Fractal Design Node 202 – mITX-Gehäuse im Desktopdesign

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Einbau — Fractal Design Node 202

Der Ein­bau der Hard­ware geht recht zügig von­stat­ten. Zuerst wird das fer­tig kon­fek­tio­nier­te Main­board auf die bereits vor­mon­tier­ten Abstands­hal­ter geschraubt. Hier­für emp­feh­len wir einen Schrau­ben­dre­her mit magne­ti­scher Spit­ze, ansons­ten soll­te das Teil­stück der Trenn­wand ent­fernt wer­den, durch das die Riser­kar­te geführt wird, andern­falls lässt sich die Schrau­be in den dahin­ter­lie­gen­den Abstands­hal­ter nur müh­sam ein­dre­hen. Danach kön­nen die ers­ten Kabel bereits ange­schlos­sen wer­den, da das Netz­teil bereits vor­mon­tiert ist.

Im nächs­ten Schritt haben wir das Lauf­werk zum Ein­bau vor­be­rei­tet. Hier­für wird die Hal­te­rung gelöst, die auf der Trenn­wand ver­schraubt ist. Da hier ledig­lich eine Schrau­be ent­fernt wer­den muss, ist das schnell gemacht. Das Lauf­werk wird dann in die Hal­te­rung geschraubt. Eine Ent­kopp­lung sieht Frac­tal Design hier nicht vor, ver­mut­lich vor dem Hin­ter­grund, dass mitt­ler­wei­le im 2,5‑Zoll-Format SSDs gebräuch­lich sind, wo dies nicht nötig ist.

Bevor es an die rest­li­che Ver­ka­be­lung geht, muss noch die Gra­fik­kar­te mon­tiert wer­den. Hier­für wird die Riser­kar­te mit drei Schrau­ben mit der Trenn­wand ver­schraubt und anschlie­ßend kann die Gra­fik­kar­te mon­tiert wer­den. Wir haben dies für den Test ein­mal gemacht, um es zu demons­trie­ren. Benut­zen konn­ten wir unse­re Gra­fik­kar­te jedoch nicht, da der pas­si­ve Kühl­kör­per auf der Rück­sei­te über das Gehäu­se hin­aus­ragt. Frac­tal Design gibt als Vor­ga­be für die Gra­fik­kar­te die maxi­ma­len Abmes­sun­gen mit 310 x 145 x 47 mm an.

Nach­fol­gend noch ein Über­blick über die Län­ge eini­ger Grafikkarten:

Der Ein­bau geht wie gesagt recht zügig. Das fer­tig mon­tier­te Netz­teil von Frac­tal Design ist zwar kein Effi­zi­enz­wun­der, hat aber den Vor­teil, dass die Kabel­län­gen per­fekt auf das Node 202 abge­stimmt sind. Es bie­tet alle Anschlüs­se, die benö­tigt wer­den, aber auch kei­nen ein­zi­gen mehr, sodass kein Platz durch über­flüs­si­ge Kabel ver­schwen­det wird. Natür­lich kann auch jedes ande­re SFX-Netz­teil ein­ge­baut wer­den, hier steht es dem Käu­fer frei, ob er das Node 202 mit oder ohne Netz­teil bestellt. Wün­schens­wert wäre ein etwas fle­xi­ble­res USB-Kabel. Das Stan­dard­ka­bel ist rela­tiv steif und ragt ein wenig über das Gehäu­se hin­aus, so das man beim Mon­tie­ren des Deckels vor­sich­tig sein muss, damit das Kabel nicht wie­der aus dem Anschluss rutscht und im schlimms­ten Fall Ste­cker ver­bo­gen werden.

Fer­tig zusam­men­ge­baut könn­te das Gan­ze wie folgt aus­se­hen. Könn­te, da wie gesagt unse­re Gra­fik­kar­te auf­grund des zu hohen Kühl­kör­pers nicht ins Gehäu­se passt.