AMD A4-7300: Die Einsteiger-APU im Test

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Zwei nahezu vollkommen unterschiedliche Produkte wurden zwischenzeitlich unter dem gleichen Namen angeboten. Was bei Automobilen Normalität ist, kann man nicht als gängige Praxis bei elektronischen Geräten bezeichnen. Die Rede ist von einer AMD-APU, die auf die Bezeichnung A4-7300 hört. Einzelne Online-Shops listeten für kurze Zeit den namensgleichen Nachfolger eines Modells für den Sockel FM2, der auf dem neueren Sockel FM2+ Platz nehmen sollte. Die Situation schien auch für die Händler problematisch zu sein, unterscheiden sich die Spezifikationen der beiden Modelle doch massiv. Während sich das FM2-Modell in die letzte Generation (Richland) eingliedert und mit Piledriver-CPU-Kernen sowie einer VLIW4-basierten iGPU daherkommt, soll das neue Modell auf die Steamroller-CPU-Architektur sowie eine GCN-iGPU (Graphics Core Next) setzen. Inzwischen sind die Angebote für das mutmaßliche Kaveri-Modell wieder aus allen Shops verschwunden und die ältere Variante wird feilgeboten.

Allgemein stehen wir dieser Entwicklung kritisch gegenüber, geht die Verfahrensweise AMDs doch prinzipiell weit über das übliche Relabeling hinaus.

Dennoch haben wir uns im Handel eine A4-7300-APU für den Sockel FM2 besorgt, um uns einmal anzusehen, was von der „Einsteiger”-APU erwartet werden kann. Wir wünschen euch viel Spaß auf den folgenden Seiten!

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