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Dienstag, 16. Juli 2013
17:15 - Autor: Nero24 Es schien eine klare Sache zu werden, schließlich stammt das letzte Roadmap-Update erst von Anfang Juni (wir berichteten): AMDs Next-Gen APU "Kaveri" mit bis zu 4 Steamroller-Kernen, GCN-Grafik und HSA-Support soll Anfang des vierten Quartals 2013 auf den Markt kommen.Nun jedoch sieht es so aus, als sei dieser Termin nicht zu halten. Sowohl VR-Zone, als auch Digitimes - für gewöhnlich aus Kreisen der Mainboard-Hersteller aus Taiwan und China gut unterrichtet - melden heute, dass mit Kaveri nicht vor Februar 2014 zu rechnen sei. Zwar sollen im Dezember 2013 noch ein paar Vorab-Versionen zu einigen OEMs gehen, aber den Markt bedienen können soll AMD wohl erst ab 02/2014. Als Grund nennt Digitimes unter Berufung auf Quellen bei den PC-Herstellern den Fertigungsprozess - Kaveri wird in 28 nm Strukturen gefertigt werden - der nicht eher für eine Massenproduktion bereit sein soll. Sollte dem so sein, dürfte bei den Mainboard-Herstellern abermals Katerstimmung herrschen. Wie oft war es in den vergangenen Jahren schon so, dass fertige Platinen für diverse neue AMD-Prozessoren bereits auf dem Markt waren - in diesem Fall wären es die FM2+ Mainboards - von den entsprechenden CPUs aber weit und breit nichts zu sehen war. Bleibt für die Mainboard-Hersteller nur zu hoffen, dass AMD nicht im Nachhinein noch irgendwelche elektrischen Parameter ändert, die sämtliche Kompatibilitätsbemühungen der Platinen-Produzenten durchkreuzt; wie es bei einigen Slot-A-, Sockel-A-, Sockel AM2- und AM3-Boards der Fall war. Wenn die Kollegen schon beim Spekulieren sind, könnte man auch das Engineering-Sample des Kaveri in die Diskussion mit einbringen, das kürzlich bei BOINC aufgetaucht ist - und furchtbar schlecht performt hat. Aus der Modellnummer ließ sich jedenfalls die Taktfrequenz ableiten und die passte so ganz und gar nicht zur gezeigten Leistung. Entweder wurde die Soll-Taktfrequenz bei diesem Engineering-Sample nicht erreicht - dann wäre es in der Tat eine Sache der Fertigung - oder es waren unzählige Features der CPU deaktiviert, wie z.B. TLBs, Prefetcher, etc., weil sie in diesem Stepping noch nicht fehlerfrei arbeiteten; in diesem Fall wäre es ein Design-Problem und bedürfte eines fehlerbereinigten Steppings. Eine weitere Erklärung wäre, dass AMD sich 2013 voll und ganz auf die Vorstellung von Sony Playstation 4 und Microsoft Xbox One konzentrieren wird, die ja bekanntlich beide mit APUs von AMD bestückt sind und dem Vernehmen nach im Vorverkauf bereits auf ordentlich Nachfrage stoßen. Von AMD war auf Nachfrage von Digitimes jedenfalls keine Stellungnahme zu den Verzögerungsgerüchten zu erhalten. Lassen wir uns also überraschen. Links zum Thema: -> Kommentare 
Dienstag, 18. Juni 2013
08:47 - Autor: Dr@Seit dem Amtsantritt von AMDs neuem CEO, Rory P. Read, tut sich AMD noch schwerer als zuvor, öffentlich eine Roadmap für die eigenen Produktlinien zu präsentieren. Ganz offenbar will der Konzern vermeiden, hochtrabende Pläne zu verkünden, die dann doch nicht umgesetzt werden können. Zudem kämpft der kleinere x86-Riese nun schon seit geraumer Zeit mit rückläufigen Umsätzen in seinen traditionellen X86-Kerngeschäftsfeldern sowie hohen Verlusten, denen die Führung durch Massenentlassungen begegnete und wohl auch mit der Streichung von ursprünglich angedachten Entwicklungsprojekten. Mehrfach wurde 2014 als jenes Jahr benannt, in dem das "neue AMD" erstmals erkennbar werden solle. Entsprechend wegweisend dürften die Server-Roadmaps sein, die AMD heute offiziell der Öffentlichkeit präsentiert. Die Wahl fällt dabei sicherlich nicht zufällig auf den Server-Markt, denn hier sind Verlässlichkeit und Planungssicherheit Trumpf. Größere Anschaffungen haben hier im Allgemeinen eine längere Vorlaufzeit als im normalen Endkundenmarkt. Zugleich löst AMD das Rätsel mit der leeren Roadmap-Folie auf - wenn auch nicht hundertprozentig.
  Opteron-Roadmap für 2014 Neben den bereits vorgestellten Opteron SoCs der X-Serie ("Kyoto") sieht AMD fürs kommende Jahr neue "Warsaw" CPUs (Warschau), "Berlin" APUs und zudem mit "Seattle" die ersten ARM-Opterons vor. Wie schon damals spekuliert, legt AMD seinen Fokus dabei verstärkt auf die 1P-Systeme und will dabei in erster Linie bei Anbietern von Internetdiensten für mobile Endgeräte punkten."Warsaw"-Opterons Den klassischen Server- und HPC-Markt für 2P- und 4P-Systeme möchte AMD laut der aktualisierten Roadmap künftig durch "Warsaw" mit 12 oder 16 Kernen bedienen, der dann "Abu Dhabi" (Opteron 6300, Sockel G34) und "Seoul" (Opteron 4300, Sockel C32) ablösen soll. Am Unterbau wird sich nichts ändern, sodass die OEM-Partner weiterhin ihre fertig validierten Plattformen für den Sockel G34 nutzen können. In den meisten Fällen dürfte lediglich ein BIOS-Update notwendig sein, damit die "Warsaw"-Opterons verbaut werden können. Dies bedeutet aber eben auch, dass aktuelle Funktionen wie PCI Express 3.0 oder SATA 6Gb/s weiterhin nicht unterstützt werden.Zu den Neuerungen gegenüber den derzeitigen Opteron 6300 schweigt sich AMD noch aus. Uns ließ man lediglich wissen, dass weiterhin die bekannten "Piledriver"-Kerne zum Einsatz kommen und dass die Performance pro Watt verbessert worden sein soll. AMD gibt zudem an, dass die Ingenieure auch Änderungen am Chip selbst vorgenommen haben, weshalb wir von einem neuen Stepping des "Orochi"-Dies ausgehen. In Summe sollen "substantial optimizations" erreicht worden sein. Diese Runderneuerung zielt ab dem ersten Quartal 2014 vor allem auf die Unterstütztung des Projekts AMD Open 3.0 Server. Es könnte dabei aber auch ein kleines Update für die eng verwandte FX-Reihe im Sockel AM3+ abfallen.  "Warsaw" folgt auf Abu Dhabi
APU-Opteron "Berlin" Bei Fragen bezüglich einer Opteron-Roadmap wurde vom AMD-Management in der Vergangenheit stets auf den Zeitplan für die einzelnen "Bulldozer"-Entwicklungsstufen verwiesen. Dort sind für 2013 die "Steamroller"-Kerne angekündigt. Eben vier dieser Kerne erhalten die "Berlin"-Opterons, die sowohl als APU als auch CPU für 1P-Systeme angeboten werden sollen. Dabei handelt es sich höchst wahrscheinlich um die Server-Version von AMDs erster HSA-kompatibler APU "Kaveri", bei der für die CPU-Version schlicht die GCN-GPU deaktiviert ist. Allerdings werden es die "Berlin"-Opterons nach aktuellem Plan erst im ersten Quartal 2014 auf den Markt schaffen.Dank HSA sollen es Programmierer deutlich einfacher haben, die immense Rechenleistung der GPU für GPGPU-Berechnungen zu nutzen. Theoretisch steht damit angeblich eine um 7,8x so hohe Rechenleistung pro Watt im Vergleich zum Opteron 6386 SE zur Verfügung. Als weitere Anhaltspunkte nennt AMD noch im Vergleich zu den X-Serie Opterons eine mehr als doppelt so hohe Performance und eine doppelt so große ansteuerbare Speicherkapazität. Letzteres ergibt sich allerdings bereits aus dem Dual-Channel- gegenüber dem Single-Channel-Speicherinterface der "Kyoto"-Chips. Welcher Sockel zum Einsatz kommen soll, gibt AMD noch nicht an. Es ist aber zu vermuten, dass hier wie bei den Opteron 3000 verfahren wird und einfach der Desktop-Sockel FM2+ Verwendung findet. Zur Plattform gehören dann auch PCIe 3.0, USB 3.0 und SATA 6 Gbit/s, wobei die letzten beiden Schnittstellen über das FCH bereitgestellt werden.   "Berlin" wird erster Opteron mit "Steamroller"-Kernen
ARM-Opteron "Seattle" Auf das zweiten Halbjahr 2014 dürfte sich Andrew Feldman, der Corporate Vice President und General Manager der Server Business Unit bei AMD ist, besonders freuen, weil in diesem Zeitraum die ersten ARM-Opterons an den Start gehen sollen. Schließlich bekannte er sich erst kürzlich dazu, kein besonders großer Freund der "Bulldozer"-Architektur zu sein ("Bulldozer war ein totaler Fehlschlag"). AMD sieht in den ARM-Serverprozessoren weiterhin große Wachstumspotentiale, was insbesondere daran liegen soll, dass die OEMs unbedingt diese Lösungen haben wollen. Warum Opterons mit ARM-Kernen?AMD ist sich durchaus dessen bewusst, bisher nicht als Entwickler von ARM-Prozessoren in Erscheinung getreten zu sein. Allerdings sieht es der Konzern als Vorteil gegenüber den Konkurrenten im ARM-Servermarkt an, die langjährigere Erfahrung in diesem Segment zu besitzen. Zudem sind die bestehenden Beziehungen zu den OEMs nicht zu unterschätzen, auch wenn die Opterons dort in letzter Zeit eher in Ungnade gefallen sind. Als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal soll der Freedom Fabric dienen, der erstmals vollständig in den ARM-Opteron integriert ist. Dadurch entfällt der bisher notwendige Zusatzchip, sodass noch kleinere Steckkarten möglich werden. Für "Seattle" wird die zwei- bis vierfache Rechenleistung bei einer signifikant verbesserten Rechenleistung pro Watt gegenüber den X-Serie Opterons mit vier "Jaguar"-Kernen angekündigt. Dazu soll der SoC über 8 und später 16 ARM-Cortex-A57-Kerne verfügen, die dann mit einer Taktfrequenz von mindestens 2,0 GHz arbeiten. Als maximal ansteuerbare Speichermenge werden 64 GiB DRAM genannt. Update 11:25: In einem aktualisierten Foliensatz nennt AMD 128 GiB DRAM als maximal ansteuerbare Speichermenge. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen des SoCs sollen spezielle Funktionsblöcke gehören, die sich für eine besonders energieeffiziente Verschlüsselung und Komprimierung nutzen lassen. Außerdem führt AMD neben dem bereits angesprochenen Freedom Fabric auch integriertes 10-Gbit/s-Ethernet und eine hohe Anzahl an Ports an, die sich besonders gut für die Anbindung von Massenspeicher eignen sollen. Erste Muster der "Seattle"-Opterons sollen den Partnern bereits im ersten Quartal 2014 verfügbar gemacht werden.   "Seattle" wird erster Opteron mit ARM-Kernen und integriertem Freedom Fabric Update 10:20:
AMD hat jetzt auch eine aktualisierte Version seiner offiziellen Roadmap-Folien veröffentlicht, in der die zeitlichen Planungen nochmals in übersichtlicher Form dargestellt sind. Auffällig ist, dass "Warsaw" offenbar erst gegen Ende des ersten Quartals 2014 eingezeichnet ist. Zudem wird den ARM-Opterons der 28-nm-Prozess zugeordnet.  Update 17:45:
Wir haben von AMD noch ein paar Fragen nachträglich beantwortet bekommen. Wie sich demnach herausstellt, war unsere Vermutung bezüglich des für die "Berlin"-APUs verwendeten Sockels falsch. AMD hat uns nämlich mitgeteilt, dass hier genauso verfahren wird wie bereits bei den X-Serie APUs "Kyoto". Es wird nämlich gar kein Sockel verwendet. Stattdessen kommen die "Berlin"-APUs im BGA-Package und werden direkt auf das jeweilige Mainboard gelötet. Zudem wurde uns nochmals PCIe 3.0 für "Berlin" bestätigt. Bezüglich der "Seattle"-Opterons hat uns das Unternehmen zudem bestätigt, dass hier standard ARM-Cortex-A57-Kerne verbaut sind, die ARM als IP-Block bereitstellt. Es handelt sich also nicht um eine Eigenentwicklung oder modifizierte Kerne auf Basis der 64-Bit-Architecture von ARM. Quelle: AMD Links zum Thema:
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Mittwoch, 12. Juni 2013
21:18 - Autor: Onkel_DithmeyerWie für die Athlons für Sockel FM1 bzw. FM2 üblich, erscheint der Prozessor im Einzelhandel, ohne große Ankündigung seitens AMD. Beim Athlon II X4 760K handelt es sich offensichtlich um den Nachfolger des Athlon II X4 750K. Dieser kostet zur Zeit rund 65 € und verfügt über einen offenen Multiplikator. Im Gegensatz zu den APUs der Serie A4 bis A10 ist die Grafikeinheit deaktiviert worden. Damit ist die Athlon-Generation fast ein Geheimtipp für günstige Spielplattformen, bei denen so oder so eine zusätzliche Grafikkarte verbaut werden soll, auf Basis des Sockel FM2. Diese hat gegenüber den AM3(+)-Plattformen den Vorteil eines modernen Chipsets und einer geringeren Leistungsaufnahme im Idle. | Athlon II X4 750K | Athlon II X4 760K |
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| Sockel | FM2 | FM2 |
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| Chip | Trinity | Richland |
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| Basistakt | 3,40 GHz | 3,80 GHz |
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| Turbotakt | 4,00 GHz | 4,10 GHz |
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| TDP | 100 W | 100 W |
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| Preis | 65 € | 73 € * |
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* Der Preis ist aus dem Angeboten von Amazon.uk interpoliertWährend der Prozessor in teilen Europas unter anderem bereits bei Amazon.uk bestellbar ist, fehlt in Deutschland bisher eine Listung des neuen Athlons. Anhand der britischen Preise kann aber die ungefähre Kostenvorstellung AMDs abgeschätzt werden. Nach unserer Rechnung müsste sich der Preis etwa 8 € über dem Vorgänger einpegeln. Der deutlich höhere Basistakt wird laut den Kollegen von CPU-World vor allem durch das neue Stepping der als Richland bekannten APUs erreicht. Im Test konnten wir diesen Prozessoren mehr Leistung bei teils sogar niedrigerer Leistungsaufnahme bescheinigen. Links zum Thema:
Quelle: CPU World>> Kommentare 
Dienstag, 11. Juni 2013
14:00 - Autor: Dr@Auf der gerade in Los Angeles stattfindenden Spielemesse E3 hat AMD zwei neue FX-Prozessoren vorgestellt. Mit einem gewissen Stolz freut sich der kleinere x86-Hersteller darüber, mit dem AMD FX-9590 den ersten kommerziell verfügbaren 5-GHz-Prozessor ins Angebot aufnehmen zu können. Allerdings handelt es sich bei den 5 GHz nicht um den Basistakt des Achtkerners, sondern um den maximalen Turbotakt, auf den je nach vorhandenem TDP-Spielraum dank Turbo Core 3.0 automatisch einzelne "Piledriver"-Kerne beschleunigt werden können. Leider macht die Pressemitteilung keine darüber hinaus gehenden Angaben zu den technischen Spezifikationen der CPU. Aus recht vertrauenswürdiger Quelle wurde uns zumindest eine Basisfrequenz von 4,7 GHz zugetragen. Zusätzlich hat AMD mit dem FX-9370 auch ein kleineres Modell angekündigt, zu dem ebenfalls lediglich die maximale Turbotaktfrequenz angegeben wird. Jene liegt demnach bei 4,7 GHz. Wie bei allen bisherigen FX-Prozessoren verfügen beide Modelle über einen offenen Multiplikator, was das Übertakten erleichtert.
Zitat: Bernd Lienhard, Corporate Vice President und General Manager, Client Products Division bei AMD | "At E3 this week, AMD demonstrated why it is at the core of gaming. The new FX 5 GHz processor is an emphatic performance statement to the most demanding gamers seeking ultra-high resolution experiences including AMD Eyefinity technology. This is another proud innovation for AMD in delivering the world’s first commercially available 5 GHz processor." |
Da AMD in der veröffentlichten Pressemitteilung nicht mit großer öffentlicher Wirksamkeit darauf aufmerksam macht, dass die 5 GHz bei niedriger TDP erreicht wurden, muss wohl mit einem neuen Negativrekord in dieser Disziplin gerechnet werden. Die bisherigen Gerüchte sprechen jedenfalls von angeblichen 220 Watt! Dieser Wert wurde uns von der selben Quelle bestätigt, von der wir die Basisfrequenz des FX-9590 genannt bekommen haben. Bei 220 Watt TDP bewegt sich AMD zudem bereits nah am Spannungs- und Temperatur-Limit, sodass das weitere Übertaktungs-Potenzial als gering eingeschätzt werden sollte. Außerdem ist noch völlig unklar, ob zugleich auch die Taktfrequenz angehoben wurde, mit der die Northbridge betrieben wird. Die derzeitigen 2,2 GHz erweisen sich schon bei den bisherigen Modellen in einigen Anwendungsfällen als Flaschenhals. Um eine möglichst gute Ausnutzung der Kerntakterhöhung zu erzielen, wäre es daher aus unserer Sicht nötig, den Northbridgetakt gleichzeitig zu erhöhen. Andernfalls droht die theoretische Mehrleistung der CPU-Kerne schlicht zu verpuffen, da sie möglicherweise nicht schnell genug mit Daten versorgt werden können. Mit der zu erwartenden Leistungsaufnahme und der daraus resultierenden Abwärme der neuen FX-Prozessoren dürften wahrscheinlich viele AM3+-Mainboards und Kühler ihre Probleme haben. Sofern die spekulierten 220 Watt TDP tatsächlich zutreffen sollten, stehen damit die Fragen im Raum, auf welchen Boards diese Prozessoren überhaupt laufen und wie sie gekühlt werden sollen. Zumindest zum Start werden sich interessierte Käufer aber keine zu großen Gedanken hierüber machen müssen, denn die beiden neuen FX-Prozessoren sollen vorerst ab Sommer lediglich über Systemintegratoren als Teil von fertigen PCs verfügbar sein. Da sich jene Systemintegratoren dann ohnehin mit dem technischen Unterbau beschäftigen müssen, stehen hier alle Optionen für eine adäquate Kühlung offen – auch die einer Wasserkühlung. Ob AMD diese "handverlesenen" CPUs jemals in den Einzelhandel bringen will, ist völlig unklar. Die Pressemitteilung lässt hier aber Raum zu Spekulationen. Mangels einer Roadmap bleibt es zudem abzuwarten, ob dies nunmehr das letzte Strohfeuer in Sachen High-End-Prozessoren von AMD war. Da die Pressemitteilung aus unserer Sicht einige grundlegende Angaben schuldig bleibt, haben wir eine entsprechende Nachfrage bei AMD gestellt. Sobald uns Antworten vorliegen, werden wir diese hier ergänzen. Auch über den Preis schweigt sich AMDs Pressemitteilung aus. Sofern jedoch die Gerüchteküche recht behält, steht ein Listenpreis von 800 US-Dollar zur Debatte, welcher auf dem deutschen Markt inklusive Mehrwertsteuer in ca. 800 Euro resultieren sollte. Quelle: Pressemitteilung Update 19:35:
Da AMD EMEA laut eigener Auskunft keinerlei Kenntnisse bezüglich der neuen FX-Prozessoren hat, die über den Inhalt der Pressemitteilung hinaus gehen, haben wir versucht, Informationen bei deren Kollegen in Amerika einzuholen. Mittlerweile wurden uns auch ein paar weitere technische Details offiziell bestätigt. Demnach beträgt die Basisfrequenz des FX-9590 tatsächlich 4,7 GHz und der Turbo reicht bis 5,0 GHz. Für den kleineren FX-9370 nennt uns AMD 4,4 GHz Basis- sowie 4,7 GHz Turbotaktfrequenz. Die Northbridge läuft weiterhin bei beiden Modellen mit den üblichen 2,2 GHz. Leider wurden uns zudem auch die bisherigen Angaben bezüglich der TDP dieser FX-Modelle bestätigt. Sie soll in der Tat bei ca. 220 Watt liegen. Links zum Thema:
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Mittwoch, 5. Juni 2013
13:29 - Autor: Dr@Die PC Games Hardware hat in "Gesprächen" auf der Computex 2013 in Erfahrung gebracht, dass AMD bereits Anfang des vierten Quartals 2013 seine erste HSA-kompatible APU "Kaveri" vorstellen will. Damit könnte der Launch sogar noch vor der Entwicklerkonferenz APU13 stattfinden, die vom 11. bis 14. November in San Jose abgehalten wird. Dort dürfte "Kaveri" und HSA ein zentrales Thema sein. Außerdem wurde den Kollegen von nicht näher benannten Quellen nochmals bestätigt, dass "Kaveri" den neuen Sockel FM2+ voraussetzen werde. Die APU soll zwar gegenüber "Richland" und "Trinity" eine andere Pin-Anzahl besitzen, aber dennoch mechanisch auch in den alten Sockel FM2 passen. Es besteht demnach prinzipiell die Möglichkeit, dass die Mainboard-Hersteller entsprechende BIOS-/UEFI-Updates für "Kaveri" veröffentlichen. Zudem wurde wohl beim Sockel FM2+ einiges an der Stromversorgung bei den Mainbords verändert. Nach den Erfahrungen mit den FX-Prozessoren und dem Übergang vom Sockel AM3 zu AM3+, halten sich die Mainboard-Hersteller aber mit Kompatibilitätsversprechen derzeit zurück.
 Darüber hinaus will PCGH noch erfahren haben, dass anfänglich tatsächlich drei "Steamroller"-Module und GDDR5 für "Kaveri" geplant waren. Dies wurde mittlerweile aber seitens AMD verworfen, wie auch die zuletzt gezeigte offizielle Roadmap von AMD zeigt. Ein Nachfolgeprodukt könnte dann aber durchaus diese Erweiterungen bekommen. Quelle: PC Games Hardware Update 05.06.2013:
Unsere Kollegen von ComputerBase konnten auf der Computex die Rückseite einer "Kaveri"-APU ablichten. Das Pin-Layout zeigt zwei zusätzliche Pins gegenüber "Trinity". Diese beiden zusätzlichen Pins verhindern rein mechanisch, dass "Kaveri" in einen Sockel FM2 gesteckt werden kann. In nachfolgendem Bild haben wir die entsprechenden Stellen markiert.  Ob AMD bereits das finale Pin-Layout auf der Computex zeigt, ist natürlich nicht sicher. Quelle: ComputerBase Links zum Thema:
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Dienstag, 4. Juni 2013
20:38 - Autor: Dr@Die PC Games Hardware hat in "Gesprächen" auf der Computex 2013 in Erfahrung gebracht, dass AMD bereits Anfang des vierten Quartals 2013 seine erste HSA-kompatible APU "Kaveri" vorstellen will. Damit könnte der Launch sogar noch vor der Entwicklerkonferenz APU13 stattfinden, die vom 11. bis 14. November in San Jose abgehalten wird. Dort dürfte "Kaveri" und HSA ein zentrales Thema sein. Außerdem wurde den Kollegen von nicht näher benannten Quellen nochmals bestätigt, dass "Kaveri" den neuen Sockel FM2+ voraussetzen werde. Die APU soll zwar gegenüber "Richland" und "Trinity" eine andere Pin-Anzahl besitzen, aber dennoch mechanisch auch in den alten Sockel FM2 passen. Es besteht demnach prinzipiell die Möglichkeit, dass die Mainboard-Hersteller entsprechende BIOS-/UEFI-Updates für "Kaveri" veröffentlichen. Zudem wurde wohl beim Sockel FM2+ einiges an der Stromversorgung bei den Mainbords verändert. Nach den Erfahrungen mit den FX-Prozessoren und dem Übergang vom Sockel AM3 zu AM3+, halten sich die Mainboard-Hersteller aber mit Kompatibilitätsversprechen derzeit zurück.
 Darüber hinaus will PCGH noch erfahren haben, dass anfänglich tatsächlich drei "Steamroller"-Module und GDDR5 für "Kaveri" geplant waren. Dies wurde mittlerweile aber seitens AMD verworfen, wie auch die zuletzt gezeigte offizielle Roadmap von AMD zeigt. Ein Nachfolgeprodukt könnte dann aber durchaus diese Erweiterungen bekommen. Quelle: PC Games Hardware Update 05.06.2013:
Unsere Kollegen von ComputerBase konnten auf der Computex die Rückseite einer "Kaveri"-APU ablichten. Das Pin-Layout zeigt zwei zusätzliche Pins gegenüber "Trinity". Diese beiden zusätzlichen Pins verhindern rein mechanisch, dass "Kaveri" in einen Sockel FM2 gesteckt werden kann. In nachfolgendem Bild haben wir die entsprechenden Stellen markiert.  Ob AMD bereits das finale Pin-Layout auf der Computex zeigt, ist natürlich nicht sicher. Quelle: ComputerBase Links zum Thema:
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11:22 - Autor: MusicIsMyLifeDerzeit macht ein Gerücht die Runde durch das Internet, wonach AMD in der nächsten Woche neue Übertakter-CPUs vorstellen soll, welche ein wenig an die früheren TWKR-Prozessoren auf Basis der Deneb-Architektur erinnern. Schaut man sich allerdings die kolportierten Spezifikationen an, welche die Seite SweClockers angibt, so bestehen doch einige Zweifel an der Machbarkeit solcher Modelle.
Für den angeblich erscheinenden FX-9000 auf Basis der Vishera-Architektur werden 4,8 GHz Basisfrequenz sowie 5,0 GHz Turbo-Taktrate angegeben. Die Spezifikationen des ebenfalls genannten FX-8770 sind bisher angeblich unbekannt. Sowohl die Benennung der beiden Modelle als auch die Taktraten des FX-9000 erscheinen unwahrscheinlich. Besonders dann, wenn man sich die ursprünglichen TWKR-Prozessoren einmal genauer anschaut. Denn diese wurden mit einer sehr niedrigen Basis-Taktrate von nur 2,0 GHz ausgeliefert (weit unter der damals üblichen Taktrate der Desktop-Prozessoren). Diese Situation war dem Umstand geschuldet, dass TWKR-CPUs hohe Leckströme aufwiesen, sodass sie bei üblichen Taktraten das TDP-Limit der Mainboards gesprengt hätten. Gleichzeitig fielen die TWKR-CPUs komplett aus dem sonst üblichen Namensschema, was beim FX-9000 bzw. FX-8770 nicht ganz der Fall wäre. Hier bliebe eine gewisse Serienzugehörigkeit übrig.
Mit den von SweClockers gestreuten Spezifikationen würde der FX-9000 ein TDP-Limit von 220 Watt aufweisen – ein Wert, der von keinem einzigen AM3+-Mainboard spezifiziert wird. Insofern würde AMD eine CPU auf den Markt bringen, für welche es offiziell kein Mainboard gibt. Höchst unwahrscheinlich. Dass es Hauptplatinen gibt, die für Overclocker konzipiert wurden und solche TDP-Werte verkraften können, steht auf einem anderen Blatt. Abseits der TDP-Einstufung ist fraglich, ob 4,8 GHz überhaupt realistisch sind. Unser Exemplar des bisher schnellsten Modells, dem FX-8350, lässt sich unter Luftkühlung bis etwa 4,5 GHz übertakten. Hierfür ist jedoch die Anhebung der Versorgungsspannung auf 1,45 Volt notwendig. In dieser Konstellation ist die Belastung aller Kerne möglich. Mit geringerer Auslastung können wir sogar bis etwa 4,6 GHz gehen, ohne dass Fehler auftreten. Für mehr Takt sind wir auf die Verwendung einer Wasserkühlung angewiesen, welche stärker dimensioniert ist, als AMDs Liquid Cooling Kit. Damit kommen wir im Idealfall auf etwa 4.750 MHz für alle Kerne. Nehmen wir diese Werte als Maßstab, welche unter idealen Bedingungen bei optimierter Spannung und Temperatur erreicht werden, so erscheint es unwahrscheinlich, dass 4,8 Ghz Basistakt bzw. 5,0 GHz mit halbwegs normalen Mitteln realisiert werden können. Zwar kann AMD Chips mit Sicherheit selektieren, ob man jedoch genügend Exemplare liefern kann, die in gängigen Systemen lauffähig sind, darf bezweifelt werden. Denn wenn es für AMD so "einfach" wäre, entsprechende Taktraten zu erzielen, so würden wir mittlerweile mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits schneller getaktete Modelle als den FX-8350 im Massenmarkt sehen.
Wir sind und bleiben ob der Gerüchte skeptisch.
Quelle: AMD förbereder FX-9000 på upp till 5,0 GHz (AMD FX bereitet FX-9000 mit bis zu 5,0 GHz vor)
Links zum Thema:
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Mittwoch, 15. Mai 2013
16:12 - Autor: OpteronSweclockers berichtet von einem AMD Tech Day in Kanada, bei dem Kaveri für Redaktionen vorgestellt wurde und Fragen möglich waren. Dabei scheint sich herauszukristalisieren, dass für Kaveri ein ähnliches Sockelchaos blüht, wie es auch schon beim AM3-zu-AM3+-Übergang eintrat und unsere frühere Berichte über einen Sockel FM3 nicht so falsch waren.Zuerst die gute Nachricht: Optisch, nach Aussage der Sweclockers-Redakteure, sieht Kaveris Sockelformat FM2-kompatibel aus. Dies wurde auch durch AMDs Lisa Su bestätigt. Dann gab es aber auch eine schlechte Nachricht in Form von Äußerungen andere AMD-Mitarbeiter: Diese meinten, dass eine Kompatibilität noch nicht "so" sicher sei. Es würden neue Ansprüche an die Spannungsregler gestellt, die möglicherweise nicht alle FM2-Boards erfüllen könnten. Gewisse Mainboards sollen nach einem Bios-Update mit Kaveri funktionieren. Welche das sind, oder ob man dieser Aussage trauen kann, weiß man allerdings nicht. Alte Stammleser erinnern sich sicherlich noch an den holprigen Übergang zu AM3+ (wir berichteten). Zwar gab es vorab Kompatibilitätslisten der größeren Mainboardhersteller, diese waren zu Bulldozers Produktstart dann aber nicht viel wert und AMD änderte seine früheren Aussagen zur AM3-Kompatibilität einiger Hauptplatinen dahingehend, dass man nur einen Betrieb in offiziellen "AM3+"-Mainboards garantieren könne. Trotz aller Rede um das "neue AMD", scheint also bei AMD eher alles beim Alten zu sein. Immerhin bleibt noch die positive Nachricht, dass AMD nun funktionierende Kaveri-Chips hat und die Auslieferung im Plan liegt. Endanwender sollen Ende des Jahres davon profitieren, Software-Entwickler in Kürze Chips bekommen. Danke an Ronny145@3DC fürs Posten der Nachricht. Links zum Thema: Quelle: AMD A-serien "Kaveri" kan kräva ny sockel (Kaveri kann neuen Sockel voraussetzen)>> Kommentare 
Mittwoch, 17. April 2013
14:11 - Autor: heikoschWenn man so durch die Foren schaut, sind oftmals Kühler von Scythe anzutreffen. Der japanische Kühlspezialist hat sich über Jahre hinweg mit Produkten einen Namen gemacht, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Mit dem Ashura möchte der Hersteller ab sofort ein potentes Modell für aktuelle High-End-CPUs im Programm haben, das auch bei der Lautstärke punkten möchte. Der neue Kühler soll zudem für den Zwei-Lüfter-Betrieb optimiert sein und setzt auf ein anderes Befestigungskonzept als bisher gewohnt. Anstatt den Kühler direkt zu verschrauben, kommt im Falle des Ashura wieder eine Klammerkonstruktion zum Einsatz. Zwei Haltebleche werden mit einer Backplate verschraubt, nachfolgend der Kühler aufgesetzt und schlussendlich mit zwei Schrauben verspannt. Auf das gleiche Prinzip setzen auch die nun offiziell vorgestellten SilverStone-Argon-Kühler. Das Konzept erfordert zwar den Ausbau des Mainboards, ist aber leicht zu bewerkstelligen, wenn es sich mit dem Scythe-Kühler ähnlich gut wie beim Argon AR01 verhält. Die Befestigung des Scythe Ashura ist auf allen gängigen Intel- und AMD-Sockeln möglich - Intel LGA 2011, 1155, 1156, 775 und 1366 sowie AMD Sockel AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1 und FM2. Der Kühlkörper selbst ist recht schlank gehalten. Die Wärme wird durch sechs 6-mm-Heatpipes von der vernickelten Bodenplatte zu den Aluminium-Lamellen übertragen. Der mitgelieferte hauseigene Glide-Stream-Lüfter sowie ein optional möglicher werden von den Lamellen an den Außenkanten in Position gebracht. Augenscheinlich möchte Scythe mit zum Rand breiter werdenden Lamellen die Kühlleistung verbessern, da die Seiten offen sind und somit der seitlich austretende Luftstrom effektiver genutzt wird bzw. auf der optional saugende Lüfter bessere Leistungen vollbringen kann. Weiterhin soll sich der Ashura vor allem dadurch auszeichnen, dass soviel Platz gelassen wurde, sodass auch RAM-Module inklusive hoher Kühlkörper genutzt werden können.Beim verbauten Glide-Stream-Lüfter handelt es sich um ein Modell mit 140 mm Durchmesser sowie einem Drehzahlbereich von 500 bis 1300/min (Modellnummer: SY1425HB12M-P). Die angestrebte Leistungsfähigkeit mit der großen Kühlfläche und der oder die damit verbundenen großen Lüfter fordern aber auch ihren Tribut, denn so misst der Scythe Ashura selbst ohne verbauten Lüfter laut Herstellerangaben 145 x 65 x 161 mm (Breite x Tiefe x Höhe) und bringt stattliche 750 g auf die Waage. Die unverbindliche Preisempfehlung gibt Scythe mit 42,95 Euro an, jedoch wird dieser Preis bereits erwartungsgemäß unterboten. Aktuell ist der Neuling für 40,46 Euro im gh.de-Preisvergleich (Stand: 17.04.2013, 13:56) gelistet. Quelle: Pressemitteilung Links zum Thema:
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Dienstag, 16. April 2013
20:49 - Autor: heikoschAuf der diesjährigen CeBIT waren die Modelle laut unseren Informationen schon zu sehen und auch die SilverStone-Website listete die Argon-Modelle bereits. Was bis jetzt noch fehlte, waren Informationen zu den Preisen und zur Verfügbarkeit. Die drei Tower-Kühler sollen eine gute Kühlleistung, einen geräuscharmen Betrieb und das auch noch zu einem "angemessenen" Preis bieten, sprich eine solide Einsteiger-Klasse bilden. Werfen wir doch einen kurzen Blick auf das, was SilverStone dort ins Programm aufgenommen hat.
 Der SilverStone AR01 ist ein typischer Tower-Kühler auf den ersten Blick. Zum Einsatz kommt die Heatpipe-Direct-Contact-Technologie, kurz HDC. Wie der Name schon sagt, stellen die drei verwendeten 8 mm starke Heatpipes einen direkten Kontakt zum Heatspreader der CPU her. Eingefasst sind die Heatpipes in einen kleinen Alu-Block, der nicht nur die Wärmeverteilung unterstützt, sondern auch die Montage erst ermöglicht. SilverStone ermöglicht die Montage auf Intel- und AMD-Systemen (Intel Sockel 775, 1155, 1156, 1366, 2011 sowie AMD Sockel AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1 und FM2).Der verwendete Lüfter verfügt laut Herstellerangaben über ein HYPRO-Lager und misst 120x120x25 mm. Die Lüfterblätter verfügen über kleine Ausschnitte an den Kanten, die laut SilverStone die Aerodynamik verbessern und einen geräuschärmeren Betrieb ermöglichen sollen. In einem Drehzahlbereich von 800 bis 1500/min soll der verwendete Lüfter agieren und eine Startspannung von ungefähr 7 V benötigen. Die Art der Befestigung des Lüfters weicht geringfügig von der anderer Lüfter ab und soll patentiert sein. Anstatt Klammern zu verwenden, wie es beispielsweise Noctua oder auch Scythe praktiziert, kommen Gummi-Halter zum Einsatz, die in seitliche Nuten eingedrückt werden. Wir können schon vor unserem offiziellen Review bestätigen, dass diese Lösung einfach und unkompliziert ist. Mit den Abmessungen 120x75x159 mm (Breite x Tiefe x Höhe, inklusive dem Lüfter) wirkt er recht schlank gegenüber Konkurrenzmodellen. Wie viel das Modell leistet, könnt ihr demnächst nachlesen.  Der Argon AR02 ist ein kleineres Modell, da nicht alle aktuellen Gehäuse mit Kühlern umgehen können, die eine Höhe von 159 mm aufweisen. 92x75x134 mm (Breite x Tiefe x Höhe, inklusive dem Lüfter) misst das Modell laut SilverStone und setzt auf einen 92-mm-Lüfter, der nicht über die aerodynamischen Einschnitte verfügt, die wir beim AR01 gesehen haben. Der Drehzahlbereich wird von SilverStone mit 1200 bis 2800/min angegeben.Der Aufbau des Kühlers ähnelt sehr stark dem AR01. Die Abmessungen des Kühlkörpers sind wie schon beschrieben zusammengeschrumpft und zusätzlich ändert der Hersteller die Heatpipes ein wenig. Drei 6-mm-Heatpipes sind verbaut und es kommt ebenfalls die HDC-Technologie zum Einsatz. Die Sockelkompatibilität entspricht der des AR01.  Das dritte Modell der Argon-Serie von SilverStone ist der AR03. Gegenüber dem AR01 kommen laut Herstellerangaben sechs 6 mm starke Heatpipes, die die Abwärme des Prozessors auf den Kühlkörper übertragen. Auch wenn der Kühler insgesamt 140 mm breit, 75 mm tief und 159 mm hoch ist, so kommt an dieser Stelle der gleiche Lüfter wie beim AR01 zum Einsatz.Die drei Kühler sollen ab dem 24.04.2013 zu Preisen ab ca. 27,00 Euro (inkl. MwSt.) erhältlich sein. Quelle: Pressemitteilung Links zum Thema:
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Dienstag, 9. April 2013
21:50 - Autor: heikoschIn den letzten Wochen haben wir uns bereits mit verschiedenen Kühlern für HTPCs beschäftigt. Gelid bietet schon seit einiger Zeit ein entsprechendes Modell an, den Slim Silence. Das neueste Werk der schweizerisch-chinesischen Firma hört auf den Namen SlimHero und soll sich vor allem bei der Lautstärke positiv hervortun. Für AMD-Nutzer hebt der Hersteller hervor, dass der Kühler in alle Richtungen am AMD-Sockels montiert werden kann. Damit könnte der Hersteller einen Knackpunkt mancher mITX-Mainboards umgehen: Die Tatsache, dass sich manche Hersteller nicht an die Keep-Out-Area seitens AMD halten.
 Laut Herstellerangaben verfügt der SlimHero über vier Heatpipes zur besseren Verteilung der Abwärme der CPU. Der Aufbau ähnelt dem vieler anderer Top-Blow-Kühler. Die Aluminiumlamellen möchte Gelid so angeordnet haben, sodass der durch den 120-mm-Lüfter erzeugte Luftstrom so effektiv wie möglich genutzt wird.Mit 59 mm Bauhöhe gehört der Kühler zwar nicht zu den ganz flachen Modellen, trifft dafür aber auch auf eine starke Konkurrenz. Vor allem die Angabe des Herstellers, selbst eine TDP von 136 Watt in Zaum halten zu können, weckt Erwartungen an den kleinen Kühler. Um dabei die Lautstärke auf dem möglichst niedrigen Niveau zu halten, stattet Gelid den SlimHero mit einem PWM-fähigen Lüfter aus. Laut Herstellerangaben eignet sich der Neuling für die Montage auf vielen Intel-Systemen mit Sockel 775, 1155, 1156 und 1366 sowie den aktuelleren AMD-Sockeln AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1 und FM2. Für die unverbindliche Preisempfehlung von 25 Euro könnte der Gelid SlimHero ein Preis-Leistungs-Knüller werden, der zudem mit einer Herstellergarantie von 5 Jahren lockt. Quelle: Pressemitteilung Links zum Thema:
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Donnerstag, 7. März 2013
15:19 - Autor: Nero24Bei Bright Side of News hat man kürzlich offenbar einige interne Dokumente in die Finger bekommen, aus denen man nun nach und nach Infos durchsickern lässt. Vorgestern erst die "Kaveri unterstützt GDDR5" Story, und heute geht's weiter.Angeblich aus einer Vorabversion des BIOS and Kernel Developer's Guide for AMD Family 15h Models 30h-3Fh Processors (derzeit noch nicht öffentlich einsehbar) stammen folgende Design-Details zum für Ende 2013 erwarteten "Bulldozer v3" alias "Steamroller" bzw. der APU mit Codenamen "Kaveri", die eben jene Steamroller-CPU-Kerne nutzen wird: - Store to load forwarding optimization - Dispatch and retire up to 2 stores per cycle - Improved memfile, from last 3 stores to last 8 stores, and allow tracking of dependent stack operations. - Load queue (LDQ) size increased to 48, from 44. - Store queue (STQ) size increased to 32, from 24. - Increase dispatch bandwidth to 8 INT ops per cycle (4 to each core), from 4 INT ops per cycle (4 to just 1 core). 4 ops per cycle per core remains unchanged. - Accelerate SYSCALL/SYSRET. - Increased L2 BTB size from 5K to 10K and from 8 to 16 banks. - Improved loop prediction. - Increase PFB from 8 to 16 entries; the 8 additional entries can be used either for prefetch or as a loop buffer. - Increase snoop tag throughput. - Change from 4 to 3 FP pipe stages. Zudem soll der L1-Instruction-Cache auf 96 KB vergrößert werden. Was bereits seit Mitte 2012 bekannt ist und von AMD bereits bestätigt wurde, sind die Änderungen am Front-End. So geht AMD mit Steamroller wieder einen Schritt zurück in Richtung "echtes" Multi-Core-Layout und spendiert Steamroller wieder einen eigenen Dekoder pro INT-Einheit. Derzeit werden bei Bulldozer und Piledriver die "Kerne" von einem gemeinsam genutzten Dekoder pro Modul gefüttert. 

Diese Änderungen sollen vor allem der Single-Thread-IPC zu Gute kommen, einer Disziplin, bei der die Bulldozer-Architektur derzeit schwächelt. Werden keine parallel arbeitenden Anwendungen und/oder Anwendungen verwendet, die nicht von den neuen Befehlssätzen profitieren, ist pro Takt gerechnet die alte K10-Architektur oft schneller als die Bulldozer-Derivate. Das soll sich mit Steamroller wieder ändern.  Quelle: Bright Side of NewsNach wie vor offen bleiben muss, ob die neuen Streamroller-Kerne lediglich in den Kaveri-APUs Verwendung finden - hier übrigens laut Leak mit bis zu 3 Compute-Units, also bis zu 6 "Kernen", wohingegen aktuelle APUs mit 2 CUs (4 "Kernen") auskommen müssen - oder ob der sogenannte Enthusiast-User nochmal mit einer Auffrischung der AM3+ Palette rechnen darf. Hierzu schweigen sich offizielle AMD Roadmaps nach wie vor aus. Links zum Thema: -> Kommentare 
Dienstag, 5. März 2013
09:21 - Autor: Nero24 Bereits im Dezember vergangenen Jahres haben wir über die Pläne von ASUS berichtet, ein Mainboard für den Sockel AM3+ zu entwickeln, welches PCI-Express 3.0 unterstützt. Bei den aktuellen Intel-Plattformen gängiger Standard, da der PCI-Express-Controller dort in der CPU sitzt und seit der Einführung von Ivy-Bridge der Spezifikation 3.0 folgt, ist die dritte Generation von PCI-Express bei der AMD-Plattform ein Novum. Hier sitzt der PCI-Express Controller noch im Chipsatz und dieser wurde bekanntlich seit Jahren nicht mehr aktualisiert. Selbst die aktuellen Chips AMD 990FX und die SB950 Southbridge sind im Grunde nur Aufgüsse ihrer Vorgänger. ASUS hat sich diesem Punkt nun angenommen und mit dem SABERTOOTH 990FX/GEN3 R2.0 ein AM3+ Mainboard entwickelt, das ungeachtet der Limitierungen durch den Chipsatz PCIe 3.0 Slots zur Verfügung stellt. Realisiert wird dies über einen PLX Brückenchip, wodurch drei der vier verbauten x16-Slots nun der dritten Generation von PCI-Express folgen. Diese Art der Realisierung mag beim Betracher Stirnrunzeln hervorrufen, schließlich macht der Brückenchip die Anbindung an die CPU auch nicht schneller. Man könnte es als Marketing-Gag abtun. Da das Board aber sowohl Crossfire, als auch SLI unterstützt, wo die Grafikkarten auch untereinander Daten austauschen, könnte der Brückenchip hier tatsächlich die Vorzüge von PCIe 3.0 ausspielen. Man wird erste ausführliche Tests abwarten müssen. Ein paar Takte aus der offiziellen Presseinfo: Das SABERTOOTH 990FX/GEN3 R2.0 setzt auf das renommierte Thermal Design der ASUS TUF Serie zur Wärmeabfuhr. Wie alle Mainboards der TUF Serie durchlief es strikte Tests nach Militär- und Serverstandards, um die herausragende Stabilität, Zuverlässigkeit und Lebensdauer zu gewährleisten.TUF Komponenten sorgen für herausragende Zuverlässigkeit Das SABERTOOTH 990FX/GEN3 R2.0 entspricht dem Qualitätsstandard der TUF Serie, der mehrstufige Tests auf Militär- und Server-Niveau vorschreibt. TUF-zertifizierte Drosseln sowie Feststoffkondensator und MOSFETs stellen auch bei langanhaltender, intensiver Belastung einen sicheren Betrieb sicher. Vier Speicherbänke unterstützen bis zu 32GB DDR3-Speicher mit einer Frequenz bis zu 2400MHz. Dies ermöglicht unter anderem das optimierte PCB-Layout mit acht Layern, durch das die Signalqualität zwischen den einzelnen Komponenten verbessert wurde. TUF vs. Hitzestau: 1:0 Mainboards der TUF Serie sind speziell für den Betrieb unter extremen Bedingungen ausgelegt. Dazu verfügen Sie über ein herausragendes Kühlsystem. Die Abwärme der North- als auch die Southbridge wird durch Dual-Heatpipe Kühlkörper effizient abgeführt. Durch die CeraM!X Micro-Beschichtung wird die Oberfläche der Kühlkörper vergrößert, um die Wärmeabfuhr um bis zu 500% zu erhöhen. Das SABERTOOTH 990FX/GEN3 R2.0 setzt zusätzlich mit dem TUF Thermal Radar auf mehrere, auf dem Mainboard verteilte, Temperatursensoren zur Temperaturüberwachung in Echtzeit. Die unabhängige und automatische Lüftersteuerung ermöglicht die individuelle Kühlung der Komponenten und maximale Stabilität im Betrieb. Die weiteren Spezifikationen laut ASUS:SABERTOOTH 990FX/GEN3 R2.0 Prozessoren: AMD Socket AM3+ FX Serie (bis zu 8 Kernen), AMD Socket AM3 for Phenom™ II/Athlon™ II/Sempron™ 100 Chipsatz: AMD 990FX/SB950 Speicher: 4 x 1866MHz/1600MHz/1333MHz/1066MHz DDR3 DIMM (32GB max), ECC und non-ECC unbuffered Erweiterungsslots: 3 x PCI Express 3.0 x16 (Dual x16/x16, Triple x16/x8/x8) Grafikkarten Support: Bis zu Quad-GPU NVIDIA® SLI™ und AMD CrossFireX™ LAN: Realtek® Gigabit Ethernet Controller USB Ports: 6 x USB 3.0, 12 x USB 2.0 SATA Ports: 8 x SATA 6Gbit/s, 2 x eSATA 6Gbit/s Formfaktor: ATX, 30.5cm x 24.4cm Das Board soll ab Mitte März verfügbar sein, die UPE in Deutschland und Österreich beträgt 169 EUR.-> Kommentare 
Dienstag, 29. Januar 2013
19:21 - Autor: OpteronWie unser Forenmitglied Crashtest in von AMD erstellten Coreboot-Dateien festellen konnte, wird das Kaveri zugerechnete Kürzel "KV" in Verbindung mit einem bisher noch unbekannten FM3-Sockel genannt: Somit ist klar, dass die Verschiebungen von Kaveri nicht ohne Folgen blieben, ein neuer Sockel wird fällig. Unklar ist bislang allerdings, ob Kaveri in alter Sockel-AM3-Manier auch im älteren Sockel-FM2 passen wird oder nicht.Spekulation Ein Hinweis auf eine etwaige Inkompatibilität ist der versprochene Zeitrahmen für Kaveris Erscheinen. AMD gab erst vor kurzem auf der CES bekannt, dass Kaveri noch Ende 2013 ausgeliefert werden sollte. Dies ist ein ziemlich ungewöhnlicher Zeitpunkt, da der Sockel FM2 erst Mitte des Jahres durch Richland ein Update erfährt. Wäre Kaveri ein passendes Upgrade, wäre Richland demnach schon nach weniger als sechs Monaten veraltet. Dem entsprechend herrscht auf der aktuellen Client-Roadmap ein ziemliches Gedränge:  AMD-Client-Roadmap 2013Ein weiteres Indiz besteht im Umstieg auf PCIe 3.0 und DDR4. Beides wird von AMD CPU-seitig derzeit noch nicht unterstützt. Während PCIe 3.0 im Intellager und bei den neuesten Grafikkarten schon Verwendung findet, wird DDR4 noch von keinem Hersteller unterstützt. Jedoch stehen die DRAM-Hersteller bereits in den Startlöchern. Es kursierten letztes Jahr sogar Gerüchte, dass Samsung Intel bedrängte, seine DDR4-Serverplattformen frühzeitiger als geplant auf den Markt zu bringen, da das DDR3-Geschäft unrentabel wäre. Laut einer Pressemitteilung produziert der DRAM-Hersteller Micron seit Ende letzten Jahres DDR4-2400 Speicherchips. Fazit Ein Sockelwechsel aufgrund der Einführung von DDR4 erscheint plausibel. Schließlich wird Kaveri mit einer noch stärkeren Grafiklösung aufwarten können, welche noch mehr Bandbreite verlangen wird. Bereits mit Richland ist AMD aber bei DDR3-2133 und damit dem Ende der offiziellen DDR3-Ausbaupläne angelangt. Die Überlappung mit Richland wäre aus dieser Sicht kein Problem, da DDR4 anfangs teurer als DDR3 sein wird. Eine Kaveri-Lösung mit DDR4 wäre somit sowohl aus Preis- als auch aus Leistungs-Sicht oberhalb von Richland anzusiedeln und deshalb keine direkte Konkurrenz zu FM2. Trotz aller Spekulation bleibt aber eine Resthoffnung, dass Kaveri doch noch FM2-kompatibel sein könnte. Diese ist aber geringer als früher in AM3-Zeiten, da DDR4 deutlich mehr Unterschiede zu DDR3 aufweist, als DDR3 zu DDR2. Danke an Crashtest für das Auffinden, weitere Infos gibts noch in seiner User-News zum Thema. Quellen: >> Kommentare 
Sonntag, 9. Dezember 2012
12:23 - Autor: heikoschDer taiwanesische Kühler-Spezialist Thermalright hat in den letzten Tagen zwei CPU-Kühler angekündigt. Der Archon SB-E X2 stellt ein kleines Update des bekannten Kühlers dar, während der völlig neue AXP-100 im Low-Profile-Segment die Konkurrenz in die Schranken weisen möchte. Was die beiden Kühler zu bieten haben, wollen wir uns doch kurz einmal genauer ansehen.

 Der Archon SB-E X2 wird in der neueren Revision nun von zwei hauseigenen TY-141-Lüftern (900-1300 U/min, 17-21 dB(A), PWM) mit Frischluft versorgt. Diese sollen neben der nötigen Kühlleistung den Schallpegel senken, aber auch die Einbauhöhe des Archon reduzieren. Bisher setzte der Kühler laut Herstellerangaben ein 175 mm hohes Gehäuse voraus, jetzt sind es "nur" noch 170 mm. Das erhöht die Kompatibilität zu aktuellen Gehäusen. In der Breite soll der Archon SB-E X2 trotz den beiden Lüftern 104 mm messen und damit nicht breiter als herkömmliche Tower-Kühler mit einem Lüfter sein. Für den Wärmetransport stehen acht Heatpipes mit einem Durchmesser von sechs Millimetern zur Verfügung. Das "Pressure Vault Bracket II" soll es ermöglichen, den Anpressdruck zwischen 40 und 70 lbs (ca. 180-310 Newton) zu variieren. Der 1125 Gramm schwere Archon SB-E X2 wird laut Thermalright ab sofort auch mit einer AMD-spezifischen Backplate ausgeliefert und eignet sich somit für alle aktuellen Sockel.  Das zweite neue Modell aus dem Hause Thermalright ist der AXP-100. Der laut Herstellerangaben 58 mm hohe Kühler soll vor allem im HTPC-Bereich Fuß fassen. Um trotz der geringen Abmessungen genügend Kühlleistung bieten zu können, verfügt der AXP-100 über sechs Heatpipes mit 6 mm Durchmesser. Ab Werk ist der Low-Profile-Kühler mit einem hauseigenen TY-100-Lüfter bestückt, der eine Drehzahl von 900-2500 U/min aufweisen soll und dabei 22-30 dB(A) erzeugt. Die Pulsweitenmodulation, kurz PWM, soll gewährleisten, dass der weite Regelbereich ausgenutzt wird, um ein optimales Verhältnis zwischen Lautstärke und Kühlleistung zu gewährleisten.  Wenn die Kühlleistung des standardmäßigen Lüfters nicht ausreicht oder die Kühlung umliegender Bauteile ebenfalls wichtig ist, so kann mithilfe eines beiliegenden "Enhanced Fan Mount" ein Lüfter mit 120-mm-Bohrungen befestigt werden. Um dabei nicht im Gehäuse anzuecken und den Luftstrom dahin leiten zu können, wo er hin soll, kann die Position des Lüfters dank kleiner Laufschienen angepasst werden. Weiterhin soll trotz kompakter Maße die Nähe zu RAM-Modulen und etwaigen Mainboardkomponenten unproblematisch sein.Der AXP-100 wird sowohl zu Intel- (LGA 775/1156/1366/1155/2011) als auch AMD-Sockeln (AM2/AM2+/AM3/AM3+/FM1/FM2) kompatibel sein. Der Thermalright Archon SB-E X2 soll ab sofort erhältlich sein und 64,99 Euro kosten. Als geneigter Käufer eines AXP-100 muss man sich noch ein wenig gedulden. Der HTPC-Kühler wird voraussichtlich erst ab Mitte Januar zu einem Preis von 44,99 Euro erhältlich sein. Quelle: Pressemitteilung Thermalright Archon SB-E X2, Pressemitteilung Thermalright AXP-100 Links zum Thema:
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Dienstag, 13. November 2012
17:50 - Autor: MusicIsMyLife
Unser Forenmitglied WindHund hat sein frisch gekauftes Mainboard über mehrere Monate durch verschiedene Hardware-, Software- und BIOS-Konfigurationen gequält und teilt hier seine Erfahrungen mit. Der Artikel soll einen kleinen Einblick in die Praxis mit dem AM3+-Flaggschiff von MSI, dem MSI 990FXA-GD80, bieten.
zum Artikel: Praxisbericht MSI 990FXA-GD80
Viel Vergnügen beim Lesen!
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