paar Artikel zu den Themen Mainboards, CPUs, Grafik und Chipsätze für Euch zusammengetragen. Mainboards
Sockel AM3+Mini ITXSockel FM1Intel Mobile Prozessoren, Notebooks, Subnotebooks, Netbooks und Tablets
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Donnerstag, 20. Oktober 2011
21:47 - Autor: MaksoHeute haben wir wieder ein paar Artikel zu den Themen Mainboards, CPUs, Grafik und Chipsätze für Euch zusammengetragen. Mainboards
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